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Digital Detox: Asozial und erfolgreich – Ein kleiner Selbstversuch

Digital Detox

Dieser Artikel ist wieder einmal ein kleiner Selbstversuch, ich möchte nämlich Digital Detox ausprobieren, also asozial sein, ein Social Media Aussteiger quasi. Nach der 100 Stunden Woche, wo ich dem Schlaf dem Kampf angesagt habe, ist nun Handy, Social Media und E-Mail dran. Quasi wie ein Firesale: Alles muss raus!

Ich habe vor, alles was heutzutage als „ach so praktische Kommunikationsmittel“ gilt, aus meinem Leben zu streichen. Meiner Überzeugung nach sind all diese Hilfsmittel sehr nützlich, bergen aber zwei Gefahren in sich: Sie stehlen uns unglaublich viel Zeit und sie gaukeln uns vor, dass wir miteinander kommunizieren.

Tun wir nicht.

Und das möchte ich wieder. Ich möchte meinen Fokus richten auf das, was Menschen üblicherweise miteinander tun, nämlich reden und zuhören. Jedes andere Kommmunikationsmittel ist eine Krücke. Es ist nicht echt und es bringt genauso unechte Ergebnisse. Ich will wieder echt sein. Wenn das asozial ist, dann gut.

Konkret heißt das:

Digital Detox Handynutzung

Digital Detox Schritt 1: Einschränkung der Handy-Nutzung

Mein Handy wird von 7-10 Uhr und von 13-16 Uhr auf Flugmodus gestellt sein. Nein, nicht aus „lautlos“ oder „Nicht stören“ sondern Flugmodus! Ausgeschaltet. Off. Nicht erreichbar.

Ich bin hier nicht 100%ig streng mit mir weil ich mich nicht selbst einschränken möchte. Wenn die Nutzung Sinn macht (Kontaktaufnahmen, Abstimmungen, Dringendes), aktiviere ich es auch kurzfristig auch innerhalb der obigen Zeiten.

Die leidige SMS wird auf ein absolutes Minimum reduziert und Anrufe, also das „persönliche“ Gespräch wird jeder SMS vorgezogen. Missverständnisse werde dadurch minimiert, Menschlichkeit maximiert.

Digital Detox Schritt 2: Einschränkung des E-Mail Verkehrs

Das halte ich ohnehin weitgehend so, es wird nur in den nächsten 2 Wochen peinlichst eingehalten. Ich lese nur zweimal am Tag E-Mails nämlich um 10 Uhr und um 16 Uhr. Der Rest der Zeit ist Google Mail geschlossen und ich werde den Zugriff darauf blockieren, also ein wenig liebevoll nachhelfen, dass ich erst gar nicht in Versuchung komme.

Digital Detox Schritt 3: Social Media am Handy

Die Apps „Facebook“, „Messenger“, „Facebook Seiten“, „Twitter“, „YouTube“, „Pinterest“, „Xing“, „Google Plus“ und auch „Whatsapp“ wurden vom iPhone gelöscht, d.h. sobald ich unterwegs bin, kann man mich via Social Media weder erreichen noch werde ich von irgendwelchen Benachrichtigungen, Status Updates etc. gestört. Ein großes Stück Freiheit.

Digital Detox Schritt 4: Social Media Nutzung

In den Kernarbeitszeiten, wo auch das Handy abgeschaltet ist, werde ich Facebook, Twitter & Co nicht benutzen. Lediglich 3x am Tag für jeweils 10 Minuten werde ich „sozial“ sein. Auch hier wird dadurch die echte zwischenmenschliche Kommunikation wieder erheblich mehr Raum einnehmen.

Ich bin ein Social Media Heavy User, jeder der mich kennt weiß das. Der Punkt wird nicht nur die größte Hürde für ich darstellen, gleichzeitig aber auch den größten Nutzen bringen, weil ich auch bei diesem Punkt der Fokus nun auf echte, zwischenmenschliche Kommunikation richte. Gleichzeitig werde ich dadurch erheblich viel Zeit gewinnen. Ich bin sehr gespannt, wie retro ich mich fühlen werde, ohne das ganze Zeug.

Passender Artikel:  46 überraschende Fakten, die du noch nicht über mich wusstest

Digital Detox Schritt 5: Nachrichtendiät

Auch das ist bei mir schon weitgehend etabliert, führe ich aber nur der Vollständigkeit halber an: Ich konsumiere keinerlei Nachrichten durch Zeitungen oder Magazine, TV, Radio oder Internet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir dadurch nichts entgeht, außer viele negative Dinge, die ich ohnehin nicht wissen will und die mich auch nicht weiterbringen. Ich fühle mich dadurch weder dumm, noch uninformiert oder weltfremd sondern eher befreit. Die wirklich wichtige Dinge erfahre ich auch so.

Digital Detox Schritt 6: Webseiten-Blacklist

Wir wissen es alle. Es gibt sie, die Webseiten, die uns zuweilen ablenken und unsere Aufmerksamkeit rauben. Sie sorgen für Unterhaltung, Amüsement jeder Art, Abwechslung und vieles mehr. Es könnte sein, dass einige dieser Seiten mit „You“ beginnen 😉

Alle Seiten, die Zeit vergeuden, kommen auf eine Blacklist und werden gesperrt. Wie ich das mache, steht unten bei den Tools.

Digital Detox - Was bringt das

Wie ich darauf komme und was das bringen soll

Seit geraumer Zeit nutze ich das kostenlose Tool „Rescue Time„, welches mir detailliert mitteilt, womit ich so meine Zeit verbringe, wenn ich an meinem MacBook sitze.

Die Ergebnisse sind verheerend.

Es wird klar, wie viel Zeit durch Social Media und Zeitvampir-Webseiten draufgeht. Zuviel. Viel zuviel. Und mir wurde dadurch auch klar, wie oft mein Blick auf das Handy fällt, wie oft ich im Flow unterbrochen werde und wie oft mich die ganze Pseudo-Kommunikation komplett aus der Bahn wirft und mich eines sein lässt, nämlich unkonzentriert.

Wir glauben nur, dass wir ohne dieses ganze Zeug nicht mehr auskommen. Ich kann mich aber noch an die Zeit vor Facebook erinnern. Sogar an die Zeit ohne E-Mail und ohne Handy. Es war gut.

Wer mich kennt weiß eines mit Sicherheit: Ich liebe das ganze Zeug. Ich liebe mein iPhone, ich liebe Facebook, weil es unter anderem diesen Blog zu dem gemacht hat, was er heute ist.

Aber ich sehe auch, was all diese coolen Gadets und Möglichkeiten mit uns tun: Sie hindern uns daran wesentlich zu sein.

Somit muss das alles mal weg und ich schaue mir zwei Wochen an, wohin das führt und wie sich das auf mein Leben und auch vor allem auf mein Business auswirkt. Ich werde berichten und dann meine Erfahrungen für dich zur Verfügung stellen, um den besten Weg zu finden: Nämlich die goldene Mitte.

Tools zur Unterstützung

Um meine Ergebnisse zu überprüfen, Webseiten oder das gesamte Internet zu sperren etc setze ich eine Reihe von Tools ein. Hier die kleine Übersicht:

Rescue Time
Self Control
Anti-Social
Freedom

Passender Artikel:  Nein sagen lernen - eine Anleitung für mehr Freizeit

Digital Detox - Hamsterrad

Auch ich

ertappe mich regelmäßig dabei in einem Hamsterrad zu sein. Selbstversuche, wie dieser mit Digital Detox zeigen mir, was meine Muster sind und unterstützen mich dabei, ein Schritt raus aus meinem jeweiligen Hamsterrad zu machen. Meine Aufgabe danach ist es, dir dann dabei zu helfen, deine eigene Exit-Strategie zu finden.

Digital Detox: Die Ergebnisse des Selbstversuches

(Anmerkung: Das waren usprünglich 2 Artikel, die nun zu einem zusammen geführt wurden)

Vor 2 Wochen habe ich beschlossen die „modernen“ Kommunikationskanäle weitgehend hinter mir zu lassen, Digital Detox zu betreiben und auszuprobieren, was so passiert wen man „nicht erreichbar“, also asozial ist. Es ging mir darum „echt“ zu kommunizieren und mich auch mit diversen Hilfsmitteln dazu zu zwingen.

Ich muss eines sagen: Eine spannende, wenn auch
ein wenig ernüchternde Erfahrung.

Was ich von meiner Kommunikationsdiät gelernt habe:

Nimm mir ruhig mein Handy weg.

Wenn ich am Handy nicht erreichbar bin, stört mich das am allerwenigsten. Bin nämlich dahinter gekommen, dass es kaum mehr für die eigentliche Bestimmung, nämlich telefonieren benutz wird.

E-Mail ist obsolet

Der Großteil der E-Mail Kommunikation ist obsolet und macht uns nur glauben, dass es einfacher ist, als miteinander zu reden. Mich hat es bestärkt, diese Kommunikationsform noch weniger zu benutzen, auch wenn das erhebliche Nachtteile mit sich zieht.

Ich bescheiße mich selbst

Ich fand es spannend zu welchen innerne Ausreden und „verzweifelten“ Mitteln ich greife, um doch ein wenig zu „facebooken“. Da ich auf meinem iPhone alle Social Apps gelöscht hatte, weiß ich nun zum Beispiel, wie furchtbar die mobile Facebook-Webseite ist. Dieses Verhalten hat mich durchaus ein wenig nachdenklich gemacht und dazu geführt, das Ganze mit ein wenig mehr Bedacht zu betreiben.

Mir macht Social Media Spaß

Nach der Abstinenz gehe ich nun bewusster mit meiner Zeit diesbezüglich um, bin aber für mich der Ansicht, dass das ganze System durchaus Vorteile hat, wenn ich verantwortungsvoll damit umgehe. Ich bin gerne „sozial“, weiß aber jetzt ein Stück mehr über das Maß an Zeit, dass ich dafür investieren will. Die Tools, die zum Einsatz kamen, werde ich weiter benutzen. Gegen fremde „Hilfe“ ist gar nicht zu sagen, wenn ich selber unzulänglich bin.

Wer wirklich mit mir kommunizieren will, findet einen Weg. Wer nicht, findet eine Ausrede.

Sich rar machen ist ein spannender Prozess, weil klar wird, welche Menschen wichtig sind und welche nicht. Auch hier gilt ein für mich wichtiger Satz:

Achte darauf, wie sich Menschen verhalten und nicht was sie sagen oder schreiben.

Mein Blick diesbezüglich wurde durch mein Digital Detox in den letzen Tagen erheblich geschärft.

In diesem Sinne hoffe ich, dass du in den nächsten Tagen von Menschen umgeben sein kannst, die für dich zählen und auf die du zählen kannst.

 

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

27 Comments on “Digital Detox: Asozial und erfolgreich – Ein kleiner Selbstversuch

Simone
9. Juli 2015 um 14:15

Hallo Markus, Deine Texte gefallen mir sehr sehr gut .. Ich habe noch nie einen eigenen Fernseher besessen und Nachrichten höre ich auch äußerst selten. Mir gehts damit sehr gut. Wie ist es Dir ergangen mit Deinem Experiment? Neugierige Grüße, Simone

Antworten
Heidemarie
1. Januar 2014 um 13:30

Hallo Markus,

ich finde deine Entscheidung wirklich gut, ich bin selbst seit vielen Jahren beratend tätig. Empfand die Möglichkeit durch das Handy rund um die Uhr erreichbar zu sein als ganz tolle Sache ….stellte sich jedoch heraus, dass es nicht immer so toll ist und habe mich bereits vor 2 Jahren entschlossen dies zu ändern. Es gibt ja schließlich die Mailbox wo, es wenn es wirklich wichtige Anliegen sind die Möglichkeit besteht eine Nachricht zu hinterlassen ……….viele so ganz wichtige Fragen haben sich manchmal von selbst erledigt………..als ichzurückrief. Für mein Buisness war es bis jetzt kein Schaden, im gegenteil ich bin wenn ich erreichbar bin relaxt und freue mich auf die Anrufe …. meine Anrufer sind dadurch liebevoll angenommen.
Zeitungen, Nachrichten …………..da hast du völlig recht ……………lese ich schon lange nicht. Ich habe mir auch vor ich weiß nun gar nicht mehr genau wievielen Jahren angewöhnt keine Uhr zu tragen …….. es funktioniert …………es gibt sie im Auto und zu guter letzt auch am „HANDY“. Wenns wichtig ist schaffe ich es immer pünktlich zu sein…………….. es funktioniert.
Ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit und daß dein Vorhaben gut gelingt.
Herzlichst
Heidemarie

Antworten
Michael
12. Dezember 2013 um 14:11

Habe selbst einige Erfahrungen damit gesammelt.
E-Mail Empfänger das hat nur gestresst im Browser.
Am Handy ist es ganz einfach, Internet nur per Wlan und dann auch Nachrichtenautomatik aus.
Zwei verschiedene E-Mailkonten, den für Jobsuche muß ich schnell reagieren können.

Wichtige Blogbeiträge gehen ins Evernote, wo ich dann lese, wenn dafür auch die Aufmerksamkeit habe.
Wichtiger ist es bestimmte Beiträge öfter in Erinnerung zu bringen, statt immer mehr.
Wenn in Sozial Media, dann meist sehr kurz, je nach dem wie aktuell etwas ist und wie wichtig der Bezug. ist.
Denn es soll nicht Unterhalten, sonder mir die Maske meiner Wahrnehmung runterziehen.

Übrigens, in den Niederlanden gibt es eine Klink für Internetsucht.

Markus ich finde deine Experemente sehr gut, mache es ja auch so.
Habe jetzt einen kleinen Tageskalender in Buchform gekauft, was in jede Hosentasche passt.
Dort schreibe ich keine Termine rein, sondern was ich gemacht habe.
Das passt zum Egotimer, das ist eine Kalender App bei Android, wo ich Lebensziele Definiere und mir überlegen muss wie ich in kleinen Schritten das umsetze.
Ich setze auf den Schock, wo ich Zeit verbummle ohne das für die neue Lebensweise förderlich ist.

Mach weiter so Markus, die Welt brauch Menschen wie dich

ps. schon Komisch, das mehr Österreicher als Blogger bei mir im Inspirationskreis sind, als Deutsche 🙂

Liebe grüße nach Österreich
Michael

Antworten
René
11. Dezember 2013 um 15:45

Hallo Markus,

ich glaube, dass das eine sehr weise Entscheidung ist.

Ich habe einmal den Satz geprägt“ …zu jedem Trend gibt es einen Gegentrend“.

Du bist gerade auf der Spur des Gegentrends zum Informations-Overkill.

In naher, ferner Zukunft sehe ich schon, dass man Krankheitsbilder wie Multimedia-und Techniksucht behandeln wird. ;o)

Noch mal Glückwunsch zu deiner Entscheidung,

Gruß Rene

Antworten
Marco
11. Dezember 2013 um 7:21

Klinkt sehr spannend! Werd ich irgendwann auch mal ausprobieren. Bin aber noch nicht soweit 😉

Antworten
Greatim
10. Dezember 2013 um 22:43

Sehr cool! Habe das mal im Januar für 14 Tage durchgezogen,
aber mit ALLEM.

Seitdem hatte ich richtig Spaß daran, dass ich überhaupt nichts
mehr dergleichen voll nutze.

Handy werde ich fast nur noch angerufen, außer FB, Twitter
und Google nutze ich keinerlei Social Media Seiten und
Nachrichten habe ich schon vor Januar konsequent gemieden.

Ich peile gar nicht, was daran so schwierig sein soll, aber offenbar
befinden sich die meisten unserer Gesellschaft in einer starken
Abhängigkeit.

Aus meiner Sicht ist es das höchste Gefühl der Freiheit, an keinem
Tag auf irgendwen oder irgendetwas eingehen zu müssen, sondern
es sich aussuchen zu können.

Aber Leute wie du und ich werden schon dafür sorgen, dass sich
hier etwas tut 😉

Beste Grüße!

Greatim

Antworten
Patrick
10. Dezember 2013 um 1:35

Viel Erfolg bei deinem neuen Experiment!

Antworten
Patrick Engel
10. Dezember 2013 um 1:29

YEAH, so richtig ASO… 😉

Wie damals, lang, lang, lang, lang isses her. Als wir noch 1:1 mit dem Mund kommunizierten und Gegenüber ein „echter“ Mensch anwesend war –> dem wir, je nach Lust und Laune, unsere Meinung direkt ins Gesicht blasen konnten, wenn uns irgendein Furz quer saß. *grinz* Es werden Erinnerungen wach!!! Es schrie die Mutter weeeeeeit aus der Ferne, wenn es Frühstück, Mittag oder Abendbrot gab, weil „Tech-Nick“ zu dieser Zeit nur eines bot, das Telefon aus der Dose, grün, mit so ´ner komischen vergilbten Wählscheibe, weil jeder die Finger dran hatte etc. Freunde kamen noch direkt bis vor die Tür und drückten die Klingel, wenn ´se was von einem wollten. Da hieß es nicht: „Wie? WhatsApp, haste nich?“ … Watt, watt is´n dette?! Aaaaaaaaah, war das ne Zeit! 😀

Erst letzte Woche habe ich die Erfahrung gemacht, das man „Draußen“ abschaffen kann. Frischluft gibt es aus der Flasche, Essen per App, Freunde ruft man an, und wenn se grad auf´n Weg sind, könn´se den Einkauf gleich mitbringen. Und, und, und… 😉

Ich hab mir „Freedom“ als App gezogen und bin fasziniert. Nur 4 Einstellungen, Zeit eingeben und START! Und mein Handy is TOT (stillgelegt). *lach* Ich werde jeden Tag ein, versprechen tu ich nix, ein bissl reduzieren. Vielleicht klappt es ja in Zukunft, dass ich meiner Familie und Freunden wieder ein Stück näher komme (per 1:1 Konversation). 😉

Markus, wie immer, ein sensationeller Artikel –> zum richtigen Zeitpunkt. Ansonsten, Arschbacken zusammenkneifen und DURCHZIEHEN!!!

Ich fühle mit DIR!!! Viele Grüße, Patrick 😀

Antworten
Niko
10. Dezember 2013 um 0:02

Haha darüber hatte ich auch mal nachgedacht 😀
Ich bin gespannt wie du reagierst, wenn du dich wieder ins Social Media Getümmel begibst. Dich erwartet eine anstrengende Zeit, viel Erfolg dabei!

Antworten
Georg
9. Dezember 2013 um 23:20

echt klasse… freu mich schon aufs ergebnis!

Antworten
Christoph
9. Dezember 2013 um 21:35

Hallo Markus!

Ich finde deine Ideen ausgezeichnet!
Auch ich lebe mittlerweile seit 3Monaten zu 100% ohne Medien!
Einen Fernseher und Zeitungen gibt es nicht mehr!
Selbst der Radio wurde komplett deaktiviert, und ich fühle mich so gut wie nie!
Es ist ein verdammt befreiendes Gefühl, und die „wichtigsten“ Dinge erfahre ich auch so!
Nur weiter so!!!

Antworten
Sirpa
9. Dezember 2013 um 19:49

Hi Markus,

suuuuper….ich versuche es schon seit längerem, lag aber zum Teil auch an wichtigeren „offline“ Prioritäten. Dennoch fällt es immer wieder schwer….obwohl mir auch sehr bewusst ist…wie viel Lebenszeit man damit vergeudet. Facebook und Pinterest schon vor langem vom Handy verbannt und das ist toll!!!

Halt Dich Wacker es wird sich sicher lohnen und Dank für wieder einmal einen tollen Beitrag!

Liebst Grüße aus Düsseldorf
Sirpa

Antworten
Marco
9. Dezember 2013 um 17:21

Handy aus? Na Gott sei Dank bimmelt es bei mir eher selten. E-Mail? Wird morgens und abends gelesen. Berufliche Mails rufe ich durchaus ab, allerdings antworte ich nicht gleich. Ist die Headline als uninteressant eingestuft, kann sie sogar gelöscht werden. Social Media? Ehrlich, für mich ist das manchmal auch eine Art Rückzug vom Alltagsstress. Einfach mal ablenken lassen und sich nichts dabei denken.

Ich lebe den Rhytmus, wie er halt eben kommt. Allerdings lasse ich mich nicht von der Kommunikation treiben. Noch liegt die Entscheidung bei mir, ans Telefon zu gehen oder die Mails zu beantworten. Und ein bisschen Eigenverantwortlichkeit schadet keinem von uns.

Toller Artikel Markus!

Antworten
Silvio
9. Dezember 2013 um 16:38

Hallo Markus

Irgendwie scheinst du einfach den Nerv der Zeit zu treffen. Gerade gestern habe ich mir überlegt, wie ich Herr über das unsinnige Surfen werden kann.
Vom Handy habe ich alle diese Programme ausser whatsapp gelöscht, und probiere jetzt deine empfohlenen Programme für den Laptop aus – danke.

Antworten
Angela
9. Dezember 2013 um 14:51

Hi Markus,
Du, diese Meldung kommt gerade richtig! Ich ertappe mich auch schon dabei, permanent in dieses Smartphone oder in den Computer zu blicken, nur um „ehnixzuverpassen“… Bin grad dabei, mit mir einen Plan auszuverhandeln 😉 Bin neugierig, was Du erzählen wirst und auch neugierig, was „mein inneres Team“ dazu sagen wird!
glg, Angela

Antworten
Alexander
9. Dezember 2013 um 12:46

Sehr guter Artikel Markus.
Ich finde mich darin wieder. Bin momentan auch am Herausfinden und Austarieren, wie viel Medienkonsum (Nachrichten, Handy, Social Media) notwendig ist und was eine gewisse Abstinenz davon bewirkt.
Bisher fühle ich mich nach einer Woche entspannter, ruhiger und glücklicher. Ertappe mich jedoch oft wie ich in alte Muster zurückzufallen drohe – so wie bsp jetzt 😉
Freue mich auf Deine Erkenntnisse und bin gespannt inwiefern sie mit meinen übereinstimmen.

Liebe Grüße
Alexander

Antworten
marion
9. Dezember 2013 um 12:32

nächste ausbaustufe: http://www.gueltigestimme.at – auch sonst sehr interessant…

Antworten
Valeria
9. Dezember 2013 um 12:29

Viel Spaß. Lohnt sich, Markus! 😉

PS: Liest du das hier überhaupt? Irgendwannd bestimmt! In diesem Sinne: Bis irgendwann. 🙂

Antworten
Mauro
9. Dezember 2013 um 11:11

Hmm ich kenne deinen Blog nur wegen social media…

Antworten
Ilse Lechner
9. Dezember 2013 um 10:49

Hallo Markus,

eine tolle Idee. Ich kann das nur jedem ans Herz legen.
Ich habe vor ca. 2 Jahren das Buch „Ich bin dann mal offline“ von Christoph Koch gelesen und hab dann einen derartigen Versuch gestartet.
Ich hatte wieder Zeit mich mit Menschen auseinander zu setzen.

Was mir von diesem Experiment geblieben ist:
Ein gelassener Umgang mit den technischen Geräten
Das Bewusstsein, dass sich die Welt weiterdreht, wenn ich offline bin 🙂
Die Bestätigung, dass mir reale Kontakte sehr wichtig sind

Ich wünsche dir viele spannende Kontakte und eine Zeit mit vielen intensiven Erfahrungen.

Liebe Grüße,
Ilse

Antworten
Michael
9. Dezember 2013 um 10:41

Lieber Markus,

vielen Dank für diesen tollen Artikel. Letztes Jahr habe ich bereits im kleinen, einen solchen Test mit mir gemacht. Ich habe für 2 Wochen meinen TV abgeschaltet. Es war sehr lehrreich zu sehen, welche Muster, ich bereits dort erkannt habe. Die ersten Tage waren die Hölle und man erkennt sein Suchtpotenzial!

Viel Glück bei deinem Experiement, ich bin auf deine Erfahrungen gespannt!

Viele Grüße
Michael

Antworten
Miriam
9. Dezember 2013 um 10:31

Hallo Markus,

Das ist ein wirklich cooles Experiment. Ich habe auch schon häufig über diese Zeiträuber nachgedacht. Daher werde ich mich gleich anschließen und testen, wie ich den Entzug schaffe. Es wird sicher sehr spannend und befreiend.

Vielen Dank für Deine guten Ideen.

Viele liebe Grüße,

Miriam

Antworten
Christian Anderl
9. Dezember 2013 um 10:26

Sehr schöner Zugang. Ich denk auch seit einiger Zeit drüber nach ob ich nicht, abgesehen von 2mal täglich email lesen, noch massiv Zeit gewinnen könnte indem ich Social Media einschränke. Auch wenn mein halbes Arbeitsleben gefühlter Weise damit zu tun hat.
Ich bin grad ernsthaft am überlegen ob ich nicht gleich, sofort und auf der Stelle damit anfangn soll 🙂

Antworten
Ina
9. Dezember 2013 um 10:02

Hallo Markus,

eine faszinierende Idee und absolut nachahmenswert. Ich denke schon seit Wochen daran, dass ich dringendst etwas an meinem Internetverhalten ändern muss. Mich kostet Pinterest mindestens die Hälfte meiner Zeit. Anstatt zu schreiben sehe ich mir Bilder an 🙁

Jeden Abend bin ich irgendwie sauer auf mich, dass ich es mal wieder geschafft habe, nichts geschafft zu haben 😉

Auch wenn es tröstlich ist, dass es anderen genauso ergeht, mache ich mich jetzt ernsthaft daran, ebenfalls bis Ende des Jahres eine Socialmedia-Diät einzuhalten.

Inspirierte Grüße, Ina

Antworten
Claudia
9. Dezember 2013 um 9:52

Hi Markus,

ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht nach der Informationsdiät 🙂

Viele Grüße
Claudia

Antworten
einhornimmond
9. Dezember 2013 um 9:41

Super Markus, sowas ähnliches habe ich auch schonmal gemacht.
Ich habe mir vorgenommen für ein paar Stunden konzentriert zu arbeiten und habe facebook, Skype, Thunderbird, Pidgin (chat) alles abgeschaltet und konnte viel effektiver arbeiten.

Ein Smartphone kaufe ich mir gar nicht erst und mein Handy liegt meist nur still neben meinem Arbeitsplatz und dient hauptsächlich als Uhr 🙂

Antworten
Martina Wald/jedentagzeichnen
9. Dezember 2013 um 9:29

Wenn du weiterhin so gute Artikel schreibst, muss ich deine Website demnächst auf meine Blacklist setzen. 😉

Antworten

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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