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Aus Fehlern lernen – Wie du durch Misserfolge über dich hinaus wächst

aus fehlern lernen

Viele Menschen haben Angst davor, Fehler zu machen. Egal in welchem Lebensbereich, egal in welcher Situation. Dass man aus Fehlern lernen kann, kommt gar nicht in den Sinn.

Wir vermeiden es, wie der Teufel das Weihwasser. Dass wir auch aus Fehlern lernen können, kommt uns gar nicht in den Sinn.

Denn bereits in der Schule wurde der Rotstift angesetzt und wir wurden bestraft, wenn wir etwas falsch gemacht haben. Das sitzt tief.

Einige von uns sind so versteinert vor Angst, dass sie sich davor scheuen, etwas Neues auszuprobieren, Angst davor, ihre Fähigkeiten zu erweitern.

Wir haben Angst vor der Verlegenheit, den Fehler vor anderen zu machen, und wir haben Angst vor einem möglichen Spott und Hohn, den wir erleben könnten, wenn man nach einem Misserfolg mit dem Finger auf uns zeigt.

Klar ist, dass diese Angst der beste Weg zum Stillstand ist. Und auch wenn es eine noch so große Überwindung für dich und mich ist, wir müssen eines verstehen:

  • Ohne Fehler zu leben ist nicht möglich.
  • Und ohne Fehler gibt es auch keinerlei Weiterentwicklung.

Wir unterschätzen durch den gesellschaftlichen Druck einfach zu sehr, wie viel wir aus Fehlern lernen können.

Wenn du dich scheust, etwas Neues auszuprobieren, schränkst du dein eigenes Potenzial und deine eigene Fähigkeit, neuen Herausforderungen zu meistern erheblich ein.

Es schränkt auch deine Fähigkeit ein, herausragende Leistungen zu erbringen und Ziele zu erreichen, die du dir vorgenommen hast.

Kurzum: Wenn du nicht bereit bist, aus Fehlern zu lernen (ich weiß, das klingt jetzt hart) machst du es dir schwer, dein bestes Selbst zu werden.

Viele deiner Fähigkeiten kommen vielleicht nie zu Tage, wenn du diese nur aus Angst vor möglichen Fehler niemals ausprobierst.

Praktisch jeder Mensch, der auch nur ein Stück weit erfolgreich ist, musste die Komfortzone verlassen. Nur so kannst du herauszufinden, was dich wirklich auszeichnet, worin du gut bist, womit du andere Menschen etwas geben kannst. Nur so hast du die Chance dein Leben bedeutungsvoller und großartiger zu machen.

Vielleicht ist das, wovor du die meiste Angst hast, das, was du am Besten kannst!

Lernen aus Fehlern

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Wie es dein Selbstwertbewusstsein steigern kann, wenn du aus Fehlern lernst

Ich weiß es klingt komisch: „Aus Fehlern lernen“ steigert dein Selbstwertgefühl.

Eine ziemliche krasse Behauptung, würden doch viele Menschen genau das Gegenteil behaupten:

„Wenn ich Fehler mache, fühle ich mich schlecht und ich beginne an meinen Fähigkeiten zu zweifeln.“

Und ja, das ist das allererste Gefühl, dass in uns hochkommt, wenn wir mit irgendetwas in unserem Leben gehörig ins Klo gegriffen haben.

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Nur dann kommt der zweite Schritt, den wir oft genug vergessen:

Du erkennst, dass du dich von Misserfolgen erholen kannst – und zwar viel schneller als du dachtest.

Ein Fiasko von gestern, ist heute kein Thema mehr. Noch Wichtiger: Du hast etwas Wichtiges gelernt und wenn es auch nur die Tatsache ist, dass du zukünftige, schwierige Herausforderungen leichter und schneller meistern kannst.

Praktisch jeder steht vor Herausforderungen im Leben; niemand hat es die ganze Zeit leicht, was bedeutet, dass es Dinge in deinem Leben geben wird, die nicht wie geplant verlaufen werden.

Aus Fehlern lernen – ein passendes Video zur Inspiration

Manchmal wird es den Anschein haben, dass die ganze Welt gegen dich ist und nichts zu deinen Gunsten geht, nichts läuft wie geplant.

Manchmal ist es schlicht und ergreifend nicht möglich, Fehler zu vermeiden, auch wenn man es noch so verzweifelt versucht.

Und das ist der wichtigste Grund, deine Einstellung zu ändern, wenn es darum geht, Fehler zu machen:

Wenn es ohnehin nicht zu vermeiden ist, dass du und ich Fehler im Leben machst, warum uns dann davor fürchten?

Fürchtest du dich vor der Erdanziehungskraft? Fürchtest du dich pausenlos davor, dass Dinge zu Boden fallen können?

Natürlich nicht. Denn das hast du akzeptiert. Das ist nun mal so.

Und genau gleich verhält es sich mit Fehlern. Sie passieren. Genau so sicher, wie ein Glas zu Boden fällt, wenn du es loslässt.

In diesen Situationen darfst du dir eines in Erinnerung rufen: Es gab schon vergangene Misserfolge, es gab schon herausfordernde Zeiten, es gab schon Situationen in deinem Leben, die so richtig schief gelaufen sind.

Und du bist noch da.

Und mal ganz ehrlich: Was hat dich am meisten verändert und zu einem besseren Menschen gemacht:

Deine Triumphe oder deine Misserfolge?

Du kennst die Antwort.

Warum also nicht einfach in den „Ich lerne stets aus meinen Fehlern“-Modus einschalten und weiter leben.

Wenn du einen Fehler machst, ist es nicht das Ende der Welt; im Gegenteil, du hast eine Möglichkeit zu lernen, was du falsch gemacht hast und dann zu erkennen, was du  besser machen kannst, wenn die gleiche oder ähnliche Situation wieder auftritt.

Ich weiß ich wiederhole mich, aber dieses Denken muss in unsere Birne. (Auch ich verstärke diesen positiven Glaubenssatz für mich selbst gerade, während ich diesen Artikel schreibe.)

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Aus Fehlern lernen: Wie du dadurch Größe erreichst

Es gibt ja kaum jemanden, der nicht erfolgreich sein will.

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Größe erreichen steht schon bei viel weniger Menschen auf der bewussten Bucket List.

Doch die Hirnforschung macht mittlerweile eines klar (was wir in Wahrheit schon immer wussten, aber irgendwie nicht in unseren Köpfen haften bleiben will):

Wir Menschen werden nicht glücklich und zufrieden durch Erfolg. Wir werden zufrieden durch Aufgaben, die uns fordern (aber nicht überfordern), die wir können, die wir gerne tun und die – und das ist wichtig – auch anderen Menschen etwas bringt.

Viele würden dazu „Welt verändern“ sagen. Egal ob das im großen oder im ganz kleinen Rahmen passiert.

Diese Art von Glück, Zufriedenheit und „Größe“ kommt nicht von heute auf morgen. Vor allem kommt das alles nicht, wenn du stets auf der sicheren Seite agierst.

Erkenne, dass du die Größe, zu der du fähig bist, nur erreichst, wenn du bereits bist aus Fehlern zu lernen.

Viele denken jetzt vielleicht immer noch:

„Wie helfen mir Fehler, Größe zu erreichen?Fehler werden als schlecht oder unerwünscht angesehen; wie kann das zu Größe führen?“

Wie du aus Fehlern lernst

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Ich weiß jetzt eines. Während du die Zeilen oben gelesen hast, ist etwas passiert. Du hast dir bereits die richtige Antwort gegeben. Denn ganz tief in dir drin hast du die richtigen Antworten, die losgelöst von dem sind, was uns die heutige Leistung-Hamsterrad-Gesellschaft eintrichtern will.

Fehler sind unvermeidbar. Fehler sind wichtig. Nur aus Fehlern lernt man.

(Ich weiß ich wiederhole mich. Ich weiß aber auch wie wichtig diese Wiederholung ist, weil ich will, dass das wirklich bei dir ankommt und auch bleibt).

Wenn Fehler auftreten, darfst du als erstes lernen, warum der Fehler aufgetreten ist und wie du ihn oder ähnliche Fehler in der Zukunft vermeiden kannst.

Dann lohnt sich der Fehler und kann dir tatsächlich helfen, Größe zu erreichen.

Fehler sind nur dann wirklich schlecht, wenn wir die gleichen oder ähnliche Fehler immer wieder wiederholen, da wir nicht aus ihnen lernen.

Wie das alte Sprichwort sagt:

„Leg mich einmal rein – Schande über dich! Leg mich zweimal rein – Schande über mich“

Es gibt kaum einen Satz, der klarer macht, warum du Größe erreichst, in dem du dich daran gewöhnst aus Fehlern zu lernen.

2 Comments on “Aus Fehlern lernen – Wie du durch Misserfolge über dich hinaus wächst

Matthias
27. Oktober 2018 um 1:26

Schön wenn es so einfach wäre:
Ich bin offensichtlich lernresistent: ich habe in meinem Leben im Grunde immer wieder den gleichen Fehler gemacht aber NIE erkannt, was falsch war. Von der Richtigkeit meiner Intension und den daraus folgenden Handlungen war und bin ich eigentlich immer überzeugt. Das meine „Partner“ – privat, beruflich oder ehrenamtlich – egal in welchem Bereich meinen Einsatz, meine Gutmütigkeit und meinen Leistungswillen immer für ihren persönlichen Vorteil nutzten und damit mich ausgenutzt haben, das hat mich enttäuscht und verletzt.
Meine Konsequenz: ich habe den Kontakt gemieden und mich zurück gezogen. Aber an anderer Stelle mit anderen in gleicher Manier weitergemacht.
Und ich habe Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass mein Glaubenssatzfalsch ist.
Ich habe (mit 67!) noch keinen Ansatz gefunden, da wirklich raus zu kommen…

Antworten
Arletta
27. August 2018 um 11:30

Lieber Markus!

Wieder so ein herrlicher Artikel! Auf Englisch haben wir diesen Begriff „failing upwards“, also erst ordentlich auf die Fresse (pardon) fliegen, was einen dann sofort in den Kreativitätsmodus versetzt und man DANK des Fehlers nachher viel weiter kommt. Leider wurde uns früher von sämtlichen Erziehungsberechtigten dieser Schuster-bleib-bei-deinen-Leisten-Bullshit (erneut pardon) in die Birne gehämmert, es wurde damit also bereits antizipiert, dass ein Verlassen der Komfortzone ein nicht wieder gut zu machender Fehler sei. Was für eine Komfortzone, frage ich da ganz persönlich? Ist damit aber nicht etwa die jahrzehntelange Hamsterquälerei gemeint, der man sich aus lauter Angst vor diesem Schuster-bleib-bei-deinen-Leisten-Credo untergeordnet hat und sich selber dabei schier über die Flatline manövriert hätte? Zum Glück gibt es da ja noch diesen Fall des nicht selber verursachten Herausfallens aus der Komfortzone, nämlich den, wenn das Hamsterrad kaputt ist (sprich: dein Arbeitgeber pleite) und du mal kurz auf der Fresse liegst so als kleiner (angejahrter) Hamster da draussen in der grossen Welt voller Möglichkeiten, Fehler zu begehen. Und dann kommt wieder dieses „failing upwards“ ins Spiel, was inzwischen zu meinem Credo geworden ist.

Schön, dass es diese Website hier gibt!
Es grüsst, Arletta

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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