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Contemptus Mundi

Verachtung der Welt; eine Einstellung der Gleichgültigkeit gegenüber materiellem Besitz und weltlichen Angelegenheiten.

Contemptus Mundi, ein lateinischer Ausdruck, der wörtlich „Verachtung der Welt“ bedeutet, ist ein Konzept, das oft in philosophischen und religiösen Kontexten diskutiert wird. Es bezieht sich auf eine Einstellung der Gleichgültigkeit oder sogar der Geringschätzung gegenüber materiellem Besitz und weltlichen Angelegenheiten. Dieses Konzept findet sich sowohl in der christlichen Mystik als auch in verschiedenen philosophischen Traditionen, darunter auch im Stoizismus.

Im stoischen Kontext ist Contemptus Mundi nicht so sehr eine Verachtung der Welt im wörtlichen Sinne, sondern vielmehr eine bewusste Distanzierung von den Trugbildern des materiellen Besitzes und den Ablenkungen weltlicher Angelegenheiten. Die Stoiker, wie Marcus Aurelius, Epictetus und Seneca, lehrten, dass äußere Güter – wie Reichtum, Macht und sogar unsere Gesundheit und unser Leben – nicht in unserer Kontrolle liegen und daher nicht das wahre Glück (Eudaimonia) garantieren können.

Diese Haltung impliziert nicht, dass man die Welt oder ihre Freuden aktiv verachtet, sondern dass man eine innere Freiheit und Gleichmut gegenüber den Wechselfällen des Lebens entwickelt. Es geht darum, die Dinge, die jenseits unserer Kontrolle liegen, zu akzeptieren und sich stattdessen auf das zu konzentrieren, was in unserer Macht steht – nämlich unsere Einstellungen, Überzeugungen und Tugenden.

Contemptus Mundi im stoischen Sinne bedeutet, den wahren Wert der Dinge zu erkennen und sich nicht von äußeren Umständen abhängig zu machen. Es geht darum, eine innere Stärke und Ruhe zu kultivieren, die unabhängig von äußeren Gütern oder Umständen besteht. Dies führt zu einer Lebenshaltung, die durch Vernunft, Selbstgenügsamkeit und ein Streben nach Tugendhaftigkeit geprägt ist.

Zusammengefasst ist Contemptus Mundi eine Haltung, die uns lehrt, über die Vergänglichkeit und Trivialität materieller Besitztümer und weltlicher Ablenkungen hinauszublicken und stattdessen ein Leben der Vernunft, des moralischen Werts und der inneren Zufriedenheit anzustreben. Es ist eine Haltung, die zu tiefem persönlichem Wachstum und wahrer Erfüllung führen kann.

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