Warum du aktiv Dankbarkeit fühlen solltest

Dankbarkeit fühlen

Glaubst du, dass du etwas schaffen oder bekommen musst, damit du dankbar sein kannst?

Wenn dem so ist, erfahre in diesem Artikel wie kraftvoll Dankbarkeit ist und auf welche unterschiedliche Weise du sie für dich nutzen kannst. Ich gebe dir in diesem Artikel einfache erprobte Übungen an die Hand, die dir dabei helfen, wie du dein Leben besser, erfüllter und mit viel mehr Lebensfreude gestalten kannst.

Ist Dankbarkeit ein Geschäft?

Unsere Eltern erziehen uns zur Dankbarkeit. Als Kinder lernen wir, dankbar zu sein, wenn wir etwas geschenkt bekommen, wenn uns jemand etwas gibt, wenn wir etwas erhalten. Ganz egal, ob du zum Geburtstag ein neues Rad, ein Wellnesswochenende oder einen Ring von deinem Partner geschenkt bekommst, du bekommst etwas und dafür bist du dankbar.

Wenn wir es nüchtern betrachten, ist es ein Tauschgeschäft. Warum?

Weil du als Gebender etwas erwartest, oder? Ist es nicht so, dass, wenn du etwas gibst, etwas schenkst, davon ausgehst, dass da etwas retour kommt? Ein „Danke“, ein Lächeln, eine Geste. Falls das nicht kommt, bist du vielleicht enttäuscht und denkst möglicherweise sogar, „der ist aber undankbar, nicht mal danke kann er sagen, das ist das Mindeste, was sich gehört.“

Du siehst, wenn du reflektierst, es ist wie ein Geschäft.

  • Du bekommst etwas und gibst dann ein Lächeln, ein „Danke“, eine Geste. Oder
  • Du gibst etwas und erwartest ein danke. Das ist der Anstand, das gehört sich einfach, das ist Erziehungssache etc….denkst du, oder?

So ist unsere Erziehung. Wir haben es so gelernt und nicht anders, nämlich nur dankbar zu sein, wenn wir etwas empfangen.

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, dass du lernen kannst grundlos dankbar zu sein. Ich werde dir die Vorteile Schritt für Schritt aufzeigen und dir eine genaue Anleitung an die Hand geben, wie du vorgehen kannst. Schauen wir noch ein bisschen weiter. Reflektier nun mal für dich:

Bist du eher unzufrieden oder dankbar?

Dankbarkeit fühlen
AbsolutVision / Pixabay

Gehörst du zu denjenigen Menschen, die eher unzufrieden mit ihrem Leben sind und sich ständig beklagen, was sie nicht haben? Wenn ja, dann mach dir bitte bewusst, dass das immer in deinem Kopf, deinem Denken bzw. deinem Verstand abläuft. Es ist immer dein Verstand der wertet und vergleicht und feststellt, dass dein Nachbar vielleicht ein größeres Auto hat oder einen längeren Urlaub gemacht hat als du.

Dankbarkeit kann dir dabei helfen, zufriedener und glücklicher in deinem Leben zu werden.

Sobald du etwas hast, wird es uninteressant

Wenn du etwas möchtest, dann kreisen deine Gedanken darum, du spürst, du willst es, du brauchst es, obwohl das gar nicht wahr ist, aber das ist eine andere Sache. Erst wenn du es hast, bist du kurz befriedigt, dankbar, freudig, doch nach kurzer Zeit verlierst du das Interesse und deine Gedanken wandern zum nächsten Objekt, welches ab dem Zeitpunkt wieder zum Mittelpunkt deines Interesses wird. Und so geht das immerzu fort. Wichtig ist, dass du weißt, dass es nie um das Objekt der Begierde an sich geht, sondern um den Frieden den du innerlich verspürst, wenn dein Wunsch kurz erfüllt ist.

Diesen Wechsel von Unzufriedenheit und dem Empfinden von kurzem Glück durch äußere Befriedigung kannst du mit Dankbarkeit dauerhaft unterbrechen.

Wunsch und Dankbarkeit zur gleichen Zeit sind nicht möglich

Wenn du voller Wünsche bist, bist du ständig im Mangel, haderst warum du das und das noch nicht hast und bist vielleicht sogar frustriert, Dankbarkeit kann sich da kaum einstellen, außer, …

Passender Artikel:  Midlife Crisis - Ein Ausweg: Wie du sie erkennst und was du dagegen tun kannst.

du nutzt die Dankbarkeit um deine Wünsche für dich zu realisieren. Dazu mehr in einem anderen Artikel.

Ist für dich alles selbstverständlich?

Das Leben ist ein Geschenk. Doch ist es nicht so, dass wir als Menschen alles als selbstverständlich ansehen? Überlege und reflektiere das kurz für dich.

Ob das unser Körper ist, die wunderbare Natur, unsere tägliche Nahrung usw. Es ist alles da und darüber denkst du vielleicht gar nicht mehr nach, weil es selbstverständlich ist. Kann das sein?

Beginne jetzt Dankbarkeit zu fühlen

Dankbarkeit fühlen
Fotorech / Pixabay

Statt sich an den Menschen zu orientieren, welche mehr haben, es besser haben, usw. kannst du jetzt deine Gedanken auf jene Menschen lenken, die weniger haben, die krank sind, die arm sind, etc. Es gibt unzählige Menschen, die schlechter als du gestellt sind, ob das finanziell, gesundheitlich, beruflich oder familiär etc. ist.

Denke bitte jetzt an solche Menschen … und:

Wenn du nun an diese Menschen gedacht hast, lade ich dich zu folgender Übung ein:

Übung 1:

  1. Schließe nun deine Augen und konzentriere dich für einige Minuten auf alle Dinge, welche du bereits bekommen hast.
  2. Geh dabei alles ganz in Ruhe in deinen Gedanken durch. Dein Haus, dein Auto, deinen Job, deine Frau, deine Kinder, deine Freunde, deinen Körper, der täglich für dich arbeitet usw.
  3. Mach dir bitte bewusst, was du alles hast und lächle dabei
  4. Sag dir jetzt: „ICH BIN SO DANKBAR FÜR …“
  5. Und fühle dafür jetzt Dankbarkeit.
  6. Nimm dir Zeit und bleibe in diesem Gefühl der Dankbarkeit. Fühle wie das Gefühl stärker wird und dich zu erfüllen beginnt.
  7. Es darf sich in deinem gesamten Körper ausbreiten. Fühle so intensiv wie möglich.

Wie kannst du grundlos Dankbarkeit fühlen?

Nachdem du dich jetzt schon gut reflektiert hast, kannst du es dir zur Gewohnheit machen, für alles dankbar zu sein. Lerne einfach Dankbarkeit ohne Grund zu empfinden!

Es ist ein Unterschied, ob du einen Spaziergang machst und ihn schön findest, oder ob du bewusst für alles, was du siehst, hörst und dir begegnet, vielleicht sogar findest, dankbar bist.Also es mag zwar sein, dass du dich freust, wenn du zum Beispiel einen Feuersalamander im Wald siehst, weil er selten ist, aber bist du auch dankbar? Ab jetzt, sei es ganz bewusst. Und, genieße dieses Geschenk, dass er dir begegnet.

Übung 2:

  1. Lächle über das was du siehst, hörst, riechst, schmeckst, tastest

Konzentriere dich ganz bewusst auf deine Sinne

  1. Freu dich darüber

Spüre nun Freude

  1. und genieße es jetzt bewusst,

Genieße und

  1. dann erzeuge Dankbarkeit, dass es dir jetzt gerade passiert.

Erzeuge Dankbarkeit

Es gibt tausende Dinge, die bis jetzt da waren, die du jetzt aktiver wahrnehmen und genießen kannst und für die du ab jetzt dankbar bist.

Beispiele:

Du siehst eine Info auf einem Plakat, eine dich anlächelnde Frau, deinen Partner nach dem Aufwachen, einen Eichelhäher fliegen, ein Baby das dich anstrahlt, die Kaffeepackung im Schrank, die noch halb voll ist, die blühenden Orchideen in deinem Büro, usw…

Du hörst einen Vogel zwitschern, eine Melodie, die dich inspiriert, eine lachende Kinderstimme, …

Du fühlst eine herzliche Umarmung, eine sanfte Berührung, die Sonnenstrahlen in deinem Gesicht, die Kraft des Windes, uvm. Also nochmal:

Sei dankbar für das, was du mit deinen Sinnen wahrnimmst! Beginne es zu genießen! Genuss ist der Schlüssel um besser Dankbarkeit erzeugen zu können.

Ich wünsche dir viel Spaß bei den Übungen und wenn du Lust hast sei dabei beim kostenlosen Onlinekongress „Verbunden mit dir

Deine Carmen

Artikel von

Carmen Hintermüller

Carmen Hintermüller

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der menschlichen Psyche und dem Sinn des Lebens. Nach meinem Lehramtsstudium der Psychologie/Philosophie & Pädagogik und zahlreichen Ausbildungen im Bereich der energetischen Psychologie und geistigem Heilen, begleite ich nun seit 2006 Menschen zu sich selbst und in ihre Schöpferkraft. Mein Schwerpunkt ist alles von Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen bis zum Selbstwert. Ich arbeite rein intuitiv und mit dem was sich im Moment gerade zeigt. Von Herzen unterstütze ich meine Klienten dabei, ganz zu sich selbst zu finden, die Liebe zu sich und ihrem Körper zu spüren, wieder Lebensfreude zu empfinden und sich wieder selbst zu vertrauen. Mehr Infos findest du hier: www.selbstwertgefuehl-staerken.at

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Carmen Hintermüller

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit der menschlichen Psyche und dem Sinn des Lebens. Nach meinem Lehramtsstudium der Psychologie/Philosophie & Pädagogik und zahlreichen Ausbildungen im Bereich der energetischen Psychologie und geistigem Heilen, begleite ich nun seit 2006 Menschen zu sich selbst und in ihre Schöpferkraft. Mein Schwerpunkt ist alles von Selbstbewusstsein, Selbstliebe, Selbstvertrauen bis zum Selbstwert. Ich arbeite rein intuitiv und mit dem was sich im Moment gerade zeigt. Von Herzen unterstütze ich meine Klienten dabei, ganz zu sich selbst zu finden, die Liebe zu sich und ihrem Körper zu spüren, wieder Lebensfreude zu empfinden und sich wieder selbst zu vertrauen. Mehr Infos findest du hier: www.selbstwertgefuehl-staerken.at

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