Close

100 Tage – 10000 Schritte täglich – Ein motivierender Erfahrungsbericht

10000 schritte

Die ganze 10000 Schritte Story begann eigentlich damit, als ich das Buch „Musenküsse“* geschenkt bekam. Dieses kleine Buch handelt von den täglichen Ritualen erfolgreicher Menschen von Voltaire bis Franz Kafka, von W.A. Mozart bis Federico Fellini, von Immanuel Kant bis Stephen King.

Es ist für mich unglaublich inspirierend zu erfahren, was die unterschiedlichsten erfolgreichen Menschen auf regelmäßiger Basis also in ihrem Alltag getan haben. Es geht nicht darum, dass genau DIESE Rituale oder die Bewegung sie erfolgreich gemacht haben. Es geht darum, dass sie viele Rituale in ihrem Leben hatten. Denn Rituale oder auch regelmäßige Gewohnheiten machen erfolgreich, weil du damit weniger Willenskraft verbrauchst.

Rituale scheinen im Leben erfolgreicher Menschen eine wichtige Rolle zu spielen. Ich verschlang das Buch nahezu und erkannte, dass es viele Parallelen gab.

Erstens: Defacto jeder hatte ein Morgenritual. Denn (wie schon im Artikel rund um Meditation erwähnt) ist es nicht unerheblich, wie du in den Tag startest. Ein Ritual gibt Sicherheit und macht bereit für den Tag.

Ein gutes Beispiel für ein Morgenritual liefert mein guter Freund Thomas Mangold von Selbstmanagement.biz!

Zweitens: Das tägliche Mittagsschläfchen zog sich auch wie einer roter Faden durch die Rituale der Erfolgreichen. Heute ja nicht mehr so gefragt, denn die meisten denken:

Wer zu viel ruht, der kann nichts leisten
Die Zeit ist verschenkt
Mittagsschläfchen ist nur was für alte Menschen

… und was es da noch so törichte Einstellungen gibt. Erwiesenermaßen ist der Mittagsschlaf lebensverlängernd. (Und ob das jetzt cool ist oder nicht ist mir herzlich egal.)

Drittens: Das fiel mir am spätesten auf: Unglaubliche viele erfolgreiche Menschen gingen täglich spazieren. Und zwar nicht nur ein paar Minuten, sondern oftmals bis zu zwei Stunden am Tag. Anfänglich dachte ich bei mir:

Mann, die müssen ja viel Zeit gehabt haben. Täglich eine Stunde oder mehr spazieren gehen. Was man da alles machen kann. Und Sport kann man das ja auch nicht nennen. Das kann ich nie in meinen Alltag integrieren. Und ob das die Gesundheit fördert? Wozu also?

Damit war für mich das Thema „Gehen“ auch schon wieder durch.

Und dann änderte ich meine Meinung

Dann las ich die Biografie von Steve Jobs und erfuhr, dass wichtige Meetings bei Apple beim spazieren gehen gehalten wurden.

„Gehen“ begegnete mir immer wieder. Auch bereits bei meiner ersten Berührung mit dem Thema „Meditation“ nämlich die Walking Meditation.

Mir wurde auch klar, dass ich selbst eine ganz komische Eigenart habe. Immer wenn ich nachdenke, stehe ich auf und gehe ein paar Schritte rum. Das war schon früher in meinem „normalen“ Bürojobs in Meetings so und hat sich bis heute gehalten.

Mir ist ebenfalls im Nachhinein erst aufgefallen, dass ich (zu der Zeit als ich noch Coaching und Beratungen gab) diese gern beim Spazieren gehen hielt – Walking Coaching quasi.

Und zu guter Letzt las ich immer öfter in Artikel & Co, dass es außerordentlich gut für die Gesundheit sei, täglich 10000 Schritte zu tun.

10000 Schritte

10000 Schritte: Pro & Contra

Hm…

  • Viele erfolgreiche Menschen machten täglich einen Spaziergang
  • Steve Jobs entschied im gehen.
  • Walking Meditation hat mir schon mal Spaß gemacht (hab nur aufgehört damit)
  • Ich kann besser denken beim Gehen.
  • Ich coach(t)e im gehen.
  • 10000 Schritte am Tag sind super gesund …

Hm… Der positive Moderator in meinem Kopf sagte irgendwann ganz klar zu mir:

Markus, du gehst das jetzt mit den 10000 Schritten an. die tägliche Meditation hast du verinnerlicht, jetzt kannst du gleich ein neues Ritual und mehr Bewegung in dein Leben bringen und das in deinen Alltag unterbringen.

Natürlich war der zweifelnde Moderator in der Birne auch gleich da:

Spinnst du? 10000 Schritte am Tag? Das sind locker 1,5 Stunden rum gehen und nix tun. Jetzt sitzt du morgens schon rum und meditierst und jetzt auch noch am nachmittag spazieren? Wenn du so viel Zeit verschleuderst, wird das aber nix mit dem super-erfolgreichen Business!

Die Bedenken waren mir klar, aber ich dachte mir: Wenn so viele erfolgreiche Menschen stundenlang spazieren gehen konnten und auch so einiges auf die Kette gekriegt haben, dann mach ich das jetzt auch mal und sagte zu meinem kritischen, inneren Moderator einfach, er solle mal die Fresse halten.

Passender Artikel:  Freiheit, das wertvollste Gut: Was jeder will und niemand hat

Und genauso wie bei dem Vorhaben 100 Tage am Stück zu meditieren, beschloss ich somit auch die nächsten 100 Tage täglich spazieren zu gehen und 10000 Schritte zu machen (Das iPhone hat übrigens einen Schrittzähler eingebaut. Ist bei der Apple Health-App integriert. Die Droiden können das sicher auch!). Und genauso wie bei der Meditation wurde mir schnell klar, was das an Vorteilen lieferte.

10.000 Schritte täglich

josealbafotos / Pixabay

10000 Schritte täglich: Die Vorteile

Mehr Bewegung als der Großteil der westlichen Welt

Ich behaupte jetzt mal etwas Mutiges: Wenn du konsequent 10000 Schritte am Tag machst, dann machst du mehr Bewegung als der Großteil der Menschen, die keinen Job mit Körpereinsatz haben. Ja auch jene die ins Fitness-Studio hampeln, denn due machen zwar viel intensiveren Sport, aber oftmals nicht regelmäßig, also täglich. Auch wenn die Fitness-Freaks, Marathon-Läufer & Co mich jetzt belächeln werden, meine ich, dass konsequent 10000 Schritte am Tag tun, viel gesünder ist (hier erfährst du warum), als den Körper ein oder zwei Tage pro Woche für ein bis zwei Stunden voll auszupowern.

Zum Mythos das „nur spazieren gehen“ nix bringt, schau dir das Video an. Du musst nämlich gar nicht „vollgas-trainieren“. Gehen fördert sehr deine Gesundheit.

Inspiration

Alleine spazieren gehen ist unsagbar inspirierend und liefert Ideen ohne Ende. Wichtig: kein iPod mit Musik, Hörbuch oder Podcast mitnehmen, sondern einfach gehen: Linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß, rechter Fuß. Schluss. Keine Berieselung über Kopfhörer, damit man „die Zeit wenigstens nutzt“. Nix da. Hörbücher, Podcasts & Co sind super, sie liefern dir tolle Ideen von anderen. Und hier ist der Haken. Tolle Ideen VON ANDEREN. Spazieren gehen ohne den ganzen Schnick-Schnack liefert die Ideen von dir.

Miteinander reden

Natürlich musst du nicht immer alleine spazieren gehen. Meine Freundin Natascha Zimmermann und ich gehen meistens gemeinsam unsere 10000 Schritte (Und jeden Montag gesellt sich auch Thomas Mangold dazu, weil wir da Co-Working-Tag haben). Jetzt mal Hand aufs Herz: Ist es nicht großartig, wenn man seinen Partner/einem guten Freund etc. über eine Stunde ungeteilte Aufmerksamkeit schenken kann? Abgesehen davon, dass sich dadurch unglaublich viele weitere Inspirationen ergeben (ja diese Inspirationen sind zwar von jemand anderen, aber zumindest von jemanden, den du liebst, schätzt, der dir nahe steht, der deine beste Freundin ist etc.). Und es bekommt die Freundschaft oder Beziehung dadurch einen ganz anderen Wert. Man hört dem anderen zu und man wird gehört. Großartig und leider in der heutigen Handy-Social-Media-Whatsapp-Zeit ganz und gar nicht selbstverständlich.

Sonne tanken, Luft schnappen

Ja, klar, die Sonne scheint nicht immer. Aber Vitamin D wird geliefert, auch wenn Wolken am Himmel sind. Und wenn nicht, dann atmest du zumindest eine Stunde lang keine Office-Luft. Manchmal findet unser Spaziergang auch morgens ganz früh nach der Meditation statt. Denn Studien beweisen, dass es perfekt ist, so früh wie möglich Sonnenstrahlen zu tanken. (Hier mehr zum Thema „Sonne & Vitamin D“)

Details entdecken

Wenn du alleine spazieren gehst und du nicht von iPod & Co berieselt wirst, dann schärfen sich deine Sinne: Dir fällt einfach mehr auf. Du siehst Dinge, die du vielleicht noch nie bewusst wahrgenommen hast, achtest auf Geräusche, Gerüche etc. Besonders spannend ist es, öfters den genau gleichen Weg zu gehen und dann erstaunt zu sein, was dir bis jetzt noch niemals aufgefallen ist. Im normalen Hamsterrad-Alltag bewegen wir uns ja nur von A nach B. Und zwar so schnell wie möglich. Auf den Weg zu achten geht da meistens nicht. Beim täglich Spaziergang ist das anders. Du lernst mehr vom „Jetzt“ zu entdecken.

Passender Artikel:  Sich selbst verzeihen - Eine einfache Anleitung

Achtsamkeit

Und dadurch entsteht Achtsamkeit für den Moment. Wenn du willst, kann sich eine Art Meditation entwickeln, wo du auf deinem Atem, deine Schritte, deine Bewegungen, deine Sinneswahrnehmungen achtest und dadurch so richtig im Hier und Jetzt bist. (Im Zusammenhang mit meiner täglichen Meditation haben sich da sehr spannende Erlebnisse entwickelt)

Achtsamkeit

silviarita / Pixabay

Täglich ist möglich

Ich bin jetzt faul und mache Copy & Paste vom Artikel über 100 Tage Meditation. Weil genau das gleiche hier zutrifft:

Wie oft hast du dir vorgenommen etwas zu tun und hast es dann nicht durchgezogen. Du und ich wissen, dass das schon unzählige Male in deinem und meinem Leben geschehen ist. 100 Tage 10000 Schritte gehen ohne Ausnahme scheint in der heutigen Zeit absurd, denn irgendwas kommt immer dazwischen.

„Jeden Tag geht einfach nicht“

Das denken wir. Und solange wir das denken, ist es so. Großes Learning für mich: Täglich ist möglich und täglich ist auch die einzige Möglichkeit, wie du eine neue Gewohnheit dauerhaft in dein Leben bringst. Dadurch beginnst du dich selbst mehr und mehr zu lieben und zu respektieren. Denn im Unterschied zu vielen anderen Vorhaben, die du begonnen und abgebrochen hast, ziehst du es jetzt durch. Täglich 10000 Schritte im Alltag integriert bedeutet nicht nur mehr Bewegung, es lehrt auch Selbstdisziplin. Selbstdisziplin führt zur Selbstliebe. Selbstliebe ist die Grundvoraussetzung für Glück und Zufriedenheit.

Bewegung ohne Leistung

Ich bin zurück beim ersten Punkt und beim Thema Fitness & Sport. Egal ob laufen, Fitness-Studio, Radfahren u.v.m. Alle diese Tätigkeiten haben ein Resultat im Kopf. Denn warum posten wir denn unsere Lauf- oder Radstrecke via Runtastic auf Facebook? Weil wir zeigen wollen, dass wir etwas geleistet haben. Dass wir brav unseren Sport gemacht haben, dass wir brav auf uns und unseren Körper achten. Oder warum führen wir Buch über Gewichte, Wiederholungen, Taillen und Muskelumfang? Weil wir besser werden wollen. Und dadurch entsteht wieder eines: Druck. Als ob du und ich das in unserem Alltag nicht schon genug hätten. Spazieren gehen liefert kein Ergebnis. Es ist auch nicht cool auf Facebook zu posten, dass man gerade 1 Stunde spazieren war. Spazieren gehen ist einfach spazieren gehen. Super und Punkt.

Entdecken der Umgebung

Bei diesem Punkt geht es jetzt nicht um die 10000 Schritte wenn du zu Hause bist, sondern wenn du auf Reisen bist. Momentan machen ich wieder mal einen Roadtrip durch die USA und auch hier gehe ich meine 10000 Schritte. Manchmal ergeben sie sich von selbst (wenn man z.B in Chicago nicht Unsummen für die Parkgarage ausgeben will, dann parkt man schon mal einige Blocks entfernt). Manchmal fahren wir aber längere Strecken und dann gehe ich eben irgendwo in der Pampa (Nord Lima, Duffield, Suffolk etc.) in der unmittelbaren Umgebung unseres Motels spazieren. Was man da alles an tollen Dingen entdeckt, überrascht mich immer wieder. Nichts davon hätte ich gesehen und erlebt. Ja sogar Bekanntschaften ergeben sich dadurch.

Weil es schön ist

Dazu brauche ich nicht mehr sagen. Tag für Tag freue ich mich auf meine 10000 Schritte. Jeder Tag ist anders und zeigt mir auch ein ganz klein wenig, dass es in Wahrheit keinen Alltag gibt

Entspannt erfolgreich

Meine 10000 Schritte sind, genauso wie Meditation und andere Kleinigkeiten meine Hilfsmittel um entspannt erfolgreich zu sein und zu bleiben. Es ist nämlich unbedingt notwendig ein erhebliches Zeitbudget deines Tages dir und deinem mentalen und körperlichen Wohlbefinden zu widmen. Erfolg ohne Achtsamkeit ist nur ein kurzfristiges Strohfeuer.

Besonders wenn dein kritischer, innerer Moderator glaubt, dass es sich nicht lohnt, viel Zeit in Entspannung & Co zu investieren, ist es wichtig da über deinen Schatten zu springen.

36 Comments on “100 Tage – 10000 Schritte täglich – Ein motivierender Erfahrungsbericht

Eva Lueg
5. Oktober 2016 um 12:02

Lieber Markus, ich bin begeistert und habe direkt losgelegt. Frage: ab dem 1. Tag jeden Tag 10.000 Schritte oder kleiner anfangen? Ich habs jetzt 4 Tage hintereinander durchgezogen und bin „kaputt wie ein Hund“. Weiter durchziehen oder kleiner anfangen? Liebe Grüße, Eva.

Angelika Herbstsommer
10. August 2016 um 14:46

Hallo.
ich bin 55 und bin Zustellerin für eine Tageszeitung. Vorgestern habe ich zum ersten Mal einen
Schrittzähler aktiviert. Zu meiner Überraschung las ich folgendes: 14890 Schritte in knapp 2 Stunden.
Kalorienverbrauch 400. Schrittgeschwindigkeit 5.58 km/h
Habe ich von mir nie gedacht. Und das mache ich seit jetzt 2 Jahren, 6 Tage die Woche.
Ich war von mir selbst begeistert. Bin jetzt am Überlegen ob ich mir den Traum erfüllen soll, in 2 Jahren am New York Marathon teil zu nehmen. Einfach um mal da gewesen zu sein
liebe Grüße
Angelika

Markus
10. August 2016 um 15:07

Hi Angelika, tolle Leistung, Respekt. Und ja: Ab nach New York!!!!
Lass es dir gut gehen!
M

Sabine
10. August 2016 um 10:12

Ich stimme mit fast allem überein außer
Bewegung ohne Leistung

Das Erreichen der 10.000 Schritte ist die Definition der Leistung.
Was aber den Wert nicht mindert.

Ansonsten 100 Punkte
bewusst wahr nehmen
gut Nachdenken können
gute Gespräche führen können
den Geist entspannen
uvm

Markus
10. August 2016 um 15:07

Danke für den 100 Punkte (sogar ohne Abzug) 😉
Lass es dir gut gehen!, Sabine!
lg m

Sylvia
18. Juli 2016 um 11:58

Hallo Markus,
das habe ich schon so oft gelesen, begeistert aufgenommen und mir vorgenommen umzusetzen und nicht getan. Dabei wohne und arbeitete ich in der prallen, schönsten Natur, die man sich nur vorstellen
kann. Danke für die Erinnerung. Ich gehe es jetzt an. Vielleicht wirkt sich das ja insgeheim auf meinen Erfolg aus, was der Kopf natürlich nicht versteht. Danke ganz herzlichst und lass es dir auch weiterhin gut gehen in der USA.
Sylvia

Daniel Mulec
8. Juli 2016 um 16:32

Ich bin leider auch schon viel zu lange nicht mehr auf die täglichen 10.000 Schritte gekommen 🙁

Dein Artikel hat mich aber wieder mal sehr dazu motiviert, danke!

Gleich heute werde ich die 10.000 Schritte auf- und abgehen 😀

Liebe Grüße aus Cork,
Daniel

Claudia Münster
29. Juni 2016 um 23:01

Lieber Markus,

ich schaue happy auf meinen Schrittzähler und sehe die Zahl 16.602. natürlich bin ich im Urlaub. Letzte Woche noch hätte da sicher -0.6 gestanden. Ich übertreibe. Dennoch, ich bin dir dankbar für deinen Artikel, mit dem du mich daran erinnerst, dass tägliches Gehen geil ist.

Deshalb der Zähler. Deshalb mein immer neues annehmen des Ziels.

Aber das für mich besondere an deinem Artikel ist die Erinnerung daran, das gehen zu genießen, OHNE Podcast und Co. einfach mal die Suche nach immer mehr und immer besser zu vergessen und mehr auf und in sich selbst zu hören .

Deine Artikel sind immer und ohne Ausnahme eine Inspiration. Danke.

Liebe Grüße

Claudia

Markus
30. Juni 2016 um 4:00

Danke Claudia, das freut mich natürlich
Lass es dir gut gehen!
m

Tina
28. Juni 2016 um 13:48

Hallo Markus
seit ich einen Hund habe „musste“ ich plötzlich viel mehr spazieren gehen und was am Anfang manchmal eine ziemliche Überwindung war, gehört heute zu meinem Alltag. Ich muss sogar gestehen, dass der Morgenspaziergang für mich die schönste Zeit ist und wenn ich ohne Hund auf Urlaub bin, fehlt mir dieses Ritual extrem.
Nur mein Hund, die Natur und ich. Kein Handy, kein TV, keine Gespräche. Ich habe überhaupt entdeckt, dass die, von vielen Menschen als sehr unproduktive Zeit bezeichnete Zeit, nämlich nichts zu tun ausser mit dem Hund zu gehen oder ihm beim Spielen zuzuschauen, für mich die beste Erholung und oft auch Lösung zu bisher unlösbaren Problemen liefert. Liebe Grüsse von einem sehr grossen Fan des 10’000 Schritte- Rituals 😉

Markus
28. Juni 2016 um 23:53

Danke für deinen Blickwinkel zu dem Thema, Tina!
Lass es dir gut gehen!
m

Ivana
28. Juni 2016 um 11:55

Spazierengehen predige ich auch schon ewig und es gehört definitiv zu einem gesunden, ausgeglichenen, kreativen und erfolgreichen Leben.
Schön, dass Du es für dich (wieder) entdeckt hast.

Viele Grüße,
Ivana

Markus
28. Juni 2016 um 23:54

Danke fürs Bestärken, Ivana!
Lass es dir gut gehen!
m

Jana
28. Juni 2016 um 11:08

Hallo Markus,

ein sehr schöner Artikel. Ich kann das Gesagte nur vollstens unterstützen. Wer nicht DIE Zeit findet für einen langen ausgedehnten Spaziergang pro Tag kann auch durch kleinere Massnahmen seine 10.000 Schritte schaffen. Das Auto stehen lassen, früher aus dem Bus aussteigen und nach Hause laufen oder auch mal zum einkaufen gehen.

Für mich ist ein Spaziergang auch Abstand gewinnen. Abstand zum Stress, zu Problemen oder offenen Fragestellungen. Wenn ich so gehe, werde ich richtig kreativ. Und die Sorgen werden immer kleiner oder verschwinden ganz.

Fussige Grüsse, Jana

Markus
28. Juni 2016 um 23:55

Hi Jana, da geb ich dir recht. Manchmal steige ich einfach ein zwei U-Bahnstationen früher aus. Alles geht, wann man nur will.
Lass es dir gut gehen!
M

Mario Schröder
28. Juni 2016 um 9:49

Stark ! genau zur richtigen Zeit der richtige Implus gekommen.

Täglich 10.000 Schritte ist eine sehr sehr gute Idee. Danke für den Tipp und auch danke für den Impuls, ich werde gleich mal meine 10.000 Schritte für heute erledigen ,-)

Bis gleich

Mario

Markus
28. Juni 2016 um 23:55

Na dann los, Mario!!!!
Lass es dir gut gehen!
M

luisa
28. Juni 2016 um 9:11

Zum Thema Mittagsschlaf: ich hab auch gemerkt, dass es bei vielen regelrecht verpönt ist tagsüber zu schlafen. („Verschwendung von Zeit, faul sein etc) Das ist mur aber wurscht, denn es tut mir gut.

Markus
28. Juni 2016 um 23:56

Sehe ich auch so, Luisa!!!
Lass es dir gut gehen!
m

Sabine
27. Juni 2016 um 17:55

Hallo Markus,
den Spaziergang habe ich vor einiger Zeit auch für mich wiederentdeckt. Ohne Schrittzähler, einfach nach Gefühl. Mal alleine, mal mit begeisterten Enkelkindern, die dann Inliner fahren oder mich auf dem Laufrad überholen. Gibt ein positives Körpergefühl und lässt mich nach der Arbeit runterkommen, wenn ich 20 Minuten laufe statt den Bus zu nehmen. Einzig schweres Gewitter hat mich bislang vom Gehen abgehalten. Für Regen gibt’s einen Regenschirm. Auch unseren norddeutschen Stürmen (Regen plus mächtig viel Wind) werde ich mich nicht aussetzen, aber sonst steht Laufen jeden Tag auf dem Programm. Billiger ist Gesundheit und Fitness nicht zu haben, braucht man nicht mal Laufschuhe für!

Markus
27. Juni 2016 um 18:01

Hi Sabine
danke für deine Sichtweise, kann ich nur unterstützen!
Lass es dir gut gehen!
M

Heike Methner
27. Juni 2016 um 15:59

Hallo Markus,
10000 Schritte täglich liest sich ja echt super. Beim Laufen hatte ich bisher kaum gute Ideen, aber wenn ich so richtig wütend auf mich oder auf andere bin, ist es immer besser erst ein Mal zu laufen. Dann mache ich meinem Ärger beim Laufen so richtig Luft. Dafür suche ich mir einsame Wege, es muss ja nicht jeder alles hören. Das Laufen beim Telefonieren kenne ich auch. Besonders bei schwierigen Kundentelefonaten tiegere ich durch den Raum.
Ich habe mir das tägliche Laufen schon sehr häufig vorgenommen, aber wie es so mit den guten Vorsätzen ist. 😉
Vielleicht muss ich einfach noch wütender auf meinen inneren Schweinehund werden.
Danke für diesen guten Artikel, der mich mal wieder an einen meiner Vorsätze erinnert hat.
Heike Methner

Markus
27. Juni 2016 um 16:30

Hi Heike
vielleicht suchst du auch noch eine zusätzliche Motivation. Nur Wut alleine als Motivation verankert Bewegung nicht unbedingt sonderlich positiv in deinem Unterbewusstsein 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Ute
27. Juni 2016 um 10:49

Hallo Markus!

Ich muss sagen ich finde deine „neuen“ Blogartikel super!!! Bin irgendwann mal über dich gestolpert und habe deinen Newsletter abonniert….aber irgendwie war das inhaltlich nicht so wirklich was für mich (wegen eigenem Business und so :-)), aber seit dem Meditationsartikel bin ich froh deinen Newsletter zu bekommen 😉

Zu diesem Artikel muss ich sagen: Ich habe seit 4 Jahren einen Hund und muss deshalb täglich raus. Ich bin früher schon gerne spazieren gegangen, aber nach einiger Zeit war ich es leid immer alleine rumzulaufen und da ich eh immer einen Hund haben wollte, hat sich das damals (auch wegen einer Arbeitsstelle-Änderung) angeboten. Nun habe ich immer einen Laufpartner und es ist so schön, dass man sich manchmal auch aufraffen muss! Aber was ich schon alles gesehen habe seitdem: Hasen, Rehe, Fuchs, Biber, … alles aus nächster Nähe in freier Wildbahn! Und was für tolle Sonnenaufgänge!!! Oh, ich kann jedem nur empfehlen jeden Tag rauszugehen….es muss ja nicht gleich 1 Stunde, 15 min tun es am Anfang ja auch 😉 Und wer mal Begleitung will, aber sich keinen Hund anschaffen kann: Tierheime freuen sich über „Gassi-Geher“ und besonders die Hunde! 😉

Danke für diesen schönen Artikel! Ich rede mir da oft den Mund fusselig gegenüber anderen Leuten, da diese das oft gar nicht nachvollziehen können! Du hast es schön auf den Punkt gebracht! Danke 😉

Markus
27. Juni 2016 um 13:05

Hi Ute, danke für dein Feedback bez der „neuen“ Artikel. Das freut mich natürlich sehr. Und du bist nicht allein als Spazieren-Geh-Fan 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Beate Meyer
27. Juni 2016 um 10:44

Yes, Markus, da hast Du mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen!

Ich habe das Glück, zu den Menschen zu gehören, die einen Grossteil des Tages draussen und mit körperlicher Arbeit verbringen. Und dazu auch noch mit Tieren. Diese wirken nämlich auch lebensverlängernd und gesundheitlfördernd, weil sie nicht urteilen und jeden so lieben, wie er/sie ist. Ohne Wenn und Aber.
Wenn es mir doch mal richtig besch…geht, schnappe ich mir ein Pferd und gehe im Wald spazieren, das ist soo wohltuend. Hund ist auch super, aber hab ich zur Zeit keinen, kann ausserdem in Stress ausarten, wenn Du nur noch auf den Hund achten must, weil er in seinem früheren Leben nichts gescheites gelernt hat. Kann natürlich auch mit dem Pferd passieren 😉
Meine sind alle gewöhnt, am durchhängenden Seil mitzulaufen oder zu -joggen (zumindest bei mir), nur manchmal haben sie eigene Ideen. Dann ist wieder die Achtsamkeit gefragt: geht es jetzt darum, Führungskompetenzen zu klären, war ich mit den Gedanken woanders oder möchte mein Pferd mir einfach sagen, dass es unbedingt dieses Kraut braucht, das gerade vor seiner Nase wächst und auf unseren Wiesen nicht vorhanden ist? Ein Spaziergang mit Pferd ist nämlich eines nie: langweilig!
Und es gibt nichts schöneres auf der Welt als eine samtweiche Pferdenase, die Dich zart anstupst oder Dir die Tränen von der Backe wischt oder einfach mit Dir zusammen die frische Luft geniesst 🙂
Zumindest, wenn Du Pferde liebst!

Danke für Deine tollen Reminder in Sachen Achtsamkeit und Entspannung, laufen auch bei mir immer wieder Gefahr, im Alltag unterzugehen, weil sooo viel zu tun ist 😉

Alles Liebe, Beate

Markus
27. Juni 2016 um 13:06

Hi Beate,
ich war auch eine zeitlang reiten und kann das ein wenig nachvollziehen! 😉 Danke für deinen Kommentar!
Lass es dir gut gehen!
m

Patrick
27. Juni 2016 um 9:52

Klingt auf jeden Fall sehr spannend. Das Mittagschläfchen hab ich auch für mich entdeckt. 15-20 Minuten reicht vollkommen und man ist wieder fit. Andere sitzen nach dem Mittag mit vollem Magen im Bürostuhl, sind von der Mittagsmüdigkeit erschlagen und in den kommenden 2 Stunden unproduktiv – kenne ich selbst auch alles 😉 Das Problem ist eben nur die Umsetzbarkeit für die meisten Angestellten, zum Beispiel im Großraumbüro – bei den meisten Leuten ist das leider noch negativ behaftet und die denken, jemand sei faul, weil er sich mal eben hinlegt. Ich bin für mehr Ruheräume (die dann jedoch nicht verglast sind und die man wirklich nutzen kann).

Das Projekt mit den 10.000 Schritten ist neu für mich, aber ich denke mal drüber nach…klingt auf jeden Fall spannend!

Markus
27. Juni 2016 um 13:06

Hi Patrick, einfach mal ausprobieren. Ist ja nur gehen 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Catharina
27. Juni 2016 um 9:45

Hallo Markus,
ein sehr einleuchtender Artikel. So viele Vorteile habe ich beim Gehen zwar bemerkt, jedoch waren sie mir nicht so bewusst, wie schön diese sind. Beim Lesen musste ich daher lächeln. 🙂 Ich bin ebenfalls ein Lauf-Fan. Und als persönlichen Personal Trainer habe ich meinen Hund, der mich triezt. So kommen mindestens 7000, häufig 15.000 und manchmal sogar 30.000 Schritte am Tag zustande. Ich brauche das ebenfalls zum Reflektieren meiner Arbeit und als Ausgleich. Manchmal telefoniere ich, höre Podcasts oder mache die Grob-Versionen der Blogposts per Siri. Ich wünsche dir eine schöne Woche. Liebe Grüße aus Berlin, Catharina

Markus
27. Juni 2016 um 13:08

Hi Carina
Ist natürlich ganz individuell. Versuch mal „nix“ zu tun dabei 😉
Lass es dir gut gehen!
m

riki wunderer
27. Juni 2016 um 9:33

Alle Punkte kann ich hundertprozentig unterstreichen, spazierengehen steht deshalb schon lange auf der todo Liste. Eines möchte ich gern noch hinzufügen: Spazierengehen löst auch Konflikte. Sowohl allein als auch zu zweit. Mit der Bewegung kommt die Entspannung und dann tauchen plötzlich Perspektiven, Anteile und Ideen auf. Man kann Ich- und Du-Geschichten besser trennen und damit kommt auch Bewegung in Auseinandersetzungen.

Markus
27. Juni 2016 um 13:09

Hi Riki, stimmt! Danke für die Ergänzung!
Lass es dir gut gehen!
m

Gabriele Pfaffenthaler
27. Juni 2016 um 9:33

Super Inspiration, kein Leistungsgedanke, einfach nur gehen – danke, ich nehme das gerne in meine Rituale auf (nebst Yoga am Morgen)!

GLG
Gabriele

Markus
27. Juni 2016 um 13:11

Super Gabriele! Viel Spaß damit!
Lass es dir gut gehen!
m

Ursula
27. Juni 2016 um 9:22

Boah, toll! Ich bin beeindruckt…
Ich habe schon seit Jahren ein Jawbone UP und versuche, mich mehr zu bewegen…mehr als ca. 14 Tage am Stück habe ich die 10.000 Schritte aber nicht erreicht. Das war ganz am Anfang, als ich super motiviert war…haha.

Aber wenn ich das so lese, habe ich Lust, sofort auch sowas zu machen. Vielleicht erst mal nur ne halbe Stunde am Tag Spazieren gehen…und das tatsächlich ohne Handy und Hörbuch…das wäre mal was ganz Neues!

Danke für die Inspiration!

Kommentarbereich ist geschlossen.

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

Zum Download

299 Shares
Teilen262
Pin37
Twittern