Die Welt im Wandel oder warum Amazon mir ein ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht

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Die Welt befindet sich im Wandel. Während unsere Eltern sich noch unmittelbar nach dem Schulabschluss einen Beruf ergriffen haben, den sie ihr gesamtes Leben lang einigermaßen glücklich ausführen konnten, ist das heute nicht mehr die Regel. Häufig endet man nach einem langen Studium und einigen Praktikas in einem schlecht bezahlten Job mit kaum zufrieden stellenden Arbeitszeiten.

Im Gegensatz zu unseren Müttern und Vätern ist die Wahrscheinlichkeit schwindend gering, dass wir ein Arbeitsleben lang in demselben Unternehmen arbeiten werden. Dennoch bereitet man uns unsere gesamte schulische und weiterführende Ausbildung in der Regel darauf vor, einen Beruf in einer abhängigen Beschäftigung zu finden.

Nicht verwunderlich also, dass immer mehr Leute merken, dass sie sich mehr vom Leben versprochen haben und alternative Verdienstquellen erkunden. Und wie wir es mittlerweile gewohnt sind, suchen wir diese Alternative im Internet. Eine rasant wachsende Anzahl an Personen baut sich ihr eigenes Online Business auf und wird damit glücklich. Zum einen die neu gewonnene Flexibilität von zuhause aus arbeiten zu können ist verlockend. Aber auch, dass das Verdienstpotenzial theoretisch nach oben hin keine Grenzen kennt.

So schön die Theorie, aber wie so oft im Leben, ist der erste Schritt der schwerste und man hat keinen blassen Dunst, wo und wie man überhaupt beginnen soll.

Schließlich kann nicht jeder von sich behaupten, einen digitalen Beruf erlernt zu haben und das meist erforderliche Rüstzeug für das neue Online Lifestyle Business mitzubringen. Was also tun? Heißt das etwa alle anderen sind dazu verdammt, bis zur Begnadigung mit 67 einfach weiter zu machen? NEIN! Verflucht nein.

Eine Chance für jedermann

Das Internet ist ein Meer endloser Möglichkeiten. Es bietet einen zugänglichen Eintritt in die Welt der Selbstbestimmung, für jede Art Mensch mit jeder Art Hintergrund und jeder Art Budget.

Was ist die eine Konstante, die wir alle miteinander gemeinsam haben? Wir sind allesamt Konsumenten. Die einen etwas mehr als die anderen. Aber als moderner Mensch, hast du sicherlich selbst bereits mindestens einen Einkauf über’s Internet getätigt. Und statistisch gesehen, stehen die Chancen gut, dass das bei Amazon passiert ist. Jeder kennt Amazon – als Käufer. Aber was hält Amazon für einen bereit, wenn man auf der anderen Seite der virtuellen Ladentheke steht?

Online Handel ist nix neues, genauso wenig wie Handel im Allgemeinen. Du kaufst etwas günstiger, als du es verkaufst. Simple Mathematik. Dieses Geschäftsmodell ist so konsequent demokratisch, dass wirklich jeder die Chance, zum erfolgreichen Unternehmer zu werden erhält. Völlig egal ob man vermögend oder ziemlich abgebrannt ist, einen Abschluss in Betriebswirtschaft hast oder gar keinen: Online-Handel sorgt in der Gründerszene für Chancengleichheit!

Was nach außen hin leider immer sehr komplex dargestellt wird, ist alles andere als ein Hexenwerk. Wer braucht schon ein komplexes Shop-System für zig tausende Euro, wenn man sich die Strukturen von etablierten Unternehmen zunutze machen kann? Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Wirklich, ich bin technisch völlig unbegabt…

Du möchtest wissen, was die ersten Schritte aus dem Hamsterrad sind. Hier geht’s lang:

Horrorszenario Onlinehandel – oder doch nicht?

Amazon z. B. hat eine einfache, leicht zu benutzende Plattform für Käufer und auch Verkäufer geschaffen. Aber ist Online-Handel nicht ein gewaltiger Haufen Arbeit? All die Pakete, die Abwicklung, Retouren etc. Will ich mir das wirklich antun?

Was macht man eigentlich, wenn man als Online-Händler kein Interesse daran hat, ein eigenes Lager zu führen und mit all dem was dazu gehört lieber nichts zu tun haben will? Das revolutionäre an Amazon ist, unter anderem, dass unter dem Namen Fulfillment by Amazon (FBA) seit einiger Zeit ein Service angeboten wird, der sich um all das für einen kümmert.

Man sendet seinen Lagerbestand an eines der Logistikzentren und überlässt die Aufbewahrung, die Verpackung und den Versand künftig dem Team von Amazon FBA. Dieser Service geht mit einer ganzen Hand voll Vorzügen einher.

  • Du entziehst dich einem riesigen Berg logistischer Arbeit
  • Die Kosten hierfür sind geringfügig höher, als wenn man all den Aufwand selbst betreibt
  • Das eigene Business wird skalierbar. Für Amazon macht es keinen Unterschied, ob du am Tag 10 oder 10.000 Artikel verkaufst. Wenn du aber selbst ständig zur Post rennen musst schon
  • Du bist frei von Zeit und Ort, da du die Ware von deiner Bezugsquelle auch direkt an Amazon senden lassen kannst

Gerade für kleine und mittelgroße Händler kann diese Form der Auslagerung von Lager- und Versandlogistik eine Alternative sein. Auch die Kundenkommunikation, die Zahlungsabwicklung, sogar eventuelle Reklamationen oder Retouren wickelt Amazon dann für dich ab. So sparst du jede Menge Zeit und Nerven. Aber auch Geld für Werbung und Marketing, da deine Produkte umgehend für ein Millionenpublikum einsehbar sind.

Das Ding mit der Leidenschaft

Was ich dir mit diesem Beispiel zeigen möchte ohne an dieser Stelle zu sehr ins Detail zu gehen ist, dass uns heute so wahnsinnig viele Möglichkeiten zu Füßen liegen, uns selbst zu verwirklichen. Ich bin kein Verfechter der Theorie, dass die eigene Leidenschaft zu finden und diese zum Beruf zu machen, für jeden realistisch ist. Denn Fakt ist:

  • Leidenschaften sind so individuell wie die Leute die sie hegen
  • Manche lassen sich nur schlecht monetarisieren
  • Eine Leidenschaft kann auch aus dem sich etwas widmen entstehen

Ich habe auch nicht geglaubt, mal Online Handel auf Amazon zu betreiben, aber meine Leidenschaft ist es, zu reisen, mir meine Zeit stets frei einteilen zu können und frei in meinem Schaffen zu sein. Meine Leidenschaft dient mir als Antrieb ein Business zu unterhalten, dass mir diese Möglichkeiten einräumt. Die Leidenschaft muss nicht das Business selbst sein. Aber beides steht zumindest in Korrelation. Wenn du mehr wissen zum Thema Online Handel mit Amazon wissen willst, findest du hier den ersten Artikel meiner Amazon-Serie!

Alles müssen wir erst einmal erlernen, egal wie einschüchternd es am Anfang sein mag. Aber wir sind die Summe unserer Erfahrungen und Fähigkeiten und wenn neue hinzu kommen, ist es nicht selten der Fall, dass daraus eine vorher nicht da gewesene Begeisterung entsteht. Ideen, Träume und Vorstellungen allein, bringen einen nirgendwo hin wenn man sich stets nur über den Status Quo beklagt. Das können viele.

Du willst mehr zum Thema „Leidenschaft, Berufung & Co“? Hier ein kleiner Tipp:

Entkomme dem Einheitssbrei

Die meisten Menschen sind unzufrieden. Unzufrieden mit ihrem Leben, vor allem mit ihrem Beruf, mit dem Chef, den Kollegen, dem Büroalltag, der mangelnden Freizeit. Schon kurz nach Dienstbeginn schauen Sie regelmäßig auf die Uhr und fiebern dem Feierabend entgegen. Jeden Morgen begeben sie sich mit tausenden anderen im Schritttempo auf den Weg zum Arbeitsplatz. Spätestens wenn sich eine belastende  Monotonie einstellt, entsteht eine unaufhaltbare Abwärtsspirale aus der man schnell den Absprung wagen sollte, bevor das böse Erwachen kommt.

Aber was hält uns davon ab, dem Ganzen ein Ende zu setzen? Ich denke es sind Zweifel und die Angst zu scheitern. Wir trauen uns selbst zu wenig zu und nehmen die Bedenken und klugen Ratschläge der Bekannten zu ernst. Aber diese Ratschläge kommen meist von Leuten, die in der gleichen aussichtslosen Situation stecken wie du und selbst aber zu faul oder pessimistisch sind, den Versuch zu unternehmen, daran etwas zu ändern.

If you are not willing to risk the usual, you will have to settle for the ordinary. – Jim Rohn

Wir müssen aber keine Angst haben. Angst ist schlichtweg der größte Motor im Kapitalismus. Letztlich ist es die Angst vor dem Verlust von Dingen. Dinge, die man sich mal gekauft hat, oder von denen man glaubt, dass sie wichtig sind. Es ist nichts anderes als die Angst vorm Tod, bzw. ist Vorbote davon. Diese Angst ist stückweit berechtigt, aber durch Arbeit werden wir auch nicht unsterblich! Im Gegenteil. Fakt ist, Arbeit ist NICHT unser Leben.

Es war niemals leichter, sich etwas aus dem Nichts aufzubauen, das sich eben nicht wie Arbeit anfühlen muss, als heute. Und es gibt nie einen perfekten Zeitpunkt, um eine unpopuläre Entscheidung zu treffen. Dein neues, tolles und spannendes Leben fängt dort an, wo deine Komfortzone aufhört…

Dein Bastian Barami

Bastian Barami

Bastian Barami ist  zweifacher Uni-Abbrecher, Digitaler Nomade und leidenschaftlicher Reisender. Bis vor einer Weile war ich selbst noch Gefangener des Systems, wie man so sagt. Nach dem ersten Uni-Aus zunächst als Hotelfachmann, jenseits von Gut und Böse. Um die 60 Stunden die Woche, stets frisch rasiert in Anzug und Krawatte.
Auf seinem Blog www.officeflucht.de hilft er Menschen, sich online etwas aufzubauen, etwas auf das sie stolz sein und ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten können, ungebunden von Ort und Zeit.

2017-09-15T18:52:37+00:00 24 Juli, 2015|

14 Kommentare

  1. Claudius 24. Juli 2015 um 9:30 Uhr- Antworten

    Hallo Bastian,

    sehr schöner Artikel und eine coole Story.
    Ich bin Student aber Ich studiere, weil mir das Studium Spaß macht. Neben dem Studium baue Ich mir eine Online-Selbstständigkeit auf. Mein Ziel ist es, nach dem Studium nicht in einem Beruf der Branche arbeiten zu müssen, sondern vielleicht etwas anderes zu studieren und nebenher Geld zu verdienen.
    Gruß,

    Claudius

    • Bastian 26. Juli 2015 um 4:33 Uhr- Antworten

      Hey Claudius,
      danke für deinen Kommentar.
      Wenn du wirklich ein neues Studium anstrebst, solltest du dir vorher schon überlegen, ob es zu deinem angepeilten Lifestyle passt. In meinen Augen lernst du niemals soviel und so schnell zu einem persönlichen Ziel dazu, wie im Selbststudium, weil du eben nicht an einem vorgegebenen Lehrplan entlang lernen musst, sondern selbst filterst, was du brauchst. Aber natürlich lässt sich grundsätzlich auch etwas nebenher starten. Dauert dann nur wesentlich länger.

      Beste Grüße
      Bastian

  2. Alex 24. Juli 2015 um 11:46 Uhr- Antworten

    Sehr interessanter Artikel. Ich bin gerade dabei mich neu zu fokussieren und mir zu überlegen, wo ich wie in welchem Umfang in der Zukunft tätig sein möchte. Nach diesem Artikel werde ich mich auf mal mit Amazon auseinandersetzen. Vielen Dank für das Aufzeigen dieser Möglichkeit!

  3. Jan 24. Juli 2015 um 14:18 Uhr- Antworten

    Schöner Artikel, danke dafür.

    Hast du eigentlich keine Bedenken, dich so von Amazon abhängig zu machen? Ich will den Teufel ja nicht an die Wand malen, aber Jeff Bezos ist bekanntermaßen ein größenwahnsinniger und gleichzeitig ziemlich intelligenter Typ. Ich sehe ehrlich gesagt keinen Vorteil darin, die 9-to-5 Tretmühle zu verlassen um mich in die Fänge von Amazon zu begeben. Ich würde mal davon ausgehen, dass Amazon deinen Gürtel zu seinen Gunsten immer enger schnallen wird bis zu dem Punkt, an dem du auf der einen Seite nicht wirklich viel Geld verdienst, du auf der anderen Seite aber schon so tief im Getriebe steckst, dass es sich für dich auch nicht mehr wirklich lohnt wieder auszubrechen. Dann hast du die 9-to-5 Tretmühle gegen die Amazon-Tretmühle eingetauscht.

    Natürlich können bis zu diesem kritischen Punkt noch ein paar Jahre vergehen in denen es sich wirklich lohnt „für“ Amazon zu arbeiten. Ich halte es nur für wichtig zu bedenken, dass derjenige, der seine Waren über Amazon betreibt nicht der einzige ist, versucht sein Geschäft zu optimieren und dass man außerdem davon ausgehen sollte, dass Amazon dieses Spiel besser beherrscht. Es handelt sich nicht wirklich um ein Nullsummenspiel (es gibt neben uns und Amazon noch mehrere Parteien wie beispielsweise den Kunden oder die Post), aber in grober Näherung optimiert Amazon sein Geschäft gegen uns und wird am Ende gewinnen.

    Ich denke wenn man sich auf Amazon einlässt, dann sollte man versuchen zweigleisig zu fahren und einen Plan B im Ärmel haben.

    just my 2 cents

    Viele Grüße
    Jan

    • Bastian 26. Juli 2015 um 4:42 Uhr- Antworten

      Hey Jan,
      dank dir für deinen Input, der durchaus seine Berechtigung hat. Es gibt viele Leute, die schon die Amazon Apokalypse vorher sehen wollen, aber so wie bei fast allen erfolgreichen Unternehmen, steht auch bei Jeff Bezos definitiv der Kunde im Fokus. Und dabei spielen all die externen Händler eine zentrale Rolle. Natürlich übernimmt Amazon früher oder später die ganz erfolgreichen Produkte gerne selbst ins Sortiment und kann ihn dann zu Konditionen anbieten, mit denen niemand sonst mithalten kann. Das sind aber in der Regel Markenprodukte, von welchen ich mich generell fern halte. Deshalb setze ich meinen Fokus auf Private Labelling. Es gibt Millionen von ungebrandeten Artikeln, die du in Asien mit eigenem Logo versehen lassen kannst und so bei Amazon deine eigene Marke führst. Die kann Amazon dann natürlich nicht aufkaufen, und wenn doch ist das sicherlich ein Deal, den man nicht ausschlagen würde.

      Aber das man nie seine Existenz auf nur eine Karte setzen sollte, steht ausser Frage. Das tue ich im Übrigen auch nicht. Aber bis die Amazon Apokalypse eintritt, an die ich noch nicht glaube, ist da wirklich noch jede Menge rauszuholen. Denn selbst in den USA ist noch immer verdammt viel Potential und das obwohl der Markt viel viel mehr competitive ist. Es ist wie mit allen Unternehmungen. Lieber erstmal starten, statt sich schon vorher den Kopf zu zerbrechen, was alles passieren KÖNNTE

      Beste Grüße
      Basti

    • Thomas 26. Juli 2015 um 14:06 Uhr- Antworten

      Wer weiß schon was in ein paar Jahren ist Jan. Der vermeintlich sichere 9-5 Job kann mir auch im nächsten Jahr gekündigt werden. Was ich sagen will ist, dass man heutzutage nichts mehr für die Ewigkeit betrachten sollte. Du musst dich ständig der Zeit anpassen.

      Wenn dein worst case eintreten sollte, macht man eben was neues. Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter gehts! Genug Erfahrung und Geld hat man bis dahin ohnehin gesammelt (Amazon übrigens auch)!

      • Bastian 29. Juli 2015 um 7:14 Uhr- Antworten

        So ist es Thomas. Mein Fokus ist auch heute ein ganz anderer als noch vor einem Jahr und nächstes Jahr wird das sicher nicht anders aussehen. Stillstand ist Rückschritt. Man lernt jeden Tag dazu und wenn man nicht mit Scheuklappen durch’s Leben geht, wird einem Zwangsläufig regelmäßig die ein oder andere neue Idee kommen, die sich lohnt zu verfolgen. Niemand sagt, dass man sich NUR auf Amazon beschränken sollte, aber eine aktuell so tolle Möglichkeit gutes Geld zu verdienen komplett wegen noch unbegründeter Sorgen auszuschließen ist auch nicht richtig.

  4. Anne 26. Juli 2015 um 8:53 Uhr- Antworten

    Ich stimme Jan zu. Sein Business rein oder schwerpunktmäßig auf Amazon zu setzen, halte ich für fatal. Zumal es bei Amazon fast nur um den Preis geht. Auf die Bewertungen kann man auch nicht mehr so viel geben, es ist bekannt, dass viele gefälscht sind. Amazon genießt schon lange keinen guten Ruf mehr aus verschiedenen Gründen. Ich kenne einige, die dort gearbeitet haben, auch in leitenden Positionen, und länger als 1 Jahr hält es dort selten jemand aus.

    Ja, Amazon hat viel Reichweite. Sie verkaufen auch alles und versenden schnell. Als Käufer super. Die Händler unterbieten sich gegenseitig und durch den Druck in der Logistik wird sehr schnell versendet. Aber für den Verkäufer ist es nicht so toll. Ich würde niemals empfehlen rein auf Amazon zu setzen, wenn man ernsthaft Handel betreiben möchte, sich positionieren will und ich würde niemals meine Selbstständigkeit darauf aufbauen, meine Einnahmen zur Sicherung meines Lebensunterhalts von Amazon abhängig zu machen. Ich würde Amazon als ergänzenden Kanal nutzen, nur wegen der Reichweite, aber niemals mein Business darauf aufbauen. Es geht nichts über einen eigenen Shop, über Unabhängigkeit. Mit WooCommerce kann man unkompliziert und schnell einen eigenen Shop aufsetzen, man hat viel mehr Spielraum und wenn man auf eine Nische setzt, auch richtig gutes Umsatzpotential. Als Teil des Händlerbunds oder mit Trusted Shops schafft man auch Seriösität, das ist bei Amazon nicht so. Wie du schon schreibst, kann da jeder verkaufen. Und viel Ahnung braucht man auch nicht. Da läuten bei mir bereits die Alarmglocken.

    Sicher machen viele Umsatz über Amazon, sowie auch über Dawanda und letztendlich ebay und Andere. Hier würden mich aber auch mal belegte Zahlen interessieren. Ich trau dem Ganzen nicht. Kannst du etwas Licht ins Dunkel bringen?

    Als Amazon-Insider hätte ich mir von dir in deinem Artikel etwas tiefergehende Infos gewünscht. Was bekommt Amazon vom Umsatz, welche Marketingmöglichkeiten oder Werbemaßnahmen bietet Amazon seinen Händlern, welche Produkte verkaufst DU dort (Erfahrungsbericht) oder kannst du sogar empfehlen zu verkaufen, welche gibt es schon en masse, wie schaut es mit Produktbildern aus, für wen empfiehlst du Amazon als Hauptbusinesskanal, wie kann man als Händler das Amazon Partnerprogramm für sich nutzen? usw. In deiner 3-teiligen Artikelserie finde ich dazu leider auch nichts. Freue mich über weitere Infos, immer her damit.

    Viele Grüße!

    • Bastian 29. Juli 2015 um 7:27 Uhr- Antworten

      Hallo Anne,
      danke für deinen Kommentar.
      Es ist grundsätzlich nie gut, alles auf nur eine Karte zu setzen, was ich im Übrigen auch nicht tue. Aber deine Skepsis ist aus meiner Sicht etwas überzogen. Ich kann hier nur für mich sprechen und es ermöglicht mir zumindest ein gutes ortsunabhängiges Auskommen. Es hängt natürlich auch immer von einem selbst ab, was man verkauft, wie man es bewirbt und ob man auch bereit ist, verschiedenes auszuprobieren, sich nicht zu sehr auf eine Sparte zu versteifen etc.

      Ein Gastartikel allein ist keine gute Möglichkeit um ein so umfangreiches Thema wie Verkaufen auf Amazon komplett zu beleuchten. Meine Amazon Reihe hat übrigens mittlerweile 5 Teile und ist auch noch nicht beendet.

      Ein eigener Store ist sicherlich zusätzlich keine schlechte Sache, wenn man EIGENE Artikel hat. Wenn man nur als Reseller mit eigenem Shop agiert, gibt es für den Kunden einfach keinen Grund nicht bei Amazon zu kaufen. Ich kenne eine ganze Hand voll Leute die jeden Monat merken, dass sie so eben nicht mit Amazon konkurrieren können. Ausnahmen gibt es immer. Genau so wie Schwarzmaler.

      Nichts für ungut, aber ich höre diese Vorurteile regelmäßig und das meist von Leuten, die sich noch nie eine Stunde mit Amazon oder dem FBA Programm auseinander gesetzt haben.

      LG
      Bastian

  5. Steffi 31. Juli 2015 um 18:44 Uhr- Antworten

    Cooler Artikel, Bastian!

    Ich finde es gut, dass du auf das Thema physische Produkte verkaufen eingehst. Die meisten Digitalen Nomaden fokussieren sich ja auf Online-Produkte oder vielleicht noch auf Dienstleistungen und ich finde immer, da bleibt dieses Thema oft auf der Strecke.

    Dabei denke ich, dass es genug Menschen gibt, für die physische Produkte verkaufen genau das Richtige ist. Und wenn ich mit Amazon die ganze „Arbeit“ auslagern kann, umso besser.

    Werde den Artikel (bzw. die Artikel-Serie) sicherlich irgendwann auf meinem Blog mal teilen.

    @Markus: Finde ich toll, dass du Bastian mit dieser Gastbeitrags-Möglichkeit unterstützt – so bin ich gleich nochmal auf einen interssanten Blog gestoßen, dem ich folgen kann!

    Danke und beste Grüße aus Costa Rica
    Steffi

    • Bastian 4. August 2015 um 12:57 Uhr- Antworten

      Hey Steffi,

      dank dir für deinen Kommentar.
      Ich denke, dass Online Handel auf einer bereits renommierten Plattform eben auch Leuten ein alternatives Einkommen ermöglichen kann, die nicht soviel digitalen Background haben oder Skills fürs Freelancing mitbringen und deshalb ist es mir wichtig, diese Möglichkeit aufzuzeigen. Es gibt immer und bei allem auch Gegner zu gewissen Dingen. Insbesondere bei großen Unternehmen, die so sehr im Medieninteresse stehen, aber das nicht immer berechtigt.

      Ich würde mich übers Teilen auf deinem Blog freuen 🙂

      Viele Grüße aus Bali nach Costa Rica.
      Bastian

  6. Fritz Salzmann 11. August 2015 um 21:07 Uhr- Antworten

    Hallo Bastian,

    nach dem Lesen dieses Artikels habe ich etwas gegooglet und nicht viele ausführliche Erfahrungsberichte von Shop-Betreibern, die den Versand ausgelagert haben, gefunden. Welche anderen Firmen Fulfillment für kleine Mengen anbieten, ist sicher für viele E-Commerce-Anfänger interessant. Ein paar Adressen, auf die ich gestoßen bin:

    http://www.esellers-friend.de/
    http://www.geopost-logistik.de/
    http://www.ilopack.de/
    http://www.schuon-logistik.de/

    Für Österreicher, die erwägen, regelmäßig in andere EU-Länder zu versenden (konkret: für mich ;)) ist es eine praktikablere Lösung, einmal ein großes Paket an ein Logistikzentrum zu schicken, als womöglich ständig zur Post zu rennen. Allerdings scheinen die Erfahrungen mit FBA durchwachsen zu sein: https://sellercentral.amazon.de/forums/search.jspa?ref_=xx_sfsrch_cont_sforums&objID=&q=fba

    Mit freundlichen Grüßen,

    Fritz Salzmann

  7. Pit 22. November 2016 um 10:28 Uhr- Antworten

    Hi Bastian,
    kompliment – „zweifacher Uni-Abbrecher, Digitaler Nomade und leidenschaftlicher Reisender“. Also es ist moeglich und das ist ernenneswert, ich bin schon alt aber lebe frei mt meiner Frau in Paraguay.

    Eine Frage: kann man bei FBA Deutschland als Freelancer taetig sein? Also ohne Gewerbe / Einzelunternehmen anzumelden?

    Gruss aus Paraguay
    Margarete und Pit

  8. Sarah 11. Januar 2017 um 14:10 Uhr- Antworten

    Hallo,

    mir hat der

    sehr geholfen, um wirklich Geld mit Amazon FBA zu verdienen. In 24 Stunden Videomaterial bleiben keine Fragen offen.

    Amazon FBA Kurs
    Vielleicht auch für andere nützlich.

    Liebe Grüße!

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