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Ein etwas anderer Burnout Test, der dich überraschen wird

Burnout Test

An allen Ecken und Enden hört und liest man von Burnout, Burnout Test, Work-Life Balance & Co. Fast hat man den Eindruck es sei eine Modeerscheinung. Es gehört zu unserem Wortschatz mittlerweile ganz selbstverständlich dazu. Wie Meeting, Brainstorming, asap, Manpower und Win-Win.

Wenn ich jetzt böse wäre, würde ich sagen, diese Wort ist sogar fast ein wenig cool. Es wird fast als Statussymbol für harte Arbeit eingesetzt.

Im Durchschnitt suchen 75.000 Menschen pro Monat auf Google nach diesem Wort. Im Februar und März sind die Anfragen am höchsten, da gehen sie Richtung 100.000.Vermutlich weil die Neujahrsvorsätze nicht umgesetzt wurden und man das Arbeitsleben immer weniger im Griff hat. Ein Burnout-Test muss also her.

Insgesamt sind die Statistik-Zahlen über Burnout alarmierend.

Ein Burnout-Test von einem Nicht-Experten

Wichtig ist mir hier eines: Ich bin kein Mediziner und kein Therapeut. Ich kenne die genaue Definition von Burnout nicht, weiß nicht wann genau man ein Burnout „hat“ und was man dann dagegen tun soll/kann/muss.

Ich weiß nur, dass ich vermutlich näher dran war, als ich dachte. Dass ich jahrelang in einem Job war, der mich aufgefressen hat. Körperlich und geistig. Dass ich unfrei war, unglaublich viel gearbeitet habe und trotzdem immer ein schlechtes Gewissen hatte, dass es zu wenig sei. Und ich zeigte einiges an Symptomen, die ich weiter unten kurz zusammen gefasst habe.

Denn der eigene Ehrgeiz ist gleichzeitig unser größter Feind. Denn wenn es darum geht unsere einmal gesetzten Ziele zu erreichen, dann sind wir zu uns selbst extrem unerbittlich. 

Es ist wichtig, den „normalen“ Stress, Druck und viel Arbeit von den tiefer liegenden Problemen zu unterscheiden, die zu Burnouts führen können.

Nur wenn du auf dich achtest und genau wahrnimmst, was mit dir passiert, kannst du reagieren. Solange du eine Flipperkugel im Alltag bist, ist das nur sehr schwer möglich.

Was sind also die Warnzeichen, die ich bei mir wahrgenommen habe. (Anmerkung: Natürlich können diese Zeichen bei dir oder auch anderen völlig unterschiedlich sein. Und das ist keine wissenschaftlich-fundierte Liste, sondern nur ein paar universelle Indikatoren, die Hinweise sind, dass du ein Kandidat für ein Burnout bist:

Der Burnout-Test

Schon mal geflippert? Worum geht’s dabei? Beim Flippern hat man zwei kleine Hebel, die sich nur ein Mal bewegen, und du hast die Aufgabe, damit eine unglaublich schnell hin- und herfliegende Flipperkugel im Spiel zu halten. Siehst du Parallelen zu deinem Leben? Kann es sein, dass du in deinem Alltag wild hin- und hergeschossen wirst und mit viel Aufwand und gleichzeitig sehr eingeschränkten Mitteln versuchst, die Kugel im Spiel zu halten?

Ich kenne das gut, denn ich habe jahrelang geflippert. Und je mehr du flipperst, umso weniger wird dir klar, wie absurd und sinnlos das Spiel ist. Denn es gibt immer wieder Situationen, wo die Kugel genau zwischen den beiden Hebeln durchfällt und du nichts dagegen tun kannst.

Und wenn neben dir jemand steht und sagt: „Das geht ja gar nicht. Da kannst du nicht gewinnen“, schiebst du diese Gedanken beiseite und wirfst eine neue Münze ein.

Lange Zeit war mir nicht klar, dass ich flippere. Mir war auch nicht klar, dass mein Körper und mein Geist mir viele Signale geliefert haben, die mir sagen sollten:

“Markus, Hallooooo! Das geht so nicht weiter. Du wirst nicht gewinnen. Das mit dem neuen High-Score wird nix.”

Für mich war das auch so. Und ich habe das ignoriert. Oder klarer gesagt: Nicht mal wahrgenommen. Daher ist ein Blick von draußen mal wichtig. Oder auch das Vorhalten eines Spiegels. Das tut der heutige Artikel. Je mehr du nickst, umso mehr musst du raus aus dem Hamsterrad und musst den Weg zum selbstbestimmten Leben und arbeiten einschlagen:

Nur wenn du auf dich achtest und genau wahrnimmst, was mit dir passiert, kannst du reagieren. Solange du eine Flipperkugel im Alltag bist, ist das nur sehr schwer möglich.

Was sind also die Warnzeichen, die ich bei mir wahrgenommen habe. (Anmerkung: Natürlich können diese Zeichen bei dir oder auch anderen völlig unterschiedlich sein. Und das ist keine wissenschaftlich-fundierte Liste, sondern nur ein paar universelle Indikatoren, die Hinweise sind, dass du ein Kandidat für ein Burnout bist:

In deinem Kopf sind dauernde negative Gedankenspiralen

Ein Gefühl von Unruhe, Verzweiflung und sogar Angst, das Wochen oder Monate anhalten kann, ist meist ein Signal dafür, dass etwas in deinem Leben nicht so funktioniert, wie es sollte. Hier ist es wichtig, die Ursache dafür zu untersuchen. Das kann an deinem Hamsterrad-Job liegen, aber auch durchaus woanders.

Dir fehlt die Motivation

Früher warst du motiviert, hart zu arbeiten und deine eigenen Ziele zu erreichen. Seit einer Weile ist es jedoch so, dass einfach egal ist, ob du Erfolg hast oder nicht.

Du bist einfach nicht mehr so gut wie früher

Dein Vorgesetzter und deine Kollegen haben dir früher Komplimente für deine Arbeitsergebnisse gemacht. In letzter Zeit hast du allerdings mehrere Deadlines für wichtige Projekte verpasst und bist unzuverlässig geworden, weil dir die Dinge einfach nicht mehr wichtig sind. Oder es ist schlicht und ergreifend zu viel und du denkst, dass du das alles ohnehin niemals schaffen kannst. Und du machst mehr Fehler als früher.

Du fehlt oft oder kommst ständig zu spät

Früher hättest du dir lieber die linke Hand abgesägt, als zu spät zu kommen oder einen Arbeitstag zu verpassen. Heutzutage suchst du förmlich nach jeder Möglichkeit, nicht zu arbeiten.

Du “geniesst” übermäßig viel Alkohol (oder sogar Drogen)

Alkohol zu “brauchen”, um durch den Arbeitstag zu kommen (oder ihn gut ausklingen zu lassen), ist definitiv ein Signal, dass du große Mengen an negativem Arbeitsstress erlebst. Auch wenn ein paar Biere am Abend mit Freunden zum „Normalzustand“ werden oder du dich Abends oft sagen hörst „Jetzt brauch’ ich mal ein Glas Wein“ dann ist das kein gutes Zeichen

Dir ist immer öfter langweilig

Sich gelegentlich bei der Arbeit zu langweilen ist völlig normal. Ein ständiges Gefühl der Trost- und Sinnlosigkeit ist jedoch etwas anderes und ein Indikator für ein potentielles Burnout.

Wut und Unmut am Arbeitsplatz entsteht in dir immer öfter

Häufig Kollegen und/oder Vorgesetzte anzumeckern ist unter keinen Umständen ein tragbares Verhalten. Wenn du merkst, dass du dich veränderst und du früher mit Menschen anders umgegangen bist, nur weil die dein Job so nervt, dann ist das ein Argument zu handeln.

Du kannst dich einfach nicht entspannen

Wenn du merkst, dass dir dein Lieblingssport plötzlich keinen Spaß mehr macht, dass du ständig Kopfschmerzen hast oder angespannt bist, du einfach immer an die Firma denkst und deine Birne ständig rattert, könnte deine Hamsterrad-Karriere dein persönliches Glück und deine Gesundheit schädigen.

Dir graut davor, morgens aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.

Dir fehlt einfach die Energie: Wenn du morgens Probleme hast, überhaupt aus dem Bett zu kommen und zur Arbeit zu gehen und du zig mal auf die “Snooze-Taste” drückst, ist das ein Zeichen, dass du dich nicht auf den Tag im Büro freust.Aber nimm einmal an, du tust etwas, das deinen Geist anregt und dich begeistert. Stell dir einfach vor, wie aufregend es wäre, morgens aus dem Bett zu springen und jeden einzelnen Tag mit offenen Armen zu begrüßen!

Zu wenig planen, das Gelernte nicht einsetzen, Prioritäten zwischen Imageaufbau, Werbung und Verkaufen falsch setzen, zu viel Planung und nichts davon umsetzen.“

Du bist erschöpft, egal ob du gar nicht oder acht Stunden geschlafen hast.

Zu wenig planen, das Gelernte nicht einsetzen, Prioritäten zwischen Imageaufbau, Werbung und Verkaufen falsch setzen, zu viel Planung und nichts davon umsetzen.“

Deine Wahrnehmung für dein Leben insgesamt kann häufig verzerrt sein, wenn du nicht ausgeruht bist. Daher ist es wichtig, dass du die Energie und Vitalität hast, dein Leben zu genießen. Du brauchst außerdem Energie, um deine Produktivität zu erhöhen. Deine ideale Arbeit oder dein idealer Beruf muss dich mit Energie füllen, anstatt dich zu entleeren. Achte auf diese Signale. Jop, sei ehrlich mit dir!

Du siehst bei der Arbeit ständig auf die Uhr und wartest nur auf den Feierabend.

Ich kenne das. Ich habe in meinen Jobs früher so oft auf die Uhr gesehen, dass ich schon fast eine Sehnenscheidenentzündung bekommen habe.Wäre es nicht viel besser, wenn du stattdessen sagen könntest: „Wow, wo ist die Zeit nur schon wieder hin? Ich kann gar nicht glauben, dass es schon 17 Uhr ist!“. Oder noch besser: Einfach die Zeit vergessen, tun und Spaß haben?

Du wärst überrascht, wenn du wüsstest, wie viele Menschen sich dafür bezahlen lassen, zu tun, was sie gern tun. Warum wirst du nicht auch einer von ihnen? Ich weiß, der Gedanke wirkt absurd, denn wir haben gelernt Geld für etwas zu bekommen, was wir NICHT gerne tun. Es wird Zeit umzudenken.

Passender Artikel:  Das Phänomen „FOMO“ und was das mit Apple, Bluna und Gurus zu tun hat

Du weißt nicht genau, was du machen möchtest, aber du weißt, dass dein aktueller Job dich nicht mehr zufrieden macht.

Nimm dir etwas Zeit, aufzuschreiben, was für Talente, Interessen und Stärken du hast, die dir Freude bereiten. Jetzt stell dir einen Job vor, in dem du all diese Dinge jeden Tag erleben könntest!

Du merkst, dass die Arbeitskultur in Konflikt mit deinen Werten und deinem Glaubenssystem stehen.

Die Eigenwahrnehmung ist eine lohnenswerte Übung. Wenn du dir deiner Werte und deines Glaubenssystems bereits sicher bist, wird es Zeit, dass du etwas tust, das diesen entspricht. Aber eine wichtige Frage hier: Kennst du überhaupt deine Werte? Ruhelosigkeit kann häufig gut sein, wenn du sie für dich arbeiten lässt. Benutze sie, um aufregende, neue Möglichkeiten wahrzunehmen. Wie Steve Jobs gesagt hat: „Stay hungry. Stay foolish.“

Du hast negative gesundheitliche Reaktionen aufgrund deiner Arbeit (wie Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Schlafprobleme etc.).

Schlaflosigkeit oder gelegentliche Müdigkeit sind zunächst kein Grund zur Sorge. Wenn sie jedoch ein ständiger Begleiter deines Alltags werden, sieht die Sache schon anders aus. Schlafstörungen sind ein Hilferuf deines Körpers, dass er überarbeitet ist.

Wahrscheinlich hast du schon viele Variationen dieses alten Sprichworts von Goethe gehört: „Was nützt mir der Erde Geld? Kein kranker Mensch genießt die Welt!“ Ohne deine Gesundheit bleibt dir nicht viel. Das bedeutet auch, dass all die Früchte deiner Arbeit dir nicht viel bringen, wenn du sie aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht genießen kannst. Das Wochenende und der Urlaub können dich nicht gesund zaubern. Und auch nicht entspannt machen. Und unter uns: Die Rente ist kein Ziel!

Du hättest gerne mehr Kontrolle über deine Emotionen und mehr Freiheit.

Als erstes: Kontrolle gibts nicht. Punkt. Aus. Fertig. Zweitens: „Nichts ist unmöglich“. Ich weiß, dass ich jetzt nur ein Spruch. Ein Spruch der furchtbar abgedroschen ist. Für mich war vor ein paar Jahren noch vieles unmöglich. Bis sich was geändert hat? Vielleicht weißt du es schon: Meine Gedanken haben sich geändert. Von “unmöglich” habe ich einfach auf “möglich” umgestellt. So einfach geht es: Selbstbestimmt leben und arbeiten, etwas tun, das dich völlig erfüllt …  Wenn du bei mindestens fünf dieser zehn Warnsignale genickt oder innerlich zugestimmt hast, solltest du vielleicht über einen Sprung aus dem Hamsterrad nachdenken.

Die wichtigste Frage um etwas zu verändern

Bevor es darum geht, was eine Lösung ist und was du langfristig und nachhaltig mit deinen Ergebnissen des Burnout-Tests tun kannst, geht es um dich.

Es geht darum, warum du deinen Job tust.

Oder genauer: Welchen Weg du weiter gehen willst.

Und was eine Lösung gegen das Burnout-Dilemma, also gegen den ungeliebten Job sein kann.

Dein Chef. Der Boss. Der Vorgesetzte. Und wie er dir bei deiner Entscheidung helfen kann:

Es ist ein paar Jahre her, da hatte ich ihn. Den coolen Job in einem coolen Unternehmen mit großartigen Karrieremöglichkeiten.

Die Türen standen offen. Spannende Projekte, interessante Kontakte und Netzwerkmöglichkeiten. Und ich war umgeben von vielen coolen Kollegen, die ebenfalls coole Projekte hatten.

Und es gab ihn: Den Chef. Meinen Vorgesetzten. Den Mann, der die Fäden in der Hand hatte.

Um ehrlich zu sein, hatte er mehr die Zügel in der Hand.

Auch ein cooler Typ. Eigentlich ein extrem cooler Typ.

Er sah gut aus, hatte alles im Griff, war sehr kompetent, hatte immer einen Plan und ein Ziel. Es hatte immer eine Antwort. Er verdiente echt scheißviel Kohle (so kam es mir damals vor) und man konnte immer von ihm lernen.

Er war hart, manchmal sehr hart, hatte aber immer das Ergebnis im Fokus. Nie persönlich werdend, immer das Ziel im Auge.

Also rundherum das, was man sich in einer Abteilung von über 20 Mitarbeitern wünschen kann.

Und plötzlich waren sie da. Die Gedanken (damals noch weit entfernt vom Hamsterrad-Rebell-Denken).

Ich durchlief folgendes Szenario:

O.k., wenn ich hier weiterkommen möchte, dann muss ich mich eine Zeit lang in meinem Job beweisen. Muss mehr tun, damit ich auffalle. Mehr als die anderen, die auch mehr tun wollen, damit sie auffallen.

Das Ziel ist klar:

Einen Schritt weiter nach oben in der Karriereleiter. Also den Job meines Vorgesetzten bekommen wollen.

Nur, fragte ich mich:

Will ich den Job meines Vorgesetzten?

Klar, das bedeutet mehr Kohle. Aber auch mehr Stress und mehr Verantwortung.

Und dann?

Dann muss es doch auch weitergehen. Oder anders: Was geht in seinem Kopf gerade vor? Wo will er hin? Will er den Job seines Chefs? Will er all das, was sein Vorgesetzter hat?

Will ich das, was er hat?

Und wenn ja, dann die noch spannendere Frage: Warum will ich das?

  • Für die Kohle?
  • Für Ruhm und Ehre?
  • Fürs Ego?

Die Antwort war schnell da:

Nein, ich will nicht so werden wie mein Chef.

Und nein, ich will schon gar nicht jahrelang darauf hinarbeiten, so zu werden wie mein Chef, das zu haben, was mein Chef hat, das zu tun, was mein Chef tut.

Ganz ehrlich: Die Antwort war ernüchternd. Weil sie mir den Boden unter den Füßen wegzog.

Denn schnell kam die nächste Frage:

Warum zum Henker bist du dann da?

Jeden Tag, von 9 bis „wann auch immer“?

Was ist das Ziel? Wenn es nicht „Nach oben kommen“ ist?

Nur fürs Geld kam es für mich nicht in Frage. Dafür ist das, was ich tue, mir nicht wichtig genug.

BÄHM! Da war er. Der Satz:

Das, was ich momentan hier tue, ist mir nicht wichtig genug!

Die nächste Ernüchterung stand an. Und köchelte lange Zeit vor sich hin. Denn das Hamsterrad-System intervenierte und machte diese rebellischen Gedanken für eine Zeit mundtot.

Aber immer wieder kam sie auf, die Frage: „Wenn das, was du hier tust, dir nicht wichtig genug ist, was ist es, was dir wichtig genug ist?

Zum ersten Mal schwebte die Wortwolke „Berufung“, „Leidenschaft“, „Begeisterung“, „Bedeutung“ in meinem Kopf rum.

Schau dir das Video (eine Lektion aus meinem Kurs „Nie wieder Montag“) an – vielleicht erkennst du dich wieder…

Nur eines war klar: Ich hatte keine Antwort auf die Frage „Was ist meine Berufung“? Oder noch viel schlimmer: Ich wusste gar nicht oder glaubte nicht daran, dass es so etwas überhaupt gibt.

Es  gibt etwas, das du Tag für Tag tun kannst, und es kommt dir nicht wie Arbeit vor.

Viel mehr noch:

  • Es zaubert dir ein Lächeln.
  • Es lässt dich morgens aus dem Bett springen.
  • Es lässt dich selbstbestimmt tun, was dir wichtig ist.
  • Es bringt dir genug Geld, wenn du dranbleibst und daran glaubst.

Es gibt unzählige Wege, dir selbst klarzumachen, dass es nun genug ist mit dem Hamsterrad. Viele Menschen erkennen das für sich. Und zwar auf unterschiedlichste Art und Weise. Ein Faktor für mich war die „Will ich so werden wie mein Chef“-Frage. 

Wenn du noch zweifelst, nimm dir ein paar Minuten Zeit und beantworte folgende Fragen für dich:

  1. Will ich das tun, was mein Chef tut?
  2. Will ich das tun müssen, was mein Chef tut?
  3. Will ich das haben, was mein Chef hat?
  4. Will ich das können, was mein Chef können muss?
  5. Will ich all die Anstrengungen auf mich nehmen, um dort zu landen, wo er jetzt ist?
  6. Und wenn ich dort bin, wo mein Chef jetzt ist, was tue ich dann?

Es könnte sein, dass die Antworten ein wenig deine Welt auf den Kopf stellen und mehr Fragen aufwerfen, als du Antworten bekommst.

Und ja, dafür übernehme ich die volle Verantwortung. 

Denn bei mir war es genauso.

Ich habe lange gebraucht zu verstehen, was die Alternative ist. Die Alternative zum „Chef werden“

Ich habe lange herum probiert und gesucht, um dann hier zu landen und das zu tun, was ich hier in diesem Moment tue.

Für dich gibt’s eine Abkürzung. Und zwar als ersten Schritt mal dir selbst klarzumachen, was die Alternative ist und wie der Weg für dich funktionieren kann.

Und all die Missverständnisse rund um selbständig machen zu klären

Eines ist klar: Es ist ein gewaltiger Schritt, sich selbst einzugestehen:

„Ich fahre in meinem Job Vollgas in eine Richtung, wo ich gar nicht hinwill.“

Stell dir vor, du kaufst dir ein neues Auto, tankst es voll, packst die Koffer in den Kofferraum und dann fährst du los. Und während du fährst, kommst du dahinter, dass du dort, wo du hinfährst, gar nicht mehr hinwillst.

Was tust du?

Fährst du weiter? Tankst du nochmal voll? Fährst du vielleicht sogar schneller?

Oder fährst du mal kurz rechts ran, um nachzudenken, wohin es stattdessen gehen soll?

Ich glaube, ich bin ein Burnout-Kandidat. Was jetzt?

Der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung ist einzusehen, dass du Unterstützung brauchst. Sprich zuerst mit Menschen, die dir nahe stehen und denen du vertraust. Lege detailliert klar, wie du dich fühlst, was alles nicht passt und welche Warnsignale du wahrnimmst.

Der nächste Schritt ist das Aufsuchen professioneller Hilfe und Führung durch Therapeuten oder durch Mithilfe eines psychologischen Beraters/eines Coachs oder eines anderen qualifizierten Experten. Dafür gibt es im deutschsprachigen Bereich bereits viele Möglichkeiten.

Nimm dir aber Zeit um jemand auszusuchen, der richtig für dich ist. Vermutlich (und auch leider) gibt es in deinem Bekannten- oder Kollegenkreis Menschen, die schon mit Burnout Erfahrungen haben und dir vielleicht jemanden empfehlen können.

Der Ausstieg aus dem Hamsterrad und für dich mögliche Alternativen

Wichtig ist, dass der Ausbruch aus dem Hamsterrad nicht die sofortige Lösung ist. aber eine Lösung die es Wert ist zu verfolgen.

Nur wie funktioniert der Ausstieg aus dem Hamsterrad? Was ist die Alternative dazu?

Passender Artikel:  Mulmiges Gefühl am Sonntagabend: Ein Artikel im "Quentin-Tarantino-Style"

Podcast: Was ist ein Lifestyle Business?

Zu wenig planen, das Gelernte nicht einsetzen, Prioritäten zwischen Imageaufbau, Werbung und Verkaufen falsch setzen, zu viel Planung und nichts davon umsetzen.“

In dieser Episode erfährst du, was ein Lifestyle Business ist, was die Vorteile davon sind, wer zum Lifestyle Unternehmer werden kann, wie Lifestyle Business grundsätzlich funktioniert, welche Möglichkeiten es gibt damit Geld zu verdienen.

Rechtsklicken und „Speichern unter“ um die Datei runter zu laden.

Was tun nach dem Burnout-Test?

Ein Video aus meinem Kurs “Nie wieder Montag” zeigt dir, was du als nächstes tun kannst

Eine Lösung an die du vermutlich noch nicht gedacht hast

Der Burnout-Test hat dir eines gezeigt:

Du bist in einem Hamsterrad-Job der dich schlicht und ergreifen unglücklich macht.

Und momentan siehst du keinerlei Alternative dazu.

Mir ging es vor einige Jahre genauso. Bis ich diesen Blog gegründet habe und mir klar wurde, dass selbständig machen online für mich eine echte Möglichkeit aus dem Hamsterrad ist.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein völlig falsches Bild vom selbständig sein.

Die Angst vor Veränderung

Wie dir im Burnout-Test vielleicht schon klar geworden ist, braucht dein Berufsleben eine Veränderung.

Denn dein Job ist ein Hamsterrad.

Die Antwort auf die Frage “Wer hat Angst vorm Hamsterrad” ist ein wenig ernüchternd. Wie in dem alten Kinderspiel “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann” rufen alle sehr laut die gleiche Antwort:

Niemand.

Und hier offenbart sich das Problem, das keiner wahr haben will. Niemand hat “Angst” vor dem Hamsterrad. Niemand hinterfragt es ernsthaft. Niemand stellt die Gesetze des Hamsterrades infrage.

Niemand denkt sich, dass es sehr traurig ist, den Großteil seines Lebens etwas zu tun, was keinen Sinn macht, keinen Spaß macht, keine Bedeutung hat oder dich deiner Bestimmung nicht näher bringt.

Ich bin nämlich der Meinung, dass jeder Mensch eine Bestimmung hat. Auch du. Und dass du es verdient hast, diese Bestimmung, diesen Sinn, diese Leidenschaft zu finden. Jeder hat eine Bestimmung.

Und es ärgert mich und macht mich traurig, dass unsere Gesellschaft unzählige Möglichkeiten gefunden hat, dich von deiner Bestimmung, deinem Sinn abzulenken und dich dazu bringt etwas zu tun, was keine Bedeutung für dich hat.

Ich wiederhole es nochmal, weil es mir so unsagbar wichtig ist:

Jeder Mensch hat eine Bestimmung. Und auch jeder Mensch hat das Recht diese zu finden.

Nur sagt uns das Hamsterrad klipp und klar eines:

“Das geht nicht so leicht, wie du dir das vorstellst. Komm lieber zu mir, drehe ein paar Runden und du wirst merken, bei mir hast du es besser. Deine Bestimmung, deine Leidenschaft ist doch nur ein Hingespinst, nur ein dummer Kindertraum, der doch ohnehin nicht in Erfüllung geht. Du brauchst keine Angst haben. Bei mir, in deinem ganz persönlichen Hamsterrad ist alles gut …”

Warum du keine Angst vor dem Hamsterrad hast:

Das Hamsterrad gibt Sicherheit.

Der Weg ist vorgezeichnet. Es gibt dort keine Überraschungen. Komm doch einfach 5 Mal pro Woche mindestens 8 Stunden bei mir vorbei. Ein Ritual ist so etwas Wichtiges und Sicheres. Hier ist das gewohnte Umfeld, dein Schreibtisch, deine Kollegen, die Meetings, deine Forecasts und Reports, dein Chef, dein Aufgabenbereich.

Das Unternehmen denkt für dich. Es sagt dir, was du anziehen sollst, wie du dich am Telefon melden sollst, wie du an deine Arbeit herangehen sollst, was gut und was schlecht ist, wer Freund und wer Feind ist, wann du eigenständig denken darfst und wann du es gefälligst zu lassen hast.

All das führt dazu, dass es keine Überraschungen gibt. Ist das nicht wundervoll, wenn du keinen Schritt links oder rechts gehen kannst, somit kommst du nicht auf ungewisses Terrain und deine Wohlfühlzone muss auch nicht ausgeweitet werden. Sehr bequem und vor allem sehr sicher. Das Hamsterrad checkt schon alles für dich!

Alle tun es, also kann es nicht falsch sein.

Wenn du dich so in deinem Freundes- und Verwandtenkreis umsiehst, so tun es alle genauso wie du. Also muss das schon richtig sein. Wenn es für so viele passt und so viele Menschen gehorsam ihre Runden drehen, dann ist das vollkommen OK.

Sind wir doch mal ehrlich: Die ganze Welt funktioniert so. Es ist nun mal so und irgendeinem absurden Traum zu folgen, der von Selbstbestimmung oder etwas von Bedeutung tun faselt, ist sicher keine gute Idee. Und alle um dich herum finden es manchmal besser und manchmal schlechter in ihrem Hamsterrad.

Wenn es tatsächlich so furchtbar wäre, hätten doch schon viel mehr Menschen das Handtuch geworfen und das Hamsterrad verlassen. Es sind noch sehr sehr viele da, also bleibst du auch drin. Das System Hamsterrad ist schon richtig.

Das Hamsterrad bezahlt deine Rechnungen.

Egal ob du mal krank warst, manchmal ein wenig unmotiviert bist, weniger Leistung abgeliefert hast, also einfach menschlich warst, das Hamsterrad drückt ein Auge zu und überweist dir am Ende des Monats trotzdem die vereinbarte Kohle.

Somit ist es ein guter Kumpel. Weil du kannst nicht immer volle Leistung bringen. Du bist ja ein Mensch. Und dein Hamsterrad ist eben sehr sozial denkend und toleriert deine Höhen und Tiefen.

Oh, mein Gott: Stelle dir mal vor, dass du selbst dafür zuständig bist, also von dem, was du tust, was du entscheidest, was du anfängst oder auch lässt, von deinen eigenen Entscheidungen abhängig bist. Und daraus resultierend auch die Verantwortung trägst, was am Ende des Monats an Geld da ist.

Einfach etwas selber tun, ohne dass der Chef vorwurfsvoll auf die Uhr sieht, wenn du 10 Minuten zu spät kommst, ohne dass eine fremdbestimmte Deadline näher rückt, ohne dass du Kennzahlen erreichen musst, den irgendein Unbekannter im Headquarter sich ausgehirnt hat.

Ohne dass du etwas tust um andere wohlhabend zu machen, sondern dass du etwas tust, um dich wohlhabend zu machen (finanziell und ideell). Nein, das ist doch völlig undenkbar. Super, dass dieses Hamsterrad diese ganzen Vorteile für uns erfunden hat und uns am Monatsende ohne viel zu fragen Geld rüber schiebt.

Manchmal vielleicht ein wenig unfair, weil es nicht sieht, wie du dich abrackerst, aber das Hamsterrad kann ja nicht allwissend sein. Im Prinzip ist das Hamsterrad schon toll.

Das Hamsterrad funktioniert seit vielen Jahren.

Jetzt mal ehrlich. Unsere Eltern und sogar Großeltern waren schon drin und denen hat es ja auch nicht so sehr geschadet. Wir können eigentlich schon von einer guten alten Familientradition sprechen.

Also warum etwas, dass seit jeher nahezu rund läuft, (die paar Burn Out Fälle und die Handvoll Menschen, die ein Leben lang im Job unglücklich sind, kann man getrost ignorieren) plötzlich ändern. 

Dieses Hamsterrad-Ding ist jahrzehntelang geprüft, hat ein paar Schwächen, aber was soll’s. 

Das Hamsterrad kann es halt nicht immer jeden recht machen. Die wenigen Kollateralschäden sollen nicht darüber hinweg täuschen, dass das Hamsterrad das Beste ist, was wir haben. 

Einfach ein perfektes System, wie die Matrix:

Nach dem Burnout-Test: Die Lösung für dich

Meine Webseite wurde gegründet um Menschen, die mit ihrem Job unzufrieden sind, aus dem Hamsterrad zu holen.

Zu zeigen, dass es eine Alternative zwischen “normalen angestellt sein” und “normaler Selbständigkeit” gibt.

Selbständig machen online ist eine Lösung, die auch für dich denkbar ist.

Und klar, du fragst dich natürlich wie das geht, was man dazu braucht, wie hoch das Risiko ist und vieles mehr.

Für dich ist jetzt folgendes wichtig:
Wenn du zu den folgenden Punkten nicken kannst, dann bist du bei mir richtig.

  • Du hast erkannt, dass dein berufliches Hamsterrad dich nervt und du raus willst
  • Du kennst aber (noch) keine wirkliche Alternativen, keinen Ausweg aus dem Hamsterrad
  • Der Gedanken, mit dem was du gerne tust Geld zu verdienen gefällt dir.
  • Du möchtest mehr über ein Online Business wissen
  • Und auch mehr darüber, wie man aus der eigenen Berufung ein Business macht.
Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

38 Comments on “Ein etwas anderer Burnout Test, der dich überraschen wird

Steffi
25. September 2016 um 16:19

1 bis 4 trifft zu.
5: ich tue es schon, übe meine Berufung aber nur als Nebenjob als Kleingewerbe aus.
Habe im März Job gewechselt. War 1 Schritt…Ich dachte in positiver Richtung. Mehr Gehalt, weniger Fahrweg, kürzere Mittagspause…Aber merke das macht mich nicht glücklich. Kann mit meiner Berufung mit weniger Aufwand sogar mehr Geld verdienen…letzten Monat war es so…Ich will nicht mehr 40 Stunden im Büro hocken und mir das Genörgel von Kunden anhören, die man eh nie zufrieden stellen kann. Mittlerweile ist mir Zeit mehr wert als ein volles Konto. Das beantwortet dann auch schon Punkt 6.
7. Hab Gott sei Dank vor knapp 2 Jahren den Schritt gewagt, es auszuprobieren und so meine Berufung gefunden. Jetzt muss ich mit noch den Schritt gehen, meinen vollzeitjob zu reduzieren oder ganz an den Nagel zu hängen…
8. Ja…Ganz besonders immer sonntags…Der Kloß im Hals „ich muss da morgen wieder hin und bis 17 Uhr den Tag rumkriegen…und das bis Freitag…“ Der letzte Urlaubstag ist immer der Horror. Beim letzten Mal hatte ich Bauchkrämpfe ohne Ende.
9. JA. Mich beschäftigt kein anderer Gedanke mehr.
10.Ja ich möchte selbstständig arbeiten so wie ich will und nicht wie es mir ein Chef vorschreibt, für den man eh nur eine Nummer ist.

Markus, ich weiß gar nicht mehr , wie ich auf deinen Blog gestoßen bin, aber bin froh ihn gefunden zu haben. Vielen Dank für Deine Anregungen, Tipps und Infos. Ich weiß, nur ich selbst kann was ändern. Und muss es auch tun. Bald. Weil so wie es jetzt ist, ist es nicht gut. Weder gesundheitlich noch für meine Ehe. Es ist zum k***** wenn man weder Zeit für die Berufung, Hobbie, Partner hat…Nur wegen Geld….Man versauert im dunklen Büro Tag ein Tag aus. Ich weiß jetzt schon, wenn ich nichts änder, werde ich irgendwann im Sterbebett mich schwarz ärgern. Aber dann ist es zu spät. Ich ärger mich ja jetzt schon nicht eher meine Berufung und meinen Nebenjob gefunden zu haben.

Antworten
Stefan Pirnbacher
4. August 2016 um 22:15

Hallo Markus,

danke für diesen Beitrag. Ich möchte auch Mat für sein Kommentar danken, denn Mat beschreibt noch ein wenig tiefer, um was es beim BurnOut geht.

Was du unter Punkt 7 schreibst, die Sinnlosigkeit, ist essentiell für einen BurnOut. Alle anderen Punkte sind meiner Erfahrung nach Auswirkungen davon.

Damit kommen wir zum Punkt: die Sinnlosigkeit des Tuns oder eben des Hamsterrades und der Nebenwirkungen zeigen natürlich auch gleichzeitig das Gegenteil an, nämlich, was ist der Sinn in meinem Leben.

Ich hatte 2 Burnouts in meinem Leben und nach dem 2. BurnOut habe ich mich auf die Suche gemacht, welche Sinnlosigkeit dafür verantwortlich war und welchen Sinn mir der BurnOut mitteilen möchte. Nach 3 Jahren Suche habe ich meinen Sinn entdeckt und konnte die Botschaft verstehen. Ich kenne nun meinen Weg und weiß, was ich zu tun habe.

Danke nochmal für den Beitrag!

LG aus Salzburg
Stefan

Antworten
Markus
5. August 2016 um 8:44

Hi Stefan
danke für deine ehrlichen Einblicke. Und noch mehr danke, dass du dadurch auch einen Teil dazu beiträgst das Schreckgespenst „Burn Out“ für andere Menschen ein wenig zu verscheuchen!
Lass es dir gut gehen!
M

Antworten
Dominik
19. April 2016 um 8:16

Nummer 4, 9 und 10 treffen definitiv auf mich zu 🙂

Warum die anderen nicht?
Weil ich gefunden habe, was ich machen möchte und nun auf dem Weg bin, all meine Träume zu verwirklichen.

Ich bin zwar noch am Anfang, aber ich mach jeden Tag einen Schritt.

Danke für diesen Beitrag Markus 🙂

Liebe Grüße,
Dominik

Antworten
Mat
1. Februar 2016 um 16:09

Hey Markus,

Ich finde das Thema Burnout muss etwas differenzierter angegangen werden. Die Komponente Arbeit mit Stress, Druck und häufig Überforderung mag bei vielen eine grosse Rolle spielen, jedoch gibt es noch ganz viele andere Komponenten, die mithelfen, das Fass zum Überlaufen zum bringen. Nicht relevant, welche dann der Auslöser ist.
Grundsätzlich gilt es rauszufinden, wer man ist, was einem gut tut, generell zu entschleunigen und wieder zu lernen, zu sich selbst zu finden.
Wir leben in einer Ablenkungsgesellschaft, wir haben gelernt, uns etwas vorzumachen, und wir kennen viele Mittel, um nicht hinsehen zu müssen, vor allem nicht bei uns selber.
Hilfe zu suchen ist empfehlenswert, wir brauchen häufig einen Anstoss von aussen, wenn wir feststecken, das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeugt vom Mut, etwas verändern zu wollen.

Liebe Grüsse
Mat

Antworten
Ronja
1. Februar 2016 um 12:47

Hey Markus,

danke für den Input. Ich war auch mal an dieser Schwelle, obwohl ich noch recht jung war. Ich habe eine Ausbildung gemacht, die so gar nicht zu mir gepasst hat, um danach in einem Amt, im Büro zu arbeiten. Es hat nur 2 Jahre stupide Büroarbeit gebraucht um mich in totale Lethargie zu versetzen. Ich war einfach unfähig überhaupt irgendwas anzupacken auf der Arbeit und habe einfach nur versucht den Tag irgendwie rum zu kriegen. Ich war richtig schlecht in meinem Job, weil er mir so zuwider war.
Ich bin mir sicher, dass ich ernsthafte Probleme bekommen hätte, wenn mein Arbeitsvertrag nicht nach 2 Jahren ausgelaufen wäre.

Heute bin ich froh, dass ich das gemacht habe, einfach weil ich so eine nette finanzielle Grundlage schaffen konnte, aber genauso froh bin ich, dass es vorbei ist und ich jetzt weiß, dass ich mich nicht mehr in so einen Job zwingen werde!

Liebe Grüße,
Ronja

Antworten
Lothar
15. September 2015 um 11:54

Hallo Markus,

leider geben sich viele der Selbsttäuschung hin und verdrängen einfach ihre Angst etwas zu tun. Der Gedanke bei mir geht alles gut, herrscht vor und Wünsche, ja der Traum von einem Selbstbestimmten Leben wird als Fantasterei abgetan.

So ein Träumer/in, wach endlich auf!

Ja, das habe immer und immer wieder hören müssen, nur heute kann ich sagen, ich hatte und habe Zeit mein Leben selbstbestimmt zu leben. Es gibt auch dafür keine Garantie das alles gut geht, nur wir sollten vorbereitet sein.

Wenn der Wunsch „raus aus dem Hamsterrad“ besteht, gilt: Machen, nicht denken!

An sich zu glauben, müssen viele erst lernen und damit fängt es an!

LG Lothar

Antworten
Markus Goldmann
14. September 2015 um 14:36

9 von den 10 Punkten trafen auf mich zu. Bis ich vor 5 Monaten ausgestiegen bin. Vielen Dank für Deine Inspirationen und Tipps, die mich bei dieser Entscheidung unterstützt haben.

Antworten
Sarah
14. September 2015 um 11:11

Hallo Markus!

Wieder ein schöner Artikel, der die Sache auf den Punkt bringt.
Ich denke es ist am besten, wenn man die Menschen, die fest an diese alten Hamsterrad-Mythen glauben, einfach ignoriert.

Ich muss mir von solchen Leuten oft anhören, ich sei eine Versagerin. Weil ich einen ihrer Meinung nach komplett falschen Weg einschlage.
„Das geht doch in die Hose!“ und „Das kannst du doch nicht einfach machen! Das ist unvernünftig!“
Ich solle mein Studium durchziehen (das mich nur runterzieht) und lieber was „vernünftiges“ machen.
Ich habe mich am Anfang oft gefragt, ob ich einfach wirklich eine Versagerin bin, wenn ich am Hamsterrad scheitere. Mittlerweile denke ich, dass das Hamsterrad ein gescheitertes System ist, aus dem immer mehr Menschen ausbrechen wollen. Es gibt einem einfach nicht das, was einen glücklich macht.

An dieser Stelle möchte ich mich einmal bei dir für deine Artikel, Podcasts und Co. bedanken. Du hast mich sehr dazu ermutigt mich mit dem Thema Lifestyle-Business auseinander zu setzen und deine vielen Tipps helfen mir sehr. Ganz bald startet mein erster eigener Blog, aus dem ich ein Business machen will.

lg Sarah

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Sarah
3. August 2015 um 21:39

Ich finde den Artikel sehr interessant. Allerdings will ich auch nicht so werden wie mein Chef. Ich will eine andere Art von Chef werden!

Mein Chef ist der pure Manager ohne Leidenschaft und Interesse für die Materie geworden. So will ich nicht sein. Er hat nicht mehr verstanden, was seine Mitarbeiter sagten, weil er zu lange aus dem fachlichen Bereich raus war. Er hat nur noch auf den höchsten Senior gehört und ihm geglaubt.

Ich will meine Leidenschaft im Beruf ausleben können!
Dafür brauche ich Mitarbeiter, auf die ich mich verlassen kann. Als Dankeschön dürfen auch sie ihrer Phantasie den freien Lauf lassen und sich entfalten. Daran will ich dann auch teilhaben und mitmachen. Der pure Manager will ich nicht werden!

Gruß
Sarah

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Ferdi
17. Juni 2015 um 9:41

Will ich so werden wie mein Chef??? – Nein! Muss ich aber doch auch nicht. Auch nicht im derzeitigen Angestelltenverhältnis. Denn wenn ich begreife, dass ich nicht werden will wie er, muss ich mich auch nicht so abrackern, um an dessen Position zu kommen…
Stattdessen mach ich entspannt und glücklich meine Arbeit und kann neben meiner Arbeit etwas eigenes aufbauen bis es groß genug ist, um einen nächsten Schritt zu tun. Alles einfach hinschmeißen muss man glaub ich nicht. Ich z.B. mag das was ich tue. Es hat jedoch noch Gestaltungspotential, wie man so schön sagt. 🙂

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Buzi
16. Juni 2015 um 20:17

Hallo Markus,
auch ich war so eine Agentur- und Marketingtrottelin und ich muss dir ehrlich sagen: ich fühle mich vergackeiert. Warum wird man von erfahreneren Menschen so oft für dumm verkauft?
Buzi

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Meike
16. Juni 2015 um 10:44

Ich wollte nicht werden wie mein Chef, sondern ich wollte mein eigener Chef werden und ich bereue es keine Sekunde. Es ist so ein tolles Gefühl, auch wenn man da manchmal Tiefs hat und sich Probleme auftun. Aber die Vorteile überwiegen auf jeden Fall.

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George W. Shanaya
16. Juni 2015 um 5:22

Hi Markus,

vielen Dank für diesen prima Beitrag !

Ich glaube, dass es wirklich ganz wichtig ist, für sich selbst die „richtigen Fragen“ zu stellen.

„Was will ich ?“ – „Was will ich wirklich in meinem Leben ?“

Manch Einer kommt vielleicht zur Erkenntnis, dass er doch ganz glücklich ist, in seinem Job und eventuell gar nicht mehr erwartet vom Leben oder aber er erkennt, dass sein Job nicht alles in seinem Leben sein kann und er was ganz anderes möchte.

Bei mir kam der zweite Aspekt zum Tragen und ich wollte mich, zum größten Teil auch durch Dich motiviert, der persönlichen Freiheit der Menschen verschreiben 😉

So entstand mein Blog-Business mit allem drum und dran. Ich bin sehr froh, dass ich meine Bestimmung gefunden habe.

Das setzt Energien frei, die ich zuvor nicht für möglich gehalten habe und Arbeit ist wirklich nicht mehr Arbeit !

Es ist heute anders, ganz anders 😉

Aber letztlich hängt alles von der persönlichen Zielrichtung ab.

Eines ist für mich klar: Es gibt eine Bestimmung – jeder hat eine Bestimmung und es gibt im Leben nichts Wichtigeres, als Diese zu finden und dann umzusetzen, egal wie lange es dauern mag.

Was dies ist, hängt von den eigenen Talenten und Fähigkeiten ab ! Sich hinzusetzen und sich ganz in Ruhe die „richtigen Fragen“ zu stellen ist wohl der erste Schritt.

Seine Bestimmung zu finden, ist die „Kunst“ es in sich aufsteigen zu lassen. Man kann da nichts erzwingen.

Wahre Freiheit und Erkenntnis kommt von Innen, deshalb ist Ruhe und eventuell Meditation so immens wichtig.

Die Hauptfrage auf meinem Blog ist: „Lebst Du schon oder funktionierst Du noch ?“

Nicht jeder muss ein Lionel Messi oder ein Superstar sein, aber irgendetwas gibt es, was nur Du tun kannst, um diese Welt für Andere ein kleines Stück besser zu machen 🙂

Nochmals vielen lieben Dank für Alles, was ich von Dir lernen durfte, Markus !

Herzlichst
George

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Artur
15. Juni 2015 um 20:16

Hey Markus,

danke Dir für Deine Geschichte und den Beitrag. Diese Frage ist ein TOP Werkzeug, um als ehrgeiziger Mensch herauszufinden, wo man eigentlich hin möchte.

Das Karriere-Ding kann einen schnell aufsaugen und man strampelt sich ab, ohne so richtig zu wissen warum.

Sobald man sich mal Gedanken über das Endergebnis macht (also wäre ich überhaupt zufrieden in der Rolle des Chefs?) erkennt man schnell, ob es der richtige Weg ist oder nicht.

Eine Ergänzung: Viele Menschen wollen gar kein Chef von irgendwem sein. Manch einer fühlt sich in einer „Zwischenposition“ wohl, weil hier genau die Balance aus Gehalt, Zeit-Investment und Verantwortung passen.

Viele Grüße und weiter so,
Artur

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Lars Hattwig
15. Juni 2015 um 19:58

Hallo Markus,

ich war früher selbst Führungskraft und kenne die Vor- und Nachteile ziemlich gut. Nicht selten steckt man in solch einer Rolle zwischen dem operativen Team und seinen eigenen Vorgesetzten in einer Zwickmühle.

Chefs und Manager sind auch Angestellte und müssen jemandem „reporten“, wie es so schön heißt. Anders als bei normalen Angestellten ist jemand in dieser Position meistens nur für einen begrenzten Zeitraum. Dieser Job verlangt ihm alles ab, aber wird dafür auch gut bezahlt.

Letztendlich ist es eine Frage, ob man überhaupt einen Vorgesetzten haben möchte (selbst ein CEO hat ja noch Vorstand bzw. Investoren, die ihm Empfehlungen geben).
Wer das vermeiden will, muss den Weg in die Selbständigkeit gehen oder auf irgendeine Weise derart viel Geld sammeln, dass er als Privatier sein eigenes Ding machen kann. Mit einer guten Portion Zeit und finanziellem Interesse schafft letzteres auch ein normaler Angestellter – wenn es auch etwas dauert.

Grüße
Lars

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Hilde
15. Juni 2015 um 18:39

Hallo Markus,

ja, ich möchte auch „rechts ranfahren“ – ich steh sozusagen schon auf der rechten Seite und hab innerlich bereits gekündigt- nur – es ist oft gar nicht so einfach, herauszufinden, was man wirklich will – ich kann es derzeit noch nicht genau benennen.

LG Hilde

Antworten
Markus
15. Juni 2015 um 17:08

Hi Markus.

Danke für diesen Beitrag.
Ich mag es wenn ich einen Artikel lese und zum Nachdenken angeregt werde. Dieser Text hat es definitiv vollbracht.
Will ich so sein wie mein Chef? Definitiv nein.
Will ich in einem Unternehmen arbeiten wie ich das jetzt tue? Ja, warum nicht?
Weshalb dies so ist werde ich mir durch den Kopf gehen lassen.

Herzlichen Gruss
Markus

Antworten
Carina
15. Juni 2015 um 13:00

Hallo Markus,

ich kenne diese Situation ziemlich gut. Ich war auch eine von denen – schneller, höher, weiter. „Du musst das so machen wie die/der, dann hast du das alles auch mal!“
So habe ich mich immer verglichen und angepasst bis ich zum Schluss so weit von mir und meinen Bedürfnissen weg war, dass gar nichts mehr ging.
Nun bin ich dabei mir mit dem, was ich gerne tue, was mich begeistert und erfüllt ein eigenes Business aufzubauen. Und deine Artikel machen mir regelmäßig Mut dran zu bleiben, dafür danke ich dir sehr!

Herzliche Grüße und bis bald,
Carina

Antworten
Anja
15. Juni 2015 um 12:57

Hallo Markus,
diese Chef-Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht möchte. Überhaupt bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich nicht vorhabe irgendwelche Karriereleitern hochzuklettern. Damit hatte sich dann meine Karriere an der Universität auch erledigt. Mit einem gutem Gewissen natürlich! 🙂
LG!

Antworten
Martina
15. Juni 2015 um 12:03

Hallo Markus,

Dein Artikel trifft mal wieder voll ins Schwarze!

Eine Ergänzung habe ich noch: Wenn man die Frage „Willst du so werden wie dein Chef“ voller Überzeugung mit „ja!“ beantwortet, sollte man mal kurz nachdenken über „Be careful what you wish for – it might come true…“ Chef sein ist nämlich auch kein Zuckerschlecken und in der Regel nur eine andere Form des Hamsterrades…

Liebe Grüße
Martina

Antworten
Lothar
15. Juni 2015 um 11:04

Hallo Markus,

Ok, dass mit dem rechts ran fahren war nie mein Ding. Mehr Vollgas, die Karriereleiter hoch, nenn es Talent oder Charisma, es ging oft schneller wie ich mir gedacht hatte, denn ich suchte mir immer Jobs die mir Spaß gemacht haben.

Nur, meist nicht so lange und alles ging von Vorne los, bis ich mich mit einem Partner selbständig machte. Wir hatten in der Spitze etwa 50 Angestellte und das ist erst ein scheiß Job, so Chef sein ist auch nicht gerade so toll wie viele glauben. Die Verantwortung für 50 Arbeitsplätze, ja viele junge Familien darunter, da kannst auch nicht mehr ruhig schlafen.

Doch das Schicksal hat es gut mit mir gemeint, denn mein Partner steuerte unser Unternehmen voll in den Konkurs und ich merkte es nicht erst einmal, erst als es zu spät war bemerkte ich was auf den Spiel stand.

Konten dicht, Fettes Care, schönes Haus, Frau Adieu alles weg, ich kam aus dem Gericht, mein Bester Freund holte mich aber und drückte mich mit den Worten „scheiße was“, es tut mir so leid für Dich!

Ich schnaufte voll durch und sagte, wow endlich frei!

Er und noch einige Bekannte sahen mich fragend an, ja keiner verstand das?

Egal, ich bin ein Stehaufmännchen sagte ich, nur diesmal mache ich es anders!

Das Leben ist zu kurz, um rechts ran zu fahren, du musst nur die Richtung ändern!

Oder, fahre dann wenn die anderen noch schlafen!

Es gibt dafür viele Möglichkeiten, du musst sie nur erkennen!?

Heute, schlafen noch viele wenn es um ein Online-Business geht, nur wie lange noch?

LG Lothar

Antworten
Christoph
15. Juni 2015 um 9:18

Hallo Markus,

der letzte Satz bringt es auf den Punkt. Danke für die Klarheit und Prägnanz.

Es kann manchmal soooo einfach sein…:-)

Gruß
Christoph

Antworten
Alb Schmidt
14. Oktober 2013 um 17:16

Hi Markus,

ich bin drauf und dran mein Hamsterrad einzureißen und bin jetzt schon super aufgeregt, negativ UND positiv gesprochen. Ende Oktober habe ich mein Jahresgespräch, wo ich das bekannt geben will. Irgendwelche hilfreichen Tipps für mich, damit ich cool bleibe, wenn ich in diesen neuen Lebensabschnitt übergehe?

Super Blog 😉

Antworten
Markus Cerenak
15. Oktober 2013 um 11:16

hi alb
so ferndiagnosen und tipps sind immer eine schwierige sache und von zu vielen faktoren beeinflusst, dass ich hier nichts wirklich kluges sagen kann. und bevor ich phrasen dresche, halte ich lieber den mund 😉
lg m

Antworten
Uru Guru
23. Mai 2013 um 12:59

Leider ist das hamsterrad für die Meisten zum Normalfall geworden. Man krabbelt kurz nach der lehre dort rein und wundert sich, wenn man nicht aufpasst, wie das Leben an einem vorbei gegangen ist, wenn man dann nach 40 jahren eventuell wieder raus krabbelt. Für die Einen ist es die Erfüllung, sich in den Pausen sich dann vorm Manupulation TV wieder für die nächste Runde motivieren zu lassen. Andere habe längt resigniert.
Das Hamsterrad ist schon ein Phänomän worauf ich auch schon auf meiner Webseite eingegangen bin http://www.aus-wandern.de/hamsterrad
Der Ausstieg funktioniert nur dann, wenn man sich aus dem System ausklinkt. Man muss sich nicht zwingens selbständig machen, nein man muss nur sein eigenes Leben wieder in die Hand nehmen um dadurch seine bestimmung zu finden. Nur wird einem ja das Denken und Handeln verboten, denn wer denkt kann nicht im Hamsterrad seine Runden drehen.

Antworten
Tanja L.
21. Mai 2013 um 22:21

Hallo Markus,
ich lasse mein Hamsterrad noch nebenbei laufen, für die „Sicherheit“. Bin aber voll im Aufbau dieses zu verlassen ♥ Danke das du so viele hilfreiche Tipps hinterlässt 🙂

Antworten
Inna
21. Mai 2013 um 10:41

Lustigerweise habe ich gerade mein T-Shirt mit dem Spruch „I took the red pill“ an.
Nichtdestotrotz möchte ich vermerken, dass der Ausstieg aus dem Hamsterrad nicht unbedingt immer der Einstieg in die Selbständigkeit sein muss (und das sag ich, obwohl ich selbständig bin). Nicht für jeden ist Selbständigkeit die passende Lebensweise. Wenn man einen erfüllenden Beruf im Angestelltenverhältnis hat, in dem man sich verwirklichen kann und es genießen kann, dass man sich eben nicht um alles selbst kümmern muss, und wenn man 16 Uhr nach Hause kommt, sich ganz seiner Familie widmen kann – und so also glücklich lebt – ist das dann aus deiner Sicht trotzdem Hamsterrad?

Antworten
markus cerenak
21. Mai 2013 um 10:56

hi inna
was für mich hamsterrad ist, muss es nicht für jemand anderen sein. es geht nur darum, dass viele (wie in der matrix) nicht wissen dass es etwas anderes gibt. und ich bin 100% bei dir, dass selbstständigkeit nicht das patentrezept ist.
lg m

Antworten
Tim S.
21. Mai 2013 um 11:48

Neben „Selbständigkeit“ und Angestelltenverhältnis gibt es ja
noch sehr viele andere Möglichkeiten.

Man kann durch sehr viele Geschäftsmodelle auch „selbst OHNE
ständig“ arbeiten (s. mein Buch 😉 ), Inventor werden und seine
Erfindungen patentieren/lizensieren, ein Franchise gründen,
ein MLM gründen, Freelancer sein, Unternehmen gründen und so
schnell wie möglich verkaufen, Investor sein & finanziell an
anderen Ideen partizipieren, Künstler oder Musiker werden,
mit irgendeiner Sportart oder als Schauspieler erfolgreich werden…

Aus meiner Sicht bedeutet das „Hamsterrad“, in dem sich auch
in Deutschland noch viele Selbständige freiwillig befinden, dass
man etwas gezwungenermaßen macht, obwohl man es auch lassen kann.

Die Menschen, die die „rote Pille“ wie im Film Matrix noch nicht
genommen haben, können sich nicht einmal vorstellen, dass es
andere Möglichkeiten überhaupt geben soll.

Ich habe zum Beispiel einigen Bekannten diesen Blog von
Markus gezeigt – einige von ihnen meinten tatsächlich, „ach, solche
Blogs machen die doch nur, um uns das Geld aus der Tasche zu
ziehen….im Internet kann doch jeder lügen und betrügen“.

Genau sowas ist der Knackpunkt, weshalb Zweifler niemals
aus dem Hamsterrad ausbrechen können. Wer nicht glaubt, dass
andere Dinge möglich sind, kann sie nicht einmal sehen.

Und trotzdem haben die meisten so ein Gefühl…da muss es noch
etwas anderes geben…irgendwo….. 😉

Antworten
markus cerenak
21. Mai 2013 um 11:55

hi tim
natürlich gibt es heute viele möglichkeiten für ein lifestyle business, wie ich auch in einem meiner podcasts schon angesprochen habe:https://markuscerenak.com/podcast-episode2.html
ich denke es gibt sogar zu viele… 😉
lg m

Antworten
Thomas
20. Mai 2013 um 12:43

Super geschrieben! Dein „Lob des Hamsterrads“ trifft’s auf den Punkt. Beim Lesen hab ich mich mehrmals dabei ertappt, dass das genau meine Gedanken und Ängste sind. Und die halten mich zurück… noch.

Antworten
markus cerenak
21. Mai 2013 um 6:30

lieber thomas
danke für dein feedback, vl kann ich ein wenig beisteuern das gedanken und ängste dich immer weniger zurück halten!
lg m

Antworten
Sam
20. Mai 2013 um 12:25

Hello Markus,

Vielen dank für diesen tollen Beitrag. Ich lese seit einiger Zeit deinen Blog und höre auch deinen Podcast und bin einfach nur dankbar dafür das es dich gibt 😉

Antworten
markus cerenak
21. Mai 2013 um 6:30

lieber sam
es freut mich, dass du von blog und podcast profitieren kannst!
hoffe das ist weiterhin so!
lass es dir gut gehen!
lg m

Antworten
Cinderella Glücklich
20. Mai 2013 um 9:47

Guten Morgen, Markus!

Welche Laus ist dir über die Leber gelaufen, bevor du diesen Artikel geschrieben hast?

Schon klar, auch ein Markus Cerenak kann nicht immer gut gelaunt sein und supermotivierende Blogartikel schreiben, aber den hier finde ich krass. Ehrlich gesagt fühle ich mich sogar auf den Schlips getreten.

Es gibt sehr viele Menschen, die Angst vor dem Hamsterrad haben, und ich kann jeden einzelnen damit verstehen. Man sollte meinen, es sei so einfach, nur einen Schritt seitlich raus aus dem Rad statt geradeaus weiter und immer rund. Aber zumindest für mich war und ist es immer noch nicht einfach, diesen Schritt getan zu haben.

Natürlich, ich habe sehr viel Schönes dazugewonnen durch diesen Schritt, aber mit dem Schlechten auch Schönes verloren. Zum Beispiel ein gutes Verhältnis zu meiner Familie. Und diese Entscheidung zu treffen, also bei meiner Familie zu bleiben oder ohne Rücksicht auf Verluste meinen Weg einzuschlagen, das war bisher die schwerste Entscheidung, die ich getroffen habe. Und trotzdem gehe ich meinen Weg weiter, eben weil ich absolut keinen Bock habe, mich vom Hamsterrad einlullen zu lassen. Weil ich etwas Nachhaltiges schaffen, die Welt verändern, träumen und diese Träume verwirklichen will. Ohne Hamsterrad, in Freiheit!

Antworten
markus cerenak
21. Mai 2013 um 6:29

hi
mir ist keine laus über die leber gelaufen, es war nur wieder einmal zeit für ein wenig klarerer worte 😉
lg m

Antworten
Cinderella Glücklich
22. Mai 2013 um 23:42

Ich sollte wirklich keine Blogs lesen und Kommentare abgeben mit Erkältung und vernebeltem Kopf. Tut mir Leid, klassischer Fall von Fehlinterpretation und übermäßigem Kommentierungsdrang. 😉

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Ja, das passt natürlich ;-)

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