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Geduld – Warum diese unpopuläre Tugend dich glücklich macht

Geduld

Wenn ich ein bestimmtes Lied hören will, dann rufe ich Spotify auf oder gehe auf iTunes.

Wenn ich einen Film oder eine Serie sehen will, dann kann ich das sofort auf Amazon Prime oder Netflix.

Wenn ich jetzt, in dieser Sekunde ein bestimmtes Buch lesen will, dann liefert mir Amazon Kindle. In Echtzeit.

Wenn ich für meinen Mac eine neue Software brauche, dann klicke ich ein-, zweimal und habe das Teil.

Wenn ich eine Antwort auf irgendeine noch so absurde Frage suche, dann bekomme ich von Google sofort die Lösung serviert.

Oh, Mann ist unser Leben toll. So viele Dinge bekomme ich sofort. Ich will etwas und ruck-zuck habe ich es.

Ist dir schon mal durch den Kopf gegangen, dass diese „Was-wir-wollen-können-wir-sofort-haben“-Getue gar keine gute Idee ist?

Erstens: Wir zerstören etwas Wichtiges – nämlich dir Vorfreude.
Zweitens: Wir wissen, dass wir sofort haben nicht zu schätzen, weil es ja so mühelos ging.
Drittens: Wir gehen immer mehr davon aus, dass alle Dinge im Leben quasi in Echtzeit geliefert werden und sind dann erbost, wenn irgendwas ein wenig länger dauert.

Wie im Artikel zum Thema Optimismus bereits erwähnt:

Niemand der klar bei Verstand ist, geht davon aus  dass man einen Apfelsamen in die Erde steckt, ihn gießt, 5 Minuten Sonne drauf scheinen lässt und schon steht ein großer Baum da, vom dem man dann Äpfel ernten kann.

Warum muss das aber mit so vielen Dingen im Leben so sein? Besonders wenn es darum geht neue Fähigkeiten zu lernen oder Ziele zu erreichen, da muss das schnell gehen:

Einfach mal hinsetzen und 5 Minuten vor sich hin atmen und dann muss das mit dem meditieren klappen, sonst ist das halt einfach nix für dich.

oder:

Jetzt habe ich doch schon 3 Tage auf Zucker verzichtet und mein Sixpack ist noch immer nicht zu sehen.

oder noch besser:

Einfach mal eine Webseite hinstellen, ein paar Blogartikel schreiben und schon bist du im Handumdrehen reich und liegst in der Hängematte, im Land wo Milch und Honig fließen.

Auch wenn diese Sätze oben völlig absurd sind, dann Hand auf Herz: Manchmal glauben du und ich schon, dass es im Leben immer so läuft, wie mit einem App-Download: Wollen – Klicken – Haben.

Nur so funktioniert die Welt nicht.

Und daher widmen wir uns einer völlig unpopulären Tugend: Der Geduld.
Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht fragen:

Komm, Markus. Das klingt ja alles recht nett. Nur ich mag einfach nicht geduldig sein. Und selbst wenn ich es möchte, kann ich es nicht. Ich bin eben ungeduldig und will alles jetzt. Sofort. Gleich. Was soll mir eigentlich diese „Geduld“ bringen?

Fünf Vorteile von Geduld

Es gibt viele Gründe, warum das Entwickeln von Geduld gut für dich ist. Hier sind gleich mal fünf Gründe, warum Geduld wichtig ist.

Bessere Entscheidungen

Wenn du dich in Geduld übst, triffst du bessere Entscheidungen. Abwarten und eine eingehende Analyse der Situation erlauben es dir, genauer abzuwägen. Ungeduld führt häufig zu schlechten Entscheidungen, die in Eile getroffen werden. Geduld erlaubt es dir, das große Ganze zu betrachten anstatt dich nur auf die Gegenwart zu konzentrieren.

Passender Artikel:  Das begeisterte Kind in Dir - Entdecke es wieder!

Besseres Verständnis

Indem du im Umgang mit anderen Menschen geduldig bist, kannst du effektiver kommunizieren und andere Menschen in einer positiven Art und Weise beeinflussen, weil du ihre Ansichten, Ideale, Hintergründe und Einstellung verstehst. Ungeduld führt zu voreingenommenen Urteilen bezüglich anderer Menschen und lässt dich in den Augen anderer egoistisch erscheinen.

Bessere Gesundheit

Es besteht kein Zweifel darüber, dass Geduld Stress vermeidet, und zu weniger Ärger und Frustration führt. Dies bedeutet wiederum, dass deine Gesundheit profitiert. Wir wissen alle, dass Stress eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen auslösen kann und dass Ungeduld zu Stress führt. Wenn deine Emotionen die Kontrolle übernehmen, hat in vielen Fällen deine Gesundheit darunter zu leiden und innere Unruhe stellt sich ein

Besseres Wachstum

Mit Geduld hast du die Chance, von Menschen und aus Situationen mehr zu lernen. Probleme zu lösen hilft unserem persönlichen Reifeprozess ungemein. Geduld kann uns auch dabei helfen, auf Dinge zu warten, für die sich das Warten lohnt und unsere Zeit besser zu organisieren. Geduld erlaubt es uns, weise Entscheidungen zu treffen, weil wir auf den richtigen Augenblick und die richtigen Umstände warten.

Besserer Ausblick

Auf die richtigen Entscheidungen zu warten bedeutet normalerweise, dass wir die richtigen Entscheidungen für unsere Zukunft treffen. Ungeduldige Menschen treffen Entscheidungen für die Gegenwart. Geduldige Menschen treffen Entscheidungen für die Zukunft, die auf den Informationen und Entscheidungen aus Vergangenheit, Gegenwart und geplanter Zukunft basieren.

Um sicherzustellen, dass diese Tipps dir dabei helfen, Geduld zu entwickeln, nimm dir die Zeit, das Tempo ein wenig zu drosseln. Überdenke deine Möglichkeiten, bevor du eine Entscheidung triffst. Es mag wie Zeitverschwendung erscheinen, besonders wenn du dich scheinbar einmaligen Möglichkeiten gegenübersiehst, die du auf keinen Fall verpassen willst.

Übe dich darin, Befriedigungen und Belohnungen aufzuschieben. In unserer Kultur ist dies extrem schwierig, jedoch ist diese Fähigkeit für die Entwicklung von Geduld besonders wichtig.

Übe dich in Geduld. Mache sie dir zum erklärten Ziel, das du über einen längeren Zeitraum erreichen willst.

Zu guter Letzt trainiere dein Durchhaltevermögen indem du dir ein Ziel setzt. Viele Menschen nehmen sich gute Vorsätze für das neue Jahr, nur um diese dann einen Monat später wieder aufzugeben. Deine Ziele im Blick zu behalten entwickelt in dir Geduld und Durchhaltevermögen. Dies hilft dir dabei abzuwarten, geduldig zu sein weise Entscheidungen zu treffen und sofortige Befriedigung hinauszuzögern. (wenn du deine Geduld trainieren und testen willst, kannst du das hier)

Wenn du dir jetzt die Frage stellst: „Wie kann man Geduld lernen“ dann lies weiter:

Geduld lernen: So geht's!

Ok, nachdem du jetzt ein wenig die Vorteile von Geduld erfahren hast (wissenschaftlich belegt) und du immer noch weiter liest (offenbar findest du die Vorteile durchaus erstrebenswert) widmen wir uns jetzt den ersten Schritten, wenn es darum geht, Geduld zu erlernen. (also quasi dich im wahrsten Sinne des Wortes: in Geduld zu üben)

Aber bevor wir dazu kommen stelle ich noch eine Behauptung auf. Die Fakten rund um Geduld und alles, was in diesem Artikel steht ist wichtig. Viel wichtiger ist aber, dass du dir einen starken Verbündeten holst. Und das ist dein Unterbewusstsein.

Passender Artikel:  Bist du ein Morgenmuffel? 11 erfolgreiche Tipps um besser aufzustehen

Ok, jetzt aber zu den ein paar weiteren Methoden, wie du und ich mehr Geduld in unser Leben bringen.

Gib es zu

Der erste Schritt in der Entwicklung von Geduld ist die Einsicht, dass du ungeduldig bist. Einige Menschen weigern sich einzusehen, dass sie überhaupt ungeduldig sind. Wenn deine Finger allerding schon zur Hupe wandern, wenn das Auto vor dir beim Umschalten der Ampel nicht sofort losfährt oder du ständig grundlos auf die Uhr blickst, solltest du wahrscheinlich zugeben, dass du eine ungeduldige Person bist. Sobald du dies akzeptiert hast, kannst du zum nächsten Schritt vorangehen.

Verstehe das Warum

Versuche herauszufinden, warum du ungeduldig bist. Was ist der tieferliegende Grund? Gehst du ständig auf dem Zahnfleisch, weil dein Terminkalender stets voll ist und du ständig deinem Leben hinterherrennen musst? Wenn du überfordert bist und darin der Grund deiner Ungeduld liegt, probiere, deine Gedanken und Aufgaben besser zu organisieren. Ordne sie nach Wichtigkeit und der Zeit, die sie in Anspruch nehmen.

Wenn sich deine Ungeduld eher in persönlichen Situationen oder Beziehungen zeigt, nimm dir die Zeit herauszufinden, warum die Situationen oder Menschen dich ungeduldig machen. Ist der Grund eine Eigenschaft, gegen die die andere Person nichts machen kann? Liegt die Situation völlig außerhalb deiner Kontrolle? Oder gibt es etwas, das du selbst ändern könntest?

Vielleicht wirst du ungeduldig, wenn du dir Sorgen machst oder du nichts zu tun hast. Wenn das der Fall ist, fange doch einfach an zu handeln – ob freiwillige soziale Arbeit oder Putzen, ist dir dabei völlig selbst überlassen. Wenn du merkst, dass du ungeduldig wirst, weil du auf etwas oder jemanden wartest, denke an etwas anderes. Du wirst überrascht sein, dass die Wartezeit viel kürzer scheint, wenn du nicht aktiv über sie nachdenkst.

Die Problematik angehen

Wenn du die Situation, die deine Ungeduld hervorruft ändern kannst, tu es. Aber stelle sicher, dass die Veränderung nicht insgesamt eine Verschlechterung bedeutet. Manche Situationen, die wir nicht mögen oder die Ungeduld in uns hervorrufen sind eigentlich etwas Gutes. Sie können zu Lernsituationen werden, die uns in unserem persönlichen Wachstum unterstützen.

Nur, weil wir etwas nicht mögen, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass es nicht gut für uns ist. Situationen, die wir nicht ändern können, bieten eine ähnliche Herausforderung. Sie entstehen vielleicht, weil wir etwas aus ihnen lernen müssen. Macht dich eine Person rasend vor Ungeduld? Wenn dies der Fall ist, versuche, mit ihr zu sprechen, ohne sie für deine Ungeduld verantwortlich zu machen. Wenn du schon weißt, dass dieses Thema problematisch sein könnte, ist es vielleicht besser, dich selbst auf die Situation einzustellen oder dich zu distanzieren.

Die ersten Schritte sind gemacht. Du und ich haben jetzt mal das Thema „Geduld“ auf die Tagesordnung gesetzt. Vermutlich war es bis jetzt in deinem Leben nicht so wichtig, sich mit „geduldig sein“ zu beschäftigen.

Aber eines ist klar: Zum Erlernen von Geduld braucht man vor allem eines.

Du ahnst es schon:

Geduld.

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

21 Comments on “Geduld – Warum diese unpopuläre Tugend dich glücklich macht

Daniela
20. Februar 2018 um 11:43

Hallo Markus!
Sehr gut beobachtet – mir ist das auch schon oft aufgefallen (auch an mir, muß ich zugeben): je schneller alles verfügbar ist, desto größer wird die Erwartungshaltung. Und dabei vergißt man, daß sich auch im digitalen Zeitalter nicht alles beliebig verschnellern läßt – und das ist gut so!!
Viele Dinge, vor allem die, die gut werden sollen, brauchen schlicht und einfach Zeit (persönliches Wachstum, Selbstständigkeit, Beziehungen etc.). Die Natur macht es vor… wir sollten uns öfter an ihrem Rhythmus orientieren, auch wenn das derzeit unpopulär erscheint.

Antworten
Sabine
19. Februar 2018 um 10:46

Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.

Ich komme aus dem Bereich Küchenplanung und Montage und auch da wird die
Ungeduld der Kunden immer spürbarer.

Aber gut Ding will Weile haben. Gute handwerkliche Arbeit benötigt Zeit!
Diese Zeit ist für viele heute sehr unangenehm, was zur Folge hat, dass der
Handwerker vor Ort immer öfter sehr unfreundlich behandelt wird.

Antworten
TeteGina
28. Juni 2016 um 15:15

Hallo Markus, deinen Artikel finde ich grundsätzlich sehr gut. Ich glaube, dass hat natürlich auch viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun. Ich bin kein so geduldiger Mensch. Das sehe ich aber nicht als Nachteil. Ich glaube Geduld hilft in sehr vielen Lebensbereichen weiter – das ganz bestimmt. Aber wenn es um Entscheidungen geht, dann sollte man sich auf sein Bauchgefühl verlassen, dass sehr direkt mit einem kommuniziert. Falls man natürlich wenig Zugang zu solchen „Bauchgefühlen“ hat, dann ist Geduld gefragt. Schön, dass ich deine Seite gefunden habe.

Antworten
Markus
28. Juni 2016 um 23:53

Hi, danke für deinen Kommentar. Ich glaube das es so etwas wie „geduldige“ oder „ungeduldige“ Menschen nicht gibt. Es ist situationsabhängig. Und wir können Geduld lernen. Wir wissen mittlerweile das (ganz gegen die Freud´schen Theorien) auch erwachsene Menschen viele neue Gewohnheiten anlernen können und sich somit verändern können, wenn sie wollen. Bauchgefühl ist immer gut. Freu mich, dass du da bist und
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Alexandra Rosit-Hering
17. Juni 2016 um 13:10

Ein wenig geduldiger mit uns selbst zu sein,
hilft uns bestimmt, beim trainieren unserer Geduld:-)
Toller Artikel – danke schön
Alles Liebe,
Alexandra

Antworten
Ilse Maria Lechner
16. Juni 2016 um 12:34

Hihi und auch du stellst die Geduld auf die Probe. Jetzt wollte ich diese App nützen und diesen Artikel weiter verbreiten – und mir natürlich das pdf holen … und was bekomm ich, in Form eines Pop-ups, als Antwort: „App ist nicht eingerichtet: This app is still in development mode, and you don’t have access to it. Switch to a registered test user or ask an app admin for permissions.“

Also teile ich den Artikel auf ganz altomodische Art und denk mir: „Gelassen, wie ich mittlerweile bin, brauch ich das pdf wahrscheinlich nicht 🙂 “

Liebe Grüße
Ilse

Antworten
Silv
11. Juni 2016 um 22:48

Der Artikel ist wichtig für mich. Geduld ist tatsächlich etwas, womit ich ein Problem habe, vor allem mein Sohn, 7 jährig, leidet darunter. Das muss ich unbedingt ändern, schliesslich kann er am wenigsten was dafür, dass ich gestresst bin. Ich muss den Artikel jeden Tag lesen und mir bewusst werden, dass, wie es so schön heisst, in der Ruhe die Kraft liegt. Es wird schon…

Antworten
Sabrina Hanschitz
9. Juni 2016 um 11:06

Ein toller Artikel! Als Entspannungs-Trainierin bin ich da voll und ganz deiner Meinung 🙂
Liebe Grüße,
Sabrina

Antworten
Markus
9. Juni 2016 um 11:38

Danke Sabrina, kommt in Zukunft auch noch mehr davon!
Lass es dir gut gehen!

Antworten
Anton Korduan
6. Juni 2016 um 17:27

Sehr schön – richtig Klasse – gefällt mir, Dein Artikel, lieber Markus!

Herzlich
Anton

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 18:20

Danke, Anton!
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Thomas Hofmann
6. Juni 2016 um 14:34

Hallo Markus,
Gratulation zu diesem Artikel!
Lieber Gott, gib mir Geduld! Aber zackig!
Das scheint heute das Motto der meisten Menschen zu sein.
Du sprichst hier ein Merkmal unserer Gesellschaft an, das in meinen Augen besonders zukunftsträchtig ist.
Die Bedeutung von Geduld wird immer mehr werden – auch wenn die meisten Menschen das heute ganz anders sehen.
Sicherlich haben smartphones, google und co da einiges dazu beigetragen.
Unsere Gesellschaft wird immer schneller.
Vorwürfe, wenn eine mail nicht nach spätestens dreißig Minuten beantwortet ist. Von whatsapp ganz zu schweigen.

Leider zeigt sich das auch allenthalben im gesundheitlichen Bereich.
Ich vertreibe ein Programm, mit denen Lese-Rechtschreicb-Schwache Kinder in der Regel problemlos Lesen und Schreiben lernen – nur in den Köpfen vieler Eltern scheint da ein ganz anderer Film zu laufen.
Auch dabei ist der Zaubersatz nämlich: Wir haben Zeit.
Ich stelle allerdings heute oft fest, dass Eltern sich oft nicht einmal genug Zeit nehmen, das Material in Ruhe anzuschauen, das sie bekommen. Die wollen Erfolge. Und zwar jetzt!
Und wenn dann ihre Kinder für manche Dinge einfach einmal mehr Zeit brauchen .. dann scheint für die meisten eine Welt zusammen zu brechen.
Indofern spricht mein Text mir wirklich aus der Seele.
Entschleunigung ist ein beliebtes Schlagwort. Und die Intuition soll auch nicht zu kurz kommen.
Aber wir müssen weg, von dem ganzen höher, schneller, weiter…
Manche Dinge brauchen Zeit. Und Zeit ist ein hohes Gut. Für jeden.

Zeit für andere Menschen zu haben ist aber heute schon für viele schwierig.
Da stehen Menschen vor mir, die „nebenbei“ auf ihrem Smartphone rumdaddeln. wenn ich dann zu sprechen aufhöre – dann ernte ich dafür irritierte Blicke. Dieses Situation kennt vielleicht auch jeder…
Ist das heute zu viel verlangt, einem Menschen, der vor einem steht, die Aufmerksamkeit zu schenken. Oder ist das Risiko, dass einem eine „wichtige“ Nachricht entgeht, höher zu bewerten?
Ich hoffe, dass dein Artikel die richtigen Menschen erreicht.
Vielen Dank dafür!

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 17:26

Hallo Thomas, danke für den umfangreichen Kommentar, wenn wir alle ein wenig zusammenarbeiten, wird Geduld vielleicht sogar wieder „cool“ 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Philipp Buchheit
6. Juni 2016 um 12:17

Klasse Markus!

Ich danke Dir für Deinen Anstoß zu mehr Geduld und den „weiblichen Qualitäten“ des Annehmens, Loslassens, Geschehenlassens.

Eine zufriedene und gelassene Zeit für Dich und uns alle!

HG

Philipp

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 17:27

Für dich auch Philipp
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Melanie
6. Juni 2016 um 10:00

Mal wieder ein wunderbarer Artikel.
Besonders den Zusammenhang zwischen Geduld und „Kontrolle haben wollen“, halte ich für spannend. Wenn ich bereit bin die Kontrolle abzugeben, dann geht das mit der Geduld auf einmal ganz von alleine.

Dem Ansatz, dass Geduld dem eigenen Reifungsprozess sehr zuträglich ist, kann ich nur zustimmen. Im Nachhinein hat mich schon so manche Geduldsprobe verdammt weit gebracht.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil und übe mich in Geduld 😉

Liebe Grüße

Melanie

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 17:27

Hi Melanie
danke für dein Kommentar, ich werde die Geduld nicht zuuuuu lange auf die Folter spannen.
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Barbara Drucker
6. Juni 2016 um 9:59

Lieber Markus,

Hm, ich bin gespalten bezüglich deines Artikels. Wenn es um Entschleunigung geht, bin ich voll und ganz bei dir. Auch wenn es um den Aufbau eines Business geht. Gute Bücher brauchen ihre Zeit, ich mag es nicht, wenn Kurse vermitteln, dass man in drei Monaten ein Buch raushauen kann – bei einem guten Roman geht das schon mal nicht. Manche Dinge brauchen einfach Zeit.

Wenn es aber um Entscheidungen geht, halte ich Geduld für gefährlich. Entscheidungen aufzuschieben bringt einen nämlich meistens ins Kopfdenken, aber meiner Meinung nach trifft man die besten Entscheidungungen aus dem Gefühl, aus der Intuition heraus. Und die Intuition ist enorm schnell!

Bringt uns Geduld weiter? Manchmal bestimmt, aber nicht immer. Auf die Mischung und die Situation kommt’s wohl an.

Liebe Grüße
Barbara

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 17:28

Hi Barbara, ich meine Geduld vorallem da, wo herum stressen nichts bringt, wo die Dinge einfach ihre Zeit brauchen und wo Ungeduld nur Dissonanzen schafft, ich denke wir sind einer Meinung 😉
Lass es dir gut gehen!
m

Antworten
Manuel Hefti
6. Juni 2016 um 9:49

Lieber Markus,
Vielen Dank für diesen Artikel 🙂 Du verstehst es sehr gut einem manchmal ungeduldigen Menschen wie mich den Spiegel vor die Augen zu halten. Und was macht man am besten wenn man diesen Spiegel vor die Augen gestreckt bekommt? Na ja, man sollte sich selber betrachten, über sich selber reflektieren. Diese Einladung habe ich gerne angenommen und bin den Ursachen ein wenig mehr auf den Grund gegangen. Das hat mich keine 10 Minuten gekostet, ein Quäntchen Geduld, das auch ungeduldige Menschen aufbringen können 😉

Vor allem aber ein Quätchen Geduld was sich wirklich gelohnt hat! Nur wer sich mit seinem Problemen beschäftigt, der kann auch effektive Lösungen dafür finden. So hoffe ich in Zukunft mehr Geduld für all die ungeduldigen Menschen um mich herum aufbringen zu können. Vor allem auch für mich selber 😉

Vielen Dank für deine stets motivierenden, informativen und humorvollen Worte,
Liebe Grüsse, Manuel

Antworten
Markus
6. Juni 2016 um 17:30

Hi Manuela, danke für deinen Kommentar. Den Spiegel vorgehalten bekommen oder ihn sich regelmäßig selber vorzuhalten bringt viel. Auch dieser Artikel und die inhaltliche Veränderung, die mein Blog nimmt/nehmen wird hat mit diesen Spiegeln zu tun.
Lass es dir gut gehen!
m

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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