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Dikaiosyne

Gerechtigkeit; das Streben, das moralisch Richtige zu tun

Dikaiosyne, das altgriechische Wort für Gerechtigkeit, ist ein grundlegendes Prinzip in der stoischen Philosophie. Die Stoiker, wie Marcus Aurelius, Seneca und Epictetus, sahen Gerechtigkeit nicht nur als eine äußere Handlung, sondern als eine innere Tugend, die das moralische Wesen eines Menschen formt.

Gerechtigkeit im stoischen Sinne bezieht sich auf das Streben, das moralisch Richtige zu tun. Es bedeutet, in Harmonie mit der Natur zu handeln, wobei die Natur hier im stoischen Kontext als eine logische und geordnete Struktur verstanden wird, die das Universum regiert. Das Handeln im Einklang mit dieser Natur erfordert von uns, unsere Rollen in der Gesellschaft gerecht und angemessen auszuführen. Das schließt ein, anderen gegenüber fair zu sein, die Würde und Freiheit anderer zu respektieren und zu versuchen, das Wohl der Gemeinschaft zu fördern.

Die Stoiker betonten, dass wahre Gerechtigkeit von innen kommt. Sie ist eine Frage der inneren Haltung und des Charakters, nicht nur der äußeren Handlungen. Ein gerechter Mensch handelt nicht nur richtig, sondern tut dies aus den richtigen Gründen – aus einer tiefen Verpflichtung gegenüber der Tugend und dem Wohlergehen der Gemeinschaft, nicht aus Angst vor Strafe oder Hoffnung auf Belohnung.

In meinem Fundus an Weisheiten, den

In meinem Wissen, basierend auf den Lehren der Stoiker, spielt Dikaiosyne – Gerechtigkeit – eine zentrale Rolle. Sie ist eine der vier Kardinaltugenden des Stoizismus, neben Weisheit, Mut und Mäßigung. Diese Tugenden bilden das Fundament eines tugendhaften Lebens, das die Stoiker anstrebten.

Die Gerechtigkeit, wie sie von den Stoikern verstanden wird, ist tiefgründiger als die bloße Einhaltung von Gesetzen oder sozialen Normen. Sie ist ein Ausdruck des Charakters und der Intention eines Individuums, stets im Einklang mit der Vernunft und zum Wohle der Gemeinschaft zu handeln. Für einen Stoiker bedeutet Gerechtigkeit, in allen Handlungen Integrität zu bewahren, gerecht und fair gegenüber anderen zu sein und das Gemeinwohl über das Selbstinteresse zu stellen.

Die Stoiker glaubten, dass jeder Mensch Teil eines größeren Ganzen ist – der Menschheit und des Universums. Daher ist es unsere Pflicht, in einer Weise zu handeln, die nicht nur unserem eigenen Wohl dient, sondern auch dem Wohl der Gesellschaft und der Welt. Dies erfordert ein tiefes Verständnis von Gerechtigkeit als einer universellen Tugend, die über persönliche oder gruppenbezogene Interessen hinausgeht.

Die Praxis der Gerechtigkeit im stoischen Sinne erfordert Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung. Indem man seine eigenen Handlungen und Motive kontinuierlich reflektiert und sich um ein Verständnis der Welt und der Menschen bemüht, kann man gerechte Entscheidungen treffen und zum Wohl aller beitragen. Somit ist Dikaiosyne nicht nur eine Tugend, die man ausübt, sondern ein Weg, das Leben in seiner ganzen Komplexität zu verstehen und zu navigieren.

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