Nutze die Kraft der Begeisterung und schaffe dein Traum-Zukunftsprojekt

Zukunftsprojekt

Wir haben es alle schon einmal erlebt und damals hätte uns – mit den Möglichkeiten, die wir heute haben – nichts stoppen können.

Wann war das?

Ja genau, als wir noch klein waren, im Kindesalter fiel es uns ganz leicht, uns für etwas vollkommen zu begeistern und uns vorzustellen, wie wir aus dieser Begeisterung heraus unser Leben genauso gestalten werden wie wir es uns wünschen.

Mein Vater liebte die Eisenbahn und so zeigte er mir die großen Schnellzug-Dampfloks. Ich stand staunend neben diesen riesigen Rädern und schaute sehnsüchtig auf den Lokführer, der mit seiner schwarzen Kappe aus dem Führerhaus heraus schaute.

Na klar, da wollte ich unbedingt Lokführer werden

Ich war so begeistert, dass ich mir vorstellen konnte, ein ganzes Leben lang dieses riesige Dampfross durch die Gegend zu fahren.

Kontakt zu Freude und Begeisterung herstellen

Begeisterung
Pexels / Pixabay

Möglicherweise erinnerst auch du dich noch so lebhaft an diese Zeit, dass du den Kontakt zu deiner Freude und Begeisterung noch nicht verloren hast.

Dann möchte ich dir vorschlagen, eine Brücke zu bauen zwischen dem, was du in der Vergangenheit als Kind oder Jugendlicher so gerne getan hast und dem, was du dir vorstellst in Zukunft mit Begeisterung tun zu dürfen.

Es kann natürlich auch sein, dass du die Träume deiner Kindheit ins Erwachsenenalter mitgenommen hast und jetzt jeden Tag diesen Traum im Alltag lebst.

Da du aber gerade den Blog von Markus liest, ist es eher unwahrscheinlich, dass das so ist.

Wahrscheinlich bist du gerade auf der Suche und möchtest etwas finden, das deine Alltagsroutine interessanter und sinnvoller machen kann.

Dabei können dir deine Erinnerungen an deine Kindheitsträume gute Dienste leisten.

Ich schlage vor, dir mal Zeit zu nehmen und mit dir selbst einen festen Termin für eine Bestandsaufnahme zu vereinbaren.

Wenn du dir dann in aller Ruhe Notizen machen kannst, um herauszufinden, was du als Kind mit Freude und großem Durchhaltevermögen regelmäßig getan hast, findest du den ersten Hinweis für die Gestaltung einer von großer Zufriedenheit geprägten Zukunft.

Du brauchst nur eine Ahnung davon zu bekommen, in welche Richtung du gehen möchtest.

Bald weißt du dann, wie eine Zukunft aussehen könnte, in der du jeden Morgen mit Begeisterung aus dem Bett springst, bevor der Wecker geklingelt hat, um die Dinge in die Tat umzusetzen, die du dir am Tag davor vorgenommen hast.

Wenn du dir dann auch noch vorstellen kannst, dass du das jeden Tag tun würdest, ohne dass du dafür bezahlt wirst, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Vielleicht denkst du jetzt: „Na jeder von uns wollte ja schon mal Lokführer, Feuerwehrmann oder Rettungssanitäter werden. Das hilft mir doch nicht weiter, wenn ich meine Leidenschaft finden möchte.“

Wenn du einmal genauer hinschaust, was denn diese kindliche Begeisterung für dich bedeutet hat und heute noch bedeuten kann, wirst du feststellen: Es ist eine ganze Menge.

Alle diese Berufe und die dahinterstehenden Menschen berühren folgende wichtigen Lebens-Aspekte:

Wir bringen Menschen an ihr Ziel, wir helfen Ihnen in Notsituationen, wir tun etwas für Menschen, die das, was wir tun können, dringend brauchen und sie sind froh und dankbar darüber.

Wir tun etwas für eine bestimmte Gruppe von Menschen und diese Gruppe ist unter Umständen sehr groß. Wir können das, was wir tun, selber steuern.

Wir sind fasziniert davon, ein so mächtiges „Instrument“ ähnlich einer Dampflok oder einem Feuerwehrauto selbst steuern zu können.

Wir übernehmen eine große Verantwortung und können trotzdem selbst bestimmen, wie wir mit dieser Verantwortung umgehen wollen.

Wir übernehmen diese Verantwortung mit Freude, wir möchten gerne auch andere Menschen davon überzeugen, so etwas Sinnvolles zu tun.

Wie deine Kindheitsträume dir heute den Weg zeigen können

Begeisterung
ThePixelman / Pixabay

Wenn du jetzt deine Kindheitsträume nochmal genauer betrachtetest und dabei in deinem Inneren Klarheit darüber entsteht, was diese Träume im Hinblick auf einige der oben genannten Aspekte für dich bedeuten, hast du dir schon einen guten Einstieg in die Frage: „In welche Richtung möchte ich gehen?“ eröffnet und du kannst dir dabei recht sicher sein, dass es dein eigener Weg wird und du nicht dem Weg folgst, den andere für dich vorgesehen haben.

Vergleiche nun doch mal deine vergangene Begeisterung mit deiner jetzigen Situation. Nimm dazu noch die Tagträume über eine besonders schöne und ideale Zukunftssituation, die du für dich immer mal wieder in deiner Vorstellung erschaffst.

Verbindung von Zeitebenen schaffen

Nun kannst du einen Bogen schlagen von der Wahrnehmung deiner Vergangenheit – die ja zunächst mal nur aus bestimmten Erinnerungen an vergangene Erlebnisse besteht – deiner Gegenwart – die ja hauptsächlich aus der Bewertung gerade ablaufender äußerer Ereignisse besteht – und den Wünschen bzw. Befürchtungen für deine Zukunft – die ja so höchstwahrscheinlich gar nicht ablaufen wird – und dir einmal darüber klar werden, wie diese Zeitlinie in deiner Vorstellung verläuft.

Wahrscheinlich liegt die Vergangenheit in deiner Vorstellung hinter dir, die Gegenwart unmittelbar bei dir und die Zukunft vor dir.

Dieser Verlauf der Zeitlinie ist zwar weit verbreitet, aber ziemlich unpraktisch, weil sie den Eindruck vermittelt, dass du an deiner Vergangenheit nichts mehr ändern kannst und deine Zukunft ungewiss und von dir wenig beeinflussbar ist.

Wenn du dich jetzt traust, einmal eine unkonventionelle Änderung an diesem Zeitlinienverlauf für dich vorzunehmen, ändert sich alles auf einmal schlagartig.

Eine unkonventionelle Änderung des Zeitlinienverlaufs

Verschiebe deine eigene Position (Drehung um 90°) oder die Position deiner Zeitlinie so, dass du Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft direkt vor dir siehst.

Da könnte schräg links vor dir deine Vergangenheit liegen, direkt in deinem Blickfeld geradewegs vor dir die Gegenwart und auf der rechten Seite die Zukunft.

Es kann auch sein, dass die Seiten vertauscht sind. Aber das macht keinen Unterschied, wenn du dadurch dann genauso deine gesamte Lebenszeit vor dir siehst.

Damit hast du jetzt die Chance, Ressourcen aus deiner Vergangenheit mit in die Gegenwart oder Zukunft hinein zu nehmen. (Hier findest du ein Foto von mir, das diese Zeitlinie mit Sanduhren symbolisiert)

Zukunft ist ein Kind der Gegenwart. (C.A. Tiedge)

Aus dieser Position heraus kannst du jetzt ein Zukunfts-Ich nach deinen Wertvorstellungen gestalten.

Also entscheidend ist zunächst, wer du bist und dann handelst du automatisch so, dass sich dein ganz besonderes Zukunftsprojekt für alle deine Lebensbereiche entwickeln kann und du es Schritt für Schritt in die Realität umsetzen kannst.

Im Folgenden beschreibe ich für dich den Ablauf, bis zu den Umsetzungsplan für dieses Projekt.

Es ist ein Vorschlag und falls da was für dich nicht so ganz passen sollte, kannst du gerne Änderungen vornehmen und den Verlauf deiner persönlichen Ausgangsposition anpassen.

So kann es sein, dass du zunächst mehr in der Vergangenheit gestalten möchtest, die du ja jetzt vor dir genau betrachten kannst, und dort noch einige Änderungen Vornehmen möchtest, da du aus deiner Kindheit einige Glaubenssätze in die Gegenwart mitgenommen hast, die dich in deiner Gestaltungsfähigkeit einschränken.

Du kannst dann deinem jüngeren ICH einige Ressourcen in die Vergangenheit schicken, die es ihm ermöglichen, die Einschränkungen zu heilen.

Dein Zukunftsprojekt

Begeisterung
Free-Photos / Pixabay
  1. Etabliere deine Zeitlinie in einem Raum (oder in der Natur), wo du ungestört mit deinem Zukunfts-Ich die Vision deiner idealen Zukunft gestalten kannst. Dort stelle dir vor, dass deine Zeitlinie so arrangiert ist, dass du Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor dir erblicken kannst.
  2. Richte auf der Zeitlinie deinen „ALTERSRUHESITZ“ (Zeit der Weisheit) ein. Beschreibe ihn und visualisiere ihn im intensiven Erleben. (Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du? Wie handelst du? Wer bist du?)

Schaue von dort auf dein Leben zurück. Erfahre dabei, was dir in deiner Kindheit und Jugend besonders wichtig war, in deinem Leben jetzt deine Lebensqualität entscheidend verbessern würde und in deiner Zukunft von besonderer Bedeutung sein wird.

Welche Gemeinsamkeiten kannst du feststellen? Was daran ist dir ein Herzenswunsch?

Wenn Du genug erfahren hast, gehe von dort aus auf der Zeitlinie wieder zur Gegenwart.

  1. Beschreibe aus der Gegenwart, was dir auf deinem Weg vom Altersruhesitz mit deinem zufriedenen Zukunfts-Ich zum gegenwärtigen Ich begegnet ist. Mache dir dazu Notizen:
  • Was hast du neues gelernt + erfahren?
  • Welche Ressourcen hast du entwickelt oder erweitert?
  • Wie waren die Gefühle und welche neuen positiven, unterstützenden Glaubenssätze kannst du daraus ableiten?
  • Die Tatsache, dass du dein Zukunfts-Ich vor dir sehen kannst, gibt dir die Sicherheit, die Zeit der Weisheit jederzeit für dich auch jetzt in der Gegenwart nutzen zu können.
  1. Laufe los und gehe auf deiner Zeitlinie von der Zeit der Weisheit entlang zum Jetzt. Bleibe immer wieder mal stehen und sammle auf deinem Weg in deiner Vorstellung alles ein, das es dir ermöglicht hatte, zu deinem idealen Zukunfts-ICH zu gelangen. Vertraue dabei deinem Unterbewusstsein. Es wird dir die entsprechenden Bilder, Gefühle oder inneren Dialoge zuverlässig senden. (Ressourcen, Gespräche, Unterstützung durch Andere, Schlüssel-Erlebnisse etc.)
  2. Entwickle jetzt deine neue Zukunftsvorstellung (Projekt, Vorhaben, Lebensaufgabe)
  • Markiere es auf der Zeitlinie (Wo genau liegt es? Lege dort eine Karteikarte mit dem Namen des Zukunftsprojekts ab.)
  • Gehe mit den unter Punkt 3 gesammelten Ressourcen in die Zielerreichung (sehen, fühlen, hören).
  • Merke dir wichtige Schritte und beschreibe diese Schritte. (Aufschreiben! damit du dazu später ins TUN kommen kannst.)
  • ankommen in der Zeit der Weisheit und in Richtung Gegenwart schauen
  1. Vom Altersruhesitz her:
  • Nochmals auf die einzelnen Schritte, Ressourcen und Stärken schauen.
  • Schicke die erreichte Weisheit und Erkenntnisse des Alters auf einem Lichtstrahl in deine Gegenwart.
  • Rückwärts vom Altersruhesitz her zur Gegenwart mit langsamen Schritten laufen, dabei Zielschritte auf der Zeitlinie intensiv erleben.
  1. Beschreibe aus der Gegenwart nochmals die Veränderungsschritte bis zum Erreichen deines großen Projekts.     (1. .. 2. … 3.  … ZIEL)
  2. Genieße die Gewissheit, dass du dieses Zukunfts-Ich bereits in dir hast und lass dich von ihm anziehen.

Wiederhole diesen Prozess so lange, bis alle Einzelheiten des Weges klar vor dir liegen.

Leg los!

Jetzt kannst du daran gehen und dir die Frage stellen: Was war der erste Schritt, den ich gegangen bin?

Wann kann ich diesen ersten Schritt jetzt tun?

Warte dabei nicht zu lange.

Tue diesen ersten Schritt so schnell wie möglich, am besten schon morgen oder noch besser: GENAU JETZT.

Artikel von

Hans

Hans

Ich bin seit 5 Jahren im sg. Ruhestand. Habe vorher mich aber nur in wenigen Stresszeiten im Hamsterrad gefühlt, da ich das, was ich beruflich tat immer geliebt habe (Englischlehrer und Beratungslehrer in einem Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Schüler-innen in Marburg). Während meiner Berufszeit hatte ich das Glück, parallel zur Berufstätigkeit einige Ausbildungen genießen zu können. So wurde ich NLP-Master und Suggestopädietrainer und einiges mehr. Nach meiner Pensionierung begann ich sofort eine Weiterbildung zum "Schulmediator" und bin seitdem mit Begeisterung an einer Schule erhrenamtlich tätig bei "Seniorpartner in Schools". Auch hier habe ich die Möglichkeit, laufend an weiteren Fortbildungen teilzunehmen. Seit mehreren Jahren schreibe ich auch Bücher über Fotografie, die ich als Kindle und Taschenbuch bei Amazon veröffentliche. Wenn du meine Art zu schreiben erkunden möchtest, schau mal in einem meiner Bücher nach. Auf der Basis meiner Erfahrungen als Beratungslehrer habe ich im letzten Jahr auch ein Buch zum visuellen Gedächtnistraining geschrieben. www.makro-foto.com

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Ich bin seit 5 Jahren im sg. Ruhestand. Habe vorher mich aber nur in wenigen Stresszeiten im Hamsterrad gefühlt, da ich das, was ich beruflich tat immer geliebt habe (Englischlehrer und Beratungslehrer in einem Förderzentrum für blinde und sehbehinderte Schüler-innen in Marburg). Während meiner Berufszeit hatte ich das Glück, parallel zur Berufstätigkeit einige Ausbildungen genießen zu können. So wurde ich NLP-Master und Suggestopädietrainer und einiges mehr. Nach meiner Pensionierung begann ich sofort eine Weiterbildung zum "Schulmediator" und bin seitdem mit Begeisterung an einer Schule erhrenamtlich tätig bei "Seniorpartner in Schools". Auch hier habe ich die Möglichkeit, laufend an weiteren Fortbildungen teilzunehmen. Seit mehreren Jahren schreibe ich auch Bücher über Fotografie, die ich als Kindle und Taschenbuch bei Amazon veröffentliche. Wenn du meine Art zu schreiben erkunden möchtest, schau mal in einem meiner Bücher nach. Auf der Basis meiner Erfahrungen als Beratungslehrer habe ich im letzten Jahr auch ein Buch zum visuellen Gedächtnistraining geschrieben. www.makro-foto.com

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