Hamsterrad-Ausstieg: Warum du keine Angst vor Fehlern haben musst

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Vielleicht sitzt auch du in einem Job fest, der dich nicht glücklich macht. Oder du bist selbständig und dadurch hast du dir selbst wieder ein neues Hamsterrad gebaut.

Egal ob von anderen in ein Hamsterrad gesetzt oder selbst gebaut, der Weg raus aus dem Hamsterrad ist auf den ersten Blick nicht so einfach.

Nur woran liegt es, dass wir Menschen lieber in unliebsamen Situationen verharren und uns so sehr vor der Veränderung scheuen.

Im Artikel „Wie du deine Birne für Veränderungen bereit machst“ habe ich es bereits angeschnitten: Es ist die Angst vor dem ungewissen Ausgang.

Wenn etwas neu für dich ist, dann weißt du nicht, wie das Resultat sein wird.

Eine Fixanstellung hinwerfen und stattdessen der eigenen Berufung folgen ist auf den ersten Blick eine sehr ungewisse Sache. (Ebenso läuft es mit festgefahrenen Strukturen in deiner Selbständigkeit)

Ungewiss deswegen, weil viel Neues da im Lieferumfang mit dabei ist. Und vor Neuem haben wir Angst.

Vor Neuem hast du Angst, weil du eines vermeiden willst: Fehler!

Das hat man dir schon in Schulzeiten mit rotem Stift eingebläut (haha, schönes Farben-Wortspiel). Fehler sind böse. Fehler sind schlecht. Fehler bringen dir schlechte Noten. Fehler bedeuten, du bist nicht gut genug.

Somit haben du und ich großartige Fehlervermeidungsstrategien entwickelt. Und wie vermeidest du Fehler am aller-aller-aller besten? Indem du nichts Neues tust. Nichts anfasst, wo du etwas falsch machen könntest.

Der Weg zu deiner Berufung ist aber voll mit Fehlermöglichkeiten. (Übrigens sei froh, dass du hier auf meiner Seite gelandet bist. Denn ich mache für dich ja weitgehend den Fehler-Crash-Test-Dummy)

Also einerseits helfe ich dir, viele Fehler erst gar nicht zu machen.

Und andererseits habe ich hier ein paar Punkte für dich zusammen gestellt, wie du ab heute mit Fehlern ein Stück weit anders umgehst.

Du kannst dich weiterentwickeln

Wenn du verstanden hast, dass ausnahmslos jeder Fehler ein persönlicher Schritt nach vorne ist, dann hast du urplötzlich einen ganz anderen Blick darauf. Es gibt keinen roten Stift mehr, sondern nur mehr eine Erfahrung, die dich weiter bringt.

Du bist nicht perfekt

Und du willst es gar nicht sein. Es geht nämlich einfach nicht. Perfektionismus ist ein Märchen und genauso realistisch wie Star Wars. Wenn du von dir erwartest alles perfekt zu können und zwar jetzt und sofort, dann bist du unermesslich grausam zu dir selbst.

Lass das. Du verlangst ja auch nicht von dir, dass du fliegen kannst. (Mehr darüber, wie du Perfektionismus in den Griff bekommst, findest du hier)

Du kannst es nachher besser

Ist es nicht großartig zu bemerken und zu fühlen, wie sich neue Fähigkeiten entwickeln. Ist es nicht sensationell, dass du Dinge, die gestern noch unglaublich schwierig schienen, heute mit Leichtigkeit machst? Ich verrate dir etwas: Man nennt es lernen und da sind Fehler mit drin.

„Fahrrad fahren lernen“ hat ja auch mit „auf die Fresse fallen“ begonnen, bevor du freihändig fahren konntest (Hm, kann ich noch immer nicht, aber egal)

Du bist realistisch mit dem, was du erreichen willst

Fehler müssen gar nicht entstehen, wenn du von Anfang an nicht erwartest, dass es ohne Fehler läuft. Studien haben gezeigt, dass Menschen ihre Ziele eher erreichen, wenn sie davon ausgehen, dass es Hürden geben wird.

Wer mit der positiv-denken-alles-ist-einfach rosa Brille durch die Gegen läuft, bekommt gehörige Dämpfer.

Du bist ein Schisser

Ui, das ist aber eine heftige Zwischenüberschrift. Aber keine Angst, das ist keine Beleidigung, sondern ein Aufruf mit Risiko bedachtsam umzugehen. Denn wenn du nicht von heute auf morgen alles auf eine Karte setzt (also Schritt für Schritt aus dem Hamsterrad aussteigst zum Beispiel), dann werden auch nicht so viele Fehler auf dich einprasseln oder du nimmst diese einfach nicht so stark wahr.

(Lies mehr zum Thema Risiko hier und wenn dir die Geduld für den langsamen Ausstieg fehlt, dann hier)

Du bist super

Ja, jetzt komme ich mit Affirmationen und positivem inneren Dialog an. Auch wenn andere denken, eine Affirmation ist ein eso-spiri-gänseblümchen Getue, sage ich dir eines: Ich steh drauf mir Tag für Tag zu sagen, dass ich mich mag, dass ich super bin, dass ich stolz bin auf all das, was ich erreicht habe und noch stolzer auf das, was ich noch erreichen werde.

Und wenn du dich selbst so richtig magst, dann sind deine Fehler so richtig egal.

Du bist lustig

Ja, Unwissenheit, Planlosigkeit und andere Fehler sind manchmal echte Schenkelklopfer. Wenn du dich mal von dem Rotstift-Gedanken freigemacht hast, dann kannst du mit Humor auf deine Fehler und andere vermeindliche Katastrophen blicken.

Ich sage nicht, dass das unsere beste Eigenschaft ist, aber wir lieben es doch uns Videos auf Facebook mit Pannen und Missgeschicken von anderen Menschen anzusehen. Lach mal zur Abwechslung über den Scheiß, den du so baust.

Du bist motiviert

Bau dir ein neues Mantra:

Nicht das Gelingen, nur der Versuch zählt am Schluss.

Ich weiß, dass ist in unserer Leistungs- und Ergebnisgesellschaft denkbar uncool, aber mache dir klar, dass du mit Begeisterung und Motivation bei der Sache bist. Und wenn du begeistert bist, dann kannst du etwas auch ein paar Mal angehen, bis es klappt. Denn das Ergebnis ist ja nur ein Nebeneffekt.

Du meditierst

Egal welche negativen Emotionen in deiner und in meiner Birne rumspuken. Mit Meditation werden sie leiser und verschwinden zusehends. Wie du weißt, bringt Meditation eine ganze Menge positiver Aspekte in dein Leben (Hier eine Übersicht) und der entspannte Umgang mit unseren Unzulänglichkeiten und Missgeschicken ist da mit dabei.

Du bist dankbar

Wenn alle Stricke reißen und du wirklich unzufrieden bist und du so richtig sauer bist auf diesen furchtbaren Fehler, den du gerade gemacht hast, der alles zusammenfallen lässt und nicht mehr rückgängig zu machen ist (übrigens alles Schreckensszenarien die der innere Kritiker in deiner Birne baut und die nix – rein gar nix – mit der Realität zu tun haben) dann sei einfach dankbar.

Sei dankbar, dass sauberes Wasser aus dem Wasserhahn kommt, dass du Essen um die Ecke kaufen kannst und dass du nur einen Schalter betätigst und es wird in deiner Wohnung warm. Mache dir klar, dass Millionen Menschen auf dieser Welt das, was du hast, nicht haben.

Und dann denke nochmal nach, wie furchtbar der Fehler tatsächlich ist, den du gerade begangen hast.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

Der Hamsterrad-Ausstieg scheint für viele völlig unmöglich. Denn zu viele Hürden bestehen in deiner Birne. Hier ein paar Ideen, was du dagegen tun kannst und dass du keine Angst vor Fehlern haben musst!

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