Eine Rückschau ins Hamsterrad: Ein steiniger, aber lohnender Weg

big-ridge

Ich war tatsächlich dort: Ich habe mich tagtäglich abgestrampelt und dachte, ich wäre auf dem Weg die Karriereleiter hinauf – hatte den Blick stur nach vorne gerichtet, habe extrem viel geleistet und wusste raffiniert genau, wie ich anderen gefallen konnte.

Schließlich hatte ich meine gesamte berufliche Laufbahn darauf ausgerichtet, wo ich jetzt gerade war: Matura, abgeschlossenes Psychologiestudium in Mindestzeit, Fokus auf Wirtschaftspsychologie (dort waren die Taffen unterwegs), mehr Praktika in diesem Bereich, als notwendig gewesen wären, und das Ziel, eine Managementkarriere aus dem Lehrbuch in einem möglichst großen Unternehmen einzuschlagen.

Et voilà, da war ich nun, in meinem persönlich geschaffenen, beruflichen Hamsterrad.

Und eigentlich hätte ich glücklich bzw. innerlich zufrieden sein sollen…

Zufrieden mit mir selbst und sehr zufrieden durch das viele Lob und die bewundernden und stolzen Blicke von außen, wenn ich von meiner Tätigkeit in einem der größten und wichtigsten Ministerien überhaupt berichtete.

Das typische „Schulterklopfen“ schien ich tatsächlich irgendwie zu brauchen.

Was passieren musste, damit ich aufgeweckt wurde

Schleichend aber doch machte sich ein Gefühl der Leere in mir breit. Ich saß in meinem Einzelbüro, blickte aus dem Fenster und sehnte mich nach … ganz genau konnte ich es noch nicht in Worte fassen, aber es war so etwas wie der Ruf nach Freiheit.

Und es wurde schlimmer. Jeden Morgen grüßte das Murmeltier und es fiel mir schwerer und schwerer, mich morgens aus dem Bett zu schleppen. Mittlerweile war ich chronisch verschnupft und fragte mich, wo meine ganze Energie geblieben war.

Und ich begann mir erstmals die so essenziellen Fragen zu stellen:

Entspricht das, was du hier tust, eigentlich deinem wensentlichen Kern?

Das, was dich als Menschen ausmacht?

Deinen ureigenen Stärken?

Ist es das, was du wirklich willst?

Wo ist das Strahlen in deinen Augen hin verschwunden?

Und wann hast du dich das letzte Mal so richtig glücklich gefühlt?

Puhh … und dann versuchte ich mich daran zu erinnern, wann ich das letzte Mal so richtig zufrieden und innerlich ausgeglichen war. Und mit Erschrecken stellte ich fest, dass das schon einige Zeit zurücklag.

Was ich getan habe, um wieder eine Zielgerade vor mir zu sehen

Ich habe Distanz zum Hamsterrad gewonnen

Ich habe 10 Tage an einem Persönlichkeitsentwicklungs-Seminar teilgenommen, habe meine Wahrnehmung dadurch extrem geschärft und durfte erkennen, dass die Welt außerhalb meines Hamsterrades ziemlich bunt und lebendig sein kann.

Ich habe mich auf eine Reise in meine Vergangenheit begeben

Ich bin metaphorisch auf meiner Zeitlinie zurück in die Vergangenheit bis zu meiner Kindheit gegangen und habe mich gefragt, in welchen Momenten ich so richtig bei mir und glücklich war. Dabei stellte sich heraus, dass eines meiner wesentlichen Talente darin liegt, kreativ und schauspielerisch tätig zu sein.

Außerdem habe ich mich gefragt, mit welchen Themen Menschen bei mir um Rat gesucht hatten, und immer wieder poppte das Thema zwischenmenschliche Beziehungen auf.

Ich habe wieder auf mein GESPÜR geachtet

Eines wusste ich: Wenn ich diesen inneren Widerstand, der sich in mir entwickelt hatte, weiterhin ignorieren würde, kann und wird das böse Folgen habe. Außerdem, wozu Gefühle verdrängen?

Sie sind doch der wichtigste Wegweiser, den das Leben für uns parat hält.

Ich habe begonnen, mir etwas Eigenes zu erschaffen

Nachdem ich mir bei einem Experten objektives Feedback von außen geholt hatte (das war freilich Markus, dessen Blog ich 2-mal pro Woche sehnlichst erwartete), habe ich meinen psychologischen Blog Stück für Stück aufgebaut. Und plötzlich verspürte ich wieder ungemeine Lebensenergie in mir.

Ich habe gekündigt

Dann stand ich vor dem größten Schritt überhaupt. Ich wusste:

Jetzt oder nie ist es an der Zeit, all in zu gehen.

Nachdem mein Paralleldasein als Bloggerin und in meinem 40h-Bürojob einfach zu viel wurde und mein Blog samt Anfragen rasend schnell zu wachsen begann, habe ich es tatsächlich getan und gekündigt.

Ich wollte mich voll und ganz auf die eine Sache in meinem Leben konzentrieren und meine Energie nicht ständig teilen müssen.

Womit ich danach NICHT gerechnet hatte

Ich möchte die Gelegenheit hier nutzen, um mit den verzerrten Vorstellungen, die ich von meiner Selbstständigkeit und von meinem persönlichen „Lifestyle“ hatte, aufzuräumen.

Die Gefahr, dass der eigene Lifestyle dann wieder zu einem Hamsterrad wird, ist nämlich gar nicht so gering.

Wir können nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn wir den möglichen Konsequenzen einer Veränderung in die Augen schauen! Bestenfalls von Beginn an!

Passender Artikel:  So misslingt deine Gründung – eine Anleitung in 6 Schritten

Meine Beziehung wurde auf eine harte Probe gestellt

Da sich mein Partner zwei Wochen vor mir selbstständig gemacht hatte, kam es bei uns beiden zu einer ziemlich rasanten Umstellung. Nur, dass er weiterhin von 9 to 5 arbeitete und sich meine Arbeitszeiten nach hinten, teilweise bis spät in die Nacht verschoben.

Als Bloggerin ist es mein Ziel, erreichbar und präsent zu sein. Das bedeutet, dass es auch Posts, Anfragen und Kommentare am Wochenende gibt. Somit sind mein Laptop und mein Smartphone ständiger Begleiter, egal wo wir gerade sind. Wir waren sozusagen sehr oft zu dritt!

Es hat einige Zeit gedauert, bis sich ein gegenseitiges Verständnis für die neuen Lebensumstände entwickelt hat und ich keine unterschwelligen Vorwürfe bekam, wenn ich schon wieder auf Facebook oder in anderen Social-Media-Kanälen, sogar an unserem heiligen Wochenende, „herumklickte.“

Ich musste rauen Gegenwind aus meinem Umfeld aushalten

Die Menschen, dir mir am nächsten stehen, und von denen ich mir einfach naturgemäß Unterstützung wünschte, verstanden einfach nicht, wie ich einen sicheren 40h-Job aufgeben konnte, um etwas zu tun, dessen Umfang sie einfach nicht verstehen konnten.

Es hat mich viel Kraft gekostet zu erklären, was ich ab jetzt tue, und nicht Gefahr zu laufen, mich ständig zu rechtfertigen.

Mein Konsumverhalten hat sich komplett verändert

Ich habe noch nie so sparsam gelebt wie im letzen Jahr! Es gab keinen Sommerurlaub in dem Sinn, auswärts essen war gestrichen, kein Shoppen (außer E-Kurse und technisches Equipment), kein Kino, keine Konzerte etc. Ich habe buchstäblich jeden Cent umgedreht.

Doch es ist nicht so schlimm, denn mittlerweile brauche ich mich selbst nicht für Zeit zu belohnen, die ich anstatt zu arbeiten lieber woanders verbracht hätte.

Ich war mit meinem Zeitmanagement komplett überfordert

Plötzlich war der ganze Tag zu meiner freien Gestaltung verfügbar. Mit so viel Freiheit konnte ich allerdings nach jahrelanger Struktur, in der ich gelebt hatte, nicht gut umgehen. Ich habe mich ständig verzettelt, habe mir Dates mit Freunden ausgemacht – um sie anschließend wieder abzusagen -, hatte das Gefühl nicht weiterzukommen, hatte einen komplett verschobenen Rhythmus etc. …

Meine Gefühle sind mit mir Achterbahn gefahren

Obwohl ich Psycholgin bin, wurde mein Emotionsmanagement tagtäglich getestet. Natürlicherweise kamen Zukunftsängste in mir hoch und ich begann noch mehr zu arbeiten, um alles richtig zu machen. Und am besten alles auf einmal.

  • „Was passiert, wenn mein Plan nicht aufgeht?“
  • „War es die richtige Entscheidung, gleich komplett zu kündigen?“
  • „Vielleicht brauche ich doch die Sicherheit und Struktur eines 9-to-5-Jobs?!“

Und trotz allem geht es mir gut – ja, ich würde beinahe sagen, besser als je zuvor. Ich möchte dich mit diesem Artikel keinesfalls desillusionieren, im Gegenteil. Ich möchte ein realistisches Bild davon zeichnen, was passiert, wenn du dein Hamsterrad verlässt und beginnst, deiner Leidenschaft zu folgen.

Mittlerweile habe ich mein Zeitmanagement fest im Griff: An dieser Stelle vielen Dank an Thomas Mangold, aus dessen Podcast, den ich morgens beim gemütlichen Frühstückscafé zuhause genieße, ich extrem viel zum effizienten Leben und Arbeiten lernen konnte.

Ich bin zutiefst dankbar dafür, dass ich jeden Tag mit Tätigkeiten füllen darf, die mir auch nach 9 Monaten Bloggerdasein noch total viel Freude bereiten, und die meiner kreativen Persönlichkeit entsprechen.

Ich habe meinen Beruf sozusagen selbst erfunden.

Ich habe das Gefühl, nie auszulernen, und es stimmt, ich empfinde die Arbeit nicht mehr als Arbeit.

Ich fühle mich dadurch erfüllt, dass ich Menschen dabei unterstütze, viel Gespür für sich selbst zu entwickeln und wirklich erfüllende Beziehungen zu leben.

Das macht so viel Sinn für mich.

Ich darf inzwischen mit Menschen arbeiten, die ich durchaus als meine Traumzielgruppe beschreiben kann, und die mich auch ausreichend dafür bezahlen.

Und auch mein Partner und ich ziehen mittlerweile ganz fest an einem Strang.

Ich bin zuversichtlich, dass ich ab dem Frühjahr 2015 auch finanziell komplett auf eigenen Beinen stehen kann – nicht alleine durchs Bloggen.

Doch mein Blog ist mein virtuelles Zuhause und für mich der bedeutsame Dreh- und Angelpunkt, aus dem sich alles andere ergibt.

Ich freue mich über deinen Kommentar: Wo stehst du gerade, und wohin führt dich deine Zielgerade?

Sei bei dir – bleib bei dir

Michaela

Ein Gastartikel von Michaela Forstik

Artikel von

Michaela Forstik

Michaela Forstik

Michaela Forstik ist Psychologin und unterstützt Menschen dabei, viel Gespür für sich selbst zu entwickeln und dadurch erfüllende Beziehungen zu leben.Es geht um erfüllende Beziehungen in der Liebe, der Freundschaft und der Familie.Denn nur wer sich selber schätzt, kann für einen anderen ein Schatz sein!Lebensnahe Artikel und nähere Infos rund um das Thema "Erfüllende Beziehungen leben" findest du auf ihrem Blog relationshipwith.me

20 Antworten

  1. Hallo Michaela,

    du triffst meine Vorstellungen perfekt!

    „Das wird nichts, das ist doch nicht sicher.“

    Wie oft ich diesen Satz schon in meinem Werdegang gehört habe…

    Aber sind Jobs so sicher? Kann man seinen Job nicht verlieren?

    Einfach schön zu sehen, dass genug Gleich gesinnte da draußen sind.

    LG

  2. Hat mir sehr gut gefallen, wie du schriebst, daß die Gefahr sich in ein neues Hamsterrad u begeben nicht klein ist.
    ich arbeite zwar noch im Angestellten Verhältnis -Teilzeit- dennoch she ich diese Gefahr genau auch bei mir.
    Dein Artikel hat mir geholfen, vielen Dank
    Monika

  3. Hallo,

    als ich den Artikel gelesen habe, dachte ich gleich mehrmals – wer erzählt da meine Geschichte?
    Ja, genauso ist es, wenn man sich selbständig macht. Oder ich will es abschwächen, genauso war es bei mir auch. Ich kann mich heute noch erinnern, wie ich 2008 meine Kündigung geschrieben habe. Und 500 mal Excel Tabellen gebaut, in denen ich zusammengeschrieben habe, welche Einkünfte ich bekommen könnte und wie teuer nochmal mein minimaler Lebensstil ist.

    Letztlich ist alles viel besser gekommen. Und auch ich möchte es nicht missen, selbständig zu sein.

    Danke, dass Du die (Deine und meine) Erfahrungen so prägnant zusammengefasst hast.

    Viele Grüße
    Gisela

  4. Hallo Michaela,

    ein wirklich schöner Artikel und persönliche Geschichte!

    So viele Menschen sind in der Illusion eines „sicheren Jobs“ gefangen, und betrügen sich somit selbst um Erfüllung UND finanziellen Erfolg!

    Ohne echte Lebensvision und Lust auf das was man tut (und bewirkt) ist der Burnout schon frühzeitig vorprogrammiert.

    Es ist aber genauso sinnlos – ja sogar kontraproduktiv und gefährlich – zu versuchen, eine Lebensvision aus dünner Luft heraus zu entwerfen, ohne zuvor wirklich tief in die eigene Seele geschaut und gefühlt zu haben, um heraus zu finden, was die Seele eigentlich überhaupt will!

    Die wahren Herzenswünsche kann man weder einem Katalog entnehmen, noch einem Motivations-Seminar oder einer so genannten Berufsberatung, noch dem was gerade in Mode ist, oder was die Freunde cool finden. Noch kann man eine Lebensvision den Bedürfnissen des Marktes entnehmen, oder in die Schablone eines Stellengesuches hinein pressen…

    Danke für diesen Artikel 🙂

  5. danke Michaela für die Einblicke in Deine Karriere im Hamsterrad. Jede Station kann ich gut nachempfinden.
    Mein Wesenskern ist das Spielerische, aber ich war jahrelang zu blind, das zu erkennen. LG 🙂

  6. Toller Gastbeitrag!
    Ich bin noch am Anfang, das Hamsterrad zu verlassen. Und ich spüre jetzt schon den Druck von außen und die Überforderung durch die neu gewonnene Freiheit. Alle wollen, dass man schön brav das tut was alle anderen auch machen.
    Und deshalb bin ich umso dankbarer für Menschen wie Michaela, Markus und Co. Ich hoffe, dass ich irgendwann auf meine Zeit in meinem Hamsterrad zurückblicken kann. Mit einem Schmunzeln und dem guten Gefühl jetzt da zu sein wo ich hingehöre.

  7. Super Artikel! Erinnert mich an meinen „Draft Ordner“ in dem seit fast 2 Jahren ein Artikel über „5 Jahre Selbstständigkeit“ liegt 🙂 Ich hab mir auch in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit mein eigenes Hamsterrad gebaut. Ich habs zwar nicht gleich bemerkt, war aber höchst erfolgreich dabei! Und ich komm grad erst wieder raus.

    Aber das ist eben das fantastische dran, wenn man sich für den komplett selbstbestimmten Weg entscheidet. Er ist hart, aber man hat die Veränderungen selbst in der Hand. Ich hab in den letzten 1 1/2 Jahren auch wieder mal am eigenen Leib gesehn, dass Energie tatsächlich immer der Aufmerksamkeit folgt. Ich hab mein Hamsterrad erkannt, hab beschlossen etwas dagegen zu unternehmen, etwas zu schaffen das andere weiterbringt und mir gleichzeitig langfristig die Freiheit verschafft, wieder mehr Zeit für meine persönliche Arbeit zu finden, weniger Zeit mit Kundenarbeit zu verbringen, mehr Freiheit meine Arbeit zu genießen und weiterzuentwickeln…

    Und siehe da, 1 1/2 Jahre später ist mir in der Zwischenzeit Markus über den Weg gelaufen, steht das gemeinsame Projekt Shootcamp.at auf den Beinen und hat inzwischen über 680 glückliche Teilnehmer. Und mit ihnen jede Woche schöne E-Mails von Menschen die mir sagen, dass ich ihnen wirklich helfen konnte. Und endlich wieder Zeit selbst zu fotografieren, ohne Auftraggeber oder konkretem Ziel dahinter.

    In so einer Zeit, wenn man selbst in einem Rad gefangen ist, helfen Artikel wie dieser auf jeden Fall mal wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehn. Danke 😉

    1. Hi Christian!

      Danke dir!

      Allerdings! Auch ich besinne mich regelmäßig, halte mir genug Zeit frei um bei mir zu sein und um zu spüren wo meine Energie gerade hinfliesst – und ob ich das selbstbestimmt genauso möchte.

      Somit hat das Hamsterrad schlechte Chancen ins Laufen zu kommen!

      Schön, dass wir das alles erleben dürfen 🙂

      Alles Liebe, Michaela

  8. Grade die Punkte, immer weiter zu lernen und zu wachen und etwas zu tun das man nicht als arbeit empfindet, sind meiner Meinung nach sehr wichtig, damit man ein glückliches Leben führen kann. Was ich ehrlich gesagt nie verstanden habe, ist dieser Widerstand von unserem Umfeld, den Menschen die das „Hamsterrad“ verlassen, wohl alle erleben dürfen. Obwohl sie überwiegend unglücklich etc sind, raten sie einen absolut davon ab. Daher wird es oft eine sehr „einsame-Reise“

    1. Lieber Rigo!

      Guter Input!

      Ja ich denke, es liegt daran, dass uns die Menschen einfach lieb haben, so wie wir sind. Und wenn wir uns plötzlich verändern, haben sie Angst, dass wir uns zu weit von der Vorstellung entfernen, die sie von uns haben!

      Lg, Michaela

      1. Kann es nicht auch sein, dass unsere Bekannten und Verwandten unsere persönlichen Veränderungen mit Mißtrauen und Ängsten beobachten, weil sie befürchten, dass wir scheitern könnten oder aber Freiheiten erlangen und Erfolge erzielen, für die sie selbst nie dieses Risiko eingehen würden? Ihr Selbstvertrauen und das Vertrauen darauf, dass alles gut wird, was wir anpacken, ist halt (noch) nicht so groß, wie es erforderlich wäre, um sich selbst auch die ersehnten Freiheiten zuzugestehen und das eigene Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen.
        LG Rudolf

  9. Hi Michaela!

    Vielen Dank für diesen interessanten Einblick in dein Leben.
    Es wird mir immer mehr klar, dass ich mich selber in so einer Situation befinde.
    Deine Worte bestärken mich in meinem Vorhaben. Es tut gut sowas zu lesen.
    Ich hoffe ich habe den Mut und die Kraft auch meinen Weg zu finden und zu gehen.

    1. Hi Berni!

      Das freut mich, es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir mit unseren Visionen nicht alleine sind 🙂

      Lg und viel Freude samt Mut auf deinem Weg!

      Michaela

  10. Liebe Michaela,
    Spannender Artikel, spannende Entwicklung.

    Ich hatte meine Sinnkrise mit 33. Toller Job, gutes Geld, Grosses Haus, zwei Autos, Ferien und und…. aber todunglücklich. Leer und traurig. Das Allerschlimmste und Belastende fand ich damals keine Perspektive zu haben. Oder zu meinen keine zu haben. Denn es gab dann doch eine. ☺

    Ausgerechnet mein damaliger Chef hat mir als Weihnachtsgeschenk ein Selbsterfahrungsseminar geschenkt. Das war’s. Noch im Seminar habe ich meine Kündigung geschrieben. Ein neues Leben mit Höhen und Tiefen, mit Loslassen und Vertrauen lernen, neues Studium usw.

    Heute mache ich das, was ich glaube, dass meine Berufung ist.

    Liebe Grüsse
    Peter

    1. Lieber Peter!

      Oh schon wieder eine Parallele (das Selbsterfahrungsseminar) 😉

      Ja manchmal ist weniger zu haben einfach mehr! Und materielles Gut schafft es auf Dauer einfach nicht unsere innere Erfülltheit „aufzuladen“.
      Lg Michaela

  11. Liebe Michaela,

    vielen Dank für deinen schönen Artikel. Ich konnte mich darin sehr gut wiederfinden. Auch ich bin Psychologin, habe meinen 40h Job gegen heftige Kritik aus meinem Umfeld gekündigt und blogge nun über das, was mich wirklich interessiert: ein glückliches Leben!

  12. Hi Michaela,

    super Artikel. Ich habe viele dieser geschilderten Erfahrungen selbst gemacht und kann sehr gut verstehen, wovon du sprichst.
    Deine Zeilen motivieren mich, meinen Weg weiter zu gehen.

    Nach dem Mastermind Wochenende in Wien (da waren wir ja gemeinsam :-)) habe ich sehr bewusst reflektiert und mein Business noch einmal von Grund auf durchdacht.

    Jetzt bin ich gerade dabei, meine Erkenntnisse umzusetzen. Das verlangt viel Energie, da viele wegweisende Entscheidungen und Handlungen nötig sind und waren. Doch so ist es in unserem Business. I love it. 🙂

    Alles Liebe
    Robert

    1. Lieber Robert!

      Oh ja, diese Entscheidungswege, die sich regelmäßig auftun kenne ich. Ich verlasse mich da zum großen Teil auf meine Intuition.
      Ja, die Meisterklasse, das war ein großer Sprung nach vorne – und auch ich bin immer noch step by step am Umsetzen!

      Viel Energie und Erfolg auch dir in der Zwischenzeit!

  13. Hi Michaela,

    danke für diesen persönlichen Einblick in eine Entwicklung, die mir irgendwie unglaublich bekannt vorkommt – abgesehen davon, dass ich niemals Teil eines „externen“ Hamsterrades war.

    Aber der Rest – sparsamer Lebensstil, Selbstzweifel, viel Freiheit, am Anfang wenig Struktur – stimmt tatsächlich. Ich habe das für mich immer so gesehen, dass ich durch meine Selbstständigkeit einfach ein viel größeres Stück Verantwortung für mich selbst trage. Letztlich macht es mich (und dich scheinbar auch 🙂 ) glücklich. Also weiterhin viel Erfolg!

    LG, Nils

    1. Hi Nils!

      Danke dir! Ja ich bin tatsächlich im Nachhinein und auch aktuell sehr dankbar, für diese riesen Chance, die ich erleben darf! Nie hätte ich gedacht, dass das Leben noch so viel Neues und Spannendes für mich breit hält. Und mittlerweile sehe ich es echt gechillt und genieße den Weg, also meine aktuelle Lebenssituation samt der gewonnenen Freiheit sehr!

      Lg, Michaela

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Michaela Forstik

Michaela Forstik

Michaela Forstik ist Psychologin und unterstützt Menschen dabei, viel Gespür für sich selbst zu entwickeln und dadurch erfüllende Beziehungen zu leben.Es geht um erfüllende Beziehungen in der Liebe, der Freundschaft und der Familie.Denn nur wer sich selber schätzt, kann für einen anderen ein Schatz sein!Lebensnahe Artikel und nähere Infos rund um das Thema "Erfüllende Beziehungen leben" findest du auf ihrem Blog relationshipwith.me

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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