Die 100 Stunden Woche – Ein kleiner Selbstversuch

An office desk lamp illuminating the background. Lots of copy space.

Seit heute 5 Uhr früh läuft ein klitzekleines Selbstexperiment. Ich habe vor, in einer Woche 100 Stunden zu arbeiten.

Das heißt von Montag 5 Uhr früh bis Freitag Mitternacht möchte ich die gesamte Zeit, die mir zur Verfügung steht, der Umsetzung von Projekten widmen (Zeit für Essen und Schlafen ausgenommen)

Hä? Was soll das? Ist das nicht Hamsterrad hoch 10? Warum tut er denn so etwas?

Die Motivation ist folgende:

Was kann man alles schaffen, wenn man sich wirklich fokussiert?

Der Satz „Dafür habe ich keine Zeit“ ist ein Klassiker. Die Zeit ist es, die uns davon abhält, Dinge zu tun. Egal ob das nun das Erlernen einer neuen Fähigkeit ist, das Ablegen von „schlechten“ Angewohnheiten oder das nebenberufliche Verlassen des Hamsterrades. Die Zeit macht dir stets einen Strich durch die Rechnung. Nur, was wäre, wenn du für eine bestimmte, gar nicht so lange Zeit alles an „Störfaktoren“ ausblendest, die dich davon abhalten deinem Ziel näherzukommen. Das Wort „Störfaktoren“ ist hier definitiv nicht korrekt, weil z.B. „Zeit mit der Familie“, „sportliche Betätigung“, oder „Hobbys nachgehen“ auch darunter fallen würde. Sagen wir mal: Für eine bestimmte Zeit blendest du mal alles, ja ausnahmslos alles aus, was dich nicht deinem Ziel näher bringt.

Hand aufs Herz: Wenn du eine Woche lang keinen Sport machst, wirst du nicht sterben. Wenn du eine Woche lang keine Freunde triffst und nicht ausgehst, wirst du nicht vereinsamen. Wenn du eine Woche lang nicht shoppen gehst, wird dir nichts entgehen. Wenn du eine Woche lang keine Nachrichten konsumierst, wirst du nicht verdummen.

Die Metapher der „4 Stunden Woche

Viele kennen das Buch von Tim Ferriss*. Viele haben aber leider nur den Buchtitel gelesen. Es geht in der „4 Stunden Woche“ NICHT um das Ziel nur 4 Stunden pro Woche zu arbeiten, sondern selbst die Macht über seine Zeit zu haben und zu entscheiden, wann man wie viel arbeitet. Die 4 Stunden Woche ist nur eine Metapher. Einerseits für das Verhältnis zwischen fokussierter, intensiver Arbeit und dem sogenannten Mini-Ruhestand (das Nicht-Arbeiten über eine längere Zeit hinweg, ohne dass das Einkommen beeinträchtig wird). Andererseits für das Verhältnis von absolutem und relativen Einkommen, also dem Zusammenhang zwischen aufgewendeter Zeit und dem Einkommen.

Die 100 Stunden Woche ist das Gleiche, wie die 4 Stunden Woche. Es ist eine Metapher dafür, was alles erledigt werden kann, wenn du in an einem bestimmten, von dir selbst definierten Ziel, WIRKLICH fokussiert arbeitest und das erledigst, was wichtig ist, damit du das erreichst, was du möchtest.

Für mich ist das Ziel, dir zu zeigen, was in einer Woche alles zu schaffen ist, wenn du nur Dinge tust, die dich wirklich weiter bringen. Und dass du das auch kannst. Sich ein paar Tage auszuklinken kann jeder. Es hängt nur davon ab, ob du es willst.

Noch was: Ich mache das auch, weil ich davon überzeugt bin, dass man als Trainer, Coach, Blogger etc. nur solche super-klugen Ratschläge von sich geben sollte, die man selbst (er)lebt und absolviert hat. Was leider nicht selbstverständlich ist.

Was ist also für die 100 Stunden Woche notwendig:


Weniger schlafen.

The small British kitten sleeps

Um 100 „Arbeitsstunden“ in 5 „Arbeitstagen“ (OMG, wie sehr ich diese Worte verabscheue) unterzubringen, braucht es ein niedrigeres Schlafpensum. Ich setze dafür den sogenannten polyphasischen Schlaf ein, d.h.,. Ich verkürze meine Kernschlafzeit auf ein Minimum und verteile über den restlichen Tag einige Kurzschlafphasen. Der Gedanke geht zurück auf Leonardo da Vinci. Seine Hardcore-Version davon (nämlich gar keine Kernschlafzeit, sonder nur kurze Schlafphasen) heißt „da Vinci-Schlaf“. Wenn du jetzt denkst, das sei nicht gesund: falsch. Es geht nicht darum, wie lange du schläfst, sondern wie lange du in einer Tiefschlafphase bist. Das ist mit kurzen Schlafphasen genauso zu erreichen. Der Star-Blogger Steve Pavlina hat das näher beleuchtet.

Echte Störfaktoren ausblenden.

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Handy, Social Media und Co wird auf ein Minimum reduziert. Das Mobiltelefon ist weitgehend auf Flugmodus und wird nur aktiviert, wenn ich es bewusst einsetzen möchte. Das Gleiche gilt für Facebook & Co. Der Großteil der Arbeitszeit wird ohne Web stattfinden. Die ToDo's teile ich in offline und online auf und gehe nur ins Internet wenn notwendig.

Soziale Kontakte werden gekappt.

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Ja, für eine Woche gibt's kein Ausgehen, keine Freunde treffen, kein „Party machen“. Das klingt für dich undenkbar, weil dir Familie und Freunde sehr sehr wichtig sind? Mir auch. Aber eine Woche werde sie alle ohne mich aushalten. Und man kann „Wiedersehen“ feiern!

Die Ein-Stunden ToDo Liste

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Der Tag wird in Etappen von jeweils einer Stunde aufgeteilt. In dieser Stunde wird nur EINE Aufgabe erledigt und sonst nichts anderes. Wie du vielleicht weißt, funktioniert Multitasking nicht. Mehrere Dinge gleichzeitig oder parallel zu erledigen mag zwar supercool wirken, bringt aber so richtig schön nichts. Außer schlechtere Qualität beim Ergebnis. Und alles dauert länger.

Eine Zielsetzung

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Was soll alles erledigt werden? Was sind die großen Brocken? Was sind die Dinge, die ich seit langer Zeit aufschiebe? Was sind Must-haves und was sind Nice-to-haves in dieser Woche? Also ein klarer Fahrplan und ein noch klarerer Ergebnisplan durch die 100 Stunden Woche. Kurzum: Was soll danach alles erledigt und wirklich fertig sein?


Mein Anliegen ist klar:

Ich möchte dir zeigen, dass Fokus die Antwort ist. Wenn du das Hamsterrad verlassen möchtest, wenn du mit deiner Leidenschaft erfolgreich sein willst, wenn du den ersten Schritt zu deinem Ziel machen möchtest, dann ist der entscheidende Faktor der Fokus. Kurzfristiges ausblenden von allem, was dich momentan nicht weiter bringt und fokussieren auf das was getan werden will. Und diesen Fokus über eine bestimmte, von dir selbst definierte Zeit durchziehen.

Passender Artikel:  Bucket List: Eine Liste, die jeder braucht. Und wie du sie erstellst.

Am Mittwoch wird es in meinem Podcast eine kleine Zwischenbilanz geben und ich erzähle euch, wie es mir geht. Heute in einer Woche komme ich dann mit dem Abschlussbericht: Was alles getan wurde und ob ich die 100 Stunden geschafft habe und das Vorhaben durchgezogen habe oder ob ich kläglich gescheitert bin.

Eines steht fest: Du bist diese Woche mir gegenüber echt im Vorteil. Deine „Arbeitswoche“ hat ja NUR 40 Stunden.

Ergebnis der 100 Stunden Woche

(Anmerkung: Die beiden Artikel über die 100 Stunde Woche wurden zu einem zusammen geführt)

Wer es bis jetzt nicht wusste: Ich habe letzte Woche viel gearbeitet und wenig geschlafen. Nicht weil mir es jemand aufgetragen hätte, sondern aus freien Stücken habe ich die (fast) 100 Stunden Woche absolviert.

Die Reaktionen meiner Umwelt auf das Vorhaben 100 Stunden in 5 Tagen zu arbeiten und somit extrem wenig zu schlafen, weitgehend alle „Störfaktoren“ auszublenden und sehr fokussiert zu arbeiten waren unterschiedlich. Von Kopfschütteln über „Na du hast Probleme“ bist zu „sehr spannend“ und „ich mag das auch manchmal so machen“ gab es die gesamte Bandbreite. Wer meinen Podcast diesbezüglich gehört hat, der weiß schon ein wenig, was ich so alles an positiven Aspekten erfahren durfte, vor alle was Fokussierung und Selbstmanagement betrifft. Die Arbeitsweise, die ich mir angeeignet habe, passt zu mir und bringt mich wirklich weiter. Auch habe ich wirklich viel erledigt und ich zähle das jetzt ohne Reihung oder Priorität auf:

  • 10 Blogartikel aufbereiten
  • 5 eBooks über Online Marketing Strategien & Co lesen (Speed Reading mit Hilfe der iPad App Quickreader).
  • 8 neue Blogartikel für MarkusCerenak.com
  • Launchplanung
  • Komplette inhaltliche Fertigstellung eines eCourses
  • inhaltliche Ausarbeitung eines Seminars
  • Absolvierung von nahezu zwei eCourses
  • komplette Redaktionsplanung für MarkusCerenak.com bis zum Jahresende
  • komplette Redaktionsplanung des Podcasts „Erfolg mit Leidenschaft“ bis zum Jahresende
  • komplette Redaktionsplanung
  • umfangreiche Recherche & Testing-Arbeiten: Mitbewerber-Beobachtung, Online Marketing Strategien aus den USA, Werkzeuge und WordPress Plug-Ins, etc. (würde hier jetzt zu weit führen)
  • 5 Skype Meetings
  • Social Media Konzeption für ein neues Blogprojekt
  • 2 Skype Coachings
  • Neuorganisation der Ablage im Home Office

Weitere, völlig unnütze Fakten

  • Ich habe rund 25 Liter Tee getrunken, aber nur 3 Tassen Kaffee getrunken (lag aber daran, dass meine Kapsel ausgegangen sind und ich nicht einkaufen war (hätte zu viel Zeit gekostet)
  • Ich kann G.F. Händels Stück „The Arrive of the Queen of Sheba“ nicht mehr hören, weil es als Schlaf-Reminder und Wecker fungiert hat.
  • Ich liebe meine Schlafmaske
  • Ich schreibe in der Wiese an einen Baum gelehnt am inspiriertesten (meiner Meinung nach)
  • Ich habe Freunde mit viel Verständnis (dazu gleich weiter unten)
  • Der Pizzalieferant spricht mich mit Vornamen an
  • Meine beiden Zeigefinger (ja, ich kann noch immer kein perfektes 10-Finger-System) haben eine leichte Hornhaut entwickelt.
  • Ich sehe nach wenig Schlaf nicht gut aus und bin zu eitel Vorher-Nachher-Fotos online zu stellen – obwohl von euch gewünscht 😉
  • Mein MacBook und die gesamte benutzte Software ist kein einziges Mal abgestürzt.

Das waren die guten Nachrichten. Jetzt zu den Schattenseiten:

Die ersten beiden Tage verliefen normal. Ich hielt mich an meinen Plan, arbeitete und schlief zu den vorgesehenen Zeiten und vor allem absolvierte ich die vorgesehenen Stunden. Am Mittwoch war ich am Nachmittag dermaßen im Flow, dass ich auf 2x 20 Minuten Schlaf verzichtete, was den gesamten Rhythmus gehörig aus dem Gleichgewicht geworfen hat. Der Donnerstag war dann echt nicht lustig.

Als erstens wollte der Körper auf Biegen und Brechen seinen Schlaf bekommen. Aufstehen um 4.30 war echt eine Challenge, der Vormittag war eine Gähnorgie. An Nachmittag stellte sich dann einerseits ein weiterer Flowzustand ein (ich schrieb 3 Blogartikel an einem Nachmittag) gleichzeitig litt meine soziale Kompetenz sehr darunter. Menschen, die mit mir in SMS- oder Chatkontakt waren (ja mir war plötzlich nach sozialer Interaktion), möchte ich in aller Form um Entschuldigung bitten. Mehr brauche ich dazu nicht sagen. Ich weiß jetzt eines: Schlafentzug wirkt persönlichkeitsverändernd. Nicht gerade positiv. Kurzfristig spielte ich sogar mit den Gedanken, das Ganze sein zu lassen. Die Sinnfrage kam auf. Fast parallel dazu kam aber der Satz „Mit einem Messer im Rücken gehe ich noch lange nicht nach Hause“. Also weitermachen. Produktiv war der Tag dann nicht mehr …

Freitag verlief wieder in normalen Bahnen, auch wenn mir klar war, dass ich bis Mitternacht die 100 Stunden nicht mehr erreichen würde. Ich habe dann aber losgelassen und diktierte mir selbst nicht mehr, die Stundenzahl einhalten. Ich schätze, dass es insgesamt so um die 94 Stunden gewesen sein sollten.

Fazit

Mit Fokussierung und Ausblendung für eine bestimmte Zeit erledigt man wirklich viel. Und das wiederum motiviert zum Weitermachen. So ein Pensum bekommst du sonst definitiv nicht hin. Und auch die Qualität kann sich sehen lassen. Es entwickelt sich ein Flow, der wirklich Großartiges hervorbringt. Aber Vorsicht: Nicht übertreiben! Mehr als 3 Tagen würde ich so etwas nicht mehr machen. Man beginnt liebevoll gesagt „seltsam“ zu werden mit der Zeit. Auch wenn man das tut, was man wirklich seine Leidenschaft nennt. Aber eines steht fest: Ich werde so etwas wieder machen. Es ist sehr befriedigend zu wissen, was alles möglich ist, wenn man nur ein paar Tage lang konsuquent ist. Das ist nämlich die gute Nachricht für dich. Es braucht nur ein kurze Zeit an echter Konsequenz um den ersten Schritt zu machen und dadurch den Grundstein für dein Lifestyle Business zu legen.

 

14943922_m_Fotor1Ich gehe es diese Woche ein wenig langsamer an. Wenn du diese Zeilen liest, fahre ich gerade die Adria Magistrale entlang…

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

61 Antworten

  1. Hi Markus, also da bin ich mal echt gespannt. Als absolute Vielschläferin kann ich mir das kaum vorstellen. Umso mehr warte ich auf kommenden Donnerstag. Um einen hoffentlich „ausgeschlafenen“ Artikel über das Projekt zu lesen. 🙂
    Viel gute Erholung in deinem polyphasischem Schlaf

  2. Das ist ein SUPER Beitrag und Projekt. Das ist GENAU mein Thema:

    FOKUS und EFFEKTIV die ZEIT ausnutzen!

    Ich werde diesen Beitrag als Blaupause nehmen für meine Online Projekte.

    Danke für’s OPFERN;-)

  3. Guten Morgen!

    Ich bin grad dabei mir das polyphasische Schlafen anzugewöhnen, also ich versuche es nicht, ich mache es einfach seit 5 Tagen und muss sagen, dass ich seit Anfang ein gutes Gefühl dabei habe und wirklich viel schaffe…So ganz top leistungsfähig fühl ich mich aber natürlich nicht, hoffe mein Körper gewöhnt sich noch komplett dran.
    Meine Anliegen: Kann irgendwer wirklich erklären, warum man denn bitteschön die Schlafzeitpunkte täglich haargenau einhalten soll? Damit schafft man sich doch sein eigenes Hamsterrad und ist gefangen in seinen Routinen. Als (mangelhafte) Erklärung hab ich im Netz bisher nur die Gefahr eines heftigen Leistungsabfalls finden können… Aber hallo, eine Downphase bevor man sich wieder ein Powernap gönnen kann ist doch viel weniger unangenehm, als täglich nach Stechuhr zu schlafen!?
    Also ich versuch meinen Körper EINFACH daran zu gewöhnen nachts circa 4 Stunden zu schlafen und tagsüber flexibel verteilt 3 halbstündige Nickerchen zu halten. Ich glaube das funktioniert, falls gute Gründe dagegen sprechen, bitte warnet mich!

    So erste Schreibwut des Tages ausgelebt, schönen Tag noch… Andy

    PS: Weiter so, Markus!

    1. So jetzt kann ich selbst drauf antworten:)
      Also bei meinem Modell von 4,5h Hauptschlaf + 2 Nickerchen ist es nicht so schlimm, wenn man die Zeiten mal um paar Stunden verschiebt. Bei extremeren Varianten soll man durch solche Unregelmäßigkeiten tagelang müde sein (Quelle: Der 4-Stunden-Körper von Timothy Ferris).

      Viele Grüße von einem begeisterten polyphasischen Schläfer;)

  4. Bin auch auf dein ergebnis gespannt. Man muss zwar nicht immer 100 Stunden arbeiten, es sollte wirklich beim einmaligen versuch bleiben, aber du hast Recht damit, wie viel Zeit uns doch durch Social Media verloren geht, wenn wir uns nur unbewusst damit befassen. Das empfinde ich als einen der größten Zeitfresser unserer Zeit.

  5. So kenne ich den Markus. Immer für eine Überraschung gut. Geiler Selbstversuch, ich bin *mega* gespannt auf das Ergebnis. Denn ich bin sicher das dass Ergebnis noch besser wird als der Versuch selbst 🙂

    Und ja du hast recht, viele verstehen den Tim Ferris Ansatz total falsch.

    Grüße von Mallorca
    Ralf

  6. Lieber Markus,

    offensichtlich hat es in dieser sehr speziellen Woche 😉 zu Deinen ToDos gehört, Deine Gastartikel auf anderen Blogs anklickbar aufzulisten. Leider hast Du dabei das zendepot irgendwie unter den Tisch fallen lassen. Könntest Du das bitte noch ergänzen? Das wär echt super!

  7. Hallo Markus,
    da bin ich mal gespannt wie ein Flitzbogen, wie es Dir danach geht und wie erfolgreich Du Dein Pensum bewältigt haben wirst.

    mit den Besten Grüßen zum Gelingen
    Wilhelm Vogt

  8. Hallo Markus,

    klasse Idee. Aber ich frage mich wie machst du das mit der 1 Stunden Aufgabe.
    Was ist wenn die Aufgabe länger braucht als 1 Stunde?

    Was mich auch interessiere würde, wie machst du das mit dem Essen?
    Ich weiß man sich gesund und bei mir basisch ernähren möchte dann kostet Zeit.

    Herzliche Grüße
    Norbert

    1. wenn sie länger brauchen, dann mache ich einen schnitt und mache später weiter. außer ich bin extrem im flow, dann wird der plan adaptiert. aber die schlafzeiten muss man einhalten. das nicht zu tun ist nicht klug bin ich dahinter gekommen 😉

  9. Hallo Markus,

    tolle Idee…bin schon auf die ersten Erkenntnisse morgen am Mittwoch gespannt. Für mich habe ich schon mal die Idee aufgenommen, meine Tasks in On- und Offline Blocks zu unterteilen. Bis jetzt habe ich es so umgesetzt, wie die Aufgaben anfallen.

    Sonnige Grüße

    Alexander

  10. Als Experiment interessant (ich habe so in der Endphase meiner Promotion gelebt), aber sonst nicht sinnvoll.

    Zum einen kann man seine Leistungsfähigkeit bei so viel Arbeit nicht konstant halten, zum anderen braucht man nach dieser Woche bestimmt eine Auszeit oder man sitzt sicherlich deutlich verlangsamt am Schreibtisch. Die Netto-Leistungszeit ist nicht unendlich ausdehnbar.

    Warum das Ganze nicht einfach mit 40 machen? Letztendlich steckt doch als Idee das fokussierte, extrem konzentrierte Arbeiten dahinter.

    Ich werde jedenfalls gerne den Bericht lesen – und lese hier auch sonst gerne mit!
    Gratulation zu dem lesenswerten Blog.

    Herzlichen Gruß
    Huberta

  11. Diesen Arbeits-Stil für private Projekte nutzen, ist sicher ne tolle Idee…aber in der Berufswelt würde ich eher davon abraten. Diese „Arbeitswut“ würde vor allem in der Chef-Etage super ankommen.Wenn die Chefs merken, das sowas möglich ist, warum sollten dann nicht alle so arbeiten? Und zwar immer? Ich habe gelernt eher vorsichtig zu zeigen, was möglich wäre. Sowas wird zu schnell als „Norm“ hingestellt, und wir wollen doch alle noch Steigerungsfähig bleiben oder?

    LG
    Rena

  12. Hallo Markus,

    das ist ein krasses Experiment. Aber ich denke, dass du definitiv gute Ergebnisse und vor allem einen super Bericht hinlegen kannst, der alles bestätigt, was du uns damit vor hast zu sagen.

    Die Idee ist wirklich gut. Man muss nur wirklich aufpassen, dass man sich nicht ablenken lässt. 🙂

    Viel Spass dabei!

    Beste Grüße,
    Dennis

  13. Hallo Markus!
    Deinen Versuch kann ich bereits bestätigen. Ich praktiziere ihn selbst seit einiger Zeit, denn schließlich baue ich mir neben dem Hamsterrad gerade mein künftiges (freies) Leben auf. Mit einer guten Planung funktioniert dies sehr gut ohne dass du gleich nach der ersten Woche zusammen klappst.

    Viel Spaß beim Versuch!

  14. Hey, mich würd ja mal interessieren, was du dir denn vorgenommen hast in den 100 Stunden zu schaffen? Ist das ein konkretes Projekt oder willst du einfach mehr Arbeit schaffen um danach freizunehmen?
    Und präsentierst du hier dann auch dein Ergebnis von 100 Stunden Arbeit?
    Bin mal sehr gespannt- klingt so ähnlich wie Last-Minute Lernen vor ner Klausur oder die Abschlussarbeit schnell fertig schreiben vor dem Abgabetermin 😀
    Viel Erfolg dir!

  15. Hallo Markus,

    mach das mal mit dem Foto vorher und nachher:-) Auf jeden Fall ist dein Artikel bereits jetzt animierend! Bin gespannt auf dein Fazit.

    Grüße
    Thomas

  16. das mit dem pholyphasischen Schlaf hab ich auch schon mal gemacht, aber nach 2 Wochen keine Lust mehr darauf gehabt.
    Da hab ich alle 3 Stunden 20 min geschlafen und die erste Woche war sehr hart, aber danach ging es schnell aufwärts und in den letzten Tagen der 2. Woche gings mir sogar richtig gut. War dabei den ganzen Tag sehr konzentriert und hell wach und die 20 min naps waren total erholend.

    wünsch dir viel Erfolg bei deinem Experiment

  17. Hi Marcus,

    deine coolen Ideen finde ich absolut klasse! Wieder so eine, die zum Nachmachen animiert. Das werde ich mir allerdings erst in einer sonnenärmeren Zeit vornehmen.

    Von diesen verschiedenen Schlafphasen wusste ich bisher noch nichts. Wieder was dazugelernt, wie schon oft in deinem Blog. Herzlichen Dank!

    Hab auch schon ausprobiert, von 5 – 9 Uhr zu arbeiten. Hat leider nicht geklappt, da mein Flow am besten ab 10 Uhr läuft und abends bis 2 Uhr nachts. Ist halt so bei mir, auch wenn ich (mein Verstand) es gerne anders hätte.

    Ich bin auch schon sehr neugierig, wie du dich nach dieser Woche fühlst. Eins ist sicher: Du wirst eine Menge schaffen!

    Viel Spaß dabei wünscht dir JonaMo

  18. Daumen hoch. Eine tolle sichtweise. Guter gedanke nach der tiefschlafphase zu fragen.
    Ich werde der frage ebenfalls nachgehen. Mit viel input spuken die infos im kopf schon mal wie im gruselkabinett.

  19. hm, spannend…
    mal den taschenrechner gezückt (weil ich mich da jetzt nicht verrechnen wollte):
    5 tage je 24 stunden = 120 stunden.
    montag um 5 uhr früh starten, also nochmal 5 stunden abzug.
    bleiben also 15 stunden, also 3 stunden pro tag fürs schlafen.

    ich denke mal, dass bei einem derart straffen programm dinge wie essen und die zwangsläufig zugehörige „sitzung“, körperhygiene und ähnliche dinge der kategorie „unvermeidlich“ als arbeitszeit gerechnet werden?

    bin jedenfalls schon sehr gespannt, wies läuft (fotos wären echt eine coole sache) und wie lang du danach brauchst um wieder „normal“ zu laufen.

    viel erfolg!

  20. Hallo Markus.
    Dein Anliegen in Ehren, aber magst Dir dafür nicht eine Woche mit schlechterem Wetter aussuchen? November scheint mir für so etwas ideal, aber in diesem Jahrhundertsommer sollte man keinen Abend mit Arbeit versauen. 😉

  21. Hey Markus,

    ich find die Idee gut und bin gespannt, was du in 100 Stunden so alles auf die Beine stellst.

    Das ist vergleichbar mit dem letztem Arbeitstag vor dem Urlaub. Da wird alles erledigt, was extrem wichtig ist. Es werden schnell Entscheidungen getroffen und Aufgaben erledigt statt aufgehoben. Es werden Dinge angepackt, auf die man keine Lust hatte, jetzt aber trotzdem macht. Keine Ablenkungen durch Facebook, Twitter und den neuesten Klatsch&Tratsch Geschichten.

    Manch einer ist überrascht, was er so an seinem letzten Arbeitstag so alles geschafft hat. Und das kann er jeden Tag haben 🙂

    Gruß
    Christoph Teege
    http://www.teege-training.de

  22. Cooler Selbstversuch Markus, wie machst du das genau mit der Kernschlafzeit. Wieviel Schlaf hattest du bspw. heute?

    Kann mir gut vorstellen, dass genau das dir richtig zu schaffen machen wird. Schlafumstellung insbesondere auf den polyphasen Schlaf ist ja wirklich extrem, wie Pavlina es beschrieben hatte.

    Ich persönlich mache nachmittags auch gerne eins bis zwei Nickerchen.

    Gruß
    Eugen

    1. hi eugen, ich werde bericht erstatten, hab ihn den letzten woche schon immer wieder die kernschlafphase verkürzt und während des tages welche eingeschoben. gar nicht so schlimm die umstellung!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  23. Markus, ich bin gespannt auf Deine Erkenntnisse!
    Lass es Dir gut gehen – diese Woche 🙂

    Aber das ist echt genial! Einfach alles ausblenden und nur an seiner Leidenschaft arbeiten – ich mach das auch!

    VG

  24. Moin Marcus,

    na da hast Du Dir ja ganz schön was vorgenommen. Und es ist auch gefährlich, denn Schlafentzug (4 Stunden Schlaf ohne zusätzliche Entspannung sind definitiv Gift für den Körper) und Durchpowern können Dich selbst in einer einzigen Woche schnell an Deine Grenzen führen. Poste doch mal ein Foto von Dir nach der Woche – ich wette, Du siehst danach aus wie ein Zombie 🙂

    Und ich muss Dir leider widersprechen: Timothy Ferriss meint in seiner 4-Stunden-Woche genau das, was er geschrieben hat – nämlich vier Stunden zu arbeiten. Allein durch digitale Infoprodukte, Delegation, Automatisierung und das Eliminieren von Zeitkillern. Und das ist für den Chef eines laufenden Betriebs durchaus möglich, ohne Verluste zu fahren – zumindest auf Kosten der Anderen (das ist dann mein Kritikpunkt), an die er ja seine Arbeit delegiert hat.

    1. hi mirko
      tim meint aber NICHT, das man jede woche nur 4 stunden arbeitet. er rechnet das aufs jahr hoch und spricht von arbeitsphasen und mini-ruheständen. dh es können wochen sein wo es mehr sind als 4 stunden und wochen wo es weniger bis nichts ist.
      lg m

  25. Hallo Markus, ich wünsche Dir viel Kraft für Dein Projekt. Im Moment kann ich mir gar nicht so recht vorstellen, wie Du Deine Kreativität und Qualität bei einem 20 Stunden Tag auf einem guten Niveau halten kannst und das dann auch noch über 5 Tage…echt spannend B-). .. Du begeisterst mich jedesmal mehr mit Deinen Ideen, LG Martin

  26. Tolles Projekt. Auf dein Ergebnis bin ich total gespannt. Good luck, für dein Vorhaben!
    Ich bin mir sogar ganz sicher, dass du das schaffst. 🙂

    Liebe Grüße
    Anja

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Ja, das passt natürlich ;-)

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Markus Cerenak

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