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Entscheidungen treffen – Eine kleine Anleitung wenn du entscheidungsschwach bist

Entscheidungen treffen

Entscheidungen treffen ist meistens unangenehm. Ach was, ich sag's, wie es ist: Entscheidungen treffen ist Sch****. Zumindest will es das Hamsterrad und alles um uns herum, dass wir das glauben.

  • Entscheidungen treffen ist schwer.
  • Man darf Entscheidungen nicht übers Knie brechen.
  • Entscheidungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Warum? Ganz einfach:

Es ist etwas Endgültiges.

Wir machen uns glauben, dass wir Entscheidungen für immer und ewig treffen und dass wir uns lächerlich machen oder umprofessionell wirken, wenn wir unsere Entscheidung revidieren. Denke wohl, das hat sich das Hamsterrad ausgedacht.

Es ist immer nur „entweder – oder“.

Schwarz oder Weiß. Das eine tun und das andere lassen. Licht und Schatten. Eine Entscheidung hat so etwas binäres. Nicht umsonst gibt es in der IT  die „If…then“-Routine. Was wir nicht dürfen, ist BEIDES tun. Ein „Sowohl – als auch“ findet im Hamsterrad nur sehr, sehr selten statt.

Man glaubt, es gibt ein „Richtig“ oder „Falsch“.

Wir glauben ernsthaft, dass es richtige und falsche Entscheidungen gibt. Dass die eine Seite uns ins immerwährende Glück, die andere Seite uns in die ewige Verdammnis führt. Nur stellt sich für mich die Frage: Wer definiert denn das „Richtig“? Du ahnst es schon. Es ist das Hamsterrad.

Man kann nie genug wissen und nie genug in Erwägung ziehen.

Für Entscheidungen braucht es Daten, Fakten und Recherche und am besten beziehen wir noch eine Experterunde mit ein und lassen uns ein wenig Zeit, weil der eine Aspekt noch fehlt, der uns die Entscheidung dann erheblich erleichtern soll und uns Selbstzweifel plagen. Hm… stimmt nur nicht. Steht einfach am Schlachtplan des Hamsterrades.

Nachher ist man immer klüger.

Wir wissen wie das Amen im Gebet, dass nachher jemand kommen wird und uns mitteilt: Na, das hätte ich dir auch vorher sagen können. Es gibt nichts Schlimmeres, als die Heerscharen an Hamsterrad-Soldaten, die nachher einfach extrem weise sind.

Und ganz ehrlich: Es ist so richtig egal, ob es Business-Entscheidungen sind oder ob es um Privates geht. Irgendwie hat sich in unseren Köpfen festgesetzt, dass wir mit Entscheidungen so unsere Probleme haben sollen. Sätze wie diese sind alles, nur nicht positiv:

  • Wenn ich mich nur entscheiden könnte…
  • Oje, muss ich mich schon wieder entscheiden!
  • Mit deiner Entscheidungsschwäche kommst du aber nicht weit.
  • Jetzt müssen aber mal nachhaltige Entscheidungen getroffen werden!

Entscheidungshilfe

Entscheidungen treffen: Was sind die Vorteile, wenn du gut darin bist?

1. Großes erreichen

Einer der größten Vorteile bewusster Entscheidungen ist, dass du einen Lebensweg gestalten kannst, der deine Werte und Prioritäten widerspiegelt. Ohne wichtige und richtige Entscheidungen zu treffen, ist es für dich schwerer deine Ziele zu erreichen.

2. Spare Zeit und Energie.

Entscheidungen schneller zu treffen, bedeutet das du aufhörst deine Zeit mit ständigem hin- und her zu vergeuden. Es beseitigt auch mehr und mehr den Stress, die Verwirrung und die Angst, die vielleicht falsche Entscheidungen mit sich bringen können.

3. Fühle dich sicherer.

Eine bessere Kontrolle über dein Leben und die Entwicklung Ihrer Entscheidungsfähigkeiten stärkt dein Selbstvertrauen. Das schafft einen positiven Impuls, weil es leichter ist, Entscheidungen zu treffen, wenn man an sich selbst und seine Fähigkeiten glaubt.

4. Wachse

Jede Entscheidung ist eine Gelegenheit, mehr über dich selbst und die Welt um dich herum zu erfahren. Die Entscheidungen, die du triffst, zeigen deinen Charakter. Die Angst vor dem Scheitern kann sich in die Bereitschaft verwandeln, aus der Not zu lernen und wertvolles Feedback über Bereiche zu erhalten, in denen du dich verbessern kannst.

Ich kann mich nicht entscheiden

Wie wirst du entscheidungsfreudiger?

1. Motiviere dich selbst.

Wenn du dich bewusst bemühst, entscheidungsfreudiger zu werden, wirst du viele Möglichkeiten erkennen, in deinem täglichen Leben proaktiver zu sein. Es kann natürlich anfangs ein wenig beängstigend sein, also erinnere dich immer wieder an die Vorteile, die dir „schnelles Entscheidungen treffen“ bringt.

Passender Artikel:  Wie du 2019 weniger tust. Und dadurch mehr erreichst.

2. Mache deine Hausaufgaben.

Verlässliche Entscheidungen erfordern die richtigen Informationen. Hole dir soviel wie möglich an Informationen, die dir die richtigen Entscheidung erleichtern.

3. Analysiere die Vor- und Nachteile.

Bei komplexen Entscheidungen ist es oft hilfreich, ein Raster zu zeichnen. Mache dir die Vor- und Nachteile klar und weise ihnen je nach Wichtigkeit einen Wert zu. Natürlich ist dein Leben können komplizierter als einfache Mathematik, aber diese Übung gibt dir einen guten Überblick für die richtige Richtung.

4. Fang klein an.

Beginne allmählich mit schnellen Entscheidungen in Bereichen, in denen du dich sicher fühlst und in denen die Folgen relativ gering sind.

5. Übung.

Arbeite dich zu wichtigeren Entscheidungen hoch, während du Vertrauen in deine Fähigkeiten aufbaust. Lerne, deinem Urteil zu vertrauen und akzeptiere alle Konsequenzen, die sich daraus ergeben könnten.

6. Stelle dich deinen Ängsten.

Die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen, kann ein Hindernis dafür sein, entscheidungsfreudiger zu werden. Sei sanft zu dir selbst, aber gehe immer einen kleinen Schritt weiter, auch wenn du zweifelst. Fehler sind ein Teil des Lebens und auf lange Sicht kann man mehr aus Niederlagen als aus Siegen lernen.

7. Folge deinem Herzen.

Die Entscheidungen, die du in deinem persönlichen Leben triffst, sind erfolgreich, wenn sie dir mehr Glück und Zufriedenheit bringen. Rationale Analyse ist hilfreich, aber du willst dich bei allen Entscheidungen, die du triffst, wohl fühlen.

Entschdeidungen treffen

Gute Entscheidungen treffen: Wie geht das jetzt genau?

Eines ist klar: sehr erfolgreiche Menschen neigen dazu, schnell Entscheidungen zu treffen und nur selten ihre Meinung zu ändern.

Hast du auch diese Eigenschaften – oder hast du Mühe, Entscheidungen zu treffen und tendierst dazu, diese dann immer wieder in Frage zu stellen?

Ein eigene Methode für dich zu entwickeln, wie du bessere Entscheidungen trifft, kann dir dabei sehr helfen.

Dieses bewährte Verfahren hat sich bei vielen anderen bewährt; es kann auch bei dir funktionieren:

1. Betrachte deine Werte.

Mach einen Blick in die Zukunft und stellen dir vor, wie du dich nach deiner Wahl fühlen wirst. Es kann leicht sein, in schwierigen Zeiten den falschen Weg einzuschlagen; halten dich also sich deine Werte und du wirst dich am Ende viel besser fühlen.

2. Vermeide es, dich von der Angst lähmen zu lassen.

Wenn man Gefahr läuft, von einer Klippe zu fallen, hat Angst einen Sinn. Wenn du jedoch dazu neigst, vor jeder Veränderung Angst zu haben, dann ist es ratsam, sich darum zu bemühen, diese Angst aus deinem Entscheidungsprozess herauszuhalten. Die Angst vor Veränderungen kann dich daran hindern, ernsthaft über deine Möglichkeiten nachzudenken und dich daran hindern, überhaupt eine Entscheidung zu treffen.

3. Mache eine Liste der Vor- und Nachteile.

Was kannst du potenziell durch jeder, der dir zur Verfügung stehenden Optionen gewinnen oder verlieren? Mache dir eine Liste deiner Optionen und betrachte die Dinge aus dieser Perspektive. Zeichne eine Linie in der Mitte auf ein Blatt Papier und teile die Vor- und Nachteile für jede Option zu. Diese Übung verdeutlicht dir viel.

4. Was sind deine langfristigen Ziele?

Was ist deine Vision von deinem idealen Leben? Welche Option unterstützt diese Vision am meisten?

5. Setze dir eine Frist.

Entscheide, wie lange es dauern soll, sich zu entscheiden und sich daran zu halten. Überlege, wie viel Zeit zum Nachdenken und Sammeln von Informationen du dir zugestehst. Und versprich dir danach eine dauerhafte und nachhaltige Entscheidung zu treffen. Wird eine weitere Woche voll Kopfzerbrechen dir wirklich helfen, dich zu entscheiden?

Passender Artikel:  7 Gründe warum ich meinen alten Schreibtisch für immer entsorgt habe

6. Stelle fest, dass es keine (große) Rolle spielt.

Erkenne Entscheidungen, die wirklich keine großen Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt mehr davon als du denkst. Halte dich damit also nicht allzu lange auf.

Schwierige Entscheidungen treffen

Sonderfall „Schwierige Entscheidungen“

Wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, die dich aus deine Komfortzone herausführen, kann das wirklich emotional anstrengend sein.

Leider tendieren wir oft dann dazu nicht zu entscheiden. (Was übrigens auch eine Entscheidung ist.) Und das ist ein Ansatz, den du vermeiden willst. Dein Gewissen wird dich zerfressen, wenn du diesen Weg gehst.

Stattdessen versuche diesen Prozess, um dir selbst dabei zu helfen, diese schwierigen Entscheidungen mit Zuversicht zu treffen:

1) Sei ehrlich zu dir

Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, wirst du erkennen, dass die harte Entscheidung aus moralischer Sicht die beste Entscheidung sein kann. Es ist schwer, etwas falsch zu machen, wenn man den moralischen Weg geht!

Vermeide es, Entscheidungen zu treffen, von denen du weißt, dass sie für immer an deinem Gewissen nagen werden.

2) Prüfe genau

Eine gute Möglichkeit, eine schwere Entscheidung zu leichter zu machen, ist, sich das Ergebnis anzusehen. Siehst du dich nach dieser Entscheidung in einer positiveren Situation? Kannst du dir zum Beispiel vorstellen, dass das Leben weniger stressig ist?

Denk immer daran, was du im Leben zu erreichen versuchst. Triff deine Entscheidungen auf der Grundlage deiner Ziele, ob groß oder klein. Vermeide es, nach den Erwartungen  anderer zu leben, wenn wirklich glücklich sein willst.

3) Schränke die guten Ratschläge ein.

In einigen Situationen ist guter Rat sehr hilfreich. In anderen kann es jedoch leicht dein Urteilsvermögen trüben. Wenn du eine schwere Entscheidung triffst, benutze auch dein Bauchgefühl. In den meisten Fällen ist es richtig, wenn du mit deinem Gewissen übereinstimmst!

Wenn du zu viele verschiedene Meinungen hörst, kann du gehörig verwirrt werden.

Es ist übrigens auch möglich, den guten Ratschlag zu hören und ihn nicht zu beherzigen. Und es ist auch möglich, das Feedback aller abzuwägen und diejenigen zu filtern, die nicht hilfreich sind.

4) Denke außerhalb deiner Komfortzone.

Denke daran, dass das Leben im Allgemeinen eher unangenehm ist. (Klingt jetzt fruchtbar negativ ich weiß, aber Buddha hat das auch schon gewusst.)

Wenn du schon ein wenig davon ausgehst, dass es Hürden geben. wird, werden diese schwierigen Entscheidungen einfacher.

Niemand mag es, sich unwohl zu fühlen, besonders nicht für längere Zeit. Aber das ist es, was du sein wirst, wenn du es vermeidest, die schwere Entscheidung zu treffen, die einfach hie und da auf dich wartet.

Versuche, den ganzen Lärm auszublenden und auf dein Gewissen zu hören.

Denke an deinen Seelenfrieden, ein reines Gewissen und echtes Glück. Das trifft nämlich alles ein, wenn du Entscheidungen triffst, die zwar unangenehm sind, aber wirklich das Beste für dich ist. (Hier eine Studie dazu)

Konzentriere dich also auf die anstehende Aufgabe und was du damit erreichen kannst.

Was soll ich machen?

Einfach eine Wahl zu treffen und konsequent weiterzuverfolgen, führt zu guten Ergebnissen.

Wenn du dich nicht entscheidet, kommst du nicht schnell weiter. Wenn du dich einmal wirklich nicht entscheiden kannst, wirf eine Münze (oder würfle) und mache dich an die Arbeit. Du wirst schnell dir Vorteile von raschen Entscheidungen zu schätzen wissen.

Entscheidungen schnell zu treffen, erfordert Übung. Es ist kontraproduktiv, immer nur besorgt zu sein, eine falsche Entscheidung zu treffen, sodass du dich nie für etwas entscheidet.

In den meisten Fällen ist die Entscheidung der mächtige Schritt, und nicht welche Option letztendlich gewählt wird. 

Triff also die nächste Entscheidung (und sei sie noch so klein) auf Basis deines Gefühls, sei vielleicht bewusst unvernünftig und schau dann, was passiert. Hinterlasse doch einen Kommentar, wenn dir durch Bauchgefühl Gutes widerfahren ist.

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

47 Comments on “Entscheidungen treffen – Eine kleine Anleitung wenn du entscheidungsschwach bist

Violetta
7. September 2014 um 19:25

Hallo. Ich habe gerade diese Seite entdeckt und es hat mich zum weinen gebracht was ich gelesen habe. Ich stehe vor einer sehr wichtigen privaten Entscheidung die das Leben von mind. 3 Menschen verändern könnte. Habe mit vielen verschiedenen Leuten darüber gesprochen. Aber letztendlich muss ich mich entscheiden und es macht mich fertig es nicht zu können. Es gibt 2 Möglichkeiten aber wenn ich näher der einen bin fühle ich mich sehr mies. Wenn ich die andere erwäge, fühlt es sich an wie „wieder wird sich nichts ändern“ ich versuche seit einer Woche auf mein bauchgefühl zu hören, aber es stellt sich keins ein bzw ich weiß nicht genau worauf ich achten soll. Kann eine Entscheidung die richtige Sein , wenn sie sich falsch anfühlt? Kann es sich viell deswegen falsch anfühlen , weil man weiß dass man damit viele Menschen verletzt? Wie fühlt sich ein Bauchgefühl an?? Ich hoffe ich werde mich bald entscheiden können…

Antworten
Ute
11. Oktober 2014 um 11:38

Hallo liebe Violetta, Hallo Markus,
als ich Deinen Kommentar gelesen habe, hätte ich lauter kleine Stromstöße. Warum? Jedesmal, wenn das Wörtchen „richtig“ oder „falsch“ kam…Ich habe bereits vor einiger Zeit beschlossen, diese beiden Wörter aus meinem Wortschatz z nehmen…Warum? Meistens kommen diese wertenden Begriffe nämlich nicht von einem selbst, sondern man hat sie als Glaubenssätze übernommen…lass‘ das doch mal auf Dich wirken und versuche etwas passenderes zu finden…vielleicht „besser“ oder „schlechter“ oder „stimmiger“ und „fremder“…ich glaube, dann werden Entscheidungen gleich ein bisschen weniger dramatisch…zumindest hat es bei mir sehr gut funktioniert und…beobachte dann mal wieviele Menschen mit richtig oder falsch bewerten und brachiale Entscheidungen treffen und auch Urteile über Andere festlegen. Es fühlt sich viel leichter an. Den RICHTIG oder FALSCH-Stempel beiseite legen 😉
Alles erdenklich Gute für Dich, Ute

Antworten
Bettina
30. April 2014 um 12:29

tja, diese Woche war es soweit, ich habe endlich die Entscheidung getroffen (nachdem ich an dieser Kreuzung schon vor einem Jahr stand und die andere Abzweigung genommen hatte)

und es fühlt sich richtig an, ich bin zwar noch beim Konkretisieren meiner Leidenschaft, aber die Chace, die ich gerade noch ein zweites Mal hatte, konnte ich einfach nicht noch einmal vorübergehen lassen

und jetzt auf zu neuen Ufern!
danke für deinen Blog und den E-Kurs Leidenschaft, damit hat alles begonnen!

Lg Bettina

Antworten
Maik
8. März 2014 um 10:12

Hallo Markus,
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Wann startet der Online-Kurs zum Thema Blog? Ich will demnächst selbst mit einem Blog starten. Freue mich über Infos. LG Maik

Antworten
Markus Cerenak
10. März 2014 um 20:16

hab dir eine PN geschrieben
lg m

Antworten
Martina
15. Februar 2014 um 18:38

Bauchgefühl hat simple Vorteile:
* ich schlafe besser &
* ich kann mich im Spiegel anschauen

Wenn’s die ‚falsche‘ Entscheidung war, gilt’s noch immer zu hinterfragen, ob ich vielleicht nicht einfach andere/unrealistische Erwartungen an’s Ergebnis hatte oder ob es nicht schlicht eine weitere Erfahrung war. Hauptsache, Entscheidungen werden überhaupt getroffen – sonst kann man ja nie „beim nächsten Mal alles anders machen“. 🙂
Dein Artikel hat Spaß gemacht!

Antworten
Jenny
15. Februar 2014 um 9:34

Hach, ich könnt‘ Dich knutschen! So herrlich ehrlich! Ich empfinde Deine Worte herzerfrischend. Gerade heraus, ohne große Umschweife. Authentisch. Vielen Dank, Markus! (Mein heutiger Tag beginnt nun locker flockig, ehrlich!)

Antworten
Markus Cerenak
25. Februar 2014 um 23:44

danke jenny für die ebenso herzerfrischenden worte… 😉

Antworten
Ralph
14. Februar 2014 um 17:06

Hallo Markus,

ich gehöre seit ein paar Wochen zu den Lesern Deines Blogs. Frag mich jetzt aber bitte nicht, wie ich damals da ran gekommen bin. War wahrscheinlich eine Bauchentscheidung… 🙂 Es macht jedenfalls viel Freude, Deine Beiträge zu lesen und einige Deiner Vorschläge und Tipps umzusetzen. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Ich befinde mich noch im Prozess des Aussteigens und mache, neben meinem festen Hamsterrad-Job (den ich aktuell noch brauche zum Ernähren der Familie…), viele Dinge, auf die ich Bock habe, die mir Spaß machen und die für mich einen Wert haben. Einen Blog und 3 Online-Shops. Alles natürlich absolut nicht perfekt – aber ich fange lieber einfach erstmal an und lerne dann beim Tun. Noch bringen diese Dinge finanziell nicht das, was ich benötige um das Hamsterrad komplett verlassen zu können, aber ich bin guter Dinge.

So…wie war nochmal die Frage…? Ach ja…
Schöne Idee das mit dem Lurs – bin gespannt, wie hoch die „günstige Einmalzahlung“ sein wird. Und wie sich das dann mit den 50 Plätzen verhält.

Bis dahin,
alles Gute
Ralph

Antworten
Doris Maas
14. Februar 2014 um 16:54

Hallo Jonamo, Dein Artikel gefällt mir richtig richtig gut.
♥liche Grüße von Doris

Antworten
JonaMo
16. Februar 2014 um 12:44

Herzlichen Dank, Doris! Das freut mich. Einen Gastartikel mit dem Thema „Dein Wert bist du selbst“ hatte ich mal auf lebenheute.com geschrieben. Falls du dazu noch mehr lesen möchtest…
<3liche Grüße von JonaMo

Antworten
Doris Maas
16. Februar 2014 um 14:56

Hi JonaMo, danke für den Tipp.

Bei lebenheute.com klick ich mich mal rein, wenn ich das Gefühl habe, das jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
LG von Doris

Antworten
JonaMo
14. Februar 2014 um 14:26

Hallo Markus,

danke wieder mal für diesen Artikel und deine tolle Inspirationen!

Als ich aus dem Hamsterrad 2003 ausgestiegen bin, da folgte ich ausschließlich meinem Herzen. Es ging irgendwie gar nicht anders. Inzwischen kennt sogar mein Verstand diese oft unlogische Handlungsweise und lässt mich machen. Denn ausnahmslos immer entwickeln sich diese Entscheidungen zu meinem Besten.

Mal ganz ehrlich, der Verstand kennt doch nur die Vergangenheit. Wollen wir die wirklich ständig wiederholen? Ich glaube nicht, denn hier geht’s ja darum, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Und das geht meines Erachtens nur mit dem Herzen. Nur dort folgen wir unserer Seele und nicht der Außenwelt, die uns ihren Vorstellungen anpassen will.

Was die Preisfindung betrifft, so hab ich auch de Erfahrung gemacht, dass Entscheidungen gar nicht so leicht sind. Vor allem dann, wenn man es jedem Recht machen will. Genau das geht aber nicht. Der einzige, dem wir es hier Recht machen müssen, sind wir selbst. Wir müssen uns damit wohl fühlen, dann werden wir automatisch die passenden Kunden anziehen.

Zur für mich passenden Preisfindung komme ich mittlerweile ganz einfach. Ich fühle hinein und frage mich: Was würde ich für diesen Kurs bezahlen? Was wäre er mir wert? Die Antwort darauf sagt übrigens sehr viel über den eigenen Wert.

Herzlichst JonaMo

Antworten
Doris Maas
14. Februar 2014 um 10:20

Hallo Markus, die besten Entscheidungen habe ich bis heute
ausschliesslich dem Ruf meines Herzens/Bauchgefühl/Intuition
zu verdanken.

Meine Verlustangstentscheidungen und auch manche Zugewinnhoffnungsentscheidungen sind meistens schief gegangen.

Und dann haue ich mir vor die Stirn und sage, manno, ich hätte es
„wissen“ müssen.

Ich glaube, das kennt jeder von uns.

Deine Artikel sind super, und selbst bei mir 😉 fällt noch der eine
oder andere Groschen! Vielen Dank dafür.

♥liche Grüße von Doris

Antworten
Stephan Wießler
14. Februar 2014 um 10:12

Zum Thema Entscheidungen treffen: Viele machen den Fehler, dass sie vor der Entscheidung darauf warten, dass dieser Moment der absoluten Sicherheit kommt.
Den gibt es aber nicht immer. Du heißt es: Auch mal ne Entscheidung treffen, wenn Du nicht sicher bist.

Wie sag ich immer: Entscheidungen zu treffen lernst Du, indem Du übst, Entscheidungen zu treffen.

Antworten
Renate
22. September 2013 um 17:55

Finde ich toll, dass Du „uns“ Leser in Deine Überlegungen mit einbeziehst!
Ich bin so jemand, der sich schwer damit tut, Entscheidungen zu treffen. Aus vielen deiner angeführten Gründe… Es wurde mir von klein auf eingetrichtert, dieses Schwarz-Weiß-System, entweder-oder, es gibt kein zurück, und so weiter. Seit ich Entscheidungen kurzfristig und aus dem Bauch heraus treffe, klappt alles besser! Nichts ist für die Ewigkeit. 😉
Und ja! Auch ich bin extrem gespannt auf dein/Euer neues Projekt! 1000 Euro wären mir – nicht aus Gründen der Wertigkeit, sondern vielmehr des eigenen dürftigen Budgets – entschieden zu hoch. Trotzdem schaue ich mir die Sache auf jeden Fall an! Viel Erfolg!

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:50

hi renate
1000 euro war auch noch ein betrag um die range zu umreißen wo sich diverse online kurse preislich bewegen. daran haben wir aber nicht ernsthaft gedacht 😉
lg m

Antworten
Doris Maas
14. Februar 2014 um 10:38

Hi Markus, einen Onlinekurs von Dir würde ich blind kaufen.
Ich weiss nicht mehr WIE ich bei gelandet bin, „plötzlich“ war ich auf Deinen Seiten. (Danke liebes Leben)

Und vom ersten Augenblick an, war dieses Wohlfühlgefühl da und so ein Grundvertrauen.

Ich bin von Dir beGEISTert.

♥liche Grüße von Doris

Antworten
Oliver
21. September 2013 um 19:48

Und die folgende Geschichte muss ich jetzt auch noch los werden, weil’s ganz lustig ist.

Ich musste mich vor vielen Jahren zwischen 2 Jobs entscheiden. Einem aus damaliger Sicht sicheren bei Philips und einem Sprung ins kalte Wasser bei einer Filmfirma. Wochenlang quälte ich mich mit der Entscheidung und machte mir schließlich im Excel einen Entscheidungsrechner in dem ich über 40 Kriterien und Risiken gegeneinander abwog, gewichtete usf. Schließlich schlug das Pendel ganz leicht für die Filmfirma aus und ich folgte meinem Entscheidungsrechner. Dadurch hatte ich 10 Jahre einen supergeilen Job mit Highlights wie Hubschrauberfliegen im Nationalpark Hohe Tauern und Klettereinsätzen auf den Dächern Wiens, wie Rathaus, Schönbrunn, Votivkirche, …. Meine ehemaligen Kollegen bei Philips hingegen, standen nach 3 Jahren auf der Straße, weil Philips die Produktion und Entwicklung aus Wien abzog. Ich war froh mit meiner Entscheidung.

Als ich Jahre später wieder einmal vor einer wichtigen Entscheidung stand, kramte ich meinen Excel Entscheidungsrechner wieder hervor. Während ich damit herumspielte bemerkte ich einen Fehler im Algorithmus. Tatsächlich hatte ich da bei den Gewichtungen etwas falsch gemacht. Der Fehler war schnell ausgebessert und natürlich wollte ich dann mit dem richtig gestellten Algorithmus auch meine alte Berufsentscheidung nochmals überprüfen und siehe da … das Pendel schlug diesmal für Philips aus.

Antworten
Doris Maas
14. Februar 2014 um 10:32

Lieber Oliver, das ist eine wirklich lustige Geschichte.

Und eine wundervolle Geschichte.

Mir zeigt Deine Geschichte, das dieses wundervolle Leben uns immer in die richtige Spur bringen will.

♥lichen Glückwunsch

Antworten
Oliver
21. September 2013 um 19:28

Hallo Markus,

Ich habe leider mit Bauchentscheidungen sehr wenig Glück. Ich weiß nicht warum, aber praktisch jedes Mal wenn ich aus dem Bauch heraus entscheide, stellt sich das im Nachhinein als ungünstige Variante heraus. Ich würde hier sehr gerne mehr Vertrauen in meine Bauchentscheidungen bekommen. Aber wie?

Momentan lese ich ein sehr interessantes Buch über Entscheidungen. Gerd Gigerenzer „Risiko“. Hat mir sehr geholfen, daher hier ganz kurz. Da wird unterschieden nach verschiedenen Entscheidungstypen.
„Maximierer“ (das bin ich). Die lesen im Restaurant immer die ganze Karte, überlegen was heute im Moment wohl am ehesten die best mögliche Wahl ist, wägen ab, vergleichen Preise, hören in sich hinein auf ihr Bauchgefühl, brauchen ewig, quälen sich mit jeder Entscheidung, und wenn dann alle Gerichte aufgetragen werden, denken sie meistens, dass sie doch lieber etwas Anderes gehabt hätten. Maximieren darf man, wenn das der Entscheidungsraum überschaubar ist und nur eine begrenzte Auswahl von Alternativen besteht.
Dann gibt’s die „Satisfyer“. Die legen ein Anspruchsniveau fest, lesen die Speisekarte genau so lange, bis ein Gericht das Anspruchsniveau übersteigt und wählen dieses aus, lesen nicht mehr weiter in der Karte und denken auch nicht mehr über ihre Entscheidung nach. Zufriedene Menschen, schnelle Entscheider und insbesonderer in offenen Entscheidungsräumen (solchen ohne begrenzt überschaubares Angebot) die optimale Strategie.
Dann gibt’s die „Imitatoren“. Sie fragen den Kellner, was er heute empfehlen würden und bestellen das. Gut, wenn man gute Berater hat. Mein Großvater spielte immer eine Variante davon. Im Restaurant las er nie die Speisekarte, und wenn alle bestellten hörte er aufmerksam zu und sagte dann plötzlich „das nehme ich auch“.
Drei Varianten mit denen man bewusst spielen kann.

Tja und die Bauchentscheidungen – wenn mir jemand sagen kann, wie man dazu ein Vertrauen gewinnen kann, wenn’s immer wieder und wieder daneben geht, wäre ich dankbar.

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:49

hi oliver
ich glaub es gibt auch noch die, die verantwortung abgeben und im restaurant andere für sich bestellen lassen… 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Oliver
23. September 2013 um 19:08

Hallo Markus,

Du hast recht, aber die lesen Deinen Blog hier nicht. 😉

Mach weiter so! Oliver

Antworten
markus cerenak
24. September 2013 um 20:20

danke 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Christoph
21. September 2013 um 10:40

Man kann ja auch Preise aufstellen, sich im morphischen Feld lesen lassen, direkt sein Unbewusstes fragen oder einfach nur eine Münze werfen. Wie heisst es so schön? Wer schneller entscheidet hat mehr vom Leben.

Greetings aus dem HO,
Christoph

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:46

auf ähnliche weise haben wir es dann auch gemacht 😉
lg m

Antworten
lena
21. September 2013 um 2:04

hallo markus,
ich mag deine beiträge sehr gerne ! auch der heutige trifft wieder einiges bei uns, denn hier stehen sehr bewegende entscheidungen an. noch zaudern wir in vielem, denn kleinschrittig sind sie leider nicht möglich.
dein online-kurs zum thema bloggen interessiert mich auch sehr, wenn möglich würde ich ihn gern erwerben 🙂
denn auch bloggen wird hier ein thema sein, und ich bin noch seeehr ahnungslos.

@elke: ich mag das liedloff-buch und das continuum concept sehr 🙂

lg
lena

Antworten
Andy Schweigard
20. September 2013 um 22:01

Super Artikel mal wieder!

Mein Tipp zum Entscheidungen treffen: Sich fragen, ob die Entscheidung ein Weg mit Herz ist oder ob Ehrgeiz oder Angst uns dahin verleiten. Der Weg mit Herz ist immer ein Weg der uns stark macht und Freude bringt, während der andere uns schwächt und uns ihn verfluchen lässt (frei nach Castaneda).
Alle Entscheidungen die ich so in meinem Leben getroffen habe, haben mich irgendwo hingebracht wos mir gut ging, auch wenn direkt messbar vielleicht (noch) gar nichts dabei rausgesprungen ist. Kleines Beispiel: Ich beende mein BWL-Studium und gehe in eine andere Stadt um was zu Studieren, „wo man mal nichts verdient“. Seither fühlt sich jeder Tag richtig an (auch wenn vieles am Studium und Berufsaussichten nicht rosig sind) und jetzt stolper ich zur richtigen Zeit über diese Hamsterradverlassen-Bloggen-Lifestyle-Business-Sache und weiß wie der Weg mit Herz weitergehen soll…

Viele Grüße Andy

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:44

hi andy
freut mich, dass sich die „Hamsterradverlassen-Bloggen-Lifestyle-Business-Sache“ gut anfühlt 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Elke
20. September 2013 um 20:24

Hallo Markus,
tolle Artikel.
Der Knackpunkt in Sachen Entscheidung, ist die Wahrnehmung des Bauchgefühls und das Vertrauen darauf. Kann man lernen. Und dann : TUN.
Ein Buch das ich an alle jungen Eltern in meinem Umkreis verschenke, damit die Kinder eine Chance zum zeitigen Wahrnehmen u Vertrauen des Bauchgefühls haben Jean Liedloff “ Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“.

Bin auf kontroverse Meinungen neugierig.
Gruss
Elke

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:44

hi elke
ja das TUN ist meistens der knackpunkt!
lg m

Antworten
Patrick
20. September 2013 um 15:38

Einen wunderschönen GUUUUUUUTEN TAAAAAAAG aus Dortmund, lieber Markus… ;))

Vor einigen Jahren stand ich vor schwierigen Entscheidungen und er Angst, einen möglichen Fehler zu begehen etc. Soll ich oder soll ich nicht……..wird sich danach etwas für mich zum positiven oder eher zum negativen ändern. Ich hatte jedes Mal ein schlechtes Gefühl, wenn das Wort „Entscheidung“ fiel.

Vor allem der Sch**** innere Druck, dem ich ausgesetzt war. Ich habe dann meist alles vor mir hergeschoben bzw. Aufgeschoben. Sei es in der Partnerschaft, Familie oder persönliche Dinge. Der einzigste Ausweg den ich zum damaligen Zeipunkt kannte war………anderen die Entscheidungen für mich treffen zu lassen. Jahrelang, das war zum Ko****.

Durch Zufall, ich will hier keinen Roman schreiben etc., deshalb kürze ich es an dieser Stelle ab, bin ich auf ein Interessantes Coaching gestoßen, welches mir die Augen geöffnet hatte und mir Mut machte, in Zukunft (in kleinen Schritten) mein Leben in gewissen Lebensbereichen selbst zu lenken.

Heute fällt es mir (bis auf ein paar Ausnahmen) nicht mehr soooooo schwer, wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stehe, weil ich nicht mehr lange überlege, sondern meinem Herzen und Bauchgefühl folge. Und weißt du was……………………………..ES FÜHLT SICH GEIL AN, in vielen Dingen selbstbestimmter zu Leben………… 😀

Ich wünsche Euch für das Projekt „Bloggen“ gaaaaaaaaanz viel Erfolg und Zufriedenheit.

Grüße
Patrick

P.S.: Ich habe bereits einen kleinen Einblick vom Kurs bekommen können und bin sehr POSITIV über die Aufmachung und Proffessionalität angetan, weil die Wissensvermittlung EINZIGARTIG und ERFRISCHEND ist, ohne überlegen zu müssen: „Was will der jetzt von mir?!“ ……….Macht weiter so!!!

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:43

hi patrick
wirst ja schritt für schritt ein stammleser! find ich gut, vl mal skypen?
lg m

Antworten
Mario Schneider
20. September 2013 um 13:10

Hey Markus,

toller Blog! Wenn ich Preise für meine Schulungen festlege, gleiche ich sie am Ende immer mit meinem Bauchgefühl ab. Ich sage immer: Es muss sich rund anfühlen 🙂

Im Übrigen liebe ich diesen Prozess.

Viel Erfolg mit eurem Kurs!

Mario

Antworten
markus cerenak
23. September 2013 um 12:43

danke, können wir brauchen!
lg m

Antworten
Doris Maas
14. Februar 2014 um 12:47

Ab wann soll´s den Kurs geben?

Antworten
Miriam
20. September 2013 um 12:40

Lieber Markus,

vielen Dank für diesen Beitrag. Gerade die Preisfindung ist immer ein schwieriges Thema. Vielen Dank für den Einblick in Deine Gedankenwelt und Entscheidungsfindung.

Auch mir hilft das Bauchgefühl häufig weiter, wenn Fakten nicht mehr ausreichen. Viele Entscheidungen fälle ich aber auch über Nacht – ganz nach dem Motto „Da schlaf ich nochmal drüber.“. In der Nacht gehen die Gedanken viele Wege und kommen so häufig zu einer sehr guten Lösung. Gerade bei meinem aktuellen Projekt „Kurzhaarcollies: Ein Bildband, der Geschichten erzählt“ hat mir das sehr geholfen. Im November wird dieser hochwertige Bildband erscheinen – bis dahin stehen noch ein paar Entscheidungen bevor. Ich freue mich darauf! 🙂

Viele liebe Grüße,

Deine Miriam

Antworten
Morice
20. September 2013 um 10:50

Bauchgefühl? Klar:
Gestern erst wieder spontan einen anderen Weg nach Hause von der Arbeit gefahren, einfach so gedankenverloren eins zu früh abgebogen und dann?
Zuhause angekommen von meiner Frau erfahren das die Baustelle wieder erweitert worden ist und richtig dick Stau war. Bei mir nicht. Bin ja den anderen Weg gefahren.

Wäre es der wie immer gewesen hätte ich 10 Minuten länger gebraucht wegen der Baustelle. Kleines Ding, ich weiß. Aber wenn die Baustelle kein aufgerissenes Straßenplaster gewesen wäre, sondern ein für mich verlustreiches Projekt?

Das mit dem Bauchgefühl ist echt eine tolle Sache. Ich verlasse mich jedoch nur dann darauf, wenn ich nicht bewusst daran denke 😉

Grüße in den Tag…
Morice

Antworten
Michel
20. September 2013 um 10:44

Hey Markus,

dem Gedankengang des „Sowohl/als auch“ praktiziere ich seit einigen Monaten intensiv. Bei sehr vielen Entscheidungen, bei denen früher immer das „entweder/oder“ die Überhand gewann, versuche ich nun auch durch die „Sowohl/als auch“-Brille zu beleuchten. Klar, klappt nicht immer. Aber ich bin doch verwundert, bei welchen Dingen es klappt und wie sich dieser Gedankengang auf mein Leben bisher ausgewirkt hat.

Gruß, Michel

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andy h.
20. September 2013 um 10:40

Hallo Markus,
Die frage ist für viele sicherlich, was ist der Kurs wert, was bringt er mir? Soll man sieben? Wie die richtigen Leute erreichen?
Ist eine schwierige frage. Ehrlich, ich denk, das viele Leute die einen Blog betreiben wollen, aus dem Hamsterrad aussteigen wollen, vielleicht gar nicht die Kohle dafür haben.
Aber ebenso viele wollen aussteigen, und dabei bleibt es auch. Die zahlen dann, ich sag malne Hausnummer, so 50.-euro und tun nie was. Kostet der Kurs mehr, ist die Hemmschwelle größer- aber vielleicht auch nicht mehr erreichbar für Leute, die gerade sehr wenig zum Leben haben und nun auch noch den Kurs nicht bezahlen können. Von dem her ist es schon schwierig…..einen Preis festzulegen.
Esd gibt natürlich viele hunderte möglichkeiten, sich da einen Kopf für ein System zu machen. Aner nur mal so als Idee- Gibt es evtl. auch andere möglichkeiten als GELD??

Ich denk doch, das jeder was hat, das er geben kann, vielleicht ist auch tauschen nicht ganz sinnlos…..und die möglichkeiten derer gibt es viele. Geld ist nur etwas beschränkender.

Viele Grüße, andy

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Dario
20. September 2013 um 10:28

Mein Chef hat mich aufgrund seines Bauchgefühls eingestellt und wir sind beide froh darüber 🙂

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Anonymous
20. September 2013 um 10:04

Guten Morgen Markus!
Was soll ich sagen, als jemand, der seinem Bauchgefühl zu vertrauen gelernt hat… alles Richtig gemacht!
Worte wie Gewinnmaximierung, Preiskalkulation, bringen mich als kaufmännisch gebildeter Mensch zum schreien.
Auch wenn „nachhaltige Entscheidungen“ ein so ausgelaugtes Wortkonstrukt in unseren Zeiten ist, ist der Gedanke dahinter doch einer, bei dem die Menschen sich auf Augenhöhe begegnen.
Ich habe definitiv das Gefühl, dass wir den Worten Taten folgen lassen sollten und auch im Geschäftsleben dem Gefühlen ihren Platz lassen sollten. Und es fühlt sich gut an sich mit anderen auf gleicher Ebene austauschen zu können, das Gefühl zu haben jemanden unterstützt zu haben, ihn weitergebracht zu haben…
Ganz davon abgesehen, dass das Geschäfte machen auch gerne ein Prozess sein kann, in den man andere mit einbindet. Das gibt ein stärkeres Wir-Gefühl und einen ganz anderen Zusammenhalt.
LG

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Reinhard Dobat
20. September 2013 um 9:53

Lieber Herr Cerenak, ich finde Ihren Blog und Ihre Angebote super. Mit dem Entscheiden ist es jedoch so eine Sache. Es gibt sicher Situationen, in denen das „Bauchgefühl“ hilft, überhaupt in die Gänge zu kommen. Bei anderen Situationen kann es durchaus wichtig sein, anhand von Kriterien oder mit Hilfe von gezielteren Tools zu entscheiden. Die Art der Entscheidung entscheidet, welcher Entscheidungsweg „richtig“ ist.

Antworten
Franzi
20. September 2013 um 9:44

Moin
Schon länger lese ich hier still mit und habe auch das tolle e-book gelesen. Dazu schon mal Lob.
Deine Artikel kann man sich immer wieder durchlesen und inspirieren mich immer wieder neu. Da bin ich sehr dankbar für, das ich sie gefunden habe =)

Auf mein Bauchgefühl habe ich dieses Jahr schon zwei mal gehört und es war richtig. Ich habe einen Job angenommen und nach einem Monat wieder gekündigt, da ich mich nicht wohl gefühlt habe.
Stattessen bin ich jetzt erstmal ein wenig in der Saisonarbeit beschäftigt und kann danach wieder frei und neu entscheiden, wie es weiter geht.

Liebe grüße

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Matthias
20. September 2013 um 9:43

Wieder einmal ein toller Beitrag. Danke dafür Markus. Ich verlasse mich auch immer mehr auf mein Bauchgefühl und wurde nie enttäuscht. Mein Grundsatz zu Entscheidungen oder gar Zweifel ist: Ich gehe immer den Weg des größten Risiko´s und entscheide mich schnell. Keine Zeit mich ewig mit Entscheidungen zu befassen.

Gruß

Matthias

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Elisabeth
20. September 2013 um 9:42

Hallo MarKus,

du bist mir eine große Stütze in meinem täglichen Kleinkrieg mit mir und mit den Hamstern um mich rum. Ich bin ein Mensch der sich immer wieder neu entscheidet und auch sein Bauchgefühl häufig entscheiden läßt im Prozess. Seit August diesen Jahres bin ich ausgestiegen aus dem festangestellten Hamsterrad und bins selbständige Hamsterrad eingestiegen…ich bin asugebucht bis nächstes Jahr mit den Aufträgen für andere und meine neue Webseite ist noch unbeleckt, weil ich zuwenig Zeit finde Kunden anzusprechen, oder mich gut zu verkaufen….
Immer wieder steige ich in ein neues Hamsterrad ein…gefühlt…
Aber es hilft mir zu lesen, dass es dich gibt und du dir genau soviel Gedanken über alles mögliche machst und dauernd abwägst und neu entscheidest…das mach mir Mut einfach weiter zu gehen und mich nicht beirren zu lassen von all den guten Ratschlägen von den Hamstern um mich rum 🙂
Herzlichen Gruß

Elisabeth

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Marco
20. September 2013 um 9:23

Hi Markus,

ich bin schon sehr gespannt auf euren Online-Kurs! Ich wäre auch sehr gerne einer der ersten 50…das kommt aber wohl ganz auf den Preis an. sobald ich ihn von dir/euch erfahre werde ich mal schauen was mein Bauchgefühl mir „sagt“ 😉 .

Zurück zum eigentlichen Artikelthema „Entscheidungen treffen“:
Auch ich halte es für absolut wichtig und nötig eigene Entscheidungen zu treffen. Auch wenn das bedeutet, ein evtl. teures Produkt (z.B. deinen Online-Kurs oder dein Coaching, wobei ich hier halt nicht weiß wie teuer oder günstig ihr seid) zu bezahlen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass es sich sehr lohnt solche Ausgaben zu tätigen.
Im schlimmsten Fall hat man einfach etwas dazu gelernt…aus Fehlern lernt man nunmal am Besten 🙂 .
Aber jeder muss selbst entscheiden ob er sein Geld dazu nutzt sich persönlich weiterzuentwickeln oder es lieber für Kinobesuchen, Konsolenspiele, ständigen Discothekbesuchen, etc. auszugeben.

P.S.: Eigene Entscheidungen zu fällen ist auch ein wirklch mächtige „Methode“ um mehr Selbstvertrauen zu bekommen!

Liebe Grüße,
Marco

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Ja, das passt natürlich ;-)

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