Case Study Blogstart: Von 0 auf 10.000 in einem Monat

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Case Study Blogstart: Von 0 auf 10.000 in einem Monat

Ganz sicher war ich mir nicht, ob das genauso gut funktioniert wir vor über 3 Jahren.

Wenn du dich nicht mehr ganz genau erinnern kannst (wäre kein Wunder) vor über 3 Jahren, habe ich meinen Blog gestartet und das lief gut. Einerseits, weil ich wirklich Glück hatte und mit meinem Thema wirklich den Nerv der Zeit getroffen habe.

Aber auch andererseits, weil ich meinen damaligen Blogstart nicht den Zufall überlassen habe, sondern mit Strategie und Plan an die Sache heranging.

Aber ganz ehrlich. 3 Jahre sind im Zeitalter des Internets eine wirklich, wirklich lange Zeit. Viel hat sich in dieser Zeit getan und als meine Freundin Natascha Zimmermann ihren Blog (www.NataschaZimmermann.com) starten wollte und wir begannen das gemeinsam durchzudenken, war nicht klar, dass das wieder so ein Durchmarsch wird.

Denn wie gesagt, die Zeiten haben sich geändert. Vor drei Jahren war ein neuer Artikel auf Facebook noch dafür gut Begeisterungsstürme hervorzurufen. Heute können das nicht mal mehr Katzenfotos.

Somit stellte ich mir ganz ernsthaft die Frage:

Markus, kann es wirklich funktionieren, dass du wieder die gleichen Hebel bewegst und das funkt genauso fein wie vor drei Jahren? Geht das? Ist das nicht in unserer kurzlebigen Echtzeit-Internetwelt ein wenig vermessen, wenn nicht sogar blauäugig?

Äh, nö. Ist es nicht. Denn (was ich für mich selbst fast nicht glauben konnte) ich könnte laut mit Britney Spears mitsingen:

„Ups, i did it again“

(Mein Verlag Gabal wir froh sein, denn mein Buch „Erfolgsfaktor Bloggen. Mehr Bekanntheit. Mehr Leser. Mehr Umsatz“ – widmet sich genau dieser „Ups, i did it again“-Strategie)

Die angenehme Nachricht gleich vorweg: Einen erfolgreichen Blog starten ist keine Raketenwissenschaft. Es ist Handwerk und Arbeit. Und es braucht einen Menschen, der bereit ist, genau diese Arbeit zu tun.
Es gibt nämlich genau zwei Gründe, warum die vielen Blogs die Tag für Tag gestartet werden, nicht erfolgreich sind:

1. Weil wenige bereit sind die Arbeit zu machen (Die US-Kollegen nennen das: Going the extra mile) und

2. Weil die falschen Dinge getan werden.

Bevor ich die 8 Schritte erläutere, was du für einen erfolgreichen Blogstart tun musst, klären wir zuerst all das was du dir ersparen kannst (und da werden vermutlich jetzt einige böse auf mich sein…)

Was du für einen erfolgreichen Blogstart nicht brauchst

Ein Netzwerk

Natascha kannte kaum jemand in der Blogger-Szene und meine Kontakte und mein Netzwerk in der deutschprachigen Blogosphäre wurden diesbezüglich nicht abgezapft. Uns war das wichtig, weil dieser Blogstart auch als Case Study für mein Buch fungieren sollte, dass die Ausgangsposition neutral ist und keine Vorteile durch mich, meine Bekanntheit, mein Netzwerk, meine Newsletterliste etc. entstehen

Einen Webdesigner

Der Blog NataschaZimmermann.com läuft auf einem WordPress-Theme von der Stange um 59 Dollar von www.themeforest.net. Kein spezielles Blog-Theme wird eingesetzt, keine teuren Tools wie LeadPages  kommen zum Einsatz, kein Webdesigner wurde beauftragt. Alles, was du siehst entstand von ihr in Eigenbau.

Viel Geld

Da eine Domain, ein Webhost, ein WordPress-Theme und ein E-Mail-Marketing-Tool das einzige sind, was man zum Start braucht, wurden nicht einmal 250,- Euro für den Launch in das Projekt investiert.

Ok, die ersten Hürden wären jetzt mal genommen. Nun aber konkret. Was sind die Faktoren, die NataschaZimmmermann.com innerhalb von nur einem Monat mehr als 10.000 Seitenaufrufe beschert haben.

8 Schritte, die den Blog von Natascha Zimmermann erfolgreich starten ließen

1) Die Person hinter dem Blog

Fangen wir mal beim wichtigsten an: Dem Menschen, der einen Blog schreibt. Denn die Lösungen, die Menschen online suchen, sollen nicht irgendwelche Lösungen sein. Es soll von Mensch zu Mensch gehen.

Somit ist es wichtig, dass du nicht nur schreibst und zeigst was du alles kannst, bist und erreicht hast (am wenigsten macht es Sinn, wenn du von dir selbst als Experte sprichst) sondern vor allem authentisch gegenüber deinen Leserin bist. Nicht perfekt, sondern echt. Was nicht immer leicht ist, aber den Unterschied macht.

2) Die Nische

Was ich – sorry muss aber sein – verdammt noch mal nicht mehr sehen kann, sind Blogger, die anderen etwas erklären wollen (u.a. wie man ein erfolgreiches Business aufbaut) und das selber noch nicht geschafft haben. Ich muss mich beim Schreiben dieser Zeilen gerade wirklich zusammenreißen, dass ich nicht ausfallend werde, bei den ganzen unauthentischen und unehrlichen Verarschungen, die Tag für Tag online gehen.Bitte, wenn du einen Blog und ein Online Business starten willst, lass dir etwas anderes, etwas eigenes einfallen.

Natascha Zimmermann bloggt über die traditionelle chinesische Heilmedizin und wie man sich mit Hilfe der von ihr zusammengestellten Werkzeuge pudelwohl fühlt. Körperlich, geistig und seelisch. Das ist eine Nische und nicht dieses…. hm… nein, Markus, halt dich zurück und gehe einfach zum nächsten Punkt weiter.

3) Problem/Expertenstatus/Lösung

Ok, wir bleiben leider noch ein wenig beim Punkt Authentizität. Es ist recht einfach, warum ein Blog von Lesern gut aufgenommen wird: Wenn das Problem des Leser von jemandem gelöst wird, der dieses Problem auch einmal hatte und eigene Wege gefunden hat, diese Hürden zu meistern.

Jeder einzelne erfolgreiche Blog  den ich kenne, funktioniert so: Egal ob das MarathonFitness.de, Affenblog.de, VillaNatura.at, Zendepot.de, Selbst-management.biz oder NataschaZimmermann.com ist. Alle diese Blogs haben diesen gemeinsamen Nenner. Für einen Blog hilft es nicht, drei Blogartikel zu lesen und einen vierten zu schreiben. Es braucht viel mehr, nämlich die eigene, persönliche manchmal langjährige Erfahrung des Bloggers.

4) Das Branding

Auch wenn man ein Theme von der Stange benutzt (wie Natascha) kann man Personal Branding machen. Farben, Schriften, Bildsprache, Fotos, Wording und vieles mehr hilft dir dabei outstanding zu sein. Und zwar von Anfang an. Auf den ersten Blick sind die klaren Linien, die Farben Schwarz und Gold und die Schriften nicht das, was du dir bei der Thematik von Natascha's Blog erwartest. Genau darum gehts.

Denn pastellfarbige Elemente und liebliche Formen sind bei Ernährung, Gesundheit & Co so naheliegend, dass man im Sumpf von tausenden Blogs untergehen würde. Personal Branding bedeutet auch den Mut, die Regeln und Konventionen der jeweiligen Nische bewusst zu brechen. Dann bleibst du in der Birne der Menschen.

5) Der Content

Natascha hat in den letzten Jahren unglaublich viel Erfahrung rund um ihre Nische angesammelt. Daher schüttelt sie den Content quasi aus dem Ärmel und kann eines, was sehr wichtig ist: Ihre persönlichen Erfahrungen einbringen. Denn sie ist quasi das Lehrbuchbeispiel für einen Blogger: Alle die Probleme und Hürden vor denen ihre Leserinnen und Leser heute stehen, waren auch ihre (Sie schildert ihre Geschichte sehr offen in ihrem VIP-Newsletter).

Ihre Blogartikel und Videos waren für fast 2 Monate vorproduziert, sodass sie sich in aller Ruhe der Startpromotion und der Launchstrategie widmen konnte. Anfänglich fokussierte sie sich auf List-Posts, die ja bekanntermaßen bei Lesern sehr beliebt sind. Inhaltlich sollte die gesamte Bandbreite ihres Themas abgedeckt werden und den neuen Lesern so schnell wie möglich einen Gesamtüberblick ihres Blogs zu geben.

6) Die Launchstrategie

Wie schon bei meinem Blogstart vor über 3 Jahren setzten wir auf die Small Army Strategy und benutzen Natascha's Facebook-Freunde-Netzwerk um in den ersten Wochen ein „Grundrauschen” entwickeln zu lassen. Zusätzlich ist Natascha in Facebook-Gruppen und Foren aktiv, kommentiert andere Blogartikel und startete ihre ersten Netzwerkaktivitäten (bei der Austrian Blogger Conference, beim Liebe Leben Event von Melanie Mittermaier und bei lokalen Meetups in Wien).

Auch die ersten Gastartikel (u.a. in Kürze bei bei Veit Lindau) warten. Zusätzlich wurden Artikel, die von Anfang an erfolgreich waren, mit einem Mini-Facebook Ad-Budget (unter 150,- Euro) beworben und unterstützen dadurch den Anfangs-Buzz.

7) Die richtigen Werkzeuge

Nun wird’s ein wenig nerdy. Klarerweise bloggt Natascha auf WordPress und setzt, wie schon oben erwähnt, ein WordPress-Theme von Themeforest (Avada) ein. Von Anfang an fokussierten wir uns auf die Wichtigkeit von E-Mail-Marketing und entschieden uns für (das meiner Meinung nach beste Tool momentan am Markt) ActiveCampaign gemeinsam mit dem WordPress-Plugin Thrive Leads. Die Blogfotos liefert Graphic-Stock (optimiert mit dem Plugin Short Pixel Image OptimizerDigimember & Digistore kommen beim Online Kurs (mehr dazu beim nächsten Punkt) zum Einsatz.

Wie du siehst ist das ganze sehr übersichtlich, regelmäßige Kosten fallen nur durch ActiveCampaign an. Denn meiner Erfahrung nach über 3 Jahren Online Business ist: Du brauchst 99% von dem ganzen Online Marketing Zeugs nicht.

8) Ein digitales Produkt

Natascha hat etwas ganz wichtiges getan. Bevor es den Blog NataschaZimmerman.com gab, gab es einen Online Kurs, nämlich das „Pudelwohl-Konzept“. Es handelt sich um die Quintessenz von Nataschas Wissen rund um eine gesunde Lebensweise. Und zwar ohne Entbehrungen, alltagstauglich und mit viel Genuss. (Ok, das war jetzt ein Werbeblock – Wenn du dich abseits von erfolgreichen Blogstarts auch noch pudelwohl fühlen willst, dann schau hier vorbei)

Und bevor es den Blog gab, haben wir bereits einen Verkaufsdurchgang durchgeführt, um zu checken wie das Produkt ankommt. Somit hat sie einen erheblichen Vorteil: Natascha Zimmermann hat relativ schnell eine gute Möglichkeit von ihrer Leidenschaft zu leben. (Ich sage es ganz offen: Das war einer meiner größten Fehler. Ich war einfach damit viel zu spät dran und es war dann anfänglich ganz und gar nicht leicht, meine digitalen Produkte zu verkaufen.)

Somit macht es absolut Sinn das digitale Produkt bereits in die gesamte Blog-Startstrategie zu integrieren, eine Interessentenliste aufzubauen und von Anfang an klarzumachen, dass Wertschöpfung (kostenlose Artikel) und Wertschätzung (kostenpflichtige Produkte) auf Nataschas Blog eine Einheit ergeben.

Ein kleiner Gruß

Fazit und die gute Nachricht für dich

Ein erfolgreicher Blogstart ist keine Wissenschaft. Ein erfolgreicher Blog an sich ist keine Kunst. Es braucht einen Plan, eine Strategie, Kompetenz, Leidenschaft, einen Mini-Anteil Technik und die zwei wichtigsten Faktoren:

Fokus und Durchhaltevermögen. (Der letzte Punkt wartet auf Natascha natürlich noch.)

Eine weitere gute Nachricht für dich: Auch wenn dein Blog schon ein wenig älter ist, kannst du mit der richtigen Strategie deinem Blog immer wieder einen richtigen Kick geben.

Ich bin sehr froh und dankbar, dass meine Strategie immer noch funktioniert und wir mit Nataschas Blog gezeigt haben, wie schnell und einfach es geht, wenn du die richtigen Hebel bewegst.

Wenn du mehr von Natascha Zimmermann lesen möchtest, dann kannst du das hier.

Wenn du mehr über meine Strategie für erfolgreiche Blogs erfahren möchtest, dann hier.

Natascha Zimmermann's Blogstart ist auch ein guter Beweis, dass es auch heute (wo es schon so viele Blogs gibt) noch möglich ist, erfolgreich zu starten. Und das mit einer Nische, abseits von dem ganzen „Ich erkläre dir, wie man ein Business startet“ Getue, das mittlerweile unangenehm überhand nimmt.

Natascha's Blog ist ein Zeichen und ein Aufatmen für all jene, die sich noch nicht mit einem Blog an die Öffentlichkeit getraut haben, weil sie Angst haben, dass ihr Thema zu klein, zu unscheinbar, zu speziell wäre.

Ich sage dir eines: Dein Thema, deine Nische ist genau richtig.

Starte. Jetzt. Und hole dir meine EntspanntErfolgreich Strategien für ein erfolgreiches Business!

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

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