Blockaden lösen: 7 Denkfehler, die dich bremsen

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Blockaden lösen

Laut sagen tust du es nicht. Niemand tut das. Niemand möchte zugeben, dass es das eine oder andere im Leben gibt, dass man sich nicht zutraut und wo der Karren einfach feststeckt.

Also wo es darum geht eine fette Blockade zu lösen (die sich übrigens meistens nur in deinem Kopf aufhält.)

Egal wo dich deine Birne bremst, das Erkennen der mentalen Blockaden, die deinen Weg im Leben begrenzen, ist der wichtigste Schritt den du tun kannst im jede Art von Hamsterrad in deinem Leben hinter dir zu lassen.

Wie du weißt stehen Hamsterräder ja nicht nur in deinem Job rum. Wie haben es mit unserer Leistungs- und Erfolgdenkweise ja geschafft, defacto in jedem Lebensbereich im Hamsterrad zu laufen: Egal ob Business oder Privat, egal ob Freizeit oder Partnerschaft, egal ob in Verbindung mit anderer Menschen oder ganz für dich allein:

Wir sind Meister darin, uns Hamsterräer zu basteln.

Ein wichtiger Schritt zu deiner persönlichen Freiheit ist das Lösen von Blockaden.

innere Blockaden lösen

Wie das alles anfängt

Mentale Blockaden sind heimtückisch. Sie beginnen in jungen Jahren und werden schnell zur Norm.

Vermutlich fällt dir sehr schnell eine Story aus deiner Kindheit ein, die bis heute dazu führt, dass sich bei bestimmte Dingen in deiner Birne plötzlich eine riesengroße Mauer aufbaut.

Bei mir war es zum Beispiel das Thema „Vor Menschen sprechen“, das Thema „Frauen kennen lernen“ oder das Thema „finanziell erfolgreich sein“.

Mann, was habe ich mir zu diesen Dingen Blockaden in meiner Birne gebaut. Mit den Schreckensszenarien, die sich mein Gehirn ausgedacht hat und die natürlich nie passiert sind, könnte ich Bücher füllen (Keine Angst, werde ich nicht.)

Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dir ähnlich war. Die Hölle ist nur: Du gewöhnst dich so sehr an die Existenz dieser Blockaden, dass du sie nicht mehr in Frage stellst.

Du lernst quasi, dich selbst einzuschränken und akzeptierst fast blind die Kritik unserer Familienmitglieder, Lehrer, Gleichaltrigen und sogar Fremden.

Wir messen dem ganzen unglaublich viel Bedeutung bei. Wie ich auch, bekommst du manchmal gar nicht mit, wie Kleinigkeiten etwas in deinem Kopf entwickelt und es ganz und gar nicht einfach ist, diese Blockade zu lösen.

Ja, Markus das kenne ich gut, nur was tun? Hab da keinen Plan, wie ich das angehen soll?

Ich wäre jetzt wirklich mutig, wenn ich behauptemn würde, ich könnte mit einem Blogartikel ein Patentrezept entwickeln, wie sich deine Blockade in der Birne in Luft auflösen.

Eines ist klar: Das kann ich nicht.

Was ich aber kann ist dir ein paar Hinweise geben, wie du sie erkennst. Denn das Erkennen ist der größte Schritt deine Blockaden auch zu lösen.

Ich habe für dich ein paar fette Blockaden-Hinweiseschilder gefunden, die dir dabei helfen, deine innerer Blockade zu erkennen.

(Anmerkung: Am Ende des Artikels findest du ein paar weitere Tipps für die nächsten Schritte. Oder du holst dir gleich meinen Newsletter – einfach hier klicken)

1. Dein Selbstzweifel schränkt dein Handlungsfähigkeit ein.

Bei erfolgreiche Menschen (was das auch immer bedeutet mag) ist die Ausgangslage eher eine Selbstüberschätzung. Sie glauben daran, dass sie mit der Aufgabe wachsen und dadurch schaffen sie vieles.

Ich weiß, diese Denkweise ist nicht jedermanns Sache – auch wenn du diesen Ratschlag zuhauf bekommst.

Natürlich schaffst du mit der richtigen Einstellung mehr. Natürlich schaffst du mit dem nötigen Selbstvertrauen mehr.

Dafür brauchts keine klugen Tschakka-Postings auf Facebook.

Nur woher nimmst du all diese Ressourcen, wenn sie gerade nicht da sind. Oder noch spannender: Wie bekommst du eigentlich mit, dass der Selbstzweifel gerade zuschlägt.

Durch das installieren einer Pausetaste in deiner Birne und die Fähigkeit mehr auf die Art und Weise zu achten, wie du tickst und was deine Birne gerade mit dir tut (Die von mir oben genannten Schreckensszenarien gehören übrigens dazu.)

2. Du weigerst dich, Hilfe von anderen anzunehmen.

Ui, das ist ein heftiger, weil perfider, weil versteckter Grund. Blockade können in deinem Kopf tatsächlichen folgende Glaubenssätze bauen:

Wenn ich das ohne fremde Hilfe nicht schaffe, dann bin ich eben nicht der richtige dafür!

Dafür nach Hilfe zu fragen, ist mir jetzt peinlich. Alle können das nur ich nicht

Hilfe? Wofür denn? Wobei dein?

Das Leben ist zu kurz, um sich das nötige Wissen anzueignen und jede Aufgabe selbst zu erledigen.

Ja, Markus, das sagt sich so leicht, aber mir fällt das sehr schwer!

Ok, verstehe ich gut.

  • Denke einfach mal daran, was passiert, wenn du nur ein paar Sekunden über deinen Schatten springst und um Hilfe bittest.
  • Denke einfach mal daran, welche Türen sich öffnen können
  • Denke einfach mal daran, welche Last von deinen Schulter abfallen kann
  • Denke einfach mal daran, wie schnell sich auf diese Art eine Blockade lösen kann

Da kann man doch schon mal um Hilfe bitten, oder=?

3. Du glaubst, dir fehlt noch etwas.

Der Klassiker wäre

Ich muss noch diese Ausbildung machen, ich muss noch das lesen, ich muss noch jenes tun, ich brauche davor noch unbedingt etwas davon und etwas hiervon.

  • Ja, wenn du nicht Medizin studiert hast, kannst du nicht Gehirnchirug werden.
  • Ja, wenn du nicht Hoch- und Tiefbau studiert hast, dann wird das nix mit dem Erbauen von Brücken
  • Nein, um ein paar Blockaden in deiner Birne zu lösen, brauchst du nicht noch eine 10 Tage Vipassana-Meditationssessaion, du musst nicht nochmal zu Tony Robbins oder Toby Beck und du musst dir auch nicht noch 10 Webinare oder Online Konferenzen reiziehen.

DU
KANNST
DAS SELBST!

blockade im kopf

4. Du vergleichst dich

Die absolut beste Strategie, dich auszubremsen ist pausenlos auf all jene zu schielen, die es schon geschafft haben.

OK, Markus… Was ist jetzt mit dir los? Heißt es nicht ich brauche Role-Models, ich muss mich mit Menschen umgeben, die weiter sind als ich und muss mich in Masterminds setzen, bis mein Arsch wund ist, weil mich das doch so unglaublich über mich hinauswachsen lässt.

Unter uns beiden: Nö, musst du nicht.

Nochmal unter uns beiden: Nur weil es alle sagen, muss es noch lange nicht stimmen.

Ich für meinen Teil, habe diesbezüglich völlig andere Erfahrungen gemacht.

Denn diese pausenlosen „Wie machst’n du das“-Fragen führen dazu, dass du nicht mehr selber denkst.

Und diese pausenlosen „Wie hat den sei/er das gemacht“-Fragen führen zum gefährlichsten Gefühl, dass wir Menschen im Stande sind zu produzieren: Neid.

Studien haben gezeigt, dass wir dazu neigen, uns selbst zu unterschätzen und andere zu überschätzen.

Scrolle nochmal zu vorherigen Punkt. Ach, was vergiss es. Du brauchst nicht hochscrollen. Ich wiederhole mich gerne:

DU
KANNST
DAS SELBST!

5. Du glaubst, dass deine Ziele nicht erreichbar sind.

Üblicherweise kommt jetzt an dieser Stelle das „Du kannst alles schaffen“-Gefasel.

Etwas, das mich übrigens zur Weisglut bringt.

Natürlich ist klar: Wenn du sicher bist, dass du etwas nicht kannst, wirst du es nicht können.

Umgekehrt läuft der Hase aber nicht so einfach: Nur weil du gaaaaaaaaaaanz sicher bist, dass du etwas kannst, heißt das noch lange nicht, dass das auch passiert und du das vorgenommene erreichst.

Viele vergessen bei den ganzen Motivations-Getue (dass dir übrigens unbewusst unglaublich viel Stress macht), dass du das Erreichen deiner Ziele eben NICHT alleine in der Hand hast.

Denn es gibt IMMER Hürden auf dem Weg, die nicht in deiner Gewalt stehen und sich mantramäßig in den Kopf zu klopfen „Ich kann das schaffen, ich kann das schaffen, ich kann das schaffen“ oder sich einen „Weg-zu-manifestieren“ bringt nix.

Diese Behauptung ist übrigens nicht in meinem Hamsterrad-Rebellen-Hirn entstanden, sondern hat Hand und Fuß. (Lies dazu das Buch: „Die Psychologie des Gelingens“ von Gabrielle Oettingen – sie lehrt in Cambridge und am Max Planck Institut – sie weiß wovon sie redet)

6. Du hast Angst, deine Wahrheit zu sehen.

Natürlich offenbaren sich beim Beobachten deiner Blockaden deine Schwächen und Mankos. Wenn ich ganz cool wäre, würde ich sagen:

Du begegnest deinen Schatten und kannst dadurch nicht in deine eigene Kraft kommen.

Mann, Mann, Mann, wie mich diese Selbstoptimerungssprache nervt. So redet doch keiner!

Stell dir vor du sitzt mit dem besten Freund/der besten Freunden beim Bier/Aperol/Wasser/whatever und sie/er schildert dir ein Problem. Deine Antwort darauf ist:

„Du musst doch einfach nur in die eigene Kraft kommen, indem du dich deinen Schatten stellst“

Äh.. Zahlen bitte!

Sorry, das musste sein. Zurück zum Punkt.

Die eigenen Fehler vor die Nase gehalten zu bekommen ist nicht lustig, keine Frage. Nur ist es hier genauso wie oben mit der Bitte nach der Hilfe von anderen.

Tut es wirklich so weh, die eigenen Fehler einzugestehen, dass du dir dadurch den Weg verbaust, zufriedenener, glücklicher, erfolgreiche etc zu sein.

Sieh mal ganz nüchtern Aufwand und Ertrag:
* Kurz mal in den Spiegel schauen und ein paar Dämpfer bekommen.
* Den richtigen Weg einschlagen und lange Zeit davon profitieren.

Klingt einfach. Ist es auch. Wenn wir nicht immer alles so überdramatisieren würden.

Mentale Blockaden sind ganz normal. Du bist damit nicht allein. Jeder hat sie. (OK, bei Donald Trump bin ich mir nich ganz so sicher.)

Und somit geht es nur darum, sie zu erkennen, sich ihnen zu stellen und sie Schritt für Schritt, ohne Hast und Stress loszuwerden.

Genauso loszuwerden, wie einen Kaugummi, der am Schuh klebt:

Kann jedem passieren, ist nicht so einfach wieder wegzukriegen und macht auch echt keinen Spaß, hält dich aber nicht davon ab, deinen Weg weiter zu gehen.

(1) Kommentare

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