Garantiert erfolglos: Mit diesen 3 Dingen musst du aufhören.

„Und?“, fragt sie und zieht ihre linke Augenbraue nach oben. „Können Sie davon leben?“ Ein seltsamer, fast schadenfroher Unterton liegt in ihrer Stimme.

Da war sie wieder. Die Frage aller Fragen. Gerne gestellt bei Netzwerktreffen, an welchen sich mindestens 30 Prozent der Anwesenden als „Coach“ vorstellen. Me too!

Früher hab ich mich total unwohl gefühlt und gemeint, ich müsste mich rechtfertigen. Meistens hab ich dann angefangen zu belegen, warum das nicht so einfach ist. „Ich habe Kinder, ich arbeite nur mit Privatkunden, Kurzzeitcoaching ist auf 1 – 3 Sitzungen ausgerichtet.“ Usw.

Seit fünf Jahren bin ich nun selbständig.

Vor zwei Jahren habe ich meinen Teilzeit-Job gekündigt und konzentriere mich seither ganz auf mein eigenes Business als Coach. Müsste ich nicht mittlerweile echt davon leben können? 

„Ich bin nicht neidisch auf deine Privatkunden“, sagt ein Trainer zu mir, der ausschließlich mit Firmen arbeitet und deutlich mehr Umsatz macht, als ich.

„Mist!“, denke ich mir. „Hab ich mir etwa die falsche Zielgruppe ausgesucht?“

Diese zweifelnden Fragen haben mich lange beschäftigt. Ich gestehe, dass ich mein Business die ersten vier Jahre eher halbherzig betrieben habe. Ja, ich hatte eine Webseite, ja, ich habe Flyer verteilt (manchmal), ja, ich war auf XING und auf facebook.

Faulheit – Feigheit – Eitelkeit

Die drei Erfolgsverhinderer waren in diesen vier Jahren meine ständigen Begleiter. Doch ich habe es nicht gemerkt.

  • Ich war zu faul, um mehr Flyer zu verteilen. Ich hatte Angst, ich würde die Menschen nerven und habe jede Absage persönlich genommen (Eitelkeit!).
  • Ich war zu feige und zu stolz, Menschen um Hilfe zu bitten.
  • Ich hatte keinen eigenen Coach, kein Netzwerk und keinen Elevator Pitch (faul, feige und eitel – alles zusammen).
  • Ach ja, und ich war so naiv zu glauben, wenn ich ein guter Coach bin, dann kommen die Kunden schon von selbst. Pustekuchen.

Wie viele andere, habe ich Ausbildung um Ausbildung gemacht, hier noch eine Fortbildung, da noch ein Seminar, bis ich bis unter die Zähne mit Wissen, Tools und Techniken bewaffnet war. Ich dachte immer noch, es ist nicht genug.

Ich bin nicht gut genug.

Du wirst vielleicht staunen, das hat zwar auch mit Angst zu tun, aber hauptsächlich mit Eitelkeit. Ich wollte nicht anecken, nicht versagen, nicht polarisieren, nicht aus der Masse herausstechen. Ich war Everybodies Darling.

Ich war ein Wald- und Wiesen-Coach,

habe alles gecoacht, was nicht bei 3 auf dem Baum war, oder nicht hochgekommen ist. Und ich war erfolglos.

Nicht in dem Sinne, dass ich bei meinen Kunden erfolglos war. Im Gegenteil. Entspannte Gesichtszüge, strahlende Kinderaugen oder eine selbstbewusste Körperhaltung nach dem Coaching haben mir gezeigt, dass bei meinen Klienten etwas sehr Wertvolles passiert ist.

Ich habe viel positives Feedback bekommen. Ängste waren wie weggeblasen, Blockaden aufgelöst oder die Beziehung ohne Streit und entspannt. Fast alle meine neuen Kunden kamen per Empfehlung. Wie schön!

Doch ich war finanziell erfolglos.

Zu niedrige Stundensätze (viel zu niedrig!) waren ein Teil der Problematik, zu wenige Kunden eine andere. Von zwei bis drei Terminen pro Woche kann niemand leben. Ohne meinen Mann hätte ich das nicht machen können. Er sorgte für unseren Lebensunterhalt und verdiente ein paar Euros nebenher.

Doch das war mir zu wenig. Ich wollte meinen eigenen Erfolg und ich wollte maßgeblich zum Familienunterhalt beitragen.

Im Januar 2014 hat mir meine Freundin Christina den Business Momentum Contest von Markus empfohlen. Aus Spaß (und weil ich eh grad nix zu tun hatte) hab ich mitgemacht.

Ein großes AHA-Erlebnis hatte ich bei der Aufgabe, mein eigenes „Warum?“ zu hinterfragen. Wenn ich mich recht erinnere, sogar 5mal hintereinander.

Warum tue ich, was ich tue? Aha! Und warum?…

Das hat sich super angefühlt. Ich war mir meines Sinns und meiner Leidenschaft bewusst, doch hatte ich das noch nie so klar formuliert oder irgendwo aufgeschrieben. Das war großartig für mich.

Ich habe meinen Traumkunden-Avatar gebastelt und den ersten Blog-Artikel meins Lebens geschrieben.

Während meiner NLP-Ausbildung im Frühjahr 2014 wurde ich mir dann meiner Erfolgsverhinderer bewusst.

„Ach du Sch…!“ Mir wurde klar, dass ich erst etwas sage, wenn ich zu 1000 Prozent weiß, dass es richtig ist. Ich habe erst gehandelt, wenn ich sicher war, dass ich nicht versagen konnte. Ich bin kein Risiko eingegangen und habe nichts ausprobiert, was mir Angst gemacht hätte.

Ich war nett, unsichtbar und ohne Positionierung.

Die Gespräche mit Christina haben mir damals geholfen, meine Nische zu finden. Irgendwann sagte sie zu mir: „Du bist doch voll der Liebes-Coach!“

Also registrierte ich mir die Domain „Liebeleben.me“. Das fühlte sich toll an und mir war klar, ein „richtiger“ Blog musste her, mit WordPress natürlich.

Durch die Ausbildung in der fresh academy und die Vernetzung mit anderen Bloggern (wiederum angeregt durch den BMC), hatte ich plötzlich ein Netzwerk. Ich bildete mein erstes Erfolgsteam (Mastermind-Gruppe) und habe ganz viel mit anderen selbständigen Menschen telefoniert, mich per Skype unterhalten oder im Café verabredet.

Ich habe die Leitung in einem Frauen-Netzwerk übernommen und ein mehrmonatiges Business- und Bühnen-Coaching in Anspruch genommen. Ich habe angefangen, Seminare zu entwickeln, Vorträge zu halten und siehe da, der Traum von einer Speaker-Karriere ist gar nicht mehr so weit weg.

Im NLP gibt es ein Prozess-Modell, das nennt sich

TOTE – Test-Operate-Test-Exit.

Ich habe dieses Modell so verstanden, dass ich einfach mal was ausprobiere (Test), das ziehe ich dann durch (Operate), überprüfe das Ergebnis (Test) und bin entweder am Ziel (Exit), oder es war blöd und ich steige aus (auch Exit). Und probiere dann was Neues.

Ich warte nicht mehr, bis ich absolut perfekt bin, sondern probiere einfach etwas aus. Obwohl ich Schiss habe, obwohl es ein Risiko bedeutet, obwohl es in die Hose gehen kann, obwohl ich mich blamieren könnte.

Als ich mich dafür entschieden habe, das große Liebe Leben Event zu organisieren, ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Ich habe das Hotel gebucht und jedes Mal, wenn ich daran vorbei gefahren bin, hatte ich Herzklopfen.

Ich hatte Herzklopfen, als ich Markus Cerenak gefragt  habe, ob er Lust hat, bei meinem Event auf der Bühne zu stehen. Schließlich ist er DER Lifestyle-Business-Guru und Superstar der Szene. Ich hab ihn trotzdem gefragt.

Mut heißt nicht, keine Angst zu haben, Mut heißt, dass etwas wichtiger ist, als Angst.

Seitdem rockt mein Business.

Trotz Privatkunden, trotz Kurzzeit-Coaching und trotz meiner Kinder. Ich kann noch nicht unsere Familie ernähren, doch trage ich schon erheblich mehr zum Familieneinkommen bei.

Meine Arbeit fühlt sich nicht an wie Arbeit. Ich liebe, was ich tue. Ich lass es mir gut gehen und ich weiß, dass es immer weiter voran geht.

Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch! Und Business auch!

Herzlichst

Melanie

Melanie Mittermaier

Melanie Mittermaier ist Speakerin,Bloggerin und Coach. Sie unterstützt auf "www.liebeleben.me" seit Jahren große und kleine Menschen, ein entspanntes und positives Lebensgefühl zu entwickeln und mehr Spaß im Alltag und in der Liebe zu erleben.Das tut sie mit viel Herz, Humor und einer Prise Frechheit. Ihr Lachen ist ansteckend und ihre Begeisterung überträgt sich auf Ihre Leser. Sie ist glücklich verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt südöstlich von München.

2016-09-09T11:54:52+00:00 6 März, 2015|

56 Kommentare

  1. Anna 6. März 2015 um 9:46 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,
    tausend Dank für diesen Artikel! Für mich kommt er heute morgen genau zu rechten Zeit. Ich habe diese Woche schon die zweite Absage für ein von mir organisiertes Seminar bekommen und knabbere immer noch daran. Schon lange weiß ich, was zu tun wäre. Aber ich bin schon ein bisschen faul und feig endlich meine Flyer fertig zu stellen und richtig viel Werbung zu machen. Ich werde mir deinen Artikel heute noch ein paar Mal durchlesen und ihn mit sehr zu Herzen nehmen.
    Alles Liebe Anna

    • Melanie Mittermaier 6. März 2015 um 14:53 Uhr- Antworten

      Danke, liebe Anna! Ich freu mich, dass der Artikel für dich hilfreich ist :-).
      Und ja, ich weiß, was du meinst.

      Herzliche Grüße
      Melanie

  2. Silke 6. März 2015 um 11:05 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    danke für Deine offenen Worte. Für mich sind sie heute haargenau richtig und machen mir extra Mut. Erst gestern habe ich meiner Mastermind-Gruppe berichtet, dass ich ein HR-Event organisieren möchte – und mich schlichtweg nicht traue. Schon klar, dass meine Gruppe mich da nicht einfach so „entwischen“ lässt. ;o)

    Mein sechsjähriger Neffe hat mir neulich auch erklärt, wie es geht: „Ich habe mich früher nicht getraut zu rutschen. Und dann habe ich all meinen Mut genommen – und jetzt geht das Rutschen ganz leicht.“ Und dass es ihm Spaß macht, ist nicht zu übersehen.

    Ich werde immer mutiger – und Dir wünsche ich eine großartige Veranstaltung. You rock! 😀

    Fröhliche Grüße,
    Silke

    • Melanie Mittermaier 6. März 2015 um 14:56 Uhr- Antworten

      Liebe Silke,

      ich drück dir ganz fest die Daumen für dein Event. Meine Mastermind-Gruppen sind GOLD wert. Sie lassen mich auch nicht entwischen :-).

      Und von meinen Kindern habe ich schon super viel über Mut gelernt. Manchmal stöhnt mein Sohn, weil er gar nicht versteht, warum ich Angst habe :-).

      Danke schön für deine Ermutigung! Ja, ich rocke das :-)!

      Lieben Gruß
      Melanie

  3. Susanne Rohr 6. März 2015 um 14:22 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    schön, dass Du Deinen Weg so beschreibst, wie er nun mal ist. Ein Auf
    und Ab. Gerade der Start ins Business ist eine echte Herausforderung an die eigene Persönlichkeit. Und irgendwann kommt dann die Frage, die sich jeder mal stellen darf: Meine ich es wirklich ernst mit meinem Business oder will ich nur ein Hobby haben? Wenn da ein klares Ja fürs Business kommt, geht´s erst los! Ohne wenn und aber. Wie bei Dir. Dann bekommt jeder seine ganz persönlichen Erfolgsverhinderer in Griff.
    Danke für Deinen schönen Artikel.
    Viele Grüße
    Susanne

  4. Shirley Grelli 6. März 2015 um 14:41 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie

    Vielen Dank für diesen Artikel – als wär er nur für mich geschrieben:-)

    Herzliche Grüsse
    S. Grelli

  5. Katharina Boersch 6. März 2015 um 15:36 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,
    Herzlichen Dank für deine wunderbaren, menschlichen, offenen Worte „einfach aus dem Leben“ 😉
    Dieses Dilemma „Wald und Wiesen“ und auf „allen Ecken“ war lange Zeit mein täglich Brot, bloss ohne entsprechendes Einkommen – als ich begonnen habe Stellung zu beziehen und mich zu fragen „Wo will ich WARUM überhaupt hin und mit WEM“ hat sich mir das Universum geöffnet (nicht nur der digitalen Welt)
    Ich freu mich, dass es fließt und wünsch dir weiterhin viele tolle Speaker-Events – nämlich genau mit der Leidenschaft, die du mitbringst,
    Alles Liebe
    Katharina

    • Melanie Mittermaier 6. März 2015 um 20:25 Uhr- Antworten

      Liebe Katharina,

      ganz lieben Dank für deine Worte. Schön, dass es dich gibt! 🙂

      Lieben Gruß
      Melanie

  6. sabine weiss 6. März 2015 um 15:45 Uhr- Antworten

    liebe melanie,
    herrlich – ich lese deine texte wirklich sehr gerne und uns allen wäre etwas entgangen, wenn du dich von deiner feigheit unterkriegen hättest lassen. gott sei dank warst du dann so eitel, dass die halbherzigkeit nicht genug war 😉
    liebe grüße! sabine

    • Melanie Mittermaier 6. März 2015 um 20:26 Uhr- Antworten

      Liebe Sabine,

      ich danke dir von Herzen :-). Ja, zum Glück ist es so, wie es jetzt ist!

      Busserl nach Wien
      Melanie

  7. Daniela 6. März 2015 um 16:06 Uhr- Antworten

    Hallo Melanie,
    toller Artikel. Ich habe ihn verschlungen. Du hast so recht, wenn man immer versucht es allen recht zu machen und darauf bedacht ist, das immer nur alles schön ist und bloß keine Fehler zu machen, wird es nie etwas. Ich stehe noch ganz am Anfang als Coach und als Blogger, aber zwei ganz wichtige Dinge haben sich recht schnell heraus kristallisiert. Das doppel P : positionieren und polarisieren . Nur so werde ich gesehen und auch wahrgenommen. Ein klares Bild von dem was ich tue, erleichtert es meinen Kunden mich zu finden. Nicht jedem muss gefallen was ich tue, aber denen denen es gefällt um so mehr. Ich weiß gar nicht, wie ich alles was mir dazu gerade schon wieder im Kopf herum schwirrt, in einen Kommentar packen soll 😉 Vielleicht sollte ich auch irgendwann mal einen Artikel daraus machen.
    Dieser ist jedenfalls richtig toll und gibt viel Motivation 🙂 Danke Melanie!
    Viele liebe Grüße Daniela

    • Melanie Mittermaier 6. März 2015 um 20:28 Uhr- Antworten

      Liebe Daniela,

      vielen, vielen Dank! Ja, du hast Recht. Wir können es sowieso nicht allen Recht machen, also am Besten uns selbst :-).

      Ich wünsche Dir ein ganz tolles und erfolgreiches Business!

      Lieben Gruß
      Melanie

  8. Alexandra 6. März 2015 um 19:37 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie, danke für diesen schönen Artikel. Toll, wie du dich entwickelt hast. Mit viel Mut! Daran werde ich mir ein positives Beispiel nehmen.

    Mut heißt, dass etwas wichtiger als Angst. Abgeschrieben und an die Wand gepinnt! 🙂

    Liebe Grüße Alexandra

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:40 Uhr- Antworten

      Liebe Alexandra,

      wie cool: abgeschrieben und an die Wand gepinnt :-).

      Freut mich, dass ich dich inspirieren darf!

      Herzliche Grüße
      Melanie

  9. Martin Feigenwinter 6. März 2015 um 22:05 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie
    Schön geschrieben! Kommt mir in einigen Punkten bekannt vor. 😉
    Als Athlet ist es normal, dass Du auf „Regional Niveau“ startest und Dich entwickelst. Wie kommt es, dass wir im Business gleich in der Olympiamannschaft einsteigen wollen? -Zähle, bald kann ich sagen: zählte mich auch dazu. Ist es die Angst vor dem Versagen? Wirtschaftsverdorben „first time right“ oder ?? Womöglich von allem ein bisschen. Entscheidend ist, dass wir unsere Möglichkeiten nutzen. Nicht? Dazu gehört auch der Mut Neues zu Wagen und seinen Weg zu gehen… …andere gibt es schon genug…
    Lieber Gruß
    Martin

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:42 Uhr- Antworten

      Lieber Martin,

      vielen Dank! Toller Gedanke, dass ein Sportler auch nicht bei Olympia einsteigt. Na klar!!! Und genau das macht ja so viel Spaß: ausprobieren, Neues wagen, stolz auf sich sein, mal scheitern, wieder loslegen, … Rock n Roll :-).

      Liebe Grüße
      Melanie

  10. Linda 7. März 2015 um 7:21 Uhr- Antworten

    Hallo Melanie,
    ein wirklich schöner Artikel!
    Beeindruckend finde ich immer wieder, wenn Selbstständige niedrige Honorare damit begründen, dass es anderes nicht möglich ist. Dass man davon nicht leben kann, spielt erstmal eine Rolle 🙂
    Ich war auch in dieser Falle, bin aber gerade (erfolgreich) dabei, mein Money-Mindset zu bearbeiten. Dein Beitrag hier bestätigt mich wieder 🙂

    Danke,
    Linda

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:44 Uhr- Antworten

      Liebe Linda,

      wie schön! Ja, das Money-Mindset spielt eine sehr große Rolle.

      Herzlichen Dank für deine Worte!

      Sonnigen Gruß
      Melanie

  11. Mischa 7. März 2015 um 12:33 Uhr- Antworten

    Hi Melanie,

    ein herzerfrischend-ehrlicher Artikel. Vielen Dank dafür.

    Ich bin gerade am Beginn meiner Selbstständigkeit und stelle mir natürlich auch 1000 Fragen, was alles zu tun ist und was ich von wem noch lernen sollte.

    Zum Glück habe ich aber keine Angst, mich und meine Produkte sichtbar zu machen und einfach mal was auf den Markt zu werfen. So war und ist es eine unglaublich lehrreiche Erfahrung, mit zwei Freunden ein erstes Internet-Dienstleistungsprojekt gelauncht zu haben und die Reaktionen drauf zu sehen.

    Liebe Grüße und weiter viel Erfolg als Coach

    Mischa

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:46 Uhr- Antworten

      Hi Mischa,

      vielen Dank für dein Feedback! Das freut mich sehr.

      Toll, dass du keine Angst hast und einfach TOTE anwendest :-).

      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und mega viel Spaß bei deiner Selbständigkeit!

      Liebe Grüße
      Melanie

  12. Robert Kraxner 8. März 2015 um 15:34 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    danke für den wunderbaren Artikel und deine Offenheit, dass du über Faulheit, Feigheit und Eitelkeit schreibst.

    Hier liegt nämlich oft der Knackpunkt versteckt.

    Entscheidend ist nämlich, dass diese überwunden werden müssen, um ein erfolgreiches Business zu führen!
    Die Schwierigkeit dabei ist, so zumindest meine Erfahrung, diese Faktoren zu erkennen, sich einzugestehen und vor allem eine Lösung zu finden!

    Dein Artikel hat mich dazu angeregt, wieder Stärker zu reflektieren, wie stark diese Faktoren in meinem Business mitschwingen und an welchen Schrauben ich drehen darf.

    Alles Liebe
    Robert

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:48 Uhr- Antworten

      Lieber Robert,

      ja, das bestätigen mir viele Selbständige auch in Gesprächen. Immer wieder reflektieren und diverse Schräubchen drehen :-).

      BTW mach ich das in meiner Ehe und anderen Lebensbereichen auch 🙂

      Lieben Gruß
      Melanie

  13. Sylvia Grotsch 8. März 2015 um 21:30 Uhr- Antworten

    „Und?“, fragt sie und zieht ihre linke Augenbraue nach oben. „Können Sie davon leben?“

    Wie oft habe ich diese Frag gehört, bei dem „verrückten“ Beruf, den ich ausübe (seit 30 Jahren).

    Antwort: „Seh´ ich so aus als sei ich schon tot?“

    Danke, Melanie, für diesen herzerfrischenden Artikel!
    Sylvia Grotsch

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:50 Uhr- Antworten

      Liebe Sylvia,

      ich hab grad einen ganz lauten Lacher losgelassen :-)!!!

      Seh ich so aus, als wäre ich tot??? Welch sensationeller Konter!

      Danke Dir!

      Liebe Grüße
      Melanie

    • Bettina 12. März 2015 um 16:16 Uhr- Antworten

      finde die Antwort auch herrlich………..genial, die werd‘ ich dir klauen, liebe Sylvia, wenn mich in Zukunft wer fragen wird ………..

      lg Bettina

  14. Michael Geerdts 9. März 2015 um 9:22 Uhr- Antworten

    Hallo Melanie,

    herzlichen Dank für diesen schönen Artikel. Mutig, offen, klar. Das hat mir sehr gefallen..schöne Story,

    Michael.

  15. Sylvia Schoofs-Budig 9. März 2015 um 9:30 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    ich bin auch ganz berührt, weil du meine Lebenssituation beschreibst.
    Ich fühle mich in der Faulheit , Feigheit und Eitelkeit erwischt. Kein Wunder finde ich die Worte hart und möchte sie gerne umformulieren in Mutlosigkeit, Verdrängung, nicht hingucken und Bequemlichkeit, damit ich sie leichter akzeptieren kann. Bei mir kommt noch dazu, dass ich mich gar zu gerne ablenken lasse, das habe ich gerade erst heute morgen wieder entdeckt.
    Danke für Dein Mutmachen. Ich nheme mir jetzt ein beispiel in -Dir…….es hilft mir mich mich aus meiner Komfortzone zu bequemen;). vielen Dank und viel erfolgreiches weiteres Vorankommen bei Dir.
    Liebe Grüße Sylvia

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:53 Uhr- Antworten

      Liebe Sylvia,

      ja, das kenne ich :-). Ich finde es auch charmanter, wenn ich ein bisschen Angst habe oder etwas bequem bin.

      Doch eine kalte Dusche hilft manchmal besser beim Aufwachen :-). Im Nachhinein ist es auch gar nicht mehr schlimm. Ich bin dankbar, dass ich das so klar erfahren durfte.

      Liebe Grüße
      Melanie

  16. Susanne Staeudel 9. März 2015 um 9:39 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    da ist Dir ein sehr persönlicher, sympathischer und ehrlicher Artikel gelungen, der mich beruhigt, tröstet und motiviert!

    Vielen herzlichen Dank 🙂

    Besonders Dein Abschlusssatz tut mir gut:
    „Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch! Und Business auch!“

    Auf dem besten Weg dazu (hoffentlich)
    Susanne

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:54 Uhr- Antworten

      Liebe Susanne,

      es freut mich sehr, dass mein Artikel dich tröstet und motiviert!

      Den Abschlusssatz sage ich mir im Alltag immer und immer wieder :-). Und er hilft!

      Lieben Gruß
      Melanie

  17. Colette 9. März 2015 um 9:42 Uhr- Antworten

    Dein Artikel hat mich sprachlos gemacht, liebe Melanie!
    Wie ein Spiegelbild das man täglich sieht und doch nicht täglich kennt oder versteht.
    Ich denke Du sprichst einigen Menschen aus der Seele – mir jedenfalls.
    Deine ehrlichen Worte bewegen und hinterlassen einen tiefen Eindruck der Erkenntnis – Danke dafür!
    Alles Liebe
    Colette Musil
    Colette

  18. Marianne 9. März 2015 um 9:49 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    danke für diesen erfrischenden Beitrag. Alles was du schreibst kenne ich genau. Es kostet mich immer wieder Mut, Neues in die Welt zu bringen. Doch es geht immer besser. Dran bleiben, Spass haben und mir treu bleiben, das sind so meine Worte.

    Herzlichst Marianne

    • Melanie Mittermaier 9. März 2015 um 10:57 Uhr- Antworten

      Liebe Marianne,

      ja, wir dürfen dran bleiben und uns selbst treu sein. Und den Spaß an der Sache nie aus den Augen verlieren :-).

      Vielen Dank!

      Herzliche Grüße
      Melanie

  19. Ralf 9. März 2015 um 11:49 Uhr- Antworten

    Hallo Melanie,
    toll, klare offene Worte wie die Dinge manchmal laufen und man bekommt es nicht mit. Für mich ist es sehr inspirierend zu lesen, dass es vielen Mensch genauso geht wie mir. Aber die gut Nachricht, wie du auch beschreibst und wie es selbst festgestellt habe: Unternimm etwas und vieles wird sich ändern.
    Danke für diesen schönen Artikel.

    Ralf

  20. Jasmin Mötefindt 9. März 2015 um 12:41 Uhr- Antworten

    Danke für diesen Artikel!
    Ich fahre auch noch immer mit angezogener Bremse – ich weiß, das ich mein eigener Erfolgsverhinderer bin. Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, erfolgreich zu sein.
    Immerhin habe ich schon mal diese Erkenntnis.

    Gerade stelle ich mich neu auf und dann wird hoffentlich der Knoten endlich platzen.

    Danke und weiterhin viel Erfolg

    Viele Grüße aus Niedersachsen
    Jasmin

  21. Melina 9. März 2015 um 23:26 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,
    vielen Dank für diesen genialen Artikel! Einem einem Jahr „herumwurschteln“ bin ich jetzt auch endlich im Stadium „Alte, beweg deinen Hintern!“ angekommen. Fühlt sich also sehr vertraut an, was du sagst. 😉

    Deine selbstironische Art zu schreiben ist genial!

    Liebe Grüße
    Melina

  22. Beate 10. März 2015 um 1:41 Uhr- Antworten

    wie schön, dass es nicht nur mir so geht!

    und danke für die kalte Dusche (ich hab vor ein paar Wochen angefangen, morgens zum Abschluss kalt zu duschen – im Winter echt brrrr…)

    schade, dass ich nicht zu Deinem Event kommen kann, der Termin ist leider schon anderweitig verplant, dabei wäre Bad Aibling sogar gut erreichbar 🙁

    auch das ist etwas, das ich gut kenne: „ach schade, dass ich das nicht früher erfahren habe“. weil ich oft einfach zu spät dran bin mit werben.

    ich wünsch Euch allen einen grossartigen Liebe Leben Tag,

    liebe Grüsse, Beate

    • Melanie Mittermaier 10. März 2015 um 13:00 Uhr- Antworten

      Liebe Beate,

      schade, dass du nicht kommen kannst. Das wird ein wundervoller Tag :-). Und es kommt eine neue Gelegenheit!

      Ich habe mit der Werbung schon im November begonnen. Und da war es den Leuten noch zu früh :-).

      Ganz liebe Grüße
      Melanie

  23. Melanie Mittermaier 10. März 2015 um 9:21 Uhr- Antworten

    Liebe Jasmin,

    dranbleiben lohnt sich immer. Manchmal platzen kleine Knoten, manchmal ganz große! Hab ganz viel Spaß dabei, dich neu zu erfinden und ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

    Lieben Gruß
    Melanie

  24. Martina 10. März 2015 um 15:25 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    ich gratuliere Dir zu diesem Artikel und dazu, dass Du den Mut hattest Dir so offen in die Karten schauen zu lassen. Ich wünsche Dir, dass Dein Event ein Mega-Erfolg wird, worin ich ziemlich sicher bin, und dass Du weiterhin so beherzt Deinen Weg gehst! Viele Grüße

    Martina

  25. Roswitha Uhde 21. März 2015 um 1:11 Uhr- Antworten

    Was für ein wunderbarer Artikel, liebe Melanie. Ich bin total von der Rolle. Hast du da über mich geschrieben? In jeder einzelnen Zeile habe ich mich wiedererkannt. Wahnsinn!!!
    Verfluchte Angst! Verfluchter Perfektionismus!
    Faul bin ich ja wirklich nicht und ich lerne, lerne und lerne.
    ABER, ich setze das Gelernte nicht um, aus Angst, nicht gut genug zu sein.
    Das ist doch zum Verrücktwerden. Ich habe mich vor 3 Jahren mit 63 selbständig gemacht und bin immer noch nicht schlau genug?
    Um endlich in die Pötte zu kommen, habe ich mir jetzt – nach 3 Jahren Wurschteln und Tausende Euro oft sinnloser Investitionen – einen Coach gesucht. Die Verzettelei muss endlich ein Ende haben. Ich sitze sieben Tage die Woche bis zu 12 Stunden am Rechner, und was kommt am Monatsende raus? Kaum der Rede wert. Dabei weiß ich, wie´s geht.
    Na, mein Coach wird mich schon auf Trab bringen. Da bin ich mir ganz sicher.
    Ich danke dir ganz doll für diesen tollen Schubser und wünsche dir all den Erfolg, den du verdienst.
    Ganz herzliche Grüße aus Berlin,
    Roswitha

    • Melanie Mittermaier 24. März 2015 um 11:41 Uhr- Antworten

      Liebe Roswitha,

      ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Ich freu mich sehr, dass ich dich ein bisschen „schubsen“ durfte :-).
      Es ist ja bereits eine großartige Leistung, sich mit 60 selbständig zu machen. Andere warten auf die Rente oder haben alle Träume und Sehnsüchte begraben. Sei stolz auf dich!

      Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Fokus und dann klappt das schon :-). Ich drück dir ganz fest die Daumen und wünsche dir das Allerbeste!

      Liebe Grüße
      Melanie

  26. Manuela 30. März 2015 um 11:14 Uhr- Antworten

    Liebe Melanie,

    prima, dass Du einen Artikel nur für mich geschrieben hast 😉

    Danke! Mein Schweinehund ist jetzt sauer, denn er bekommt nicht mehr so viel Beachtung wie früher…

    Herzliche Grüße
    Manuela

  27. […] Wir selbst sabotieren unseren Erfolg am allermeisten. Wie? Durch Mindfuck: Schuldgefühle, Selbstzweifel, Bescheidenheit, Neid, Feigheit, Faulheit und Eitelkeit. […]

  28. […] Garantiert erfolglos: Mit diesen 3 Dingen musst du aufhören […]

  29. […] habe keine Flyer verteilt, nicht an meiner Homepage gearbeitet und auch sonst nichts wirklich Produktives getan. Ich […]

  30. […] drei Erfolgsverhinderer waren damals: Feigheit, Faulheit, Eitelkeit. Zum Glück ist das heute […]

  31. erfolglos-leben 14. Juli 2017 um 17:19 Uhr- Antworten

    Toller Artikel. Eitelkeit ist ein guter Ansatz, der einen am Erfolg hindert und abschottet.

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