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Finanziell unzufrieden? Dann stelle die richtigen Fragen!

finanziell unzufrieden

Du träumst davon endlich mehr Geld als Monat zu haben?

Eigentlich hast Du gedacht, dass Du nach Deiner Ausbildung einen Beruf ergreifst, der dir bald Millionen aufs Konto spült?

Du bist in einem Hamsterrad gefangen, dass Du immer mehr verdienen musst um Deinen Lebensstil zu finanzieren?

Ich zeige Dir in meiner drei teiligen Serie, wie Du mit kleinen Veränderungen im täglichen Denken zu mehr finanziellem Erfolg kommst.

Und wir sind bereits mitten in Teil Zwei.

Lass mich mit einer kurzen Geschichte von mir starten:

Ich fliege in meinem Beruf mindestens einmal im Monat zu Kunden ins Ausland. Bis vor kurzem war das für mich ein zeitvernichtender Alptraum. Das frühe Aufstehen. Das Anstellen an den Sicherheitskontrollen. Und vor allem: Das ständige Warten und im Flugzeug Ssitzen. Das ist doch pure Zeitverschwendung! Die Sitze sind eng, die Leute und Motoren laut und ich starre auf die farblich eintönige Broschüre, die vor mir im Sitz steckt. Ich spüre diese Mischung zwischen Stress und Übermüdung.

Deine Fragen bestimmen Dein Handeln

Ein kluger Mann hat einmal gesagt, „Wenn Du Dein Leben verändern willst, dann verändere die Fragen, die Du Dir stellst.“ Kinder sind im Fragen-Stellen die Allerbesten. Sie versuchen ständig zu beurteilen, welche Bedeutung eine Situation hat. Was sie daraus schlussfolgern und welche Handlung sie setzen sollen. Physiologisch betrachtet produzieren sie Neuroassoziationen, mit denen sie die Weichen für Ihre Zukunft stellen. Sie sind Lernmaschinen, und der Reiz etwas dazuzulernen, eigenständig zu denken und neue mentale Verbindungen zu schaffen, wird durch Fragen ausgelöst. Und zwar Fragen, die sie anderen stellen, aber vorrangig sich selbst.

Aber nicht nur Kinder lernen durch die Fragen, die sie stellen.

Als die Automobilindustrie gerade am Anfang stand, hat sich der Unternehmer Henry Ford gefragt, „Wie kann ich Autos in großen Mengen produzieren?“. Er hat damit das Reisen revolutioniert.

Als der Politiker Lech Walensa den Niedergang des Kommunismus mitgetragen hat, hat er gefragt „Wie kann ich den Lebensstandard meiner Mitbürger verbessern?“. Damit damit hat er mitgeholfen die politische Welt zu verändern.

Als Niki Lauda bei einem schweren Rennautounfall knapp dem Tod entgangen ist, hat er gefragt „Wie kann ich so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und wieder Weltmeister werden“. Danach ist er wieder all seinen Kontrahenten buchstäblich davongefahren.

Wir können es also so ausdrücken wie E.E.Cummings, der amerikanische Schriftsteller, der bereits mit 10 seine ersten kommerziellen erfolgreichen Gedichte geschrieben hat: „Eine brillante Antwort erhält stets derjenige, der eine noch brillantere Frage stellt.“

nattanan23 / Pixabay

Wie kannst Du brillante Fragen stellen?

1. Überlege Dir positive Fragen, die Dich finanziell weiterbringen.

Dein mentaler Computer, Dein Gehirn, ist bestimmte Fragen gewohnt. Wenn Du am zwanzigsten des Monats kein Geld mehr hast, fragst Du Dich vielleicht automatisch, „Warum passiert das immer ausgerechnet mir?“

Passender Artikel:  Checkliste - Kann ich mit meiner Berufung leicht Geld verdienen?

Auf negativen Fragen bekommst Du negative Antworten. Diese kann zum Beispiel lauten „Weil Du dumm bist, weil Du es nicht verdient hast, Geld zu haben.“

Stelle Dir stattdessen folgende Fragen:

  • Wie kann ich mehr Geld pro Monat sparen?
  • Welche Ausgaben sind unnötig?
  • Wie machen es andere Menschen die mit demselben Gehalt auskommen?

Unterscheide, ob Du Dir Geld vernichtende oder Geld erschaffende Fragen stellst.

Ein Beispiel für eine Geld vernichtende Frage wäre:

„Wie kann ich mir so schnell wie möglich ein neues Handy leisten?“

Ein Beispiel für eine Geld vermehrende Frage wäre: „Worin kann ich investieren, dass mein Geld vor der Inflation gestützt ist.“

Positive Fragen werden Deine Kreativität fördern und Dich näher Deinen finanziellen Zielen bringen.

2. Schaffe durch Fragen Rahmenbedingungen, die Dich produktiver machen:

Als Unternehmer lebe ich davon, dass ich regelmäßig neue Menschen auf mich aufmerksam mache, die dann meine Kunden werden. Ohne Kunden kein Geld. Ein Weg um Bekanntheit zu erlangen ist das regelmäßige Erstellen von Blogartikel. Und diese zu schreiben, hat mir früher gar keinen Spaß gemacht. Um mich selbst „auszutricksen“ und Spaß an dieser Tätigkeit zu haben, habe ich mir eben genannten Fragen mit den darauffolgenden Antworten gestellt:

  1. Was ist an dem Problem positiv? Das war ganz einfach. Das Positive ist, dass ich das, was in meinem Kopf schon lange existiert, endlich zu Papier bringe. Ich daraus etwas Handfestes mache, was anderen Menschen hilft.
  2. Was ließe sich noch verbessern? Dadurch verbessert sich meine Ablage. Ich gehe meine Unterlagen durch, die ich aus Seminaren und Trainings gesammelt hatte. So bringe ich Ordnung in mein Büro.
  3. Was wäre ich bereit zu tun, um die Situation nach meinen Wünschen zu verändern? Ich bin bereit, mir gewisse Zeiten in der Woche zu reservieren. Zeiten, wo ich wirklich nur an dieser einzigen Tätigkeit arbeite. In meinem Fall sind das bestimmte Abende unter der Woche. Damit habe ich fixe Arbeitszeiten und habe am Wochenende Zeit für meine Familie und Freunde.
  4. Worauf würde ich bereitwillig verzichten? Ich bin bereit, auf sinnlose Zeit zu verzichten. Etwa, wenn ich im Flugzeug sitze. Meinen Laptop habe ich fast immer dabei und kann so beständig an meinen Blogs arbeiten.
  5. Wie kann ich diesen Veränderungsprozess genießen? 😊 Ich besuche gerne Kaffeehäusern zuhause in Wien oder wenn ich auf Reisen bin. Dadurch fühle ich mich nicht so alleine, wenn ich tippe und kann auch noch einen Kaffee und Kuchen (ich liebe Kuchen!) bei meiner Arbeit genießen.

Ich habe es also geschafft, eine Tätigkeit, die mir lästig war aber, in etwas zu verwandeln, das jetzt fester Bestandteil meines Alltags ist. Und ich die Tätigkeit auch genießen. Geschafft durch Stellen der richtigen Fragen.

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Fragen gehen Bewertungen und Interpretationen voraus

Jedes Mal, wenn Du Dir sagst, dass etwas stimmt oder nicht stimmt, hast Du Dir davor eine Frage gestellt. Deine Meinung zu meinem Blogartikel kann entweder lauten, „Das ist völliger Schwachsinn“ oder „Das ist die größte Lebensweisheit auf der Welt“ (Zugegebenermaßen wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte angesiedelt sein). Aber worauf ich hinaus möchte ist die Tatsache, dass Du Dich zu allererst gefragt hast, „Bin ich derselben Meinung?“. Und das stellt wieder eine Frage dar.

Du kannst Dein Leben verändern indem Du Dir bewusst wirst welche Fragen Du Dir stellst. Und welche Qualität diese Fragen haben.

Damit Fragen Dich Deinen finanziellen Zielen näher bringen starte so:

  • Schreibe Dir auf, welche Fragen Du Dir über Geld stellt.
  • Reflektiere, ob diese Fragen das Ziel haben Geld zu vermehren oder Geld zu vernichten.
  • Nimm Dir eine wertschöpfende Tätigkeit, die Du vernachlässigst, weil Du daran keinen Spaß hast. Beantworte zu dieser Tätigkeit die fünf Fragen:
    • Was ist an dem Problem positiv?
    • Was ließe sich noch verbessern?
    • Was wäre ich bereit zu tun, um die Situation nach meinen Wünschen zu verändern?
    • Worauf würde ich bereitwillig verzichten?
    • Wie kann ich diesen Veränderungsprozess genießen? 😊

Ich sitze wieder im Flugzeug von Wien nach Stockholm. Wir landen gleich und ich bin entspannt. Ich habe dieses Mal einen Sitz in einer der letzten Reihen reserviert, weil ich mich gefragt habe, „Wie kann ich bequemer sitzen?“. Aus Erfahrung weiß ich nämlich, dass das Flugzeug nicht voll ist und die Wahrscheinlichkeit hoch, hinten eine Reihe für sich alleine zu haben.

Ich habe wieder an meinem neuen e-book geschrieben, weil ich mich gefragt habe, „Wie kann ich die Zeit effizient nutzen?“.

Und ich freue mich auf die glänzenden Augen meiner Freundin, weil ich ihr ein Geschenk in Schwenden besorgt habe. Das ist die Antwort auf die Frage, „Wie haben andere etwas davon, wenn ich auf Geschäftsreise bin?“

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Ja, das passt natürlich ;-)

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