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Berufliche Ziele reichen nicht. Das brauchst du für einen erfüllten Lebensplan.

Lebensplan

Wäre es nicht toll, wenn du einen schriftlichen Plan für alles hättest, was du im Leben erreichen möchtest? Wenn du immer genau wüsstest, wo du gerade in deinem Leben stehst und was du wann zu tun hast, um deine Ziele zu erreichen?

Genau das kannst du haben, wenn du dir einen persönlichen Lebensplan erstellst. Aber keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist.

Ein persönlicher Lebensplan ist quasi eine Blaupause für dein Leben, die darauf basiert, was dir wichtig ist (also so etwas wie der Sinn des Lebens).

Machst du deinen Lebensplan richtig gut, gibt er dir eine genaue Richtung an, was du wann zu tun hast, um deine Ziele zu erreichen.

Du findest darin nämlich alle deine Wünsche, Bedürfnisse und Werte und zwar in allen Bereichen deines Lebens. Du legst genau fest, wo du dich noch weiterentwickeln möchtest und was du zum Beispiel in den Bereichen Weiterbildung, Beziehungen und Karriere noch erreichen willst.

So hast du deine Ziele immer vor Augen und bist weniger geneigt Dinge zu tun, die nichts dazu beitragen können, diese Ziele auch zu erreichen. (Du hast keine Ahnung, was du willst? Hier eine kleine Entscheidungshilfe.)

Das klingt doch super, oder?

Ein bisschen etwas musst du aber schon dafür tun. Du musst dich deinen Wünschen, Bedürfnisse und Werten, aber auch deinen Ängsten und negativen Glaubenssätzen stellen.

Aber fangen wir von vorne an.

Wurde deine Arbeitsleistung schon einmal von einem Vorgesetzten bewertet?

Als ich noch in einem Angestelltenverhältnis war, wurden einmal im Jahr die vergangenen Leistungen beurteilt und auf Basis dessen ein Plan für die Zukunft erstellt.

Dieser Plan enthielt Ziele, Aufgaben, Projekte und Fähigkeiten (jene Fähigkeiten, die bereits da waren und genutzt werden konnten und jene, die noch verbessert werden durften).

So in etwa kannst du dir auch deinen Lebensplan vorstellen.

Ran ans Erstellen

Dein Lebensplan darf alle Aspekte deines Lebens betreffen – Weiterbildung, Beziehungen, Karriere und alle anderen Bereichen, die du inkludieren willst.

Am einfachsten ist es, wenn du einen Bereich nach dem anderen angehst. So kannst du dich wirklich voll und ganz darauf konzentrieren.

Plane nicht zu weit voraus

Wenn du dich mit deinem Leben und deinen Zielen beschäftigst, ist es am Anfang am einfachsten, wenn du dir deine Ziele „nur“ für die nächsten 12 Monate setzt.

Das ist noch eine halbwegs absehbare Zeit.

Würdest du dir gleich die nächsten zehn Jahre vornehmen, könnte dich das erst einmal hemmen. Das ist verständlich, wer weiß schon genau, wo er in allen Lebensbereichen in zehn Jahren stehen will.

Passender Artikel:  Ein Plot zum Pläne planen - oder was ich als Autor fürs Leben gelernt habe

Das heißt natürlich nicht, dass du dir keinen Plan auf lange Sicht machen sollst.

Es ist aber einfacher, wenn du zunächst mit einem Jahr beginnst.

Setze dir also Ziele, die du in den nächsten 12 Monaten erreichen möchtest. Und zwar in allen Bereichen deines Leben, in denen du wachsen willst.

Nimm dir dabei, wie schon vorher erwähnt, am besten einen Bereich nach dem anderen vor.

Willst du das nächste Jahr gleich nutzen, um in allen Lebensbereichen voll durchzustarten? Wie wäre es, 2017 zum Jahr deines Lebens zu machen? Klingt gut? Dann schau mal hier vorbei.

Wo liegen deine Fähigkeiten

Im Zuge der Erstellung deines Lebensplans ist es sehr sinnvoll, ganz ehrlich zu dir zu sein.

Was kannst du richtig gut? Und wo ist noch Verbesserungsbedarf?

Welche Fähigkeiten solltest du noch weiter ausbauen, wenn du deine Ziele erreichen möchtest?

Sei dabei bitte fair zu dir selbst. Du kannst nicht alles können.

Werde dir einfach bewusst, was du bereits kannst, was du noch ausbauen kannst und was du niemals können wirst.

Es ist vollkommen okay, etwas nicht zu können. Wir sind alle Menschen und kein Mensch auf der Welt kann alles können.

In Hinblick auf deine Ziele solltest du also auch realistisch sein.

Angenommen, du möchtest ein Boot bauen.

Vielleicht bist du unglaublich gut darin, Entwürfe zu zeichnen und den Bauplan für ein Boot zu erstellen.

Um wissen zu können, welches Material am besten verwendet wird, musst du dir noch das nötige Wissen aneignen.

Wenn du aber partout kein Talent beim Bauen hast und die Chancen darauf, dass du die Nägel endlich triffst, sehr schlecht stehen, solltest du einsehen, dass es nicht in deinen Möglichkeiten liegt, das Boot ganz alleine zu bauen.

Sei ausführlich und genau

Wenn du deine Ziele erarbeitest, macht es durchaus Sinn, wirklich genau zu sein.

Angenommen, du möchtest mehr Freunde gewinnen.

Dein Ziel könnte also heißen: Ich will mehr Freunde haben.

Das ist halt sehr unspezifisch und du wirst anhand dieses Ziels nicht wissen, was du zu tun hast, um es auch zu erreichen.

Dein Ziel könnte lauten: Ich will innerhalb der nächsten zwei Monate jemanden finden, mit dem ich mich über Stricken unterhalten kann.

Dieses Ziel ist wesentlich deutlicher und du kannst deinen Erfolg messen.

Du weißt, welches Hobby du teilen möchtest und kannst dich dadurch auf eine bestimmte Menschengruppe sowie Orte, an denen du Bekanntschaften schließen kannst, konzentrieren.

Nur wenn du dich auf alle Bereiche deines Lebens konzentrierst, die dir wichtig sind und du es wirklich genau machst, kann dir dein Lebensplan eine gute Hilfe sein.

Passender Artikel:  Infografik Ziele - Für die Lesefaulen unter uns

Er ist ein tolles Werkzeug, um das Leben zu erreichen, das du dir wünschst. Denn seien wir uns mal ehrlich, wenn du nur an deine beruflichen Ziele denkst, bleiben sicher deine Beziehungen auf der Strecke – und andersrum.

Ein erfüllendes Leben wirst du da schon eher erreichen, wenn nichts, das dir wichtig ist, hintenan stehen muss.

Fühl‘ dich pudelwohl!

Herzliche Grüße,

Natascha

P.S.: Ich bin der Meinung, Vorbeugen ist besser als Heilen.

6 Comments on “Berufliche Ziele reichen nicht. Das brauchst du für einen erfüllten Lebensplan.

Silvia
13. März 2017 um 23:06

Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen!

Antworten
www
30. Januar 2017 um 13:53

Eine feste Dosis des Wissens. Im wesentlichen weitergegeben. Der Wert an sich.

Antworten
Murat
27. Januar 2017 um 1:52

Hallo Markus, ich habe diese Blog heute durch Zufall besucht. Hammer! Richtig gute Artikel, die Du da schreibst. Ehrlich gesagt bin ich begeistert, von dieser Einstellung die Du vermittelst. Ich werde morgen mal weiter lesen und hoffen, dass ich noch mehr gute Artikel hier finde.^^

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Uwe
17. Januar 2017 um 11:53

Hallo Markus, so ein Lebensplan hilft immer. Ich finde deine Anregungen sehr gelungen. Ich bin zwar schon fast am Ende meiner beruflichen Lebensplanung, aber das kann man auch allgemein gut einsetzen. So braucht man nicht mehr zu hinterfragen: Habe ich was verpasst. Lieben Gruss Uwe

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Joh Bruns
23. November 2016 um 10:04

Hi Natascha, guter Artikel! Habe selbst erst vor kurzem noch einmal eine neue Zielliste erstellt für jeden meiner Lebensbereiche und kann daher definitiv bestätigen, dass je genauer diese ist, desto besser diese auch erreichbar sind. Habe allerdings einen kleinen Perspektivwechsel vorgenommen: Statt „Zielen“ heißen sie bei mir jetzt „Versprechen“, da ich mich selbst für ein Versprechen deutlich mehr verpflichte. Liebe Grüße, Joh

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Daniel
15. November 2016 um 22:13

Hi, ich finde auch, dass Ziele und Visionen das allerwichtigste im Leben sind. Jahrelang habe ich vormichhingelebt ohne wirklich zu wissen wo es hingehen soll. Als ich endlich angefangen habe mein zukünftges Leben zu „sehen“ da bekam ich ein Drive und alles ein unglaubliches Momentum. Es macht mir jetzt Spaß jeden Tag morgens aufzustehen und für meine Idee zu arbeiten.

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Ja, das passt natürlich ;-)

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