Erfolgreich werden in allem, was du tust. 18 Schritte, die dir das ermöglichen!

Wir kennen sie alle: die klugen Ratgeberbücher, die vollgepackt sind mit extrem weisen Tipps, wie du dein Leben meisterst. Auch die Zunft der Blogger ist gut dabei mit erhobenem Zeigefinger Hinweise zu geben, was man tun muss. Was richtig und was falsch ist. Am besten wäre es, wenn es dann noch wissenschaftliche Studien und Statistiken gäbe, die die Aufzählungen untermauern.

Nur da wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Den Menschen sind Menschen und funktionieren nicht nach Schema F. Jeder hat seinen eigenen Kopf, seine eigene Geschichte, seine eigenen Werte und Glaubenssätze. Daher dürfen wir akzeptieren, dass wir nicht über einen Kamm zu scheren sind.

Ich hätte es mir jetzt leicht machen können und eine normale „Tu das, tu jenes“ und „Hör auf damit und mach das nicht mehr“ Liste machen können. Ich hoffe inständig, dass mir das überhaupt nicht geglückt ist!

Was ist Exzellenz?

Ich habe mich eingangs gefragt: Was bedeutet es, wenn Menschen exzellent sind. Wenn sie etwas wirklich gut können und aus der Masse heraus ragen. Welche Faktoren sind es, die dir Kraft und Mut geben, das Hamsterrad zu verlassen? Welche Fähigkeiten sind es, die den Unterschied machen und wie kann jeder Einzelne also du und nicht zuletzt auch ich davon profitieren.

1) Erkenne deine Mission

Ich weiß, davon spreche ich immer, aber ich kann es nicht oft genug sagen. Du wirst nur dann gut, wenn du für etwas brennst. Ich war früher nie jemand, der mit glühender Leidenschaft an die Dinge heranging, und erkenne mich heute nicht wieder. Höre nur auf dich, wenn es darum geht, deine Mission zu finden. Bringe Herz und Verstand in Einklang. Und es ist O.K. zu zweifeln. Es ist O.K. Angst zu haben. Überlege dir, wann du im Leben schon mal Angst hattest und es trotzdem getan hast. Du kannst es bereits.

2) Lebe deine Werte.

Werte? Was soll das denn sein? Vielleicht ist das Wort in einer Konsum- und Ellbogengesellschaft wie der unseren ein wenig angestaubt. Ich glaube aber ganz besonders im beruflichen Kontext an Karma. Wie heißt es so schön „What you deserve, is what you get“. Du brauchst gar nicht lang über deine Werte nachdenken oder was du unter Business Karma verstehst. Behandle andere Menschen und auch etwaige Kunden und Kooperationspartner einfach so, wie du behandelt werden möchtest. Der Rest passiert von selbst.

3) Öffne dein Herz.

Ich weiß, wie wichtig die Rationalität und die Fakten im Berufsalltag sind. Entscheidungen werden nicht mit dem Herzen getroffen, sondern auf Basis von Kennzahlen. Ich habe für mich beschlossen, so etwas sein zu lassen und zu vertrauen. Oh mein Gott, jetzt kommt er mit dieser Masche an: Einfach nur vertrauen und alles wird gut. Ich kenne diese Bedenken. Ich hatte sie selbst jahrelang. Und das Leben ohne Vertrauen hat mich nicht weiter gebracht. Warum also Strategien weiterhin verfolgen, die nicht zum Ziel führen? Warum nicht einfach mal etwas anderes ausprobieren? Versuchen wir es doch einmal mit „menschlich sein“ …

4) Höre zu.

Menschen haben viel zu sagen (Ok, nicht ales davon ist immer sinnvoll, aber das ist ein anderes Thema. Du kannst aber unglaublich viel lernen, wenn du einfach nur zuhörst. Sogar dann, wenn das Gesagte nicht sehr sinnvoll ist, kannst du zumindest über diese Menschen etwas lernen.

5) Lerne täglich Neues.

Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal etwas gelernt. Oder noch genauer gefragt: Wann wolltest du das letzte Mal etwas lernen. Ich denke, dass du dann weißt, dass du deine Leidenschaft gefunden hast, wenn du nicht genug bekommen kannst, wenn du mehr wissen und mehr können willst. Und sobald du es kannst und weißt sich die nächsten Türen öffnen und du es nicht erwarten kannst wieder ein Lernender zu werden.

6) Beobachte deine Emotionen.

Vorsicht: Nicht mit Gefühlskälte verwechseln. Du wirst wirklich herausragend, wenn du deine Emotionen benutzt, um dich von ihnen tragen und motivieren zu lassen und sie erkennst, wenn sich die bremsen. Du musst nicht einmal aktiv dagegen „ankämpfen“! Blicke einfach mit deinem geistigen Auge wissend auf deine Gefühle. Dieses Reflektieren alleine gibt mir Kraft. Kraft für den nächsten Schritt.

7) Erkläre jemanden etwas.

Ich werde erst dann in einem Bereich wirklich gut, wenn ich es anderen erkläre. In meiner Tätigkeit als Trainer ist das für mich immer Augen öffnend. Ich plaudere jetzt ein wenig aus dem Nähkästchen, weiß aber, dass es vielen Kollegen so geht. Erst dann, wenn du etwas anderen zeigst, lehrst, erklärst, erläuterst gehst du mental und emotional so richtig in diesem Thema auf. Versuche es und es wird ein großer Sprung für dich sein.

8) Erkenne die Grenzen in deinem Kopf.

Ganz einfach: Jedes Mal wenn deine innere Stimme sagt „Das kannst du nicht“ ist deine Antwort „Sei doch einfach still“ (Ich habe diese Strategie vom NLP-Erfinder Richard Bandler geklaut. Er ist ein wenig strenger mit sich. Er sagt zu seinem inneren Schweinehund stets: „Shut the fuck up“)

 

9) Übe täglich.

Einleuchtend. Wenn ich gut werden will, dann muss ich üben. Aber genauso wie dir Arbeit nicht als Arbeit vorkommt, wenn es deine Leidenschaft ist, kommt dir üben nicht wie üben vor. Du tust einfach das, was du liebst. Ich habe schon immer viel geschrieben und dachte immer, dass ich das gut kann. Seit ich aber mehrmals pro Woche schreibe, weiß ich erst wirklich, was da nach oben hin noch alles offen ist.

10) Verscheuche die Vampire.

Wir sind umgeben von Menschen, die uns bremsen und uns sagen, was wir ohnehin nicht können oder erreichen werden. Da wir aber nicht mit anderen Menschen wie in Teil 1 mit unserer inneren Stimme umgehen können, wende dich einfach ab. Es klingt ein wenig kaltschnäuzig, aber Menschen die dich nur ausbremsen haben in deiner Umgebung nicht wirklich viel verloren. Lass sie aus deinem Leben gehen.

11) Umgib dich mit Role Models

Quasi als Gegenbewegung zum vorherigen Punkt ist die für mich beste Strategie, um herausragend zu werden, sich mich Menschen zu umgeben, die herausragend sind. Das muss gar nicht der gleiche Bereich sein. Verbringe einfach mehr Zeit mit Menschen, die irgendetwas zur Meisterschaft gebracht haben. Alleine die Energie, die sie ausstrahlen, ist dies wert.

12) Vergib dir

Vermutlich habe ich viel öfter die falsche Abzweigung genommen, als mir lieb ist. Und vermutlich kannst du mit genauso vielen Fehlern, Rückschlägen und Niederlagen aufwarten, wie ich. Eines steht fest. Das kann dir und mir herzlich egal sein.

13) Kremple die Ärmel hoch.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Reden, denken und planen hat noch niemand zur Meisterschaft gebracht. Handeln schon. Ich weiß, wie mir es geht. Ich bin ein großer Planer und Aufschieber. Aber mehr und mehr liebe ich die Energie in mir, wenn ich es tue. Wie du bin auch ich jedes Mal aufs Neue von der Kraft des Tuns erstaunt.

14) Widme dich der Kunst.

Von niemand anderen kann man Liebe zu Detail besser lernen, als von Künstlern. Maler, Musiker, Bildhauer, Schauspieler, Fotografen, Sänger sind alle beseelt von Leidenschaft. Das macht jeden Künstler herausragend. Knüpfe Kontakte zu schöngeistigen Menschen, ihr Spirit kann dir den Weg zur Exzellenz zeigen.

15) Träume!

Jawohl. Erinnere dich an die Luftschlösser und Hirngespinste deiner Kindheit und hole sie dir zurück. Und kümmere dich einen Dreck darum, ob dich andere für einen Tagträumer halten. Sie kennen deine Träume nicht. Sie wissen nicht, wie großartig sie sind.

16) Frage jemanden um Rat.

Es gibt Menschen, die können etwas besser als du. Frage sie, wie sie es tun. Zügle aber deine Gedanken, wenn das eine oder andere für dich absonderlich klingt. Wenn dir eine Hummel erklärt wie sie fliegt, kommst du ja auch nicht mit der Erkenntnis daher, dass sie das aus wissenschaftlichen Gesichtspunkten gar nicht können dürfte.

17) Achte auf deinen Schlaf.

In unserer Zeit müssen viele das Schlafen erst wieder üben. Es braucht kein Ritual, keinen gedanklichen Rückblick auf den Tag, keine Schlafmeditationen, keine Zielsetzung (heute gehe ich mal früh schlafen und erhole mich so richtig). Gehe mit dem Schlaf mental um wie mit deinem Atem. Mache keine große Sache daraus, keine Wissenschaft, keinen Wettbewerb. Schlafe einfach.

18) Atmen und denken.

Wenn ich schon den Atem angesprochen habe. Exzellent wirst du vor allem durch Achtsamkeit. Du bist keine Flipperkugel, die unaufhörlich herumgeschossen wird. Atme ein und beobachte deine Gegenwart. Sie es nämlich im Unterschied zur Vergangenheit und Zukunft real.

 

„Du bist, was Du tust. Exzellenz ist keine besondere Begabung, sondern eine reine Gewohnheit.“

Aristoteles

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

Teilen
Pin
+1
Twittern