Glück oder Geld? Du kannst beides haben!

geld oder glueck

Was ist der Grund, warum Du heute noch nicht finanziell da bist, wo Du sein willst? Bist Du ungeschickter als wohlhabende Menschen? Oder dümmer oder hast Du immer Pech?

Der Grund ist, dass Dir niemand beigebracht hat, wie Du mit Geld umgehen sollst. Und schon gar nicht, wie Du über Geld denken sollst.

Über ein Denkmuster, welches Dich von finanziell wohlhabenden Menschen unterscheidet, wirst du hier lesen.

Das ist der erste von drei Teilen der Serie „Mit kleinen Veränderungen im täglichen Denken zu mehr finanziellem Erfolg“.

Lass mich mit einer kurzen Anekdote von mir beginnen…

Eigentlich hat es keinen großen Unterschied gemacht. Ich habe ihn über seinen Assistenten eingeladen und als er vor der Tür gestanden ist, hat er mich angerufen. So wie mein bester Freund mich anruft, wenn er vor meinem Haus steht, damit er hereingelassen wird. Ich habe ihn von der Tür abgeholt und dann haben wir geplaudert. Zuerst hat er Wasser getrunken, weil wir uns über fachliche Themen und Finanzen unterhalten haben. Uns hat ein Publikum von 30 Studenten zugehört und als es später geworden ist und wir einfach so an der Bar geplaudert haben, hat er sich 3 Cola Whiskey reingeschossen. Ein ganz normaler Typ. Jeans, T-Shirt, Lederjacke, Brille, sympathisch…

…und viele Millionen schwer.

Was ist der Unterschied zwischen reich und arm?

Reiche Menschen sind nicht klüger als arme. Sie haben einfach andere Gewohnheiten als der Durchschnitt. Sie haben andere Glaubenssätze über Geld und um einen dieser Glaubenssätze geht es hier heute.

Das Leben reicher Menschen besteht aus Überfluss, das von armen Menschen aus Einschränkungen.

Die meisten Menschen leben nach Leitsätzen wie: „Es ist nur eine bestimmte Menge an Geld da, die für alle reichen muss.“ Oder: „Ich muss mich entscheiden, ob ich viel Freizeit haben will oder ein hohes Einkommen.“ Besonders hartnäckig hält sich dieser: „Du kannst nur entweder glücklich sein oder viel Geld haben.“

Und genau das stimmt nicht. Reiche Menschen wissen das. Reiche Menschen haben nämlich den Glaubenssatz, dass sie beides haben können: Glück und Geld.

Doch was ist ein Glaubenssatz eigentlich? Wissenschaftler meinen, dass wir täglich bis zu 90.000 Gedanken denken. Das ist schon mal ziemlich viel. Was allerdings auch berücksichtigt werden sollte ist, dass diese Gedanken zu 95% dieselben sind. Das bedeutet, dass Du Dir Sätze wie: „Man kann nicht alles haben“, immer und immer wieder selbst vorsagst, wie ein Mantra. Du bist es gewöhnt, Dir tagtäglich einzureden, dass Du es nie aus dem Hamsterrad des unterdurchschnittlichen Gehalts herausschaffst. Glaubenssätze sind das, was Dir Dein „Bauch“ sagt.

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Erfolgreiche Menschen haben andere Glaubenssätze, vor allem über Geld. Der wichtigste davon lautet: „Du kannst beides haben, Glück und Geld.“

Was bewirkt jetzt so ein positiver Glaubenssatz?

Der positive Glaubenssatz, dass Du beides haben kannst, bewirkt genau drei Dinge:

  1. Reiche hören mehr auf ihren Kopf als auf ihren Bauch:

Tobias Kalenscher, Professor für Psychologie an der Uni Düsseldorf, beschäftigt sich mit dem Thema, wie Menschen Entscheidungen treffen und warum manche Menschen bessere und andere schlechtere Entscheidungen wählen. In seinem Buch „Entscheidungen treffen“ sagt er: „Wer auf seinen Bauch hört, bei dem gibt vielleicht ein Zufall den Ausschlag, die Stimmung, die Tageszeit, die Reihenfolge der Argumente.“  Und das zieht kurzsichtige, unvorteilhafte Entscheidungen nach sich.

Erfolgreiche Menschen denken nach bevor sie lebensweisende Entscheidungen treffen. Sie haben Mentoren, hören auf den Rat von Leuten, die schon das haben, was sie wollen, und nehmen Scheitern als Feedback.

  1. Es gibt für Reiche kein „Entweder-Oder“:

Als Unternehmensberater kenne ich diese Situationen, wo ich dem Kunden gegenübersitze und wir diskutieren. Wir stehen an einer Kreuzung, wo wir uns die Frage stellen, ob wir mit der nächsten Entscheidung sprichwörtlich nach rechts oder nach links gehen. Der Kunde will Kosten sparen und die benutzerfreundlichste Lösung eruieren und ich möchte den geringsten Aufwand für mein Team und trotzdem viel Beratungsleistung verkaufen. Beides geht nicht, richtig?

Falsch. Das Entweder-Oder-Denken blockiert. Es lässt Dich stundenlange Streitgespräche führen und zermürbt Dich.

Erfolgreiche Menschen stellen sich die Frage: Wie kann ich beides haben? Wie kann ich Win-Win-Situationen kreieren und eine befriedigende Lösung für beide Parteien finden? Und so sind wir schon beim nächsten Punkt:

  1. Reiche Menschen glauben daran, dass Geld-Verdienen für Menschen positive Effekte kreiert.

Mach mit mir folgendes Gedankenexperiment:

5 Menschen stehen im Kreis nebeneinanderstehen. Jeder hat einen Gegenstand in der Hand.

  • Die erste Person hat einen Fünf-Euro-Schein und kauft von der zweiten Person einen Stift. Damit hat Person Nummer eins jetzt einen Stift und Person Nummer zwei hat den Fünf-Euro-Geldschein.
  • Person Nummer zwei verwendet nun den gleichen Fünf-Euro-Schein, um beispielsweise ein Heft von Person Nummer drei zu kaufen.
  • Dann verwendet Person Nummer drei den gleichen Geldschein, um von Person Nummer vier ein Getränk zu erwerben.
  • Anschließend wird der Fünf-Euro-Schein von Person vier genutzt, um sich von Person fünf ein Eis zu besorgen.

Der genau gleiche Fünf-Euro-Schein wird verwendet, um jeder Person, die ihn hatte, einen Wert zu bringen. Der Geldschein wandert durch fünf verschiedene Hände und hat für jeden der Menschen einen Wert von fünf Euro geschaffen. Insgesamt wurde also ein zusätzlicher Wert von 20 Euro für die gesamte Gruppe kreiert. Niemand hat verloren, im Gegenteil, jeder hat dazugewonnen.

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Geld oder Glück
Pexels / Pixabay

Warum schaffen es nicht mehr Menschen diese 3 Punkte einzuhalten?

Die meisten Menschen leben nicht nach den oben erwähnten Punkten. Es herrscht die Vorstellung: „Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen.“ Also tun wir zuerst das, was keinen Spaß macht und wenn dann noch Zeit bleibt, vielleicht etwas, was Freude bereitet.

Ich kenne das gut: Stunden in Büros abgesessen, jahrelang in Konzernen gefangen, 40 Stunden die Woche Zeiten aufgeschrieben und mein Leben vertrödelt, weil ich gedacht habe: „Entweder Zeit für Geld absitzen oder überhaupt kein Geld haben.“

Der Gedanke, dass ich beides haben kann, Geld und Glück, hat alles geändert. Nach intensiver Auseinandersetzung mit diesem Konzept habe ich bemerkt, dass auch ich es haben kann: Spaß an einer beruflichen Tätigkeit, die mich erfüllt und auch noch gutes Geld verdienen.

In keinem Bereich in Deinem Leben ist das Denken so wichtig wie im Bereich des Geldes. Die meisten Menschen denken, dass sie zwischen Geld und all den andern Dingen des Lebens wählen müssen. Deshalb beschließen wir irgendwann, dass Geld nicht so wichtig ist wie andere Dinge. Und das ist schlicht und einfach Unfug.

Geld ist wichtig, weil es unsere Gesellschaft funktionieren lässt. Geld ist wie ein Treibstoff für unsere Gesellschaft. Geld bringt Freiheit, die Freiheit mit der Zeit das zu tun, was Du willst. Außerdem ermöglicht Geld Dir, Deine Energie nicht damit verbringen zu müssen, dass Du Dir darüber Sorgen machst, dass Du kein Geld hast.

Wenn Du etwas für Deine Finanzen tun möchtest, ist hier Deine Aufgabe:

  • Bevor Du bei einer Entscheidung auf Deinen Bauch hörst, schalte Dein Gehirn ein und analysiere sachlich, wie die Umstände der Situation sind.
  • Wenn Du das nächste Mal in eine Situation kommst, wo Du glaubst Dich zwischen zwei Dingen entscheiden zu müssen, erkenne, dass es immer noch weitere Alternativen gibt. Alternativen, wo Du beides haben kannst.
  • Werde Dir bewusst, dass Geld verdienen etwas Gutes ist und für Dich und anderen einen Mehrwert schafft.

Der Typ mit der Lederjacke von der Geschichte am Anfang ist einer der erfolgreichsten Immobilien-Investoren Österreichs, Buch-Autor und Gründer einer Online Akademie. Was habe ich von ihm gelernt? Millionäre sind Menschen wie Du und ich. Sie plaudern gerne, freuen sich, wenn man ihnen zuhört und verbringen gerne Zeit mit Gleichgesinnten.

Wenn da nicht dieser kleine Unterschied in Bezug auf die Glaubenssätze wäre…

Ein Artikel von Johannes Resetar

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Ja, das passt natürlich ;-)

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