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Aufschieben bremst deine Leidenschaft – 18 Tipps, was du sofort dagegen tun kannst

Aufschieben

Wenn wir etwas besonders gut können, dann ist es „Aufschieben“. Ganz ehrlich: Du hast dir sicher schon einmal etwas vorgenommen, es dann eine Zeit lang vor dir hergeschoben und es dann irgendwann im Sande verlaufen  lassen. Oder nach einer elendslangen Aufschiebe-Orgie dann doch noch gemacht, aber mit tiefer Abneigung, mit halbem Herzen und halber Begeisterung. Das Ergebnis hat dich dann meistens nicht befriedigt. Weil du tief in dir selbst weißt, dass du es hättest besser machen können.

Das Dumme an der Aufschieberei sind zwei Faktoren: Schlechtes Gewissen und der Verlust an Selbstrespekt. Jede Minute, wo du aufschiebst, also etwas anderes tust als du „solltest“ (ähnlich dummes Wort wie „müssen„) oder dir vorgenommen hast, wächst die innere Unruhe, wächst der Gedanke „Sollte ich nicht eigentlich …“. Und in diesem Augenblick ist es relativ egal, ob du dieses Projekt alleine vor dir herschiebst oder andere Menschen davon wissen. Dein Respekt gegenüber dir selbst nimmt Schaden. Und zwar in jedem Augenblick, wo dich irgendetwas zurückhält, das du tun willst oder dir vorgenommen hast. Die Gründe für die Aufschieberitis sind mannigfaltig, haben aber alle meistens mit Zweifeln und Angst zu tun.

Wenn es darum geht deine Leidenschaft zu finden, das Hamsterrad zu verlassen und Erfolg mit dem zu haben, was du liebst, ist Aufschieben ein großes Thema. Viele Mails erreichen mich, wo es darum geht, Motivation zu finden, ins Handeln zu kommen, die Leidenschaft Realität werden zu lassen, mit den Zweifeln umzugehen und insgesamt das Aufschieben zu meistern und den großen Traum endlich wahr werden zu lassen.

Ich habe für dich meine besten Strategien gegen das Aufschieben zusammengestellt. Die folgende Liste ist ganz flexibel. Manchmal wird dir eine Maßnahme schon reichen. Manchmal wirst du Tricks miteinander kombinieren und vielleicht einige ausprobieren, bis du etwas gefunden hast, was für dich funktioniert. Echt toll wäre es, wenn du deine eigenen Strategien gegen das Aufschieben uns allen mitteilst, das heißt: Kommentiere, was das Zeug hält! Es ist ja schließlich unsere gemeinsame Rebellion gegen das Hamsterrad! Aber jetzt genug gefaselt, hier kommen die stärksten Waffen gegen das Aufschieben:

Visualisiere das Ergebnis

Nimm dir ein paar Augenblicke Zeit, schließe die Augen und stelle dir ganz detailliert das Ergebnis deines Plans vor. Lebe dich hinein. Ich bin selbst immer wieder überrascht, wie mich das motiviert, ins Handeln zu kommen.

Gib deinem inneren Dialog einen Arschtritt

Beobachte deinen inneren Dialog, höre auf deine eigene, innere Stimme, die mit „Ich kann das nicht … Wie soll ich das tun? Das bekomme ich nicht hin … etc.“ immer wieder in deinem Kopf herumspukt. Sag einfach im Kopf zu dir selbst „Stop! Schweig! Sei still!“ Wenn du möchtest, kannst du dir auch vorstellen, deinem inneren Schweinehund einen kleinen Tritt zu verpassen. (Ich hoffe, ich habe damit keine militanten Tierschützer gegen mich aufgehetzt.)

Mach einen Vertrag mit dir selbst

Nimm dir ein Blatt Papier zur Hand, schreibe Ort und Datum und das Vorhaben darauf. Handle mit dir selbst die Vertragsbedingungen aus, schreibe diese nieder und unterschreibe das Dokument. Du hast nun eine schriftliche Vereinbarung mit dir selbst. Klingt komisch, hat aber unglaubliches Gewicht und wirkt stark motivierend. Probiere es aus!

Passender Artikel:  Finde deine Leidenschaft und empfinde Arbeit nie wieder als Arbeit

Formuliere Ziele und Zwischenschritte

Oftmals ist das Vorhaben amöb, gestaltlos und zu unkonkret. Es aufzuschieben liegt nahe, weil du gar nicht weißt, was du genau tun willst und was das Ergebnis sein soll. Konkretisiere das Ziel, formuliere einen ganzen Satz und beschließe die fünf wichtigsten Schritte, die den Weg zu deinem Ziel ebnen.

Belohne dich

Bei Kindern funktioniert das perfekt, bei Erwachsenen auch. Beschließe, womit du dich nach dem Erledigen des „Aufschieb-Projekts“ belohnst, was du dir gönnst. Das kann alles Mögliche sein. Wichtig ist, dass du es wirklich möchtest und du dich wirklich darauf freust. Sag zu dir selbst: „Sobald du das erledigt hast, bekommst du jenes.“ Sei kreativ dabei, dich selbst zu belohnen!

Aufschieben

Free-Photos / Pixabay

Beginne einfach mit einem kleinen Schritt

Die Wirksamkeit des „Anfangens“ haben ich schon im Artikel „Der erste Schritt“ dargelegt. Hier noch einmal: Mach den ersten Schritt! Egal wie klein er ist, egal wie unerheblich er dir vorkommt. Schau dir an, was du JETZT, in diesem Augenblick tun kannst, um deinem Projekt, deinem Traum, deiner Leidenschaft ein Stück näher zu kommen und tu es sofort. Jetzt. Auf der Stelle.

Checkliste abhaken ist befriedigend

Mach dir eine Checkliste mit allen Mini-Maßnahmen, die notwendig sind, dein „Aufschiebe-Projekt“ zu erledigen. Auch wenn die Schritte noch so klein sind, schreib sie auf die Checkliste. Und dann geht's an Abhaken oder Durchstreichen. Ich liebe den Blick auf eine Liste, die quasi unter meiner Beobachtung schrumpft. Es gibt nichts Besseres als einen Schritt Richtung „Leidenschaft“ durchzustreichen, weil er erledigt ist. Es kann losgehen!

Erstelle deine Top-Ten-Liste

Schreibe die zehn Dinge auf, die du schon lange vor dir herschiebst. Keine Angst, die Liste gehört dir, niemand muss sie sehen. Sei aber hier ganz ehrlich mit dir. Schreib alles auf, was du schon lange machen wolltest, solltest, müsstest. Überleg dir bei jedem einzelnen Punkt, was dich bis jetzt davon abgehalten hat und fasse es in drei Stichworten zusammen. Diese Liste hängst du dir neben deinen Badezimmerspiegel. Viel Spaß damit!

Erkenne deine Vermeidungsstrategie

Beobachte dich selbst, was du tust, wenn du aufschiebst. Lehne dich zurück und sage zu dir selbst: „Aha, das ist jetzt gerade eine Vermeidungsstrategie. Das tue ich jetzt nur, damit ich nicht das eigentlich Wichtige angehe.“ Du musst nicht mal aktiv etwas dagegen unternehmen. Wenn du dir bewusst machst, wie du vermeidest, wie du vor die herschiebst und was du alles stattdessen machst, hat das zwei Vorteile: Erstens wird es dir in Zukunft immer auffallen, was bedeutet, dass du gegensteuern kannst. Und du kannst deine Vermeidungsstrategie nutzen, um andere unliebsame Dinge zu erledigen. Heißt: Wenn du statt deine Buchhaltung zu machen lieber die Wohnung putzt, hat das auch seinen Sinn.

Plane und zelebriere das Aufschieben

Mache dir einen genauen Zeitplan, wie lange du zwischen deinen Aufgaben deinen „Aufschiebekünsten“ fröhnst. Mache es dir bewusst und sage „So, jetzt habe einen Teil erledigt, jetzt darf ich wieder so richtig ordentlich die Zeit mit etwas Sinnlosem vergeuden“. Mach dir einen Zeitplan, wo der Punkt „Aufschieben“ vorkommt und wechsle bewusst zwischen deinem „Erledigungsmodus“ und „Aufschiebemodus“ hin und her.

Stell dir die Frage „Wovor habe ich Angst?“

Manchmal schieben wir etwas vor uns her, weil wir Angst haben zu scheitern, uns zu blamieren, nicht weiterzuwissen, das Risiko nicht kennen oder gar das Ergebnis fürchten. Mache dir klar, welche Angst und welche Zweifel dich bremsen.

Aufschieben

Pexels / Pixabay

Mach ein kreatives Brainstorming

Schreibe dir alle Maßnahmen zusammen, die notwendig sind, um dein Ziel oder Zwischenziel zu erreichen und überlege dir kreative Lösungen oder unterhaltsame Wege dorthin. Vielleicht sind die Ideen nicht immer schnell, effektiv und effizient, aber das ist egal. Wenn du einen lustigen und amüsanten Weg gefunden hast, um ans Ziel zu kommen, dann darf's ruhig mal länger dauern. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel.

Passender Artikel:  Nur Leidenschaft führt zum Erfolg: 14 Experten im Schnelldurchlauf.

Erledige die mühsamste Aufgabe zuerst

Überlege dir, was das Wichtigste, aber auch Anstrengendste, Mühsamste und Unangenehmste an der Sache ist und erledige das sofort. Zu wissen, die große Hürde bereits genommen zu haben, lässt dich lächeln und die anderen Dinge doppelt so leicht erledigen.

Erledige die angenehmste Aufgabe zuerst

„Hä? Hat er nicht gerade genau das Gegenteil empfohlen?“, denkst du dir jetzt vielleicht. Ja, hat er. Das ist ein gutes Beispiel, dass es kein „richtig“ oder „falsch“ gibt, sondern dass wir alle verschieden sind und du dahinter kommen darfst, welche Strategie bei dir funktioniert. Also kann es auch sinnvoll sein, mit der angenehmsten Aufgabe zu beginnen um Energie für das Mühsame zu bekommen. Schau einfach, was für dich passt.

Benutze einen Freund

Hie und da müssen unsere Freunde herhalten. Das „Aufschiebe-Projekt“ mit guten Freunden zu teilen, es mit ihnen zu besprechen und sich eine externe Motivation oder auch Erinnerungsfunktion dadurch zu holen ist ein guter Weg. Echte Freunde bleiben mit dir dran, werden sich erkundigen, dir Rat geben, dich unterstützen und dir mitunter auch damit auf die Nerven gehen. Und das ist gut so!

Nur 15 Minuten

Widme dich deinem Aufschiebeprojekt zum Beginn nur 15 Minuten und unternimm einfach „irgendetwas“ in diese Richtung. Egal ob du 15 Minuten Aufgaben strukturierst, einen Zeitplan machst, dir das Ergebnis vorstellst, die ersten konkreten Maßnahmen erledigst oder ähnliches. Du weißt, dass es nur 15 Minuten sind. Und das machst du für einige Zeit täglich. Lediglich 15 Minuten widmest du dich deiner Leidenschaft und der „Unmöglichkeit“ deines Projekts.

Wasche dein Gehirn mit Positivem

Sage dir stets: „Ich kann das. Ich schaff das. Ich will das.“ Vielleicht kommt es dir anfangs komisch vor, wenn du dir selbst positive Glaubenssätzen in die Birne hämmerst, aber eines ist klar: Jeder Spitzensportler, der es wirklich zu etwas gebracht hat, benutzt diese autosuggestive Technik. Wenn wir unserem Unbewussten nur lange genug mitteilen, dass es etwas kann, dann beginnt es uns zu glauben und danach zu handeln. Mag nach Selbstbeschiss klingen. Ist mir aber egal, wenn es funktioniert.

Teile dein Aufschiebeprojekt mit uns

Mein Blogprojekt hat die gemeinsame kleine Rebellion gegen das Hamsterrad zum Ziel. Wenn wir so viel wie möglich voneinander lernen und profitieren, wird es in Zukunft mehr Menschen geben, die ihrer Leidenschaft folgen, Erfolg haben mit dem, was sie lieben, und Arbeit nicht als Arbeit empfinden. Du kannst die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag nutzen, um dein „Aufschiebeprojekt“ vorzustellen, aber auch, um eigene Strategien mit deinen Mit-Rebellen zu teilen.

23 Comments on “Aufschieben bremst deine Leidenschaft – 18 Tipps, was du sofort dagegen tun kannst

Petra Krause
8. August 2016 um 12:23

Hallo, ein super Artikel, damit man mal wieder bewusster damit umgeht.
Vielen Dank. Ein schöner Tipp ist auch ein „Visionboard“. Also ein Plaktat mit seinen Zielen mit seiner Vision, also mit dem „Warum“. Wenn man die Bilder sieht, steht innerlich jemand auf und weiß wieder wofür man etwas macht.
Zudem ist es auch wichtg mal zu sehen, was man schon alles erreicht hat, um dem „Warum“ näher zu kommen.
In meinem Freebie ist u.a. das Visionboard beschrieben. Gerne auf http://www.petrakrause.com holen.
Liebe Grüße Petra

Antworten
Markus
9. August 2016 um 10:19

Hi Petra
danke für die Vision Board-Ergänzung
lg m

Antworten
Daniela Kreißig
8. August 2016 um 10:15

Hallo Markus,

danke für den tollen Beitrag.
Den Tipp mit den 15 Minuten fand ich mit am besten. Denn wenn ich erst einmal angefangen habe, bringe ich es auch zu Ende. Nur das „anfangen“ von unangenehmen Sachen ist die größte Hürde.
viele Grüße,
Daniela

Antworten
Markus
9. August 2016 um 10:15

Hi Daniela
ja „nur“ 15 Minuten nehmen dem Ganzen den Schrecken
Lass es dir gut gehen!
M

Antworten
Lothar Miethe
25. März 2016 um 16:16

Klasse Tipps, danke! Ich finde noch wichtig, sich selbst nach jeder Aufgabe, die man erledigt hat, kurz inne zu halten und sich ganz bewusst zu machen: „Das ist jetzt erledigt“. Dann wird die Arbeit besser in Abschnitte eingeteilt und nicht zu einer „Endloskette“. Das gilt besonders bei komplexeren Arbeiten.

Antworten
Mario Reinwarth
28. Dezember 2014 um 2:36

Hi Markus,
sehr cooler Beitrag von Dir. Mir persönlich fällt es leicht mich für Ziele zu motivieren, welche ich auch anziehend finde. Dementsprechend sind Aufgaben für meinen Blog und das eigene Geschäft ein Kinderspiel – denn das sind die Ziele, die mich meinen attraktiven und anziehenden Zielen näher bringen.

Anders ist es mit der Klausurvorbereitung. Ich habe ein klares Warum fürs Studium : Neugierde am Wissen, Umfeld, Selbstverwirklichung, Erweiterung vom eigenen Humankapital „Wissen hat die Beste Rendite“, das Studentenleben… das sind aber alles nicht die Bilder, in denen ich einfach&gut „baden“ kann. (Im Gegensatz dazu, kann ich mir zum Beispiel sehr gut vorstellen, wie ich auf den Philippinen am Strand liege und eine Kokusnuss schlürfe)

Die Idee einen Vertrag aufzusetzen finde ich sehr gut. Was mir auch gefällt ist, seinen inneren Dialog zu prüfen und gegebenfalls anzupassen. Die 5 nächsten Schritte habe ich mir auch notiert.

Was ich vielleicht noch ergänzen möchte – und was mir immer besonders hilft ist dann die Peitsche…

Was passiert, wenn ich Klausuren nicht bestehe? Was wäre, wenn ich ein ganzes Semester wiederholen müsste? Wie viel Lebenszeit hätte ich damit verschwendet und was hätte ich in der Zeit an Geld verdienen können?

Obwohl ich ansonsten sehr positiv getrimmt bin, „rüttelt“ mich ein solcher Worst-Case-Szenario immer gut auf. Ich bin hellwach und anschließend bewusst darüber, dass ich jetzt lieber Gas gebe.

Liebe Grüße
Mario

Ps: Heute bin ich über meine Suchanfrage auf Youtube gelandet – und anschließend darüber auf Deinem Blogartikel. Sehr clevere Strategie zu den Blogartikeln einen kleinen Einspieler auf Youtube zu platzieren.

Antworten
Markus Cerenak
2. Januar 2015 um 17:21

hi mario
danke für deine „worst case“ ergänzung. super, dass du – wie auch immer – den weg zu mir gefunden hast
lg m

Antworten
Sergey
17. August 2014 um 19:45

Ich erledige Dinge am besten, wenn ich mich nicht zu einer bestimmten Reihenfolge drängen muss.
Ich schau auf meine Liste und das, was mich gleich anspricht, wird erledigt.
Ist nur etwas ungünstig für Ziele, die wirklich Schritt für Schritt erarbeitet werden müssen.
Vor kurzem habe ich erst etwas passendes zur Autosuggestion gelesen. Vielleicht warst du sogar derjenige, der es bei Facebook geteilt hat. Ich weiß es nicht mehr.
Es ging um einen Mann, der sein Passwort änderte. Er wählte sein Ziel als Passwort.
Jeden Morgen musste er dieses Passwort in seinem PC eingeben und wurde an sein Ziel erinnert. Es hat sein Leben verändert.

Antworten
David
16. Juli 2014 um 8:57

Hallo Markus,

meine 2 Lieblingstool gegen Aufschieben fehlen noch in Deiner Liste:
1. ungeliebtes gegeneinander ausspielen: Bevor ich Bügeln gehe, da räume ich doch lieber noch den Keller auf. Man muss nur immer eine Aufgabe in Petto haben, die man noch weniger mag. Sich dann diese vornehmen und durch eine wenige unbeliebte Aufgabe aufschieben.

2. Countdown: Alles vorbereiten für die Aufgabe und dann die Augen schließen. Von 10 bis 1 runterzählen, wie bei einer Hypnose.
10 nimm Dein Gefühl wahr
9 versuche, es nicht gehen zu lassen
8 nimm wahr, wie Dir es Dir zu entgleiten beginnt
7 wie verändert es sich dabei?
6 von woher spürst Du die Veränderung?
5 wo in Deinem Körper meldet sich das erste Anzeichen?
4 und wie fühlt es sich an?
3 egal ob Deine Motivation langsam ansteigt oder sprunghaft zunimmt
2 verdoppel das nochmal
1 öffne die Augen und leg los

Und ansonsten hilft fast immer das große WARUM.

VG David

Antworten
Markus Cerenak
16. Juli 2014 um 9:56

hi udo, der countdown ist echt super. das klau ich mir mal 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
rainbowlight
27. Juli 2013 um 19:24

Mein Aufschiebeprojekt ist das hier: http://spacecrafting.de/wiki/Hauptseite
Ein ziemlich fettes Computerspiel (ich bin Spieleentwickler).
Aber ich ertappe mich oft dabei, wenn ich mich langweilie Ideen, Konzepte usw. zu haben und in Gedanken auszuarbeiten. Das Spiel, bzw. die Ideen, den Impuls das zu machen begleitet mich seit über 10 Jahren.
Bisher sieht mein Ergebnis so aus: http://www.youtube.com/watch?v=OSkGnpdAnTg
Und da steckt ca. 1 Jahr Forschung und experimentieren drin.

Antworten
Ju
1. April 2013 um 23:51

Hey das mit dem Badezimmerspiegel ist gemein !! Was für eine Idee … Der verhätschelte und verwöhnte Aufschieber in mir bekommts mit der Angst – sofort beim lesen sah ich den Zettel am Spiegel hängen und musste t i e f atmen. Nein, ganz sicher nein – das will ich nicht.
Ich seh mich schon nen Bogen ums Bad machen, beim Nachbarn klopfen … Nein, das will ich auch nicht ^^
Was bleibt? Alles abarbeiten, damit da bloß kein Zettel hinkommt. Ich sagte schon, dass das gemein ist, ja?

PS: Auch wenn ich den Zettel weder schreibe noch ins Bad hänge – es ist visualisiert und spielt somit keine Rolle mehr. Eine Chance hat der Aufschieber noch: Zeit bis morgen früh 😉

PPS: Super Seite! Hast nen neuen Stammgast

LG Ju

Antworten
markus cerenak
2. April 2013 um 9:14

hi ju
😉 so er wäre den „morgen früh“
danke dass du bei der kleinen rebellion gegen das hamsterrad dabei bist!
ledgg
m

Antworten
Jay Becker
26. März 2013 um 13:22

Hier einmal der Soundtrack zum Artikel:

http://youtu.be/NdTgs_rkRtg

Antworten
markus cerenak
26. März 2013 um 13:49

danke! nice!

Antworten
Martin
18. März 2013 um 17:21

Lieber Markus,
Danke für deine guten Tipps und was mir besonders wichtig ist, die punktuelle Aufzählung. Was ich mir noch wünschen würde (du fragst ja immer was deine Leser sich wünschen) ist ein pdf in welchem die einzelnen Punkte stehen. Dein letzter Artikel die 29 Gesetze des Hamsterrades (https://www.markuscerenak.com/die-2-gesetze-des-hamsterrades-und-warum-sie-niemand-auffallen.html) sind so umfangreich, dass sie danach schreien „druck mich aus und kleb sie dir an den Badezimmerspiegel!“
Liebe Grüße Martin

Antworten
markus cerenak
19. März 2013 um 11:54

lieber martin,
danke für deine anregung. in kürze werden für meine email-abonnenten die von dir angeführten dokumente zum download bereit stehen. bin gerade dabei ein gratis ebook für euch fertig zu stellen. im zuge dessen gibt es dann auch dir von dir gewünschten pdfs. lg m

Antworten
Streipert
18. März 2013 um 14:52

Wie immer, sehr gute gedankliche Darlegungen. Das Aufschieben kann tatsächlich zu einem Problem werden, insbesondere dann, wenn es um sehr persönliche Probleme geht. Der Hinweis auf die planbare Entwicklung zum schrittweisen Abbau der alten Gewohnheiten ist eine gute, brauchbare Sache.
Danke und beste Grüße
Manfred

Antworten
markus cerenak
18. März 2013 um 15:14

lieber manfred, danke dass du dir wie immer zeit für meinen artikel genommen hast! alles gute!

Antworten
Monika
18. März 2013 um 12:36

ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, bereits abends (m)eine Liste zu schreiben, so dass ich da bereits das Gefühl habe, schon etwas „getan“ zu haben. Weil der Anfang ja schon gemacht ist, mein Unterbewusstsein programmiert ist, geht es am nächsten Tag viel leichter. Das Durchstreichen am nächsten Tag und die Freude dann wieder etwas geschafft zu haben erhöht das Selbstwertgefühl ungemein :-). Der „Aufschiebeartike“l ist wirklich sehr empfehlenswert!!!

Antworten
markus cerenak
18. März 2013 um 14:34

hi monika, danke für deine empfehlung!. ja, am abend davor bereits ein wenig die todo liste zu erstellen ist ein guter ansatz, ich verbinde das meistens damit, dass ich den tag revue passieren lasse und den kommenden ein wenig „vorerlebe“.

Antworten
Robert
18. März 2013 um 11:27

Das Aufschieben haben wir in unseren jungen Jahren gelernt, es hat sich in uns manifestiert in unserer Hirnhälfte verfestigt, da unsere Eltern hinter uns nachgelaufen sind und unsere Sachen welche wir nicht aufgeräumt haben “ ich mach es ja e spätter “ Sie für uns machten! Und so lernte unser Unterbewusstsein das es nicht notwendige sei alles gleich zu machen , oder über haupt nicht zu machen !! Wer kann sich von euch an die Folgende Situation erinnern? „Jetzt gehe ich aber hin zu Ihm und sag Ihm mal die Meinung , so geht das nicht weiter ! “ je näher Sie zum Arbeitskollegen Chef oder sonst wem kamen zu den Sie wollten , sagte Ihnen Ihr Gelerntes “ JA GENAU DU WIRST DAS JETZT MACHEN, DU MACHST JA SONST AUCH IMMER ALLES WAS DU SAGST !“ Und ihr Frust ihre Wut sind wie verflogen , und das Einziege was Sie noch sagen ist “ jawohl Chef“
Ich habe mein Aufschieben , oder ich lerne um , indem ich mich dabei ertappe und es einfach mache , anfangen sollte man bei den kleinen Sachen , wie zb : beim vorbeigehen sieht man das hier in der Ecke das Wuzerl Papier liegt , e schon geht man drei mal daran vorbei!, beim vierten mal bleib stehen und hebe es auf ! Und sag zu deinem Unterbewusstsein NE NE MIT MIR NICHT MEHR !

Antworten
markus cerenak
18. März 2013 um 14:32

lieber robert, danke für dein kommentar und deine anregung!

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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