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Blogger werden und damit Geld verdienen – 8 Fehler, die du beim Start vermeiden musst

Blogger werden

Blogger werden ist für mich nach wie vor eine der einfachsten Methoden, um nahezu risikolos und günstig ein eigenes Business auf die Beine zu stellen. Bloggen an sich ist zwar kein Geschäftsmodell, aber Blogger werden legt eine perfekte Basis dafür.

Leider kann man bei den ersten Schritten auch sehr viele Fehler machen und es ist sehr einfach, den eigenen Blogstart gehörig zu vermasseln. 

Tatsache ist, dass die überwiegende Mehrheit der Blogger aus diesem Grund wenig bis gar kein Geld verdient. Diese Fehler könnten aber vermieden werden, wenn sie nur von ihnen wüssten.

In diesem Artikel wirst du mehr über diese Fehler erfahren, und auch eine Reihe von Tipps, wie du dich stattdessen auf den richtigen Weg begibst, einen Blog zu starten.

Du wirst auch einige großartige Tipps bekommen,, um den Traffic und die Conversion zu erhöhen und so deinen Blog auch lukrativ zu gestalten.

Denke daran, dass diese Tipps auf jeden Blog angewendet werden können, die Ergebnisse aber natürlich von deiner jeweiligen Nische, als auch von Mitbewerbern, Beschaffenheit deiner Zielgruppen und vielem mehr abhängen. 

Wichtig ist eines: Bitte lese nicht nur durch diesen Artikel und nicke überzeugt, sondern ergreife Maßnahmen. Blogger werden bedeutet viel Arbeit, macht aber unglaublich Spaß, besonders wenn das eigene Online Business dann schön langsam Fahrt aufnimmt.

Also lass uns anfangen. 


Ein dazu passender Podcast von mir


Blogger werden: Hier findest du die 10 größten Fehler!

Fehler #1 Die falsche Nische

Wenn es ums Blogging geht, ist es wichtig, von Anfang an die richtige Nische zu wählen. Das Geheimnis ist, eine gute Balance zwischen deinen Interessen, deinen Expertenwissen und der Möglichkeit damit auch Geld zu verdienen  zu schaffen. Du kannst als Blogger noch so gut sein, wenn deine Nische nicht profitabel ist, wirst du davon nicht leben können.

Während es keine Möglichkeit gibt, eine 100% profitable Nische zu finden, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, herauszufinden, welche Nischen am ehesten zum Erfolg führen.

Wettbewerb – Ob du es glaubst oder nicht, Wettbewerb ist gut. Es bedeutet, dass es für die Nische ein gewisses Interesse gibt. Zu viel Wettbewerb könnte zwar schlecht sein, aber du solltest dir grundsätzlich keine Sorgen darüber machen.

Monetarisierung – Du solltst herausfinden, ob es viele Produkte gibt, die du bewerben kannst oder du eigene digitale Produkte wie Online Kurse entwickelt kannst. Wenn du keine finden kannst oder dir nichts an eigenen Produkten einfällt, bedeutet das wahrscheinlich, dass die Nische nicht profitabel ist. (Vertraue mir, wenn eine Nische auch nur im Entferntesten einen Gewinn erzielen kann, versucht es bereits irgendjemand.) Und denke bitte nicht, dass du eine Nische mit so etwas wie AdSense monetarisieren kannst, denn du würdest massiven Traffic benötigen, um das zu ermöglichen. Und den hast du nicht, wenn du am Anfang stehst (und vermutlich brauchst du ihn auch nie)

Kommerzielle Absicht – Hier geht es darum zu klären, ob Menschen in dieser Nische etwas kaufen werden oder nicht. Wenn es so etwas wie „lustige Videos“ ist, dann viel Glück damit, Geld zu verdienen. Es wäre möglich mit einem sehr hohen Traffic (den du nicht hast), aber insgesamt sehr schwierig. Du musst nicht in einer „Produkt“-zentrierten Nische wie „Damenschuhe“ sein, aber du musst in einer Nische sein, in der die Leute dafür bekannt sind, Sachen zu kaufen oder Geld zu investieren, wie z.B. „Golf“, „Fotografie“ oder „nebenberuflich selbständig“.

Wenn dein Blog nicht dieser Checkliste entspricht, wird es dir wahrscheinlich nicht so viel Geld einbringen, wie du hoffst. Es ist sicherlich möglich, aber deine Chancen, als Blogger Geld zu verdienen und mehr persönliche Freiheit zu erlangen, werden definitiv reduziert.

(Erfahre hier noch mehr über die Wahl der richtigen Marktnische für dich als Blogger.)

bloggen-geld-verdienen

Fehler #2 Zu früh aufgeben

Vielleicht ist der häufigste Fehler neben der Wahl der falschen Nische, dass man einfach zu früh aufgibt. Fast jeder Blog könnte irgendwann sehr profitabel werden, wenn man ihm genügend Zeit gibt, aber die Mehrheit zieht es einfach nicht lange genug durch.

Ein durchschnittliches Offline Business braucht zwischen einem und drei Jahren, um profitabel zu werden, beim Online Business habe die meisten Menschen aber viel weniger Durchhaltevermögen. Denn nach ein paar Monaten wird schon erwartet, dass man damit Geld verdient, was meistens nicht funktionieren kann. Warum ist das so?

Passender Artikel:  Was ist ein Podcast und warum ist er eine sinnvolle Ergänzung für dein Business?

Zum einen scheinen einige Leute zu denken, dass Bloggen eine „Schnell reich werden„ Methode ist. Das ist es nicht. Es braucht Zeit, harte Arbeit und Engagement. Es ist nicht einfach. Es geht nicht schnell. Es ist Business mit Fingerschnipp.

Blogger werden und davon auch leben zu können kann zwischen drei Monaten und drei Jahren brauchen, bis dein Blog so wirklich abhebt. Es dauert eine Weile, bis man guten Traffic von den Suchmaschinen bekommt, und es dauert eine Weile, bis man eine Fanbase und eine Newsletter-Liste aufgebaut hat.

Wenn du die Einjahresmarke erreicht und kein signifikantes Einkommen siehst, kann es an der Zeit sein, deine Zahlen zu analysieren, um zu sehen, ob du vielleicht die falsche Nische gewählt hast oder ob du etwas anderes falsch machst (Eine Möglichkeiten kommen noch). Aber höre nicht zu früh auf, sonst wirst du nie wissen, welcher „Rockstar“ du mit deinem Blog hättest werden können.

Fehler #3 Nicht für deinen Blog werben

Vor ein paar Jahren haben ein paar Keywords gereicht und man konnte sich mehr oder weniger darauf verlassen, sich zurückzulehnen und Google schickte Traffic und daraus resultierte in den Pionierjahren des Online Business auch gleichzeitig Geld. 

Änderungen und Verbesserungen im Googles Algorithmen haben das nun erheblich schwerer gemacht. Es dauert viel länger, bis der Traffic von der Suchmaschine einsetzt. (Hier findest du einen Artikel wie du deinen Blog für die Suchmaschinen optimierst)

Heutzutage ist es absolut unerlässlich, deinen Blog zu promoten. Du wirst heutzutage keinen Traffic mehr auf einem Blog, ohne Werbung bekommen, außer du arbeitest wirklich hart. Und ich meine wirklich, wirklich hart.

Freunde dich also damit an, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und fangen Sie an zu bewerben! Denn in einem „normalen“ Business läuft das genauso. Nur brauchst du dort viel, viel mehr Kapital!

Fehler #4 Keine E-Mail Liste aufbauen

Es wird von allen Seiten im Online Business immer wieder gesagt, fast schon solange wie das Internet existiert, aber einige Leute verstehen es immer noch nicht.

Das Geld ist in der E-Mail Liste.

Wiederhole das. Mache es zu deinem persönlichen Mantra. Wenn du wirklich online erfolgreich sein willst, musst du wirklich, wirklich, wirklich eine E-Mail-Liste aufbauen!

Eine Newsletter-Liste ist ein wertvolles Kapital, die dir (außer unter extremen Umständen) nicht weggenommen werden kann. Änderungen am Google-Algorithmus haben keinen Einfluss darauf. Änderungen in verschiedenen sozialen Netzwerken haben keinen Einfluss darauf. Dein Newsletter wird dir immer wieder Geld verdienen, jedes Mal, wenn du eine E-Mail aussenden oder deine Autoresponder läuft, für eine sehr, sehr lange Zeit.

Über den Daumen kann man sagen, dass jeder Abonnent im Durchschnitt einen Euro pro Monat wert ist. Unterschiedliche Nischen haben unterschiedliche Zahlen, ebenso wie unterschiedliche Zielgruppen. Aber das ist eine gute Gesamtschätzung.

Also denke darüber nach. 100 Abonnenten entsprechen etwa 100 Eurp pro Monat. 1.000 Abonnenten bedeutet weitere 1.000 Euro pro Monat in deiner Tasche. 100.000…. puh, wir sollten nicht weiter rechnen

Konzentriere dich auf E-Mail Marketing. Jetzt (Hier bekommst du weitere Tipps, was du tun kannst)

Es gibt eine Menge E-Mail Marketing Services, die man sich gut leisten kann und die sehr verlässlich sind. Ich benutze seit vielen Jahren GetResponse*.

Fehler #5 Auf AdSense setzen

Immer wieder liest man, dass man mit Werbung, die auf deinem Blog geschalten wird (Google AdSense & Co) Geld verdienen kann. Okay, AdSense kann immer noch ein netter kleiner Nebenverdienst sein. Aber die Tage, in denen man ein sich ein bequemes Leben von AdSense allein aufbauen konnte, sind vorbei. Schon lange. Wenn du das also irgendwo liest. Vergiss es.

Ist es möglich? Ja. Ist es wahrscheinlich? Nope!

Erinnere dich daran: Der Grund, warum Menschen über AdWords werben (und so die Anzeigen erstellen, für die Sie über AdSense bezahlt werden), ist, dass sie mit ihren Produkten Geld verdienen werden. Warum solltest du dich mit ein paar Cent zufriedengeben, indem sie bei dir auf eine Werbung klicken, wenn du Geld verdienen könntest, mit den Besucher die da sind?

Warum Zeit und Aufwand treiben, damit Besucher auf deinen Blog kommen, nur um sie mit Werbung wieder woanders hinzuschicken?

Selbst wenn noch kein eigenen Produkte hast (Hier ein paar Tipps dazu), kannst du die Produkte anderer Leute mit Affiliate-Links bewerben und viel mehr Geld verdienen, als die paar Cent hier und da von AdSense.

Passender Artikel:  Content entwickeln, der dir Traffic ohne Ende bringt

Und als letztes Argument: Die AdSense-Anzeigen sind hässlich und verschandeln jede noch so schöne Webseite.

Fehler #6 Schlechter Content ohne Mehrwert

Selbst wenn du sonst alles andere richtig machst, wird die Erstellung schlechter Inhalte deine Chancen auf erheblichen Traffic und anständige Umsätze damit vollkommen zerstören. 

Hier sind einige Gründe, warum gute Inhalte ein Muss sind:

  • Dein Artikel gehen nicht viral, wenn sie nicht wirklich toll sind.
  • Deine Bounce-Rate (die Anzahl der Personen, die deine Website schnell verlassen, ohne deinen Inhalt zu lesen) wird hoch sein, was deine Seite davon abhält, ein gutes Ranking bei Google zu erreichen.
  • Deine Besucher werden deinen Expertenstatus in deiner Nische nicht vertrauen.
  • Deiner Besucher werden sich nicht in deine Newsletter-Liste eintragen
  • Deiner Besucher werden nicht zu Ihrer Website zurückkommen.

Du willst Blogger werden, weil du in einem bestimmten Thema ein wirklicher Experte bist. Du willst deinen Besucher helfen und sie mit deinem Wissen unterstützen. Erschaffe also wirklich herausragende Inhalte und deine Besucher werden deinen Blog lieben und du wirst damit Geld verdienen.

Fehler #7 Verbindung aufbauen

Bloggen ist viel mehr als nur das Posten von Inhalten. Es geht darum, sich auch auf persönlicher Ebene mit deinem Publikum zu verbinden. Wenn du das nicht tust, wirst du feststellen, dass deine Inhalte nicht so häufig geteilt werden, deine Besucher nicht wiederkommen und die Öffnungsrate deiner E-Mails zu wünschen übrige lässt.

Oftmals schaut man sich einen bestimmten Blog an und fragt sich: „Was ist so toll an diesem Blog?“ Vielleicht hat er eine Menge Traffic und du kannst nicht sofort verstehen, warum.

Die Antwort ist in der Regel Engagement.

Die erfolgreichsten Blogger sind nicht diejenigen, die einfach ein paar 1000-Wort-Artikel und ein paar Bilder um sich schmeißen. Sie sind diejenigen, die auf Kommentare reagieren, die Leute ermutigen, Kommentare zu hinterlassen und ihre Fans ansprechen. Sie sind diejenigen, die mit ihrem Publikum interagieren und es ihrem Publikum ermöglichen, sich auf einer persönlichen Ebene mit ihnen zu verbinden.

Um das Beste daraus zu machen, lasse deine Persönlichkeit in deinem Blog erstrahlen. Poste immer wieder Bilder von dir und lassen deine „About“-Seite mit deiner einzigartigen Persönlichkeit erstrahlen. 

Oder du beginnst dich mit Storytelling zu beschäftigen. Storytelling ist das perfekte Werkzeug um als Blogger eine enge und tiefe Verbindung mit deinem Lesern einzugehen. (Hier geht’s zu meinem Buch „Storytelling im Online Business“)

Bloggen Fehler

Fehler #8 Falsche Backlinks

Das ist eine weitere sehr veraltete Taktik, für dich die Google mehr bestrafen wird, als sie dir nützt.

Ja, du brauchst Backlinks, also Verlinkungen von anderen Webseite auf deinen Blog. Aber das müssen organische Links von anderen qualitättiv hochwertigen Seiten sein. Google kann Link-Spamming von Meilen entfernt riechen, lass die Finger davon. 

Hier ist, was du NICHT tun solltest:

  • Erstellen von ein paar Seiten mit niedriger Qualität auf Blogger, HubPages, etc. nur um einen Link zurück zu deiner Website zu erstellen.
  • Kauf von Links zu deiner Website (nein, nein, nein, nein, nein!)
  • Einreichen deiner Website bei spammigen Link-Verzeichnisse

Hier ist, was Sie tun sollten:

  • Erstelle Inhalte, auf die Personen verlinken möchten.
  • Ermutige Blogger-Kollegen deine Inhalte zu teilen, 
  • Mache es deinen Leser leichter, deine Inhalte zu verteilen, indem du Social Share Plugins verwendest.
  • Poste Gastartikel auf beliebten Blogs und linke zurück zu deinen Inhalten

Noch mehr zum Hören


Fazit

Nur um sicher zu gehen, dass du es nicht vergisst: Denk daran, dass es nie zu spät (oder zu früh) ist, mit dem Aufbau einer E-Mail-Liste zu beginnen. Die beste Zeit damit zu starten, wenn de es noch nicht getan hast, ist jetzt! 

Nicht morgen. 

Nicht nächste Woche. 

Nicht „eines Tages“. 

Jetzt!

Jeden Tag, an dem du wartest, gibt es potenzielle Interessenten, die du für immer verlierst. Diese Leser werden deinen Weg online vielleicht nie wieder kreuzen. 

Das waren ein paar Aspekte, die du bedenken musst, wenn du Blogger werden willst und dein Blog auch Geld verdienen soll. Wenn du eine Komplettanleitung möchtest, wie du langfristig einen erfolgreichen Blog betreibst, dann schau dir meinen Online Kurs „Erfolgreich Bloggen“ an.

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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