Berufung finden – 7 unklare Gefühle, die dich davon abhalten

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Berufung finden

Kennst du das, wenn irgendetwas in dir rumort, dich unrund macht und du nicht genau lokalisieren und definieren kannst, was es ist? Das können Erinnerungsfetzen sein, Gefühle und Gedanken, die vor sich hin brodeln oder dein innerer Dialog, der wieder einmal sehr, sehr streng, wenn nicht sogar gemein ist. Berufung finden ist nicht so einfach, solange das in dir brodelt.

Und da du nicht eindeutig festmachen kannst, was es ist, kannst du auch nicht konkret etwas dagegen tun. Wenn es darum geht, deine Berufung zu finden und zu leben, die richtigen Schritte zu tun und dann in weiterer Folge auch die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn es darum geht, dann auch erfolgreich zu sein, dann sind diese gestaltlosen Gefühle sehr, sehr hinderlich.

Nur oftmals liegt es einfach daran, dass du nicht genau in dich hineinschaust oder hinhörst. Dein Alltag erlaubt dir das kaum. Sei mal ehrlich: Wer setzt sich denn schon hin oder geht spazieren und denkt konkret über seine Gefühle nach? Bist du motiviert, dir selbst einen Spiegel vorzuhalten, damit dir klar wird, was Sache ist?

Aber eines ist klar:

Nur wenn du Antworten suchst auf Fragen, die du noch nicht mal kennst, gibt es einen Weg raus.

Hier mal die Top-Charts (Hinweis: Die Reihenfolge ist willkürlich und nicht wertend oder nach Wichtigkeit geordnet) der Gefühle, die dich bremsen und dich abhalten, deine Berufung zu finden. Und natürlich auch Strategien, was du ganz konkret und Schritt für Schritt dagegen tun kannst.

Berufung finden und was dich davon abhält – die Top 7 Liste:

Wut & Ärger

Ärger entsteht durch viele Dinge im Leben. OMG, was für eine grundfalsche Behauptung. Ärger und Wut entstehen nicht durch andere Menschen, sondern in dir. Punkt. Aus. Fertig. Denn woher kommt es, dass auf ein und dieselbe Situation verschiedene Menschen verschieden ärgerlich oder nicht ärgerlich reagieren?

Somit mache dir mal klar, dass du dafür zuständig bist, dass „alle andere Idioten sind“ oder deine Zündschnur zur Explosion sehr kurz ist. Ärger kann viel Energie geben, aber dich auch noch stärker bremsen. Also: Werde nicht wütend, sondern motiviert. Nutze die Energie, die entsteht.

Sie muss nämlich raus. Damit kannst du einiges bewegen.

Nachtragend sein & rachsüchtig

Hier ist der kleine Bruder des Ärgers zu Hause. Wenn du die Fehler anderer Menschen nicht vergessen kannst und du sie ihnen pausenlos unter die Nase reibst, dann ist das nicht befreiend. Es ist beschwerend. Ganz besonders, wenn du Entscheidungen treffen musst, die deine Berufung betreffen oder du dich fragst: Wie finde ich meine Berufung?

Ganz klar, es wird immer wieder passieren, dass im privaten und beruflichen Umfeld Menschen Dinge tun, die dir gegen den Strich gehen.

Enttäuschte Erwartungen

Ein ganz starkes Ding. Denn das begleitet uns de facto überall hin. Der Großteil der Konflikte, die zwischen Menschen entstehen, sind auf nicht ausgesprochene und nicht erfüllte Erwartungen zurückzuführen. Vielleicht kennst du bereits einen meiner Lieblingssprüche

Die Erwartungen anderer sind die Erwartungen anderer.

Ein simpler Satz, den man aber erst mal sacken, lassen muss. Das Problem geht nämlich stets in beide Richtungen. Einerseits sind wir damit beschäftigt die Erwartungen von anderen zu erfüllen, und wünschen uns daher gleichzeitig auch, dass die unseren erfüllt werden. Ein Teufelskreis, besonders wenn es um das erfüllte Erleben  und Finden deiner Berufung geht. Denn diese Gedanken bremsen dich hinsichtlich deines Business-Karmas.

Zurückweisung

Auch starker Tobak. Am liebsten wäre uns, wenn alles, was wir in die Hand nehmen, zu Gold würde, wenn alles, was wir vorschlagen umgesetzt werden würde, wenn wir überall, wo wir uns anbieten, mit offenen Armen empfangen werden würden und jeder immer alles gut finden würde, was wir tun.

Natürlich weißt du selbst, dass das aber nichts mit dem echten Leben zu tun hat. Nur der kleine Haken:

Wissen allein hat noch keine Veränderung gebracht.

Du weißt, dass es andere Meinungen gibt, die dich dann in irgendeiner Form zurückweisen, bist aber trotzdem immer wieder unglücklich deswegen. Mache dir klar, wann dich Zurückweisung wirklich trifft, von wem und in welcher Form.

Schuld

„Da habe ich mal so richtig Scheiße gebaut“. Vermutlich hat jeder von uns diesen Satz schon mal gesagt oder zumindest gedacht. Nur – damit die moderne Selbstgeißelung zu starten und sich solche Dinge immer wieder selbst vorzuwerfen, führt zu einem: Nämlich, dass du dir selbst nicht mehr vertraust.

Wie du weißt, bin ich ja ein „Schreib-das-auf“-Fan. Mache dir eine Schuldenliste. Also schreib nieder, was du schon mal gegenüber dir oder anderen so richtig verbockt hast. Überlege dir bei jedem Punkt, inwieweit das jetzt noch immer Einfluss auf dein Leben nimmt, und dann verbrenne den Zettel.

Denn du kannst das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Du kannst es dir noch so oft wünschen. Geht nicht. Selbst oft ausprobiert, hat nicht funktioniert.

Ungeachtet werden

Auch eine Emotion, die zu Ärger führt und zu Rache. Wenn du das Gefühl hast, dass „immer die anderen Glück haben“, dann wird sich das nicht gut auf deinen Umgang mit den „anderen“ auswirken. Mache dir klar, wie viel Selbstbestätigung du von anderen brauchst und worauf du in Zukunft verzichten willst.

Eines nämlich unter uns: Wenn du darauf angewiesen bist, dass andere dich achten, loben, motivieren, aufbauen etc., dann ist das eine – bei der Drogenberatung leider nicht anerkannte – Form von Abhängigkeit. Definiere die Handvoll Menschen, bei denen dir wichtig ist, was sie über dich denken. Und beim Rest nicke und denke dir deinen Teil.

Fehlende Selbstliebe

Alle obigen Faktoren haben hier ihren Ausgang. Der Weg zum selbstdefinierten Erfolg läuft nur darüber, ob man sich selbst gut findet. Ich spreche nicht von egomanischer Selbstverliebtheit und 100 Mal am Tag ein Selfie auf Facebook posten. Sondern vom tiefen Gefühl, dass du das, was du im Spiegel siehst, magst.

Von der Tatsache, dass es anderen Menschen wirklich sehr schwer fällt, dich gut zu finden, wenn du es selbst nicht tust. Reinhard Sprengers „Nur wer sich selbst schätzt, kann für einen anderen ein Schatz sein“ trifft es auf den Punkt. Denn hier wird die Basis gelegt für das Vertrauen und den Respekt, den du dir selbst gegenüber empfinden musst, wenn du deine Berufung finden und damit erfolgreich sein willst.

Wie so oft ist die Lösung ganz nahe. Nämlich im Bewusstmachen. Wenn dir klar ist, was Sache ist, und du es akzeptiert hast, kannst du etwas dagegen tun.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

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