Bucket List: Eine Liste, die jeder braucht. Und wie du sie erstellst.

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Kannst du dich erinnern, als du als Kind zu Weihnachten eine Wunschliste geschrieben hast? Eine Liste mit „Dingen“, die du dir gewünscht hast? Kannst du dich erinnern, dass es als Kind einfach wirklich Spaß gemacht hat, sich etwas zu wünschen, diese Wünsche auch zu deklarieren und einzufordern?

Ich denke, dass Kinder teilweise eine sehr dominante Art haben, ihre Wünsche auch tatsächlich zu bekommen. Diese Fähigkeit ist uns irgendwann abhanden gekommen und wir uns da einfach selbst im Weg stehen.

Und kannst du dich erinnern, als du damit aufgehört hast? Als dir klar war, dass Wunschlisten zu schreiben keinen Sinn macht? Kann es sein, dass du mit dem Aufhören von Wunschlisten-Schreiben auch Schritt für Schritt aufgehört hast zu wünschen?

Vielleicht hast du zum ersten Mal von einer „Bucket List” (eine Liste von Dingen, die du tun willst, bevor du stirbst) durch den den Film “Das Beste kommt zum Schluss” mit Jack Nicholson und Morgan Freeman*.

Also es braucht einfach so eine Liste.

Und wenn du es bis jetzt verschoben hast, ist es jetzt vielleicht an der Zeit, den Stift in die Hand zu nehmen (oder Ihren Computer zu benutzen) und deine Liste zu starten. Die Dinge zu tun, die Sie schon immer tun wolltest, aber nie erreicht hast (oder noch nicht mal versucht hast)

Bucket List - Inspirationen

Inspirationen für deine eigene Bucket List

Lass mal deinen Verstand los. Gib dir die Freiheit, über all die Dinge nachzudenken, von denen du schon immer geträumt hast. Und dann schreibe sie auf.

Wirf mal einen Blick auf diese Beispiele für deine Bucket List, um Inspiration für deine eigene Liste zu finden.

  • Reise in die Toskana, um Kochunterricht zu nehmen.
  • Lerne, wie man strickt oder schnitzt.
  • Lies fette alte Romanschinken wie “Krieg und Frieden” oder „Der alte Mann und das Meer“
  • Melde dich als Freiwilliger für eine humanitäre Aktion.
  • Eine ganze Woche ohne Fernsehen und Handy
  • Nimm deine Partnerin/deinen Partner mit auf eine Überraschungsreise.
  • Gehe ins Musical (am Broadway in New York City).
  • Wandere zumindest einen Teil des Appalachian Trail in den USA.
  • Besuchen Sie alle Landeshauptstädte Europas.
  • Lerne Japanisch.
  • Fliege nur einmal in der ersten Klasse.
  • Bekomme ein Sickpack
  • Mache Urlaub allein an einem Ort, den du schon immer mal besuchen wolltest
  • Iss für einen Monat vegan.
  • Lerne ein Instrument.
  • Mache jeden Tag 10.000 Schritte
  • Lernen segeln oder surfen oder Wasserski, oder, oder, oder
  • Schimm mit Delphinen oder Walen
  • Sieh einen Tornado mal mit eigenen Augen
  • Gewinn den Jackpot in Las Vegas
  • Gehe auf der chinesischen Mauer spazieren
  • Triff deinen Star (Sänger, Schaupspieler etc)
  • Veröffentliche ein Buch
  • Besteige den höchsten Berg der Welt (oder Europas)

Das sind nur Ideen. Und es gibt eine Reihe von Quellen wo du dir noch mehr Inspirationen holen kannst.

Bucket List - Webseiten & Bücher

Ein paar Tipps wo du dir noch weitere Bucket List Ideen holen kannst

http://bucketlist.org/

http://extremebucketlist.net/

http://www.comfortzonecrusher.com/

http://www.jochen-schweizer.de

http://www.jollydays.de/

Buch „1000 Places to see before you die“

Buch „101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor man stirbt“

Buch “Pimp your Life”

Buch Buch „101 Dinge, die man getan haben sollte, bevor man alt und langweilig ist“

Buch “500 Dinge, die man im Leben getan haben muss”

Bucket List - der erste Schritt

Bucket List – der erste, wichtige Schritt

Ich bin für mich überzeugt, dass es zwei Wege gibt, das zu bekommen, was man will:

Erstens: Es sich zu wünschen. Zu planen. Daran zu arbeiten. Ein Ziel zu setzen und dies konsequent zu verfolgen.

Zweitens: Es geschehen zu lassen. Den Wunsch ins Unbewusste zu verfrachten und dann loszulassen.

Klingt widersprüchlich. Ist es auch. Aber ich tendiere dazu, mit mir selbst widersprüchlich zu sein. Ich werde nicht müde zu schreiben, dass ich „Entweder-oder“-Denken für wenig sinnvoll halte, sondern dass das Leben mit einer „Sowohl-als-auch“-Herangehensweise schlicht und ergreifend einfacher ist.

Ich möchte dir heute nicht meine Bucket-Liste vorstellen. Stattdessen möchte ich dich unterstützen, wie du deine eigene schreibst.

Warum?

„Ich möchte, dass deine Wünsche zu Erinnerungen werden. Und nicht Träume bleiben.“Click To Tweet

Die eigene Bucket List schreiben

Ein kleiner Crashkurs, wie du deine persönliche Bucket List schreibst

Schreibe alles auf.

Immer. Überall. Führe ein Tagebuch. Jede Idee, jeder Wunsch muss sofort festgehalten werden.

Verstehe, dass die Liste nicht endgültig ist.

Sie ist nicht in zehn Minuten geschrieben. Auch nicht in zehn Jahren.

Mach etwas Besonderes aus deiner Liste.

Kauf dir ein spezielles Notizbuch, das nur dafür da ist.

Denke groß und klein

Schiebe keine Wünsche weg, weil du glaubst, du könntest sie nicht erreichen. Denke klein und erkenne die Kleinigkeiten, die du schnell erfüllen kannst, aber aus irgendeinem Grund noch nicht erfüllt hast.

Umgib dich mit Menschen, die auch Bucket-Listen haben.

Und frage deine Freunde nach Ideen. Finde heraus, was du deinen Freunden auf ihre Bucket Liste setzen würdest. Du bekommst ein paar weitere gute Ideen, sowie ein paar Vorschläge. Diskutiere darüber, hole dir Inspiration und Motivation.

Denke an alle deine Lebensbereiche.

Mache nicht nur eine „Da will ich hin“ oder „Das will ich haben“-Liste

Gib dir mal eine Woche Zeit, um deine Liste zu erweitern.

Du wirst merken, dass dir immer wieder neue Ideen kommen. Widme dich täglich nur zwei Minuten deiner Bucket List und lasse die Liste natürlich wachsen.

Sieh es nicht nur als einfache Ziele-Liste,

sondern als Dokument für deine persönliche Weiterentwicklung. Mache den ersten Schritt für einen Punkt auf der Liste. Und mache ein Ritual daraus.

Mache es öffentlich.

Verlautbare auf Facebook & Co einen deiner Wünsche oder die ganze Liste.

Mache dir die Motive klar,

die hinter deinen Wünschen stehen. Frage dich nach dem „Warum“.

Terminiere die Liste

und gehe mit dir selbst ein Commitment ein, wann du was abhaken willst.

Umreiße die finanziellen Notwendigkeiten

für die größeren Wünsche und mache einen Schritt-für-Schritt-Plan.

Sorge für verschiedene Wunscharten in Liste.

Du kannst einige körperliche Herausforderungen,  Abenteuer reinschreiben, wie z.B. Tauchen am Barriere-Riff oder Fallschirmspringen. Es könnte Spaß machen, ein paar intellektuelle Dinge einzubauen (Endlich mal in die Oper gehen und es gut finden). Oder vielleicht wolltest du schon immer mal lernen, wie man das Banjo spielt.

Vermeiden es, etwas zu wählen, nur um andere zu beeindrucken.

Sorge dich darum, dich selbst zu beeindrucken.

Halte deine Liste übersichtlich.

Mache ruhige eine lange Liste, aber habe immer eine Top-10-Liste. Die Top 10 können sich im Laufe der Zeit ändern, aber du brauchst sie, damit du deine Träume erreichst.

Mache die Liste nicht zu absurd und unerreichbar.

Du solltest auch Dinge auf deiner Bucket Liste haben, die du bald erreichen kannst, damit du schnelle Erfolgserlebnisse hast.

Setze dir Ziele, die Elemente auf deine Liste unterstützen.

Wenn du in Südfrankreich leben willst, wenn du in Rente gehst, kannst du dir finanzielle Ziele setzen und anfangen, französisch zu lernen. Denn Lebensziele sind ja nicht von heute auf morgen erreichbar.

Du müssen deine Liste nicht in einer einzigen Sitzung erstellen.

Es kann Jahre dauern, bis alle Elemente abgehakt sind, daher kann sich die Liste in den Jahren auf verändern.

Überlege, mit wem du diese Erfahrungen teilen willst.

Ein Besuch auf dem Oktoberfest würde Spaß machen. Es würde vielleicht sogar noch mehr Spaß mit deinen alten Schulkollegen machen.

Beginne mit deiner Kindheit.

Du hattest als Kind eine Menge toller Ideen. Du hast viele von ihnen vergessen oder als dumme Kindheitsträume abgetan. Jetzt ist es an der Zeit, sie zu entstauben und zu überdenken. Was wolltest du als Kind tun und sehen?

Nimm dir einen Abend Zeit, um an deiner Liste zu arbeiten.

Schalte alle Ihre elektronischen Geräte aus und lasse deiner Phantasie freien Lauf. Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt, ohne es zu beurteilen.

Reisen

Wo wolltest du schon immer mal hin? Berücksichtige Orte in der Nähe und in der Ferne. Vielleicht gibt es in der eigenen Stadt eine paar Dinge, die du noch nie gesehen hast. Denke aber auch daran, dass die Welt zwar groß ist, aber du in einem Tag überall auf der Erde sein kannst.

Sport

Wolltest du schon immer mal Drachenfliegen ausprobieren oder rückwärts Schlittschuhlaufen lernen? Einen Marathon laufen oder Tiefseetauchen?

Abenteuer

Auf einem Kamel durch die Wüste reiten? In einem Hubschrauber fliegen? Mit dem Motorrad quer durch die USA oder Kanada fahren?

Events

Vielleicht wolltest du schon immer mal einen Super Bowl besuchen in den USA oder die Rolling Stones live erleben. Hast du einen Lieblingskomiker, den du gerne live sehen würdest? Am Silvester am Time Square in New York oder den Karneval in Venedig?

Mache konkrete Pläne für dieses Jahr.

Ausgehend von ganz oben auf deine Liste, welche Punkte könntest du in diesem Jahr erledigen? Du hast ja wahrscheinlich nur begrenzte Zeit, finanzielle Ressourcen oder beides.

Überlege dir, was du tun kannst, um deine Grenzen zu überwinden

und setze Dinge auf die Liste vor denen du Angst hast oder die dich wirklich fordern,. Sobald du dir so ein Ziel gesetzt hast, ist es wichtig, so schnell wie möglich einen ersten Schritt zu tun. Zeige dir selbst, dass du es ernst meinst.

Starte heute damit.

Wie gesagt, mir geht es darum, dass Träume zu Erinnerungen werden. Ein einfacher Weg ist, deine Bucket List (oder Teile davon) unten bei den Kommentaren zu veröffentlichen und dadurch gleich von Menschen umgeben zu sein, die ähnlich ticken. Wir, die Hamsterrad-Rebellen, helfen gerne mit, dass deine Bucket List immer kleiner wird

Aja, noch was: Üblicherweise sind Löffellisten (so kann man Bucket Lists auch bezeichnen) mit den großen Dinge im Leben beschäftigt.

All die Dinge, die die Schönen und Reichen tun. All die „Höher-Schneller-Weiter-Größer-Schöner“-Dinge im Leben. Darum hab ich noch einen zweiten Artikel rund um das Thema Bucket List geschrieben, nämlich „Die Löffelliste der Zufriedenheit – Was auf deiner Wunschliste immer vergessen wird“

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

Dieser Artikel wurde am 6. Mai 2018 aktualisiert.

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