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Warum du als Coach, Berater, Trainer & Co sofort aufhören musst, an deiner „Online Sichtbarkeit“ zu arbeiten.

sichtbarkeit

Alle sagen es dir.

Du musst online sichtbar sein.

Daher musst du folgendes tun:

  • Blogartikel schreiben
  • Podcasts aufnehmen
  • Auf Facebook posten
  • Auf allen anderen Social Media Plattformen posten
  • Videos auf YouTube stellen
  • Challenges veranstalten
  • Ein Kindle Buch veröffentlichen
  • Bei Online Konferenzen mitmachen
  • Webinare geben
  • Freebies anbieten (eBooks, Checklisten, Videos etc)
  • Netzwerkvents besuchen

Denn nur so kannst du:

  • Deinen Expertenstatus aufbauen
  • Vertrauen bei deinen Lesern/bei deiner Community schaffen
  • Leser zu Fans machen
  • Dein Business sichtbar machen
  • Beweisen, dass du Themenführer bist
  • Einen Tribe schaffen
  • Kunden für deine Produkte begeistern

Ganz ehrlich.

Dieses „Online Sichtbarkeits“-Getue geht mir unglaublich auf die Nerven.

Es geht mir die Unreflektiertheit auf die Nerven. Es geht mir auf die Nerven, dass die „Sichtbarkeit“ als Allheilmittel für alle Business-Probleme verkauft wird.

Ich weiß, vieles davon habe ich auch jahrelang gepredigt.

Weil es auch eine Zeit lang sehr gut funktioniert hat. Eine Reihe dieser Strategien funktionieren aber nicht mehr.

Sie
funktionieren
einfach
nicht
mehr.

Und niemand da draußen hat den Mut das zu sagen. Die einzige Antwort ist:

Du musst sichtbarer werden. Heißt auf deutsch:

Mehr kostenloser Content ist das Allheilmittel

Tun wir mal so, als würde dir nicht jeder Online Business Experte auf die eine oder andere Art und Weise erzählen, dass du Content Marketing machen musst.

Stellen wir uns mal doof und schalten unseren Hausverstand ein.

Brauchen wir wirklich noch mehr Informationen?

Nein brauchen wir nicht.

Noch nie gab es so viele Informationen. Noch nie sind so viele Inhalte auf uns eingeprasselt.

Wenn du vor 5 Jahren einen wirklich großartigen Blogartikel geschrieben und den auf Facebook verteilt hast, ging es ab ohne Ende.

Heute nicht mehr. Es gibt zu viel davon. Und die Lösung ist nicht: Noch mehr davon.

Weil du damit in die größte Content Marketing und Online Sichtbarkeits-Falle tappst, die es gibt:

Du gehst davon aus, dass der Content, den du produzierst,
um online sichtbar zu werden auch gelesen oder gehört wird.

Wird er nicht.

Auch jetzt klammern wir mal alles aus, was so die allgemeingültige Lehre ist und denken einfach nur mal nach:

Heute gibt es mehr Blogs, Podcasts, Online Konferenzen, YouTube Videos etc als vor 5 Jahren. Und zwar viel mehr.

Glaubst du, dass du mehr Zeit hast, als vor 5 Jahren?

Glaubst du, dass deine Kunden und Klienten mehr Zeit haben als vor 5 Jahren?

Glaubst du also, dass du, wenn du noch mehr Content produzierst, also noch mehr an deiner „Sichtbarkeit“ arbeitest, deine Kunden und Klienten mehr Zeit haben, das zu lesen?

Passender Artikel:  Eine Community ist kein Business: Warum du noch immer auf die falschen Zahlen achtest.

Warum du mit mehr „Online Sichtbarkeit“ deinem Business schadest

Gehen wir mal davon aus, dass du ein Coach, Trainer oder Berater bist, also von Informationen lebst. Du lebst davon, Menschen bei etwas zu helfen, sie zu unterstützen ein Problem zu lösen.

Wir vergleichen das mal mit der Parfümerie-Kette Douglas. Die leben davon Parfums zu verkaufen.

Was bekommst du, wenn du bei Douglas etwas kaufst? Eine Parfumprobe. Zum Testen. Zum „Reinschnuppern“.

Soweit, so gut.

Doch was tust du, wenn du all das befolgst, was dir die Online Sichtbarkeit-Experten sagen?

  • Du verschenkst keine Parfumprobe. Du verschenkst einen Liter Parfum.
  • Wie um alles in der Welt sollen unsere potentiellen Kunden unsere „Informationen“ zu schätzen wissen und – um bei dem Gleichnis zu bleiben –  von uns ein 50ml Flakon Parfum um 80,- Euro kaufen, wenn wir sie alle hektoliterweise mit Parfum überschütten.
  • Stell dir nur mal vor, dass das nicht nur Douglas, sondern auch Marionaud, Müller und dm machen. Alle verschenken literweise Parfum und wundern sich dann, dass es sehr schwierig ist, Parfum zu verkaufen.

Dieser Blogartikel wird dem einen oder der anderen sauer aufstoßen. Ja, dieser Blogartikel rüttelt gehörig an den heiligen Sakramenten des Online Business.

Und wenn und du jetzt so gar nicht meiner Meinung bist, dir denkst, dass ist völliger Schwachsinn, dann ist das OK. Ich will niemanden bekehren.

Ich will nur nicht, dass du weiterhin an Taktiken festhältst, die viel Arbeit bedeuten und dich (und deine Klienten) einfach viel zu langsam ans Ziel bringen.

Das ist aber erst der Anfang. Denn ich mache da einfach nicht mehr mit.

Ich will nicht weiterhin mitansehen, wie viele talentierte Coaches, Trainer, Berater & Co, (also all jede, die mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz Menschen unterstützen) einfach die falschen Dinge in ihrem Business tun, sich dadurch verausgaben, überarbeiten, ausbrennen, den Spaß an ihrem Herzensbusiness verlieren und nicht gut davon leben können. (FYI: unter „gut davon leben können“ verstehe ich einen Umsatz von mindestens 100.000 Euro im Jahr)

Und, dass sie vor allem eines nicht mehr können: Nämlich herausragende Resultate für ihre Klienten und Kunden zu erzielen, weil sie keine Zeit dafür haben. Weil sie einfach zu beschäftigt sind „online sichtbar“ zu werden. Online Sichtbarkeit bringt dir keinen Cent.

Kein Wunder, dass der Großteil der beratenden und lehrende Selbständigen mit einem Hungerlohn auskommen muss und oftmals kaum mehr als 3.000 Euro pro Monat verdient.

Ich habe bemerkt, dass viele Marketing-Strategien, die gebetsmühlenartig und ohne Nachdenken wiederholt werden, nicht mehr so funktionieren, wie vor ein paar Jahren. Ich finde es wichtig, das auch auszusprechen und etwas dagegen zu unternehmen.

Passender Artikel:  Profit Plan - So machst du als Solopreneur einen Businessplan

Und zwar nicht nur was die harten, toughen Business-Strategien betrifft, sondern auch die spirituelle Seite, die jedes Berufungs-Business hat. Denn wenn du dein Business aus Leidenschaft betreibst, dann gibt es immer eine Reihe von Zielen, die nicht mit Zahlen, Daten, Fakten, Strategien und Taktiken zu erreichen sind, sondern wo es einen völlig anderen Rahmen braucht.

Nicht zuletzt hat mir diese spirituellen Aspekte an meinem erfolgreichen Business meine Freundin Natascha Zimmermann nahegebracht und mir die Augen geöffnet, dass hohe Umsätze und Erfolg im Business auch mit spirituellen Mitteln zu erreichen sind.

Wenn du dich als Coach, Berater & Co in deinem Herzens- und Berufungs-Business mit all dem, was du glaubst tun zu müssen überforderst fühlst, dann kannst du jetzt aufatmen.

Nach fast 5 Jahren Content-Marketing-Online-Strategien-Passives-Einkommen & Co Wahnsinn, räume ich auf, ziehe Schlussstriche und kehre das unterste zu oberst.

Dafür gibt es auch ein paar weiterführende Ideen. Denn dieser Blogartikel ist erst der Anfang. Viele (Online) Business Mythen, warten darauf endlich eingemottet und ersetzt zu werden durch Wege, die dir als Coach und Berater nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Zeit verschaffen.

Mir ist klar, dass das sehr vollmundig klingt.

Ich kämpfe seit fast 5 Jahren gegen das Hamsterrad der Angestellten. Jetzt ist Zeit, dass wir (du und ich) beginnen, das Hamsterrad der Selbständigen zu demontieren und zwar mit einem Ziel:

Mehr Resultate für deine Kunden und Klienten.
Und mehr Geld und mehr Zeit für dich.

Klicke hier und mach dich frei von all jenen Business-Strategien, die lediglich ein Klotz am Bein deines Erfolgs sind.

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

31 Comments on “Warum du als Coach, Berater, Trainer & Co sofort aufhören musst, an deiner „Online Sichtbarkeit“ zu arbeiten.

Herta Beer
19. Juli 2019 um 12:03

Ja, sehr schön, doch wie konnte ich diesen Beitrag nun lesen? Indem du ja sichtbar warst 😉 Zudem ist Fb ja mittlerweile auch schon ziemlich out. Sehr interessant, fand ich hier auch einen Kommi, dass du recht hast, weg von allem und der Schreiberling sich daraufhin deiner FB Gruppe anschloss gg Es fiel mir auch auf, dass alle Kommis hier in einem bestimmten Zeitraum geschrieben wurden, mal sehen, ob mein Kommentar auch veröffentlicht wird 🙂 Glg

Antworten
Markus Cerenak
20. Juli 2019 um 7:10

Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was „Kommi“ bedeutet – Kommunist, Kommunikation, Kommunalsteuer oder vielleicht doch Kommentar – wird selbiges natürlich veröffentlich.
Lass es dir gut gehen!
Markus

Antworten
Fritz
22. Januar 2018 um 14:12

„Blogartikel und kostenloser Content und Facebook funktionieren nicht mehr“ sprach er – schrieb einen Blogartikel, umringt von C-t-As für Free Content und gründete eine Facebook Gruppe. No Offense, aber ich finde das schon irgendwie lustig ;).

Antworten
Markus Cerenak
22. Januar 2018 um 14:57

Und er hat eines seiner Ziele erreicht: Entertaintment für seine Leser 😉

Antworten
Monika
18. Januar 2018 um 8:21

Ja, das ist harter Tabak. Bin jedenfalls gleich mal der Facebook Gruppe beigetreten.
Liebe Grüße
Monika

Antworten
Manuel
19. Dezember 2017 um 16:03

Lieber Markus,

Ich begrüsse es sehr dass du nicht wie viele andere dem Mainstream folgst und das predigst was alle tun. Ab und zu sollte man seinen Kleiderschank wieder mal leeren, die durchlöcherten Jeans (auch wenn sie mal trendig waren) entsorgen und Platz für Neues schaffen. Das muss ja nicht gleich heissen das man gleich alle Klamotten wegschmeissen soll.

Das Business was meine Frau und ich betreiben ist so eine Mischrechnung zwischen Online und dem wahren Leben 😉
Ich bin Fotograf und meine Frau arbeitet in Communication, Marketing und Publicity. Die ganze Online Welt ist und bleibt eine wichtige Möglichkeit unsere Arbeit schnell und einfach zu präsentieren, mit unseren Kunden und potentiellen Kunden zu kommunizieren usw. Unsere Webseite ist unser Schaufenster, Facebook, Instagram und co. sind weiterhin wichtige Kommunikationsmittel für uns.

Genau so wichtig, sogar fast noch wichtiger ist es aber die Menschen mit denen wir arbeiten wollen (und sie auch hoffentlich mit uns) da draussen im realen Leben zu treffen. Ist man sich sympathisch, verfolgt man ähnliche Ziele, kann man Kompromisse schliessen wo die Meinungen auseinander gehen oder ganz einfach, passt man zu einander. Das alles funktioniert einfach viel besser wenn man alle Möglichkeiten der Kommunikation nutzen kann, sprich Gestik, Spontanität, erster persönlicher Eindruck, banale Dinge wie mag man seinen Kunden riechen oder nicht. Das klingt vielleicht absurd, aber unser Unterbewusstsein bestimmt manchmal mehr Erfolg und Scheitern uns lieb ist.

Es ist mir klar dass ein reines Online Business nicht gerade die Art von Geschäft ist, bei dem man seine Kunden persönlich kennen lernt. Wenn auch immer man aber die Möglichkeit dazu hat, sollte man sie nutzen. Interessenten zu Kunden zu machen funktioniert meiner Erfahrung nach einfach immer noch am besten per (reellem) Handschlag 😉

Für mich gehen Online und „Offline“ Marketing immer noch Hand in Hand einher und ich möchte weder das Eine noch das Andere missen.

Liebe Grüsse und bleib weiterhin rebellisch!

Antworten
Wiebke Wetzel
18. Dezember 2017 um 11:05

Hallo Markus,

Danke für deine neue Artikelserie über die Mythen . Ich stimme in dir in vielem zu.

Ich ärgere mich schon seit längerem über all die, die mir sagen wollen, wie man als Coach, Berater und Trainer durch Online-Marketing zu mehr Kunden kommt, ohne selbst so ein Business zu haben. Wir Trainer, Berater und Coaches scheinen eine Gruppe zu sein, von der man gut leben kann – nur wir selber können es nicht. Und ja, auch ich scheitere an den letzten 20%, wenn es aufs Verkaufen ankommt. Denn das passiert nicht von selbst, wie mir so viele Content-Marketer weismachen wollen. Von selbst paassiert es vor allem bei denen, deren Zielgruppe verzweifelte Selbstständige sind, die dringend mehr Umsatz machen müssen.

Schade, dass es deine Gruppe nur auf Facebook gibt. Da werde ich passen.

Viele Grüße,
Wiebke

Antworten
Gabriele
12. Dezember 2017 um 12:09

Vielen Dank Markus für den Artikel.
Ich bin ganz Deiner Meinung. Das ist genau das was auch oft sage und merke das mein Gegenüber sprachlos wird. Auc diese Sache mit hustle, hustle ist das Gleiche, es funktioniert für einige wenige und nicht für die Masse.
LG Gabi

Antworten
Sebastian Eisenbürger
7. Dezember 2017 um 14:56

Hallo Markus,

was ist dein Ziel mit diesem und den vorangegangenen Artikeln?
Inhaltlich bin ich grundsätzlich bei dir, „Klasse statt Masse“ predige ich seit 7 Jahren.
Ich schätze deine Arbeit und habe unser Gespräch vor ca 1,5 Jahren in guter Erinnerung. Was mir ein wenig aufstößt ist der Vergleich einer Handelsmarke mit dem Beratergeschäft und der Widerspruch der Existenz dieses Artikels und dessen Inhalt. Und auch inhaltlich bin ich nicht ganz bei dir: wir Berater verkaufen doch schon lange kein Wissen mehr, sondern Methoden, Tools und uns als Typ.
Deine Artikel sind letztendlich doch auch Wissen, das du online verbreitest und die gleichzeitig kostenlos sind und je nach Situation des Lesers dem Wert eines Liters Parfüm entsprechen können. Du provoziert, bringst dich ins Gespräch und erlangst dadurch mehr Sichtbarkeit (und motiviert mich diesen Kommentar zu schreiben).
Letztendlich mag ich kontroverse Artikel, die ein wenig Reibung erzeugen und bin gespannt auf mehr.

Liebe Grüße
Sebastian

PS: Das beste Marketing ist KEIN Marketing! 😉

Antworten
Andreas
4. Dezember 2017 um 10:45

Hallo Markus,
ich habe deinen Artikel genau gelesen und es war für mich ein auf und ab von Zustimmen und Ablehnen.
Ich hatte gehofft mit jeder weiteren gelesenen Zeile eine Lösung oder wenigstens einen Denkanstoß zu bekommen, wie deine neue Methode aussieht. Letztenendes hast du hier einen interessanten Denkanstoß gesetzt und dafür danke ich dir. Ich bin auf jeden Fall am überlegne der Facebook Gruppe beizutreten jedoch hätte ich mir gewünscht hier einen kleinen ersten Schritt in die von dir gefundene neue Methodik.

Antworten
Sandra
3. Dezember 2017 um 21:37

Dein Blog ist Content Marketing.
Deine Meinung ist Wissen.
Nach deinem Blog zu urteilen, bräuchten wir deine Meinung nicht.
Also höre auf.
Danke.

Antworten
Ralph
28. November 2017 um 14:44

Hallo,
für Neueinsteiger klingt das aber ganz schön demotivierend. Bedeutet das, dass – unabhängig von einer eventuell doch noch gefundenen Nische – das „Meer“ der Solopreneure schon tief blutrot gefärbt ist und man als Newbie keine Chancen mehr hat?
Oder welche Möglichkeiten hat ein Anfänger noch, sich und seine Leistungen im Internet zu präsentieren, seine Expertise als Experte auf einem bestimmten Gebiet unter Beweis zu stellen?

Antworten
Ulrike Bergmann
27. November 2017 um 18:58

Hallo Markus,
herzlichen Dank für deinen Beitrag. Dein Vorhaben, gewohnte Denk- und Verhaltensweisen auf den Kopf zu stellen, unterstütze ich voll und ganz. So bin ich selber schon eine Weile unterwegs (ist auch im.Untertitel meines letzten Buchs postuliert).
Daher freue ich mich daher, in dir und Natascha Mitstreiter*innen für ein Umdenken gefunden zu haben. Es wird Zeit, dass wir Selbständigen /Solo-Unternehmen endlich erkennen, dass uns nur unser ganz persönlicher Weg zum Ziel führt.
Herzliche Grüße vom Chiemsee
Ulrike

Antworten
Susanne Schwerdtfeger
27. November 2017 um 12:29

Oh vielen 1000 Dank für diesen Artikel. Er spricjt mir total aus der Seele. Genau auf diesen Weg mache ich mich gerade.

Antworten
Andi
16. November 2017 um 19:50

Hallo Markus , Sehr interessant diese Sichtweise und vieles davon ist irgendwann schon mal durch meine grauen Zellen gewabert . In meiner Branche , die Fotografie , ist mir das seit Jahren schon aufgefallen , Jeder der sich eine Kamera leisten kann, fängt an zu bloggen wie der Wilde , und oft wird nicht nur das Foto im Blog gezeigt , sondern man will ja den anerkannten Fachmannstatus erlangen , auch was wie . Klar poste ich in meinem Blog auch aktuelle Arbeiten , aber das wie ? Ist ein Bus out des eigenen know how . Warum sollte auch ein Kunde zum Fachmann gehen , wenn der Junge des Nachbarn nach dem Lesen es fast genauso gut kann. Und es ist unsagbar schwer geworden sich in der Flut der unzähligen Fotoblogs zu behaupten , geschweige seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Von daher Pflichten ich dir bei , Hier und da einen kleinen Happen , aber nicht das ganze Menü inkl Rezept Wenn ich daran denke wie viel Zeit ich schon damit verbracht habe , mir zu überlegen , was ich jetzt denn wieder bloggen Könnte. Jetzt schlafe ich viel ruhiger wenn es mal keinen aktuellen Blog gibt. Danke dir

Antworten
Nina Palliardi
16. November 2017 um 11:35

Hallo, ich bin gerade dabei, mich selbständig zu machen und habe mich daher „natürlich“ auch mit Online-Marketing beschäftigt. Nachdem ich noch nie freiwillig Zeit vor dem Computer verbracht habe, ist mir sofort aufgefallen, wie zeit-, nerven- und bewusstseinsraubend die Beschäftigung mit Facebook & Co. ist und wie viel Inhalt sich auf diesen Kanälen befindet, der nicht einmal gelesen wird. So richtig verdächtig ist mir das Ganze aber erst geworden, nachdem ich mir mehrere Webinare angesehen habe, wo jedes Mal die gleiche Online-Marketing Strategie vorgestellt wurde, mit dem Hinweis, dass nur diese eine Vorgehensweise zum gewünschten Erfolg führt (FB Anzeigen schalten, Webinare anbieten, fest E-Mail Abfolge usw.). Da ich von Natur aus ein Individualist bin und und mich solche vermeintlich festen Regeln eher stutzig machen, lehne ich das derzeit herrschende Online-Marketing ab und möchte meinen eigenen Weg gehen. Ich habe mich deshalb gerne bei deiner FB-Gruppe angemeldet und freue mich auf neue Impulse. Danke! Nina

Antworten
Riccarda Larcher
15. November 2017 um 10:03

Du fasst in Worte, was ich seit Sommer denke. Irgendwie weht der Wind der Veränderung. Blogartikel, Podcasts etc. gibt es zu jedem Thema, einige sind in der Tat grandios, die meisten ausgezeichnet, einige duchschnittlich. Aber die Zeit reicht nicht mehr, auch nur die ausgezeichneten Beiträge zu „konsumieren.“
Ich will kein Facebook Sklave sein, ich will nicht auf Facebook leben und auch keine ewigen Stunden vor dem Computer festgebunden sein, anstatt mit richtigen Menschen zu kommunizieren. Ich schreibe zwar selbst noch Blogartikel, aber in mir keimt die Idee, dass das Wesentliche bereits gesagt ist und es auch andere Möglichkeiten der Sichtbarkeit und der Erinnerung geben sollte. Online Marketing und Internet treten in eine neue Ebene ein, es wird sich etwas ändern. Auch, wenn ich nicht genau weiß, was.

Antworten
Jochen
14. November 2017 um 12:34

Danke für die Infos

Antworten
Barbara
14. November 2017 um 7:09

Lieber Markus, super Artikel, sprichst mir aus dem Herzen 🙂 Das, was ich in mir bereits als nicht stimmig wahrgenommen habe, bringst du nun auf den Punkt. All die Rüben, die uns diese Flutwelle an Online-Marketing-To-Do’s vor die Nase hält, wird uns und auch unser Business niemals erfüllen. Die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft, aber dafür nicht weniger wahr. Mut tut gut – Mut zur Lücke, Mut zu weniger Streben im Aussen, Mut zu mehr sinnerfülltem Sein, auch wenn alle da draussen einen anderen Weg gehen. Den richtigen, allgemeingültigen Weg gibt es nicht. Ich entscheide mich immer wieder und auch immer wieder neu als einzigartiges Individuum meinem eigenen Herzen zu folgen – auch wenn der Wind von vorne kommt 😉
Ja, unbedingt so weiter
Herzlichst
Barbara (auch aus der Schwiiz :))

Antworten
Sabine Stoick
13. November 2017 um 23:01

Auf genau diesen Artikel habe ich gewartet, wusste ich nur nicht ;-). Ich freu mich grade wie Bolle, das du den Mut hast das so deutlich auszusprechen was mich seit Monaten gedanklich schon beschäftigt hat. Ich mochte deine Artikel und Art von Anfang an, seit fast 2 Jahren schon, aber das heute ist mein persönliches Highlight.

Antworten
Stephan
13. November 2017 um 21:52

Hallo Markus,

wie immer ein sehr interessanter Beitrag von dir, vielen Dank dafür.

Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass man nicht immer „mehr“ braucht. Ich bin aber auch der Meinung, dass es immer noch Nischen gibt, die nicht mit hochwertigem Content gefüllt sind. Wenn man eine solche Nische entdeckt und dort dann auch wirklich gute Lösungen für die Leser bietet, wird sich der kostenlose Content vorab auch auszahlen.
Tim Ferriss hat dazu mal geschrieben, dass er 95% seines Wissens kostenlos verteilt, die restlichen 5% aber unglaublich teuer verkauft. Ich gebe zu, dass ich dieser (vielleicht veralteten) Vorgehensweise noch einiges abgewinnen kann.

Ich habe mich auf jeden Fall auch in der Facebook-Gruppe angemeldet (und hoffe, ich werde trotz Kritik noch genommen 😉 ) und bin sehr gespannt, was dort passieren wird.

Viele Grüße
Stephan

Antworten
Georg Dauth
13. November 2017 um 21:38

Endlich Mal einer der die Wahrheit sagt. Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Er könnte von mir sein.
Die guten Trainer und Berater benötigen und betreiben diesen Aufwand gar nicht, sondern arbeiten direkt an bestehenden und zukünftigen Kunden.

Antworten
Remo
13. November 2017 um 14:06

Lieber Markus

Ich seit Monaten regelmässiger Leser Deiner Artikel und finde Deine Bestrebungen und natürlich Deinen Leitspruch „Raus aus dem Hamsterrad“ sehr erstrebenswert und danach lebe ich auch. Der aktuelle Artikel finde ich ebenfalls gelungen, nur hat dieser einen Hacken für mich bzw. ich bin wohl schon einen Schritt weiter: Social Media habe ich abgeschworen, da Facebook & Co. grosse Zeitfresser mit wenig bis keinem Nutzen sind. Somit kann und will ich auch nicht bei der Facebook Gruppe beitreten. Hey, aber ich werde Dich weiterhin begleiten.
Seit ich übrigens mit Social Media- und News-Enthaltung vor drei Jahren angefangen habe, habe ich enorm viel Zeit gewonnen, welche ich andersweitig nutzen kann, wenn ich will. Dies so als Hinweis, wäre ja auch mal einen Blog-Beitrag wert.

Also, weitermachen, es gefällt.
Gruss aus der Schwiiz
Remo

Antworten
Joy
15. November 2017 um 8:53

Remo, erzähl doch mal mehr, würde mich interessieren.
Und Markus, Danke für den Artikel

Antworten
K.
27. November 2017 um 13:43

Das passt zur „Nachrichten-Diät“ die Dobelli prpoagiert und die ich auch in gewisser Weise lebe. Man lebt stressfreier und hat mehr Zeit.

http://www.dobelli.com/wp-content/uploads/2011/06/Dobelli_Vergessen_Sie_die_News.pdf
bzw:
http://www.dobelli.com/de/essays/news-diat-full/

Eine gelebte Inbox-Zero hat das Ganze gut erweitert und abgerundet. Hat aber auch etwas gedauert. Einmal begonnen, war ich begeistert. Erst im Praxistest habe ich gesehen was für Ressourcen man damit zur Verfügung bekommt.

Bzgl. Facebook und Co:
http://rdpfleger.de/2013/02/14/366x-tage-ohne-netz-im-netz-es-wird-zeit-fur-mehr-eigenes-netz/
bzw. als Shortlink: http://s.rdpfleger.de/366onetz

Bei Facebook bin ich nicht mehr. Der obige, verlinkte Artikel spricht mir aus dem Herzen.

Antworten
K.
27. November 2017 um 13:51

Heute habe ich erst gelesen, das auf Grund der überfüllten Newsfeeds in Facebook und dem (angeblich damiteinhergehenden) Vor/Aussortieren der News von Facebook (wer sieht was) die Reichweite nicht mehr so ist, wie früher. Ausser man zahlt für Newsfeed-Einblendungen ähnlich wie für Werbung. Facebook selbst hat diese sinkende Reichweite schon eingestanden, hieß es in dem Artikel.
Leider habe ich die Quelle gerade nicht parat.

Das Fazit im Artikel war, den Schwerpunkt wieder mehr auf E-Mail-Marketing und andere Dinge zu verschieben.

Ein Grund warum ich lieber unabhängig von FB und Co bin, bzw. mich nicht nur auf sowas konzentriere (bei Twitter bin ich). Und wenn dann lieber eigener Contenthub und eigene E-Mail-Newsletter etc.. Ggf. auch selbstbestimmte Offline-Seminare oder Vorträge zu Beginn.

Wie steht ihr zu Offline-Vorträgen oder Seminare für den Einstieg bzw. Parallel zur „Festigung des Expertenstatuses“? Auch um nicht ins Blaue hinein zu arbeiten?

Antworten
Walter
13. November 2017 um 12:10

Markus,

Ganz großes Kino.

Der Beitrag wird erstmal geteilt 🙂

Ich finde auch, dass zu viel verschenkt wird – und am Ende wunder man sich, warum sich nichts verkauft. Das ist auch der Grund, warum Zeitungen heute pleite gehen. Sie haben ihre Artikel kostenlos im Internet angeboten und damit ihre Printausgabe demontiert…

Was viele Blogger (Coaches und Co.) nicht tun, ist diese einfache Sache: Einfach mal hinsetzen und RECHNEN. Ausrechnen, was Ergebnisse bringt und was nicht.

Um dann im Stile von Jack Welch zu sagen: Entweder wir gewinnen oder wir töten diese Sparte.

LG, WAlter

Antworten
Michael von feelinghands.at
13. November 2017 um 10:51

Na da bin ich ja mal gespannt, was da so kommt…

lg Michael

Antworten
Diana
13. November 2017 um 10:42

Hallo Markus, Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe auch eifrig gestrampelt und Content geliefert, um festzustellen, was Du oben im Artikel beschreibst. Jetzt hoffe ich, daß Deine neue FB-Gruppe wirklich hält, was Du versprichst- ich habe mich eingetragen.
Ich finde es toll, daß Du Deinen Paradigmenwechsel so offen kommunizierst- Leben heißt nun mal Veränderung- wenn sie nötig ist. Mach weiter so, und herzlichen Dank, dass Du uns teilhaben läßt.

Antworten
Colette Sternberg
13. November 2017 um 10:37

Hallo Markus,
das ist ein toller Artikel. Auch wenn es eine gewisse Trendwende ist. Ich habe dei Buch über das Bloggen im Sommer gelesen und habe alle einschlägigen Podcasts runtergeladen und höre in meinen Autofahrten diese Stück für Stück durch.
Aber Du hast mich noch rechtzeitig erreicht! Ich habe erst die Fotos geschossen und wil meine Homepage professioneller machen. Eigentlich wollte ich dort auch bloggen, habe aber etwas Angst, weil ich schon jetzt sehr gut als Trainerin und Coach gebucht bin und mich nicht verzetteln will. Das Hasterrad des Selbständigen passt sehr gut zu mir, wenn ich Deutschland weit unterwegs bin. Ich bin also gespannt auf deine Fortsetzungen! Hoffentlich finden diese nicht nur auf facebook statt!!!! Das Portal meide ich konsequent, weil ich B2B unterwegs bin und zum Glück nicht mein Abendessen dort posten muss.
Liebe Grüße
Colette

Antworten
Thomas
13. November 2017 um 10:24

Danke, du sprichst mir aus dem Herzen! Ich bin gerade dabei, mich als Berater und Trainer in den beiden Bereichen Marketing und Präsentationscoaching selbstständig zu machen – und später auch als Coach. Ich habe zwar Marketing studiert, mich in den letzten Monaten aber auch sehr viel mit dem Thema Online-Business beschäftigt und dabei auch bei einigen Webinaren und Challenges mitgemacht. Und mit jedem weiteren Schritt in die Richtung Online-Business (Wissen verschenken um die Kunden in den Salesfunnel zu bekommen) bekam ich mehr und mehr „Bauchweh“. Klar, passives Einkommen durch Content-Marketing klingt verführerisch, ich möchte aber direkt mit Menschen arbeiten und sie weiterbringen! Statt dessen bereite ich Online-Inhalte auf und kümmere mich um deren Promotion. Mittlerweile sehe ich meinen Blog als Möglichkeit, meine Expertise zu zeigen, aber auch meine Meinung kund zu tun – ich schreibe einfach gerne. Und „mein“ Online-Business sehe ich lediglich als zusätzliche Plattform für den Wissenstransfer: kleinere Online-Kurse für „Zwischendurch“ oder als Ergänzung für weitere Informationen zu meinen Seminaren/Workshops.

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Ja, das passt natürlich ;-)

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