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Fatum Stoicum

"Stoisches Schicksal"; die Akzeptanz, dass das Universum durch eine rationale Struktur geordnet ist, und die Unterwerfung unter dieses Schicksal.

Fatum Stoicum, oder „Stoisches Schicksal“, ist ein zentrales Konzept im Stoizismus. Es bezieht sich auf die Akzeptanz und Unterwerfung unter die Ordnung des Universums, die als von einer rationalen Struktur bestimmt angesehen wird. Die Stoiker glaubten, dass das Universum von einem göttlichen Logos (Vernunft) regiert wird, und dass alles, was geschieht, Teil dieses vorherbestimmten, rationalen Plans ist.

Diese Weltsicht impliziert, dass individuelle Schicksale und Ereignisse im Leben nicht zufällig sind, sondern Teil eines größeren, geordneten Ganzen. Daher ist es die Aufgabe des Menschen, sein eigenes Schicksal zu akzeptieren und sich mit dem Lauf des Universums zu vereinigen, statt dagegen anzukämpfen. Diese Akzeptanz ist jedoch nicht fatalistisch im Sinne von Resignation, sondern vielmehr ein Ausdruck der Harmonie mit der Natur und dem Universum.

Ein wichtiger Aspekt des Fatum Stoicum ist die Idee, dass, obwohl wir nicht die externen Ereignisse kontrollieren können, wir doch Kontrolle über unsere Reaktionen und Einstellungen haben. In diesem Sinne fördert die stoische Philosophie eine Haltung der Gelassenheit und inneren Ruhe gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens. Indem man sich dem stoisches Schicksal unterwirft, erlangt man eine Form von Freiheit, da man sich von der Belastung befreit, Dinge kontrollieren zu wollen, die außerhalb der eigenen Macht liegen.

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