5 Tipps für ein entspanntes Weihnachtsfest

Entspannt Weihnachten

Weihnachten ist es oft etwas stressiger, denn irgendwie wollen wir – wie jedes Jahr – ein perfektes Weihnachtsfest.

Warum ist das eigentlich so? Denn eigentlich wissen wir doch schon, dass es perfekte Weihnachten gar nicht gibt. Irgendwas ist doch immer.

Entspannte Weihnachten

Weihnachten soll es schön und gemütlich sein.

Von Gemütlichkeit ist oft nicht viel zu spüren, eher sind wir gehetzt und angespannt.

Weil so viele Dinge noch erledigt werden müssen.

Vor kurzem ist mir wieder der Satz: „Wenn wir im ganzen Jahr so viel arbeiten würden, wie am Jahresende, hätten wir 3 Monate im Jahr frei.“ begegnet. Wenn ich an mich selbst denke, kann ich dem nur zustimmen.

Dabei ist das so schade, denn gerade zum Jahresende sollten wir zur Ruhe kommen. Denn irgendwie fühlt es sich schon besser an, gestärkt ins nächste Jahr zu gehen.

Entspannte Weihnachten
Couleur / Pixabay

Lass Weihnachten ruhig angehen

Die folgenden 5 Tipps kannst du nicht nur zu Weihnachten umsetzen sondern im ganzen Jahr.

Tipp Nummer 1

Am besten schaffst du Ruhe in dir, wenn du deinen inneren Perfektionisten einfach mal in der Ecke stehen lässt.

An Weihnachten muss es nicht perfekter sein, als sonst im Jahr!

Das ist wahrscheinlich der wichtigste Tipp in diesem Artikel, denn Perfektionismus macht unglaublich viel Stress und ist vollkommen unangebracht, wenn wir es gemütlich und schön haben wollen.

Überlege dir warum es perfekt sein muss? Meinst du das das so wichtig ist?

Meistens ist es schöner, wenn es unperfekt ist, weil wir uns dann wohler fühlen und weniger gezwungen.

Tipp Nummer 2

Nimm dir Zeit jeden Tag 20 bis 30 Minuten spazieren zu gehen. Lass deinen Kopf durchpusten und gönne dir die Auszeit an der frischen Luft.

Das wird dir nicht nur körperlich gut tun, sondern auch geistig.

Beim Spazieren hörst du auf, dich innerlich zu hetzen. Außerdem macht Bewegung an der frischen Luft glücklich, weil dein Körper automatisch Glückshormone produziert.

Serotonin ist nicht nur für unser Glücksgefühl hilfreich, sondern auch für unseren Schlaf. Je mehr Glückshormone du hast, desto leichter kann dein Körper Melatonin bilden. So ist dein Schlaf tiefer und entspannter.

Tipp Nummer 3

Weniger ist mehr – in allen Dingen. Weniger Geschenke – weniger Durcheinander. Weniger Essen – weniger Unwohlsein. Weniger Alkohol – weniger Kater.

Achte unbedingt auf dein Essverhalten. Na klar wird Weihnachten geschlemmt und manchmal sieht es aus, als würden wir uns mästen. Leider geht es uns danach eher weniger gut.

Versuche das Völlegefühl zu vermeiden. Iss bis du satt bist, aber überfriss dich nicht, weil es gerade so lecker schmeckt. Ich glaube, diesen Fehler begehen wir mehrmals zum Fest oder?

Ein kleiner Tipp am Rande. Iss den Kuchen direkt nach dem herzhaften Essen und nicht eine Stunde später. Dein Insulinspiegel ist nach dem herzhaften Essen eh schon oben. Wenn du gleich den Kuchen isst, fällt der Spiegel nicht erst wieder ab um dann schnell wieder anzusteigen.

Springt der Insulinspiegel ständig, hast du ständig Stress – beziehungsweise dein Körper hat Stress. Denn der versucht immer den Insulinspiegel im Gleichgewicht zu halten.

Tipp Nummer 4

Nimm dir täglich die 5 Minuten Zeit der Stille.

Schließe deine Augen, atme tief ein und kraftvoll wieder aus und genieße 5 Minuten Stille. Atme dabei ruhig und gleichmäßig und achte einfach auf nichts. Das was ist, ist. Mehr nicht.

Tipp Nummer 5

Lass ein paar positive Momente vom Jahr revue passieren und erfreue dich ein zweites Mal. Schenke dir selbst ein Lächeln oder beglückwünsche dich zu einem Erfolg.

Entspannt Weihnachten feiern
ralfor / Pixabay

5 Tipps, die nicht nur zu Weihnachten umgesetzt werden können

Eigentlich wissen wir das doch alles und doch machen wir es nicht. Warum nicht?

Was spricht dagegen, weniger perfektionistisch zu sein oder täglich 5 Minuten der Stille zu genießen? Was spricht dagegen täglich zu spazieren?

Nichts. Wir stehen uns selbst im Wege, in dem wir uns Ausreden zurecht legen wie „Ich habe heute keine Zeit.“ oder „Es regnet.“ oder oder oder.

Wir sabotieren uns unglaublich gern und oft, weil wir Menschen sind. Menschen, die sich ihre Stolpersteine selbst in den Weg legen. Deswegen wird Prävention auch nicht wirklich groß  geschrieben.

Diese 5 Tipps sind echte Präventionsmaßnahmen. Aber warum sollten wir es tun? Weil es uns gut tut? Wieso das denn? Es ist doch alles gut.

Das kann ich immer noch machen, wenn es mal nicht so ist.

Und auch das ist eine Ausrede. Eine Ausrede, nicht ins Tun zu kommen. Nicht das zu machen, wovon wir wissen das es gut für uns ist. Nein, wir suhlen uns später lieber in unserem Schmerz.

Ich weiß, das ist wie eine Anklage und du wirst solche und ähnliche Sätze schon oft gelesen und gehört haben. Und vielleicht nervt es dich auch.

Was hat das mit Burnout zu tun?

Mich nervt es gewältig, denn ich beschäftige mich täglich mit dem Thema Burnout. Burnout gibt es nur, weil wir unachtsam mit uns selbst sind. Weil wir uns selbst vernachlässigen und den Kontakt zu uns verloren haben oder dabei sind den Kontakt zu verlieren.

Burnout ist scheiße. Denn es dauert eine halbe Ewigkeit, bis wir verstehen, dass es ein Burnout ist und dann doktern wir erst Monate, manchmal Jahre herum, machen die Welt für unser Leid verantwortlich um dann im Selbstmitleid zu versinken.

Ich weiß, wie das ist. Mein eigener Burnout ist noch nicht so lange her, als das ich das Gefühl vergessen könnte. Es ist schon schräg, wenn man die Politik für sein Leid verantwortlich macht. Schon da hätte mir ein Licht aufgehen müssen. Ist es aber nicht.

Ich habe mich noch monatelang weiter geschleppt, um dann irgendwann festzustellen, dass es so nicht weiter gehen kann.

5 Tipps, die dich vor Burnout schützen

Es sind nicht immer die großen Dinge, sondern die kleinen feinen Dinge, die dir helfen, dich zu schützen. Egal wo vor.

Die 5 Tipps helfen dir auf jeden Fall gesünder zu leben. Und sie helfen dir, dich ein Stück weit vor Burnout zu schützen.

Jetzt geht es nur noch an die Umsetzung.

Und dabei kann dir niemand helfen. Nur du selbst!

Die 72-Stunden Regel

Wenn du jetzt denkst, dass all das was ich hier für dich geschrieben habe stimmt und du das unbedingt tun müsstest, dann halte dich an die 72-Stunden-Regel.

Das bedeutet, dass unbedingt in den nächsten 72 Stunden in die Umsetzung kommen solltest. Es hilft nicht darüber nachzudenken, wann du beginnst 20-30 Minuten zu spazieren oder die 5-Minuten-Stille-Übung zu praktizieren. Sondern es hilft, es zu tun und zwar innerhalb der nächsten 72 Stunden!

Je schneller du beginnst, desto mehr Motivation hast du und es gelingt dir leichter Gewohnheiten zu schaffen. Und Gewohnheiten schaffst du, wenn du regelmäßig umsetzt.

Womit fängst du an?

 

Ich wünsche dir ein frohes und stressfreies Weihnachtsfest,

Deine Kerstin

Artikel von

Kerstin Böcker

Kerstin Böcker

Als Autorin, Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie schreibt Kerstin über die Themen Burnout und Erschöpfung. Menschen auf ihrem Weg zur Heilung und zum Glück zu begleiten ist ihre Leidenschaft. Durch die eigene Burnout-Erfahrung in 2015 weiß sie ganz genau, was Betroffene brauchen um dort wieder herauszufinden. Sie lebt mit ihrer Familie in Mecklenburg-Vorpommern, ganz idyllisch inmitten wundervoller Natur. Schreiben, Meditieren und Yoga gehören in ihren Alltag.

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Kerstin Böcker

Als Autorin, Coach und Heilpraktikerin für Psychotherapie schreibt Kerstin über die Themen Burnout und Erschöpfung. Menschen auf ihrem Weg zur Heilung und zum Glück zu begleiten ist ihre Leidenschaft. Durch die eigene Burnout-Erfahrung in 2015 weiß sie ganz genau, was Betroffene brauchen um dort wieder herauszufinden. Sie lebt mit ihrer Familie in Mecklenburg-Vorpommern, ganz idyllisch inmitten wundervoller Natur. Schreiben, Meditieren und Yoga gehören in ihren Alltag.

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