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Eudaimonia

Das höchste Gut; ein Zustand des Wohlbefindens und der Erfüllung

Eudaimonia, ein zentrales Konzept in der griechischen Philosophie, insbesondere im Stoizismus, bezeichnet einen Zustand des Wohlbefindens und der Erfüllung, der als das höchste Gut angesehen wird. Dieses Konzept unterscheidet sich grundlegend von dem, was in der modernen Welt oft unter ‚Glück‘ verstanden wird.

Im Kontext der stoischen Philosophie bezieht sich Eudaimonia nicht auf flüchtige Freuden oder emotionale Glücksgefühle, sondern auf ein tieferes, dauerhaftes Wohlbefinden, das aus einem tugendhaften Leben entsteht. Die Stoiker, darunter Denker wie Marcus Aurelius, Seneca und Epiktet, lehrten, dass wahres Glück (Eudaimonia) durch die Ausübung der Tugend erreicht wird – und zwar unabhängig von äußeren Umständen.

Die vier Kardinaltugenden des Stoizismus – Weisheit, Mut, Gerechtigkeit und Mäßigung – sind die Pfeiler, auf denen Eudaimonia ruht. Ein Leben in Eudaimonia ist eines, in dem diese Tugenden nicht nur verstanden, sondern auch gelebt werden. Es ist ein Leben, das von Vernunft, Selbstbeherrschung und moralischer Integrität geleitet wird.

Weisheit ist das Verständnis dessen, was gut und was schlecht ist. Mut ist die Fähigkeit, Angst und Begehren zu überwinden. Gerechtigkeit ist das faire und moralische Handeln gegenüber anderen, und Mäßigung ist die Kontrolle über unsere Wünsche und Impulse. Ein Leben, das diese Tugenden kultiviert, führt zu innerem Frieden, Seelenruhe und letztlich zu Eudaimonia.

Die Stoiker betonten auch, dass Eudaimonia nicht durch äußere Faktoren wie Reichtum, Macht oder körperliche Freuden erreicht wird. Diese Dinge können unbeständig und jenseits unserer Kontrolle sein. Eudaimonia entsteht stattdessen durch das, was in unserer Macht steht: unsere Einstellungen, Überzeugungen und Handlungen. Es ist ein Zustand, der erreicht wird, indem man sich auf sein inneres Selbst konzentriert und in Einklang mit der Natur und Vernunft lebt.

Zusammengefasst ist Eudaimonia im stoischen Sinne ein tiefes und dauerhaftes Wohlbefinden, das aus einem Leben der Tugend und der Übereinstimmung mit der eigenen Natur und der Natur des Universums entsteht.

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