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Scanner Persönlichkeit: Nur EINE Berufung? Ich habe mindestens 100 davon!

Scannerpersönlichkeit

Der Gedanke, mich nur für EINE Berufung entscheiden zu müssen, löste bei mir als vielseitigen Menschen oder auch Scanner Persönlichkeit genannt schon ordentlich Stressgefühle aus. Gibt es doch so viele spannende Tätigkeitsbereiche, in denen ich mich verwirklichen und einbringen möchte. Ich habe so viele Talente, die gelebt werden wollen. Und dann soll ich mein ganzes Leben auf nur EINE Berufung ausrichten?

Ich möchte Abwechslung, möchte den Verlockungen des Lebens nachgehen und mich jederzeit neu entscheiden können. Ich will die Vielfalt des Lebens auskosten – in jedem Moment meines Da Seins.

Geht Dir das auch so?

Vielseitig, Vielbegabt – Ideenheld/in 

Es gibt schon viele Namen für uns vielseitige und vieltaltentierte Menschen: Scanner, Multipotentials, Multitalente, Vielseitige, Bunt gestreifte, Bunte Zebras oder Renaissance Souls.

Für mich sind wir die Menschen mit 1001 Ideen. Deshalb nenne ich uns Ideenhelden. Ob Du auch ein/e Ideenheld/in bist, erfährst Du hier.

Ideenhelden sind zur Vielseitigkeit berufen. Sie sind eine Bereicherung für die Gesellschaft. Ideenhelden denken oft quer, halten sich nicht an Normen. Sie entwickeln Neues, setzen eigene Maßstäbe, stellen die uns bekannte Welt auf den Kopf. Der Zauber des Wandels zieht sie in den Bann.

 Das größte Privileg im Leben ist, derjenige sein zu dürfen, der man ist (Joseph Campbell)

Herausforderungen einer Scannerpersönlichkeit oder Ideenhelden

Doch gibt es auch die andere Seite der Medaille. Herausfordernd kann es für einen Ideenhelden sein, sich festzulegen, Entscheidungen zu treffen, und einer Sache länger zu folgen, sich mit den vielen Projekten und Ideen nicht zu verzetteln und Dinge wirklich konsequent und über einen längeren Zeitpunkt umzusetzen. Es kann für eine hochbegabte Scanner Persönlichkeit tatsächlich ein Fluch sein, sich entscheiden zu müssen.

Von zwei Möglichkeiten wähle man stets die dritte.

Und wie nun soll ich mich bei meinen 1001 Interessen und Talenten für nur EINE Berufung entscheiden? BERUFUNG scheint mir so ein großes Wort zu sein.

Das große Wort BERUFUNG

Muss Du Dich, willst Du Deiner Berufung folgen, nur EINER Sache widmen und die dann durchziehen, Experte Deines Fachgebietes werden und Dich von nichts und niemanden ablenken lassen?

Wie passt das mit Deinem tiefen Verlangen nach Abwechslung und Freiheit zusammen?

Mein Tipp: Tief durchatmen und von dem großen Wort BERUFUNG erst mal nicht beeindrucken lassen. Nehmen wir das Thema Berufung doch mal unter die Lupe.

Laut Wikipedia versteht man unter Berufung das Vernehmen/Verspüren einer inneren Stimme, die einen zu einer bestimmten Lebensaufgabe drängt.

Aha! Wie kannst Du diesen Ruf zu Deiner Lebensaufgabe nun aber erkennen?

3 Kriterien, an denen Du als Scanner Deine Berufung erkennst

1. Das Flow-Gefühl

Wenn Du Deine Berufung lebst, dann erkennst Du das daran, dass Du völlig aufgehst, in dem was Du tust. Deine Arbeit empfindest Du nicht als Anstrengung. Sie geht leicht Dir leicht von der Hand.

Das damit einher gehende Gefühl benannte der Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi als Flow-Gefühl. Ein Gefühl des Schaffensrausches, das völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Vielleicht kennst hast Du dieses Gefühl auch als leichtes Herzklopfen der Freude oder aufregendes Prickeln in Deinem Körper? Es fühlt sich jedenfalls einfach wunderbar an.

Ideenhelden kennen dieses Gefühl sehr gut. Es zeigt sich ihnen oft und unverhofft in überfließender Begeisterung für das gerade neu entdeckte Interessensgebiet.

2. Sinn und Bedeutung

Sich sinn- und bedeutungsvoll in die Gemeinschaft einzubringen ist eines der ältesten Grundbedürfnisse des Menschen.

An dem, was Deinem Leben Sinn und Bedeutung gibt, erkennst Du Deine Berufung. Fragen, die Dir dabei helfen:

Was würdest Du auch ehrenamtlich tun? Wo kannst Du Deine Spuren hinterlassen? Wie kannst Du die Welt ein Stück verändern? Wobei kannst Du helfen? Wen oder was kannst Du unterstützen? Was würdest Du Deinen Mitmenschen am liebsten von Dir geben?

3. Deine Gaben

Das einzigartige Mosaik Deiner Gaben, Fähigkeiten und Talente ist das, mit dem Du Dich in die Welt einbringst. Das was Du so richtig gut kannst, was Dir leicht von der Hand geht oder wo Du die allergrößte Lust hast, es zu lernen. Das können kleine und große Talente sein. Sie weisen Dir den Weg zu Deiner Berufung.

Als vielseitiger und vielbegabter Mensch hast Du naturgemäß eine Vielzahl von wundervollen Gaben mitbekommen.

Deiner Berufung zu folgen, heißt, Dein ganzes Potential zu leben.

Berufung erkennen für Ideenhelden

Was aber machst Du, wenn Du

  • Dein Begeisterungs-Gefühl so oft anspringt, dass Du nicht weißt, ob es doch nur wieder ein Strohfeuer ist?
  • Dich nicht entscheiden kannst, welcher sinnerfüllten Tätigkeit Du folgen sollst?
  • So viele Talente hast, dass Du gar nicht erkennen kannst, welche zu Deiner Berufung führen?
  • Dich nicht auf Dein ganzes Leben festlegen willst?

5 Tipps für Scannerpersönlichkeiten und Ideenhelden

1. Untersuche mal ganz genau, wann Du dieses Begeisterungs- oder Flow-Gefühl hast? Was genau tust Du dann? Was haben diese Situationen gemeinsam?

Beispielsweise kann dieses Gefühl immer dann kommen, wenn Du neue Projekte startest. Vielleicht bist Du ein super Kick Starter und um die Umsetzung dürfen sich dann andere kümmern. Dann ist es auch völlig in Ordnung, wenn Dein Begeisterungsfeuer nach Deiner Initialzündung wieder erlischt.

2. Mach doch mal eine Bestandsaufnahme all Deiner Gaben, Fähigkeiten und Talente.  Oft sind sie wie kleine Kinder, die gesehen und wertgeschätzt werden wollen. Verschaffe Dir einen Überblick über Deine Vielseitigkeit!

3. Bilde Cluster Deiner Talente: Wo finden sich gemeinsame Nenner Deiner Gaben. Was kannst Du zusammenfassen? Welche Fähigkeiten, Talente und Gaben ergänzen sich? Hier kannst Du Dir mit Hilfe einer Übersichtszeichnung (Mind Map) Klarheit verschaffen.

4. Think Big! Denke groß: Was möchtest Du bewegen in diesem Leben? Wie kannst Du mit Deiner Vielseitigkeit, Kreativität oder Flexibilität  einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten?

5. Die Kombination aus den Situationen des Flow-Gefühls, Deiner Gaben-Cluster und Deinem bedeutungsvollen Einbringen kann Dir den Weg zeigen zu Deiner Berufung als vielseitiger und vielbegabter Mensch.

Deine Berufung ist wie ein Polarstern, der Dir die Richtung in Deinem Leben weist. Aber DU bist der Kapitän auf Deinem Boot des Lebens und kannst jederzeit Deinen Kurs wieder korrigieren. Folgst Du dem Kurs Deiner Freude, wird Dir das Universum Möglichkeiten eröffnen, von denen Du kaum zu träumen wagtest. 😉

Ich wünsche Dir viel Freude auf diesem spannenden Weg  zu Dir selbst.

Alles Liebe,

Diana


Anmerkung von Markus Cerenak: Ich möchte dir drei gute Buchtipps zum Thema geben, wenn du zu den begabten und hochbegabten Menschen (Scanner Persönlichkeiten) gehörst:

Passender Artikel:  Nein, deine Arbeit muss nicht immer Spaß machen

Barbara Sher: Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast

Emilie Wapnik: How to be everything – A Guide for Those Who (Still) Don't Know What They Want to Be When They Grow Up

Margaret Lobenstine: The Renaissance Soul: How to Make Your Passions Your Life—A Creative and Practical Guide

Und hier noch ein Video von Diana zum Thema „Business und Scanner Persönlichkeit“

Ein Gastartikel von Diana Zenz

Diana Zenz

Diana Zenz

Als Ideenheldin, Marketingexpertin und Glückstrainerin unterstützt Diana Grabowski vielseitigen Menschen, die für sie perfekte Kombination ihrer vielen Talente zu finden, die sie wirklich glücklich und in ihrem Solo-Unternehmen erfolgreich macht. In ihrem Ideenhelden-Blog inspiriert und ermutigt sie vielseitige Menschen Ihren ganz eigenen Weg in eine erfolgreiche & erfüllende Selbständigkeit zu gehen. Sie gibt konkrete Tipps und Tricks, wie Du als Ideenheld/in Dein vielseitiges Solo-Unternehmen erfolgreich positionieren und vermarkten kannst.

27 Comments on “Scanner Persönlichkeit: Nur EINE Berufung? Ich habe mindestens 100 davon!

Diana Lilliqueen
10. Juli 2017 um 0:07

Hallo Diana, ich wusste immer schon das ich anders bzw in vielen Dingen talentierter bin, aber erst seit kurzem kenne ich den Begriff Multipotential. Und ja, das bin ich und hänge wie alle in der Multitasking-Falle. Dein wirklich toller Artikel hat mir gezeigt, wie ich mich besser fokussieren kann auf die Zukunft. Ich bin 37Jahre jung und irgendwie immer noch auf der Suche, aber so sind wir, wir Multipotentiaen Geschöpfe. 😉 LG Diana – Lilliqueen

Antworten
Diana Grabowski
17. November 2016 um 12:08

Liebe Manuela, von Herzen gerne. Für mich war es auch eine totale Erleichterung, als ich mit dem Thema Scanner in Berührung kam. Als ich gemerkt habe, dass diese Vielseitigkeit auch ein Schatz sein kann, hat sich mein Leben grundlegend verändert. Ich kann jetzt ganz Ich sein – in allen Facetten ;-).

Ich wünsche Dir ganz viel Freude und Erkenntnisse auf Deinen neuen Weg.

Alles Liebe, Diana

Antworten
Manuela Potthast
15. November 2016 um 12:00

Liebe Diana,
toller Aritkel, der mich sehr zum Nachdenken anregt. Mir war gar nicht bewußt, dass es überhaupt so einen Begriff wie „Scanner“, „Multipotentials“ etc. gibt. Ideenhelden klingt sehr gut und bringt es bestimmt am besten rüber.
Mir geht es ähnlich. Ich habe vielseitige Interesse, die sich auch gerne mal überschneiden. Und da frage ich mich auch oft, was mache ich nun? Das, was mir am meisten Spaß macht, oder das, womit ich ggf. am schnellsten Geld verdienen kann?
Momentan bin ich im Umbruch, weil ich gemekrt habe, dass meine Entschiedung (wirtschaftlicher Hintergrund) mich nicht weiterbringt. Denn ich kann mich mit dem was ich tue nur wohlfühelen – und gut sein! – wenn ich es mir eindeutig Spaß macht. Mit Spa´meine ich nicht „just fun“ sondern Leidenschaft. Und ich bin fest davon überzeugt, dass sich Leidenschaft in den Ergebnissen niederschlägt 🙂
Schöner Artikel – danke dafür!

Antworten
Elias
26. Juni 2015 um 18:14

Toller Beitrag… so eine Analyse müsste ich auch mal machen. Aber irgendwie ist das aus der eigenen Perspektive immer nicht so einfach, zumindest geht es mir so. Da fällt es mir um vieles leichter andere Dinge zu analysieren und auszuwerten. Verrückt oder?!

Antworten
Sepp
26. November 2014 um 13:06

Das mit dem verzetteln kenne ich täglich, am Abend habe ich 20 angefangene Sachen und nix fertig gemacht. Seit kurzem nutze ich die Pomodorotechnik, die funktioniert bei meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne recht gut.
LG
Sepp

Antworten
Diana Grabowski
27. November 2014 um 10:13

Hallo Sepp,
ja die Pomodorotechnik eine gute Methode, die Aufmerksamkeit für einen kurzen Zeitraum ganz fokussiert auf einer Sache zu halten und dadurch auch wirklich was fertig zu bekommen.

Wäre fast schon einen eigenen Artikel für den Ideenheldenblog wert ;). Ich werde auch immer mal wieder über Zeitmanagement schreiben, weil das für Ideenhelden/Scanner/Multipotentials ein echt heißes Thema ist. Magst Du dann mal über Deine Erfahrungen berichten?

Liebe Grüße,
Diana

Antworten
Diana Grabowski
25. November 2014 um 16:13

Liebe Melanie,
ich danke Dir für Deine wertvollen Ergänzungen! Ja ganz genau. Wir können uns unseren Arbeitsplatz selber abwechslungsreich gestalten. Wir können tun, was uns selbst richtig Freude bereitet und was wir gut können und der Rest wird outgesourced ;o).

Die Frage nach dem „Warum“ habe ich mir auch gestellt. Sie hilft mir auch immer dann, wenn es mir mal nicht schnell genug voran geht;).

Ich selbst bin Ideenheldin und für mich ist es eine ganz große Erfüllung andere vielseitige Menschen dabei zu unterstützen, zu erkennen, was für ein großer Schatz diese Vielseitigkeit ist und wie sie diesen Schatz für sich und ihr Solo-Business einsetzen können.

http://www.diana-grabowski.com/warum-mache-ich-das-ganze/

Dir auch viel Erfolg bei Deinem tollen Projekt und alles Liebe,
Diana

Antworten
Melanie
25. November 2014 um 13:14

Liebe Diana,

danke für deinen tollen Beitrag! Anfang dieses Jahres habe ich mich mit meiner Berufung (Farb- und Stilberaterin) selbstständig gemacht. Davor hatte ich einige andere Ideen im Kopf und auch heute schwirrt mir öfters mal eine neue Idee durch den Kopf.

Damals waren es hauptsöchlich zwei Fragen, die mir dabei geholfen haben, mich langfristig festzulegen (vielleicht helfen sie auch ein paar anderen Unschlüssigen weiter):

– Was kann ich mir von den vielen Interessen wirklich langfristig, das heißt für die nächsten 5-10 Jahre, als Beruf vorstellen? Auf der Suche nach der Antwort sind so schonmal einige Varianten weggefallen und ich hatte mehr Klarheit

– Warum will ich genau dieser Berufung folgen? Die Antwort zu finden, war garnicht mal so leicht. Ich wusste zwar, dass ich Farb- und Stilberatung als Thema an sich sehr spannend fand und ebenso den Umgang mit Menschen liebe, doch das war noch zu wenig.

Mein ureigenes „warum“ lautet: Weil es mein tiefes Bedürfnis ist, Frauen zu zeigen, wie sie bei Blick in den Spiegel von sich selbst begeistert sind. (Anstatt nach vermeintlichem „Problemzonen“ zu suchen und sich selbst klein zu machen).

Ab diesem Zeitpunkt habe ich nochmal eine Portion „Dauermotivation“ gewonnen 🙂

Das Tolle an der Selbstständigkeit ist, dass man sich seinen „Arbeitsplatz“ – der einem nicht mehr als solcher vorkommt, weil man einfach seinem inneren Drang folgt – komplett selbst gestalten kann.

Jeder hat es also selbst in der Hand, wie abwechslungsreich seine Berufung aussieht. Von Vorträgen, Workshops, Seminaren, Bücher schreiben, e-Kurse entwickeln, Netzwerke bilden usw. Ist alles dabei, was das Herz begehrt 🙂

Ich finde es toll, dass du andere Menschen ebenfalls motivierst und ihnen zu einem glücklicheren Leben verhilfst.

Weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Liebe Grüße,
Melanie

Antworten
Micha
24. November 2014 um 15:31

Wunderbar, dass du auch tiefer in die Materie einsteigst und Tipps gibst, wie die einzelnen Übungen miteinander zu verbinden sind. Ich bin überzeugt davon, dass dieser Artikel vielen von uns helfen wird, uns noch ein Stück besser verstehen zu lernen.

Vor allem wir dürfen die volle Bandbreite unserer Kreativität nutzen, um unsere Berufung selbst zu erfinden. 🙂

Antworten
Diana Grabowski
25. November 2014 um 9:48

Lieber Micha,

ja ganz genau, das ist das geniale an unsrer Vielseitigkeit und Kreativität. 🙂 Wir können uns unsere Berufung so zusammen basteln, dass sie absolut einzigartig ist.

Und das Leben ist eine einzige Veränderung. Wenn wir merken, dass ist es nicht mehr, dann können wir auch unsere Berufung wieder anpassen.

Das hat mir als Ideenheldin ganz schön den Druck raus genommen ;).

Alles Liebe,
Diana

Antworten
David
24. November 2014 um 11:43

Hallo Diana,

danke für Deine klaren Worte.
Als Kickstarter verglüht meine Energie meistens schon schnell nach dem Start und neue Aufgaben lenken mich gerne von Pflichten ab.

Ich habe mir ein paar Leitplanken links und recht auf meinem Weg zementiert. Meine Projekte habe ich auf 5 beschränkt. Wenn mein Interesse an Projekt A nachläßt, dann biete ich mir Abwechslung, indem ich an Projekt B weiterarbeite. Themen ausserhalb der 5 habe ich mir verboten.

Das klappt meistens ganz gut bei mir.

Viele Grüße,
David

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:17

Lieber David,
ja der Fokus auf wenige Projekte klappt meist ganz gut.

Was machst Du mit den zusätzlichen Projekten, die sich in Dein Leben „schmuggeln“ wollen? Hältst Du die „für später“ irgendwo in Deinen Unterlagen fest oder lässt Du sie ganz fallen?

Ich habe ganz gut Erfahrungen mit Evernote gemacht. Da sammel ich die vielen zusätzlichen Projektideen erst einmal. Sonst fände ich es schade, wenn sie ganz verschwinden.

Liebe Grüße,
Diana

Antworten
Markus Spitzli
25. November 2014 um 6:45

Hi Diana.

So in der Art wie du es beschreibst ist es für mich.

Das Herz zeigt den Weg.
Die Gefühle freuen sich.
Der Verstand wehrt sich in Form des inneren Kritikers.

Wäre der Kritiker nicht da gäbe es keinen Grund meinen Traum nicht zu leben. Oder? 🙂

LG
Markus

Antworten
Erika
24. November 2014 um 10:48

Vielen Dank, Diana, für den erfrischenden Artikel. Er fasst alles zusammen, was mir in den letzten Stunden durch den Kopf ging. Jetzt weiss ich noch besser, wo ich hingehöre. Und … mir gefällt die Bezeichnung „Ideenheld“. Herzensdank!

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:13

Liebe Erika,
herzlich gerne. Willkommen bei den Ideenhelden!

Deine Vielseitigkeit ist ein Schatz! Und mit den Herausforderungen, die sie mit sich bringt, kannst Du gut umgehen lernen, indem Du schaust, wie machen es die anderen Ideenhelden und dann doch Dein eigenes Ding findest ;o).

Ganz liebe Grüße,
Diana

Antworten
Martina
24. November 2014 um 10:47

Liebe Diana, vielen Dank für diesen tollen Artikel! Es ist so beruhigend zu wissen, dass ich mit meinem Ideenheld-Dilemma nicht alleine bin….

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:11

Liebe Martina,
allein damit das bist Du wirklich nicht.

Wenn Du magst, schau mal bei unserer Ideenhelden Gruppe in Facebook vorbei. Da sind wir schon über 400 Ideenhelden:

https://www.facebook.com/groups/ideenhelden/?fref=ts

Ganz liebe Grüße,
Diana

Antworten
Philipp
24. November 2014 um 10:37

In den letzten Tagen habe ich mich vermehrt mit dem Thema „rumgeschlagen“. Und endlich herausgefunden, was „mit mir nicht stimmt“. 😉
Es gibt sogar ein Wort dafür: Multipotentials.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden (also einen Weg für mich finden), wie ich damit in Zukunft umgehen werde. Vielleicht finde ich auf deinem Ideenhelden-Blog ein paar gute Tipps.
Gruß
Philipp

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:09

Lieber Philipp,

herzlich Willkommen auf meinen Seiten. Da schreibe ich über alles, was so vielseitige Menschen wie Dich interessiert.

Ich habe auch eine Facebook-Gruppe gegründet: Die Ideenhelden. Da gibt es schon über 400 Ideenhelden, Multipotentials, Scanner, die ihre Besonderheit entdeckt haben uns sich darüber austauschen:
https://www.facebook.com/groups/ideenhelden/?fref=ts

Den ersten Schritt hast Du ja bereits getan: Das Coming out als Multipotential ;o).

Ich freu mich, dass Du in der bunten Welt der Multipotentials, Scanner, Ideenhelden jetzt dabei bist.

Bis bald,
Diana

Antworten
Valerie Djurin
22. November 2014 um 12:11

Ausgezeichneter Artikel! Könnte man gleich auf die erste Seite aller Schulbücher drucken! 😉

Lg Valerie

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:05

Liebe Valerie, was für eine tolle Idee!!!

Wenn die vielseitigen Kindern und Jugendlichen schon frühzeitig wüssten, dass ihre Vielseitigkeit eine Gabe und keine „Macke“ ist, könnten sie viel besser damit umgehen und mit viel mehr Selbstbewusstsein ihren Weg gehen.

Ich bin dafür. :o)

Liebe Grüße,
Diana

Antworten
Markus Spitzli
21. November 2014 um 22:16

Hi Diana

Danke für Deinen Beitrag. Fand ich sehr spannend zu lesen.

Ich habe für mich noch ein weiteres Kriterium gefunden, was mir meine Berufung zeigte: „Widerstände in Form eines inneren Kritikers“. Lange Zeit hatte ich mühe mit dem Gedanken den Beraterberuf zu leben. Ich fühlte den Flow, den Sinn in der Arbeit und ich wusste ich habe die Gabe. Doch immer wieder kamen Widerstände auf. Lange Zeit dachte ich ich hätte die Fähigkeit nicht, bis ich erkannte, dass ich mich nur selbst kritisierte. Es dauerte ca 2 Jahre bis ich mich mit dem Gedanken anfreunden konnte und mich daran machte den Beruf auszuüben. Nun wo es fliesst habe ich Freude daran.

Ich habe für mich gelernt, dass wenn ich den Flow, Sinn und die Gabe spüre in Kombination mit den Widerständen, dann bin ich auf dem richtigen Weg. dh Um mein volles Potential zu nutzen brauche ich zuerst an mir zu arbeiten, damit es ins Fliessen kommt. (Das habe ich im übrigen auch bei Klienten, Freunden und meiner Partnerin bemerkt)

Lieben Gruss
Markus

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 16:03

Lieber Markus, danke für Deine Ergänzung.

Verstehe ich Dich richtig, dass Dir auch Dein innerer Kritiker den Weg zeigt zu Deiner Berufung? Dass Du aufhorchst, wenn Du ihn hörst, da es etwas Wichtiges für Dich muss, weil er sich die Mühe macht, Dich davon abzuhalten ;o)?

Liebe Grüße,
Diana

Antworten
DieletzteReihe
21. November 2014 um 20:20

Ich habe selten so einen klaren und erfrischenden Artikel gelesen. Ja! Wir haben so viele Talente! Das lässt mich aufatmen. Ich muss nicht die einzig wahre Berufung finden, sondern die Möglichkeiten sehen, die ich mir selber biete. Und daraus darf ich wählen. Gerne auch mehrere.

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 15:54

Ja, das schafft ganz schön Erleichterung, oder? Spannend ist es, wenn sich bei die Berufung(en) dann ganz interessante Kombinationsmöglichkeiten ergeben.

Schön finde ich Deine Formulierung: „Möglichkeiten, die ich mir selber biete“!

Alles Liebe,
Diana

Antworten
Anna
21. November 2014 um 11:52

Liebe Diana,

ein wunderbarer Artikel und wie für mich geschaffen. Obwohl ich all die Ideen und Vorstellungen in meinem Kopf bereits gefühlte 1000 Mal hin und her gewälzt habe, stehe ich letztendlich vor dem Dilemma: Mache ich etwas, was ich ziemlich gut kann und was mir mittelmäßig Spaß macht, womit ich aber ziemlich schnell Geld verdienen könnte oder mache ich etwas, das für mich derzeit noch ziemlich unsicher ist, in mir jedoch das Feuer entfacht? Und wie kann ich wissen, dass, wenn ich mich für Letzteres entscheide, das Feuer nicht bald wieder erlischt? Momentan versuche ich, 3 Projekte parallel zu bearbeiten, merke jedoch, dass mir das zeitlich und vom Energieaufwand nur schwer gelingt, doch für eins davon entscheiden kann ich mich auch nicht. Das wäre so, als müsste ich mich dafür entscheiden, ob ich den Zeigefinger oder den kleinen Finger abschneiden möchte. :-/ Glaubst du, es ist sinnvoll, an allen 3 Sachen dran zu bleiben und dafür eben länger unterwegs zu sein?

Ratlose Grüße
Anna

Antworten
Diana Grabowski
24. November 2014 um 15:51

Liebe Anna,
genau das ist das Dilemma, was so viele Scanner, Ideenhelden oder Multipotentials haben.

Was hältst Du denn von der Idee, Deinen Projekten abwechselnd Deinen Fokus zu geben? Wenn Du beispielsweise mit Projekt 1 startest und Dir schnell und mit Leichtigkeit das Geld verdienst, was Du dann in Projekt 2 investieren kannst, dann kannst Du damit schon mal die Unsicherheit Deines 2. Projektes kompensieren.

Wichtig finde ich, dass Du das Feuer des 2. Projektes dennoch am brennen hältst so lange Du mit Projekt 1 beschäftigt bist. Also alle Ideen, die mit dem Projekt zu tun haben in geeigneter Form (Evernote, Box, Ordner) zu sammeln, drüber sprechen, vielleicht schon mal Unterstützer, Mentoren ansprechen.

Ich kenne jetzt Dein erstes Projekt nicht, aber schau doch mal, ob sich Dein Arbeitsaufwand dort so skalieren lässt, dass Du mit weniger Aufwand dennoch so viel Geld generieren kannst, dass sich Projekt 2 damit gut verwirklichen lässt.

Wäre das was was?

Alles Liebe und viel Erfolg,

Diana

Antworten

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Ja, das passt natürlich ;-)

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