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Die Stärke des Warum

Warum

Aus dem Hamsterrad ausbrechen. Viele träumen davon! Auch Markus Cerenak hat zunächst davon geträumt und den Traum dann irgendwann in die Tat umgesetzt. Und damit nicht genug, er motiviert nun selbst andere Menschen diesen Schritt zu wagen und hat auch schon viele Leser mit Hilfe seiner Webseite und seinen, zum großen Teil selbsterprobten Tipps unterstützen können.

Aber trotzdem schaffen es nicht alle. Warum ist das so?

Das WARUM ist der wohl größte Motivator eines Jeden. Und solange das WARUM nur ein warümchen ist, wird der zur Bequemlichkeit neigende,  innere Schweinehund die Oberhand gewinnen und den Menschen versuchen in seiner Komfortzone festzuhalten. Ist ja auch nicht so schlecht, gell?! Alles geht seinen geregelten Gang  und das passt schon so. Außerdem ist ja auch bald wieder Wochenende und mit ein bisserl Glück ist gutes Wetter…  So vergeht Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und…, du wirst es vermuten, Jahr für Jahr usw.

Also, warum eigentlich, sollte man das Hamsterrad verlassen?

Vielleicht, weil es abertausende von besseren Dingen gibt, mit denen man seine Zeit verbringen kann als in einem 9 to 5 Job seinen Chef reich zu machen und auf die Rente zu warten?!

Warum bist du auf dieser Seite gelandet? Was würdest du denn tun, wenn du mehr freie Zeit hättest?  Hättest du gern die Möglichkeit dein Hobby z. B.  auch an Wochentagen auszuüben, wenn nicht alles überlaufen ist, man noch einen Parkplatz am See kriegt und einen Tisch im Café?

Geht es dir überhaupt primär um mehr freie Zeit oder möchtest du mehr Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten einbringen können, bzw. so etwas überhaupt erst einmal beginnen, weil dir bisher diese Zeit und neben dem Hamsterradjob auch die Energie dafür gefehlt hat?

Oder hast du eine eigene Geschäftsidee? Eine Vision, ein Warum? Etwas in die Welt zu bringen?

Es gibt so einen schönen Spruch von Antoine de Saint-Exupéry

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Das bringt es doch genau auf den Punkt.  Das Warum zu hinterfragen und dann ins Tun zu kommen.

Man muss ja deswegen nichts überstürzen, sollte man auch nicht! Vielleicht entscheidet man sich erst mal für die „light“ Variante. Geht im Hamsterradjob auf Teilzeit, für ganz vorsichtige geht das evtl. auch erst mal temporär. Um auszuprobieren,  läuft das überhaupt, will ich das wirklich.

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Mein Weg verlief so. Schon in sehr jungen Jahren habe ich für mich erkannt, dass  ein Vollzeit Maloche Job nicht das ist, was ich ausschließlich mein Leben lang machen möchte. Die Abstriche beim Einkommen waren mir die Freiheit wert. Auf eine wenig durchdachte Selbstständigkeit folgte wieder eine Festanstellung. Was ja auch immer wieder möglich ist. Dann hat man es wenigstens versucht. Später dann der Schritt in die Teilzeit. Ob ich den Schritt bereut habe? Ich kenne das Buch der australischen Palliativkrankenschwester Bronnie Ware, in dem sie schrieb, was Menschen am Ende des Lebens am meisten bereuen. Für mich bin ich allerdings zu dem Schluss gekommen, dass man wohl heutzutage, wo einem schier alle Möglichkeiten offen stehen, naturgemäß immer genau das bereuen wird was man eben gerade nicht gemacht hat.

Wäre ich im anfänglichen Hamsterrad geblieben, würde ich vielleicht einmal bereuen, den Ausstieg nicht gewagt zu haben. Nun könnte ich vielleicht einmal bereuen, nicht „durchgehalten“ zu haben. Was hätte ich an Kohle scheffeln können, was für eine Rente kriegen…

Aber wie lang wären mir die Jahre bis dahin vorgekommen? Was hätte ich an schönen Momenten versäumt. Wäre das finanziell aufzuwiegen?

Letztendlich kann das nur jeder für sich entscheiden.  Womit  wir wieder beim Warum wären.  Im Zweifelsfall, wenn die große Vision ausbleibt, genügt es vielleicht schon, das jeweils kleinere Übel zu wählen. Schön ist es ja auch, wenn jemand einfach zufrieden ist mit dem was er hat. Aber das ist wohl mittlerweile die absolute Minderheit und mit Sicherheit auch nicht die Zielgruppe dieser Seite.

In einer Zeit der stetigen Selbstoptimierung sollte man allerdings auch achtsam genug mit sich selbst umgehen, um zu spüren ab wann man über das Ziel hinausschießt und sich „überoptimiert“, weil es eigentlich schon gut wäre wie es irgendwann  ist. Aber es geht eben immer noch schneller, höher, weiter.  Und eh man sich versieht, rotiert man vielleicht schon wieder im nächsten Hamsterrad. Einfach so aus Gewohnheit. Und ist am Ende dann auch nicht wirklich glücklicher.

RyanMcGuire / Pixabay

Wie lösen wir nun dieses Problem? Ist es überhaupt eins? Woran merkt man das?

Wenn der Wunsch nach Veränderung konkret genug oder der Leidensdruck des derzeitigen Seins stark genug  ist, wird etwas ins Rollen kommen. Was man daraus macht hängt wiederum vom eigenen Warum ab. Man könnte sich die folgenden Fragen stellen, um mehr Klarheit zu erhalten:

  • Warum will ich überhaupt etwas verändern?
  • Warum fehlt mir der Mut dazu?
  • Warum suche ich nicht nach Lösungen?
  • Warum fange ich nicht einfach an?
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Fragen überdenken, Antworten notieren und ins Tun kommen oder zu dem Schluss: „Ich bin noch nicht soweit“. Auch das ist in Ordnung. Dann kommen die Fragen in die virtuelle Wiedervorlage und werden zu gegebener Zeit neu gestellt. Möglicher Weise mit einem völlig anderen Ergebnis.

Dafür muss nicht zwingend ein langer Zeitraum dazwischen liegen. So etwas kann sehr stark von der jeweiligen Tagesform abhängig sein. An Tagen, an denen man gut drauf ist können die Antworten ganz anders ausfallen, als an Tagen an denen man ohnehin schon mit sich und der Welt hadert. Deshalb macht es Sinn, auch hier gut in sich hineinzuspüren und sich die Zeit zu lassen die man braucht.

Es geht schließlich um nichts Geringeres als das eigene Leben!

Ich wünsche, zur rechten Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen und viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung. Wer noch einen kleinen Motivationsschub benötigt, kann sich gerne auf meinem  RiRaReiseblog umsehen, der sich zwar stetig im Aufbau befindet, aber der vielleicht genau den passenden Impuls gibt.

Vielen Dank fürs Lesen und ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Viele Grüße, €[email protected]

Artikel von

Manuela Stockmann

Manuela Stockmann

Eine eigentlich klassische Hamsterradlaufbahn. Schule, Ausbildung, Beruf (unter anderem als kfm. Angestellte in einer Immobilienfirma, Bankangestellte). Bewusster Wechsel in Teilzeit, um mehr Zeit und vor allem noch Kraft für Familie, Freunde, Hund und Hobbies zu haben. Nach Eltern(aus)zeit Rückkehr in das Hamsterrad. Unter anderem Schwerpunkt Seminarorganisation, später Assistenz und Office Management. Mit der Zeit kam die Kreativität: Grundkurs HTML/CSS Programmierung, ehrenamtliche Unterstützung einer Familienwebseite im Internet (HTML), sowie Betreuung von Grundschulkindern im Antolin Lese Lernprogramm am PC. Verfassen von Kurzgeschichten und Artikeln. Aufbau einer nicht kommerziellen Internetseite, mein kleiner RiRaReiseblog, in dem ich über persönliche Erlebnisse und Eindrücke von einigen schönen Flecken dieser Welt und dem für mich schönstem Hobby überhaupt schreibe. Die Sprachkenntnisse in Englisch, sowie Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch und Niederländisch haben bisher ausgereicht, um an den besuchten Zielen in der Welt zurechtzukommen. Des Weiteren mag ich alles, was man am, im und auf dem Wasser tun kann.

One Comment on “Die Stärke des Warum

Steffen Becher
10. August 2019 um 12:37

Das hast du richtig großartig geschrieben. Das WARUM ist tatsächlich stärker als das WIE. Das WARUM gibt uns die Kraft, nach der Motivation dahinter zu suchen und diese Motivation treibt uns an, unsere Dinge umzusetzen.

Hast du dir richtig viel Mühe gegeben. Vielen Dank dafür!

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Ja, das passt natürlich ;-)

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Manuela Stockmann

Manuela Stockmann

Eine eigentlich klassische Hamsterradlaufbahn. Schule, Ausbildung, Beruf (unter anderem als kfm. Angestellte in einer Immobilienfirma, Bankangestellte). Bewusster Wechsel in Teilzeit, um mehr Zeit und vor allem noch Kraft für Familie, Freunde, Hund und Hobbies zu haben. Nach Eltern(aus)zeit Rückkehr in das Hamsterrad. Unter anderem Schwerpunkt Seminarorganisation, später Assistenz und Office Management. Mit der Zeit kam die Kreativität: Grundkurs HTML/CSS Programmierung, ehrenamtliche Unterstützung einer Familienwebseite im Internet (HTML), sowie Betreuung von Grundschulkindern im Antolin Lese Lernprogramm am PC. Verfassen von Kurzgeschichten und Artikeln. Aufbau einer nicht kommerziellen Internetseite, mein kleiner RiRaReiseblog, in dem ich über persönliche Erlebnisse und Eindrücke von einigen schönen Flecken dieser Welt und dem für mich schönstem Hobby überhaupt schreibe. Die Sprachkenntnisse in Englisch, sowie Grundkenntnisse in Französisch, Italienisch und Niederländisch haben bisher ausgereicht, um an den besuchten Zielen in der Welt zurechtzukommen. Des Weiteren mag ich alles, was man am, im und auf dem Wasser tun kann.

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