Wie du 2019 weniger tust. Und dadurch mehr erreichst.

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Kreativitätstechniken

Die Wege zur Hölle sind mit guten Vorsätzen gepflastert. Genauso wie die Tage vor dem neuen Jahr. Es riecht wieder einmal nach „Neuanfang“.

Viel wird geplant. Noch mehr wird sich vorgenommen. Vieles wird aber recht schnell wieder in den Wind geschossen.

Versuchen wir es doch mal anders. Wir nehmen uns für das kommenden Jahr nicht viel vor. 

Sondern wenig. 

Wir nehmen uns nicht vor „mehr zu tun“, sondern von allem, was wir tun, machen wir weniger.

Wie wirkt das auf dich? Wenn du gerade mitten im Dezember-Hamsterrad-Wahnsinn bist, dann klingt das schwierig, wenn nicht gar unmöglich.

Aber ich möchte es dir leicht machen. Indem ich dir einen Weg vorschlage, wie du dich auf eine einzige Sache im kommenden Jahr konzentrierst. 

Einer Sache, die dazu führen wird, dass du weniger tun musst. 

Viel weniger. 

Und die gleichzeitig dazu führt, dass du mehr erreichst oder deine Ergebnisse besser werden.

Und dieser eine Sache, der du die Aufmerksamkeit schenken musst heißt: Fokus.

Dieser Artikel kann dir nicht in ein paar hundert Worten erklären, wie du in unserer heutigen Zeit, (die voll von Störfaktoren ist) deinen Fokus im Handumdrehen findest.

Daher widmen wir uns gemeinsam wiederum nur einer Sache. 

Nämlich den Störfaktoren, also die ganze Informationsflut, all die Dinge, die Tag für Tag auf dich einprasseln und die nur ein einziges Ziel haben:

Deine Aufmerksamkeit zu bekommen = deinen Fokus zu verschieben.

Ich habe für dich eine Liste zusammengestellt. Eine Liste mit Maßnahmen, die die Informationsflut bekämpfen.

Das schöne daran ist: Du brauchst nicht alle Punkte, die auf dieser Liste stehen umsetzen. Eigentlich reicht ein Punkt.

Wenn du dir nur einen Punkt heraus pickst und diesen konsequent umsetzt, dann wird das Ergebnis für dich erstaunlich sein.

Sei konkret

Im Internet finden sich alle Informationen, die wir brauchen. Alle heißt aber mit Sicherheit auch eines: zu viele. 

Nutze das Internet gezielt und filtere, was das Zeug hält. Denn je konkreter du weißt, was genau du brauchst, umso weniger wird dich das Internet mit anderem Zeug ablenken. 

Und du und ich wissen eines mit Sicherheit: Ablenken ist etwas, was das Internet-Hamsterrad wirklich gut kann. Je konkreter du weiß, was das Internet für dich tun soll, umso mehr wird es dir helfen (und leider auch umgekehrt).

Minimale effektive Dosis

Informationen zu konsumieren ist so ähnlich wie Pillen nehmen, es gibt eine minimale effektive Dosis, die absorbiert werden kann, bevor die positiven Effekte gleich null werden und die negativen Nebenwirkungen übernehmen. 

Bei Informationen bedeutet das für dich, dass es eine bestimmte Menge an Informationen gibt, die du benötigst, um deine Ziele zu erreichen. Alles, was du darüber hinaus konsumierst, hat negative Folgen, die dich letztendlich bremsen und ablenken.

Nur noch eines…

Informationen überfordern und bremsen uns deswegen so sehr, weil wir denken, dass es noch etwas Besseres gibt, das wir verpassen könnten. Wir denken, wenn wir nur noch einen weiteren Artikel lesen (Buch lesen, Seminar besuchen, Podcast hören), lernen wir wirklich etwas bahnbrechend Neues. 

Das führt dazu, dass die Informationsaufnahme wichtiger wird als das Umsetzen selbst. (Kleiner Hinweis: Wenn du „viel auf Basis weniger Informationen umsetzt“ ist das erheblich mehr als „nichts auf Basis von vielen Informationen“.)

E-Mails 

Ok, darüber ist schon so viel geschrieben worden, dass ich jetzt nichts mehr hinzufügen will. Jeder weiß, dass die vielen E-Mails dich und mich unglaublich viel Zeit kosten. 

Nur kaum jemand hat ein System um das in den Griff zu bekommen. Ein System, dass länger als eine Woche im Einsatz ist – wohlgemerkt. Bitte, bitte, bitte, bitte: Bringe deine E-Mails in den Griff. 

Egal, welche der vielen Selbstmanagement-Techniken rund um E-Mails du einsetzt. Jedes hilft, wenn du einfach nur bei einem dran bleibst.

Schalte dein Telefon aus

Unsere Smartphones haben es uns ermöglicht, den ganzen Tag über mehr zu tun und von überall auf Informationen zuzugreifen. Dies kann schnell zu einer Überlastung mit Informationen führen. Eine Lösung besteht darin, dein Telefon manchmal ganz einfach auszuschalten, damit du nicht durch die ständigen Benachrichtigungen gestört wirst und du nicht pausenlos versucht bist, sie dir anzusehen. Nicht mogeln. Nicht auf lautlos. Nicht auf „Flugmodus“ Ausschalten!

Planung

Auch bei diesem Punkt wirst du dir denken: Oh Mann – hat er nichts Besseres auf Lager.

Und ich würde darauf antworten: Wie perfekt ist deine Planung? Wie viel von dem, was du planst, setzt du um, und zwar in der vorgesehen Zeit? 

Wissen allein bringt keine Veränderung und schon gar keine Lösung. Plänen scheitern an drei banalen Faktoren. 

*Pläne sind meistens nicht ernst gemeint. Man schreibt das einfach hin und weiß unbewusst schon, dass man das eh nicht so machen wird.

*Pläne sind kompliziert. Wenn du dir nicht ein idiotensicher-einfaches System schaffst, wie du Tag für Tag mit vollem Fokus, deine Vorhaben erledigst, dann wirst du scheitern.

*Zu viele Pläne. Wir unterschätzen einfach, was wir an einem Tag oder in einer Woche erledigt bekommen und überfordern uns mit unseren Plänen. Und dann sind wir erstaunt, wenn wir sie nicht erledigt bekommen.

Was zum nächsten Punkt führt.

Multitasking

Mache immer nur eine Sache. Und das für einen Zeitraum von mindestens 60 Minuten lang (Ja, jetzt kommen vermutlich gleich die 25-Minuten-Pomodoro-Technik-Änhänger und bewerfen mich mit den besagten Tomaten, aber das ist mir egal.) 

Setze dir eine Maxime und kämpfe dafür wie ein Löwe. Widme dich EINER Sache, jeweils EINE Stunde lang. 

Wenn du das 3-5 Stunden am Tag tust, wirst du erstaunt, verblüfft und vielleicht sogar erschreckt sein, was du alles erledigt bekommst. Und wie dankbar deine Birne ist, dass sie sich nur auf EINE Sache konzentrieren darf.

Vergiss die dumme Schwarmintelligenz

Facebook führt dazu, dass viele Menschen keine Entscheidungen mehr treffen können, weil sie nach absolut jeden Schmarren in Gruppen & Co fragen. 

Nicht nur, dass es schlecht für dein Selbstvertrauen ist, wenn du wegen jeden Scheiß die Schwarmintellgenz (was für ein dummes Wort) um Rat fragst, nein es kostet dich auch noch Zeit und du bekommst keine befriedigende Antwort. 

Weil du im schlimmsten Fall hunderte Antworten bekommst. Hunderte Antworten von denen ca. 99% für die Tonne sind. Zu viele Menschen fühlen sich bemüßigt zu umfangreiche Antworten zu geben, meisten zu Themen über die sie nur eine fragwürdige Ahnung haben.

Ein Tag. Eine Inspiration. Eine Tat

Wenn du morgens aufstehst und 5 Minuten dafür verwendest, eine klitzekleine Kleinigkeit in deinem Leben zu verbessern dann wirst du in 365 Tagen ein anderer Mensch sein. 

Nicht weil du 365 neue Fähigkeiten gelernt hast oder 365 mal das erreicht hast, was du dir morgens vorgenommen hast. 

Darum geht es gar nicht. 

Es geht um ein ganz andere Botschaft. Und zwar eine Botschaft für dein Unbewusstes: Jeden Tag kümmerst du dich um deine kleine, feine und ganz persönliche Weiterentwicklung. 

Das muss niemand wissen, niemand muss Anteil haben, niemand muss davon profitieren. Es ist nur für dich. 

365Um dich dabei zu unterstützen gibt es mein Buch „365“. Jeden Tag eine Seite. Eine Inspiration. Ein kleiner Baustein. Ein kleiner Schubser.

Hole es dir heute und hole dir deinen Fokus zurück.

 

Bevor das Internet erfunden wurde, konnten die Menschen richtig essen, sprechen, Sport treiben, lesen und vieles mehr. Vieles davon können wir heute nicht mehr so gut. 

Weil wir nämlich andauernd glauben wir müssen noch mehr Informationen aufnehmen. Die Angst etwas zu verpassen ist groß geworden. Leider.

Besonders wenn wieder einmal ein Jahreswechsel vor der Tür steht. 

Lass das alles mal sein. Hole dir deinen Fokus zurück. 

Und lasse dich überraschen wie einfach dann alles plötzlich wird. (Hier geht's zu meinem Buch “365” auf Amazon!)

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