Auf dich achten: 8 einfache Wege, wie du gut zu dir bist

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Mehr zu geben als zu nehmen ist eine gute Einstellung. Von Religion über Politik und die Massenmedien bis zu  Philosophie und Persönlichkeitsentwicklung (also insgesamt die gesamte Hamsterrad-Maschinerie) wird dies gebetsmühlenartig wiederholt. Auch ich schreibe immer wieder darüber, dass es wichtig ist zu geben ohne zu fordern. Dann kommt das Richtige auch zurück.

Mit Lob steht es ähnlich. Andere Menschen loben, über andere Gutes sagen ist gut, ja durchaus erwünscht. Sagen wir Gutes über uns selbst, sind wir schnell eingebildet. Andere Menschen auf ein Podest stellen wird geschätzt, sich selbst ins Rampenlicht oder in die erste Reihe zu verfrachten, bedeutet selbstverliebt zu sein.

Ich denke, dass das nicht ganz richtig ist. Sich selbst immer hintenanzustellen ist falsch. Solange du dich selbst nicht großartig findest, wird es niemand anderes tun. Solange du nicht auf dich achtest und dir selbst das gibst, was du brauchst, wirst du nicht dein volles Potenzial nutzen können, um zu geben oder andere Menschen zu fördern oder zu unterstützen.

Auf dich achten: Daher ist es wichtig, dass du dich tagtäglich schätzt, es dir gemütlich machst und es dir gut gehen lässt.

Nimm dir täglich Zeit für dich

Hand aufs Herz, wie viel Zeit nimmst du dir für dich?, Und zwar um entweder nichts zu tun, zu entspannen oder ein wenig zu reflektieren. Ich meine damit nicht das „Leistungs-Entspannen“ wie Sport, Wellness, Sauna, Solarium-Zeugs, das wir ja meistens nur machen um ein Resultat zu erzielen, das „herzeigbar ist“. Ich meine damit Zeit für dich, deren Ergebnisse du niemandem präsentierst, weil sie nur für dich da sind. Zehn Minuten pro Tag sind ein guter Anfang, um nichts zu tun oder sich um dich zu kümmern.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Ich drehe das mal um, auch wenn ich dadurch vielleicht ein wenig polarisiere: Liebe dich selbst, wie deinen Nächsten. Bei sehr vielen Menschen ist der Fokus auf das Wohl der anderen gerichtet. Der Familie, der Kinder, des Partners, der Freunde und Kollegen. Und das ist gut und richtig. Aber nicht auf deine eigenen Kosten. Mach dir klar, wer der wichtigste Mensch in deinem Leben ist, nämlich du.

Nimm Komplimente an und freu dich über sie

Heutzutage sind Komplimente sehr aus der Mode gekommen. Warum ich das behaupte? Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass niemand damit umgehen kann. Die üblichen Reaktionen auf Komplimente sind relativeren, in Frage stellen, die Intention des Senders zynisch kommentieren und vieles mehr. Kaum jemand kann ein Kompliment annehmen und sich darüber freuen. Es wäre ja fast Eigenlob, wenn man nichts dagegen sagt. Und weil niemand Komplimente annehmen kann, spricht sie auch niemand mehr aus, was wirklich schade ist.

Investiere Zeit in zwischenmenschliche Beziehungen

Vergiss Facebook, Skype, SMS, WhatsApp (oder muss ich jetzt Threema nennen – whatever) und all den anderen Kommunikations-Schnickschnack. Triff dich mit Menschen, spricht mit ihnen, schenke ihnen deine ungeteilte Aufmerksamkeit, verbringe Zeit mit ihnen, unternimm und erlebe etwas mit anderen Menschen. Es gibt kaum etwas, das so viel Energie und Kraft gibt, wie Zeit mit Menschen zu verbringen, die du gerne hast und die dich gerne haben. Und wenn der Mensch nicht um die Ecke wohnt, dann benutze das Retro-Medium Telefon. Nichts geht über ein Sonntagabend-Telefonat mit einem lieben Menschen …

Umgib dich mit Genuss

Ich mag gute Musik und liefere meinen Ohren so oft es geht das, was mir gut tut. Andere lieben bildende Kunst, andere legen Wert auf schöne Einrichtung und wieder andere genießen gerne ein gutes Essen. Mache es dir gemütlich und liefere deinem Körper und deinem Geist das, was dir gut tut. Egal ob es etwas zu sehen, hören, fühlen, riechen oder schmecken ist. Wenn es dir gut tut, dann mehr davon!

Nimm an, was dir geschenkt wird

Ähnlich wie mit Komplimenten ist es mit Geschenken. Und es ist egal, ob es sich um materielle oder ideelle Geschenke handelt oder schlicht und ergreifend um Zeit. Es ist eigentlich ein Teufelskreis. Wir lernen, dass wir viel geben sollen, aber das Annehmen wird uns irgendwie madig gemacht. Nur, wie sollen wir im Geben Erfüllung finden, wenn niemand nimmt. Wie im Wirtschaftssystem sollte es auch hier einen Kreislauf geben. Helfen wir gemeinsam mit, dass das funktioniert.

Sei Teil eines großen Ganzen

Etwas allein zu erleben ist schön, es mit jemandem zu teilen auch. Das eine ist nicht besser als das andere. Finde eine Balance und erkenne, dass das, was du tust (egal ob beruflich oder privat) nicht für sich alleine stehen kann. Du brauchst immer andere Menschen und umgekehrt. Warum also nicht an etwas arbeiten, wo nicht nur du profitierst. Der Mensch ist ein Herdentier. Das System des Hamsterrades macht sich diesen Umstand zunutze. Das können wir Rebellen gegen das Hamsterrad auch. Nur dass es bei uns mehr Spaß macht.

Schätze dich selbst, dann bist du ein Schatz

Sei gut zu dir, lächle dich an, kümmere dich um deinen Geist, deinen Körper und deine Seele. Erkenne deine Stärke, feiere, wenn etwas funktioniert und sei nicht zu streng mit dir, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Wenn du es dir nicht nachsiehst, dann wird es auch niemand anderes tun.

Ich möchte es noch einmal wiederholen: Auf dich achten heißt: Kümmere dich um den wichtigsten Menschen in deinem Leben: dich!

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

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