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Deo Volente

Die Akzeptanz, dass letztendlich das Universum oder die Natur das Schicksal lenkt und unsere Pläne sich diesem übergeordneten Plan fügen müssen.

„Deo Volente“, ein lateinischer Ausdruck, der wörtlich als „so Gott will“ übersetzt wird, ist tief verwurzelt in der Idee der Fügung und der Vorherbestimmung. Obwohl dieser Ausdruck nicht direkt aus der stoischen Philosophie stammt, spiegelt er doch ein zentrales stoisches Prinzip wider: die Akzeptanz, dass das Universum oder die Natur einen übergeordneten Plan lenkt, dem wir uns fügen müssen.

Die Stoiker, in ihrer tiefen Weisheit, lehrten, dass es im Leben Dinge gibt, die in unserer Kontrolle liegen, und Dinge, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Unsere eigenen Handlungen, Überzeugungen und Einstellungen sind in unserer Macht, während äußere Ereignisse – wie das Wetter, das Handeln anderer Menschen und, in einem größeren Sinne, das Schicksal – jenseits unserer Kontrolle sind.

In dieser Lehre liegt die Weisheit des „Deo Volente“. Es geht darum, die Grenzen unserer Kontrolle zu erkennen und anzuerkennen, dass, trotz all unserer Pläne und Bestrebungen, letztendlich das Universum oder eine höhere Macht den Lauf der Dinge bestimmt. Diese Akzeptanz führt nicht zur Passivität, sondern vielmehr zur inneren Ruhe. Denn wenn wir akzeptieren, dass wir nicht alles kontrollieren können, können wir uns auf das konzentrieren, was in unserer Macht steht – unsere eigene Tugendhaftigkeit und Handlungen.

Die Stoiker lehrten, dass diese Akzeptanz des Schicksals nicht bedeutet, dass wir unsere Verantwortung für unser Handeln abgeben. Vielmehr ist es eine Anerkennung der Tatsache, dass das Ergebnis unserer Handlungen oft von Faktoren beeinflusst wird, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. Wir sollten also unser Bestes tun, wohlwissend, dass das endgültige Ergebnis in den Händen des Universums liegt.

Die Lehre des „Deo Volente“ fordert uns auf, demütig und flexibel im Angesicht des Schicksals zu sein, unsere Anstrengungen auf das zu richten, was in unserer Macht steht, und gleichzeitig die unvermeidlichen Wendungen des Lebens mit Gelassenheit anzunehmen. Diese Haltung hilft uns, ein ausgewogenes und harmonisches Leben zu führen, in dem wir unser Bestes geben, ohne uns von den unvorhersehbaren Strömungen des Schicksals überwältigen zu lassen.

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