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Akrasia

Willensschwäche; das Versagen, das Richtige zu tun, selbst wenn man weiß, was es ist.

Akrasia, ein Begriff aus der antiken griechischen Philosophie, bezeichnet das Phänomen der Willensschwäche. Es beschreibt die Situation, in der eine Person das moralisch oder rational richtige Handeln erkennt, aber dennoch unfähig ist, entsprechend zu handeln. Im Kontext des Stoizismus ist Akrasia ein Zustand, der im Widerspruch zur stoischen Idee der Selbstbeherrschung und rationalen Überlegung steht.

Die Stoiker, wie Epictetus, lehrten, dass unsere Vernunft uns die richtige Handlungsweise aufzeigt. Wenn wir jedoch unseren Begierden oder irrationalen Impulsen nachgeben, anstatt unserer Vernunft zu folgen, dann erleiden wir Akrasia. Dieser Mangel an Selbstkontrolle wird als ein Scheitern gesehen, unsere innere Natur, die auf Vernunft und Tugend gründet, vollständig zu leben.

Akrasia tritt auf, wenn wir uns von externen Einflüssen oder unmittelbaren Verlangen leiten lassen, anstatt von einem fundierten Verständnis dessen, was wirklich gut und wertvoll ist. Die Überwindung von Akrasia erfordert somit ein tiefes Engagement für die stoische Praxis, einschließlich der Entwicklung von Selbstreflexion, Selbstbeherrschung und einer konstanten Ausrichtung an den Tugenden.

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