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Ataraxia

Seelenruhe; ein Zustand der Gelassenheit und Freiheit von innerer Unruhe

Ataraxia, ein Begriff tief verwurzelt in der hellenistischen Philosophie, insbesondere im Epikureismus und Stoizismus, ist ein Idealzustand der Seelenruhe und Gelassenheit. Der Begriff selbst stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Unerschütterlichkeit“. Es ist ein Zustand der inneren Friedfertigkeit, in dem die Seele frei von Leidenschaften, Ängsten und Begehren ist und damit auch von jener inneren Unruhe, die diese Empfindungen hervorrufen.

In der stoischen Philosophie wird Ataraxia nicht direkt als Hauptziel verfolgt, wie es etwa bei den Epikureern der Fall ist. Jedoch ist sie ein natürlicher Nebeneffekt der stoischen Lebensweise. Durch die Praxis der stoischen Tugenden – Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung – und die richtige Einstellung gegenüber externen Ereignissen, erreicht man einen Zustand, in dem äußere Umstände die innere Ruhe nicht mehr stören können.

Ein zentraler Aspekt der Stoischen Philosophie, und damit auch der Ataraxia, ist die Unterscheidung zwischen Dingen, die in unserer Macht stehen, und solchen, die außerhalb unserer Macht liegen. Indem wir lernen, uns auf das zu konzentrieren, was in unserer Kontrolle liegt – vornehmlich unsere eigenen Gedanken und Taten – und gleichgültig gegenüber den Dingen bleiben, die wir nicht beeinflussen können, erreichen wir einen Zustand innerer Ruhe und Gelassenheit.

Marcus Aurelius, einer der bedeutendsten stoischen Philosophen, veranschaulicht dies in seinen „Selbstbetrachtungen“ sehr deutlich. Er betont die Wichtigkeit, sich von äußeren Ereignissen nicht beunruhigen zu lassen und in jeder Situation die Herrschaft über die eigenen Gedanken und Reaktionen zu bewahren.

So ist Ataraxia in der stoischen Lehre weniger ein Ziel für sich, sondern vielmehr ein angenehmer Zustand, der sich einstellt, wenn man ein Leben in Übereinstimmung mit der Natur und den stoischen Prinzipien führt.

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