Heute kündige ich meinen Job …

 

Vor einigen Jahren hatte ich einen normalen Hamsterradjob in einer Werbeagentur. Um ehrlich zu sein, wer schon jemals in einer Werbeagentur gearbeitet hat, weiß, dass es sich nicht um einen „normalen“ Hamsterradjob handelt, aber egal.

Ich war damals als Account Assistant auch für die Automarke Alfa Romeo zuständig und ich kann mich sehr gut an einen Radiospot erinnern, der mich bis heute immer wieder begleitet. Der Text lautete ungefähr so:

Heute kündige ich meinen Job.
Es war ja ganz nett hier.
Ich habe gut verdient, freundlicher Chef,
nette Kollegen, schönes Büro.

Aber leider …
(im Hintergrund hört man das Starten eines Motors)

… viel zu nah an meiner Wohnung!

Mit diesem Spot wurde mir schon damals klar, dass offensichtlich neben Geld andere Dinge auch wichtig sein können, wenn man „arbeitet“.

Die tiefe Stimme des Werbesprechers, die „Heute kündige ich meinen Job …“ sagte, begleitete mich seitdem.

Es hat lange gedauert, den Schritt zu machen. Vermutlich, weil es so viele Argumente gibt, ganz brav im Hamsterrad zu bleiben.

Stelle dir nur kurz die folgenden Fragen:

  • Was motiviert mich für meinen Job?
  • Was finde ich wirklich großartig daran, so großartig, dass ich es auch tun würde, wenn ich kein Geld dafür bekommen würde?
  • Wann habe ich mich das letzte Mal auf etwas im Job gefreut?
  • Gibt es andere Gründe außer Geld, warum ich meinen Job mache?

Natürlich! Es gibt viele andere Gründe, warum du deinen Job machst. Es geht nicht nur ums Geld!

Ich denke, dass es neben den monatlichen Schmerzensgeldzahlungen tatsächlich noch einige gute Argumente für den normalen Job gibt. Oder doch nicht?

1) Um Karriere zu machen

Du willst die Karriereleiter nach oben. Du willst aufsteigen, einen Posten in der Chefetage haben, großes Büro, Dienstwagen, das volle Programm. Stelle dir mal vor, du bist ganz oben angelangt und würdest noch immer das selbe verdienen wie jetzt auch. Hm … Geht es also doch ums Geld?

2) Um sich zu beweisen

Es geht darum, dem Chef zu zeigen, was du drauf hast. Dem Kollegen, der in jedem Meeting mobbt, endlich mal zu beweisen, dass du es kannst. Du willst einfach eine echte Glanzleistung hinlegen und jedem zeigen, dass du stets unter deinem Wert verkauft wirst.
Stell dir vor, dein Chef hat es mitbekommen und gibt dir jetzt die großen Projekte mit Verantwortung. Er ist stolz auf dich. Dein Kollege respektiert dich und die ganze Firma weiß: Du bist einfach ein geiler Typ. Aber: Gehaltserhöhung gibt es keine. Hm … noch immer motiviert?

3) Um Herausforderungen zu meistern

Dir ist herzlich egal, was andere von dir halten. Es geht dir einfach darum, dich selbst weiterzuentwickeln, dich zu pushen und echte Hürden zu meistern. Verdammt stolz bist du, wenn du wieder einmal ein Projekt perfekt abgewickelt hat. Aber den fetten Jahresbonus bekommt nur der Kollege, der zwar den ganzen Tag in der Nase bohrt, aber schon fünf Jahre länger in der Firma ist. Hm … Schön langsam nervt dann doch das Wort „Herausforderung“.

Nur was tun? Den Mut, einfach so zu kündigen, bringe ich nie auf!

Das musst du auch nicht. Ich verstehe das nur zu gut. Bei mir war der Weg auch lang, mit vielen Umleitungen, steinig und manchmal bin ich denselben Weg immer wieder gegangen. Doch in mir blieb der Satz „Heute kündige ich meinen Job …“. Er stand für mich quasi symbolisch für Freiheit und die Möglichkeit, das zu tun, was ich wirklich liebe und was für mich Bedeutung hat.

Ich bin ein großer Fan von symbolischen Handlungen. Mich bringen solche Aktionen immer zum Nachdenken. Ich sehe die Dinge dann anders und kann mich in die kommende, veränderte Situation leichter hineinversetzen!

Markus, was meinst du bitte mit „symbolischer Handlung“? 

Ganz einfach: Schreibe noch heute …

Dein Kündigungschreiben

Ja. Setze dich heute Abend hin, öffne ein Word-Dokument und verfasse dein Kündigungsschreiben. Ganz ordnungsgemäß und korrekt. Mit Absender, Adresse, Anrede, Text und Unterschrift.

Als Kündigungsdatum setzt du den Termin ein, an dem glaubst, bereit und fähig zu sein, dein Hamsterrad zu verlassen. Bedeutet: Du schaffst dir mit diesem Schreiben ein starkes Symbol, das dich ab jetzt begleitet. Begleitet auf dem Weg aus dem Hamsterrad hin zu dem, was deine Leidenschaft ist.

Wie Wehr- oder Präsenzdiener, die jeden Tag zählen, bis sie abrüsten dürfen oder Kinder, die Tage bis Weihnachten zählen, hast du ab jetzt deinen persönlichen Hamsterrad-Exit-Countdown.

Drucke das Word-Dokument aus, unterschreibe es und lege es in deine Dokumentenmappe, wo sich auch Diplome, Arbeitszeugnisse, Geburtsurkunde & Co aufhalten. Dieses Dokument ist nämlich mindestens genauso wichtig.

Sei erstaunt, wie anfänglich es dir schwer fallen wird, diese „symbolische“ Handlung zu setzen und wie anders es sich danach plötzlich anfühlt, am Montag ins Büro zu gehen.

Niemand muss das wissen. Es ist dein kleines Geheimnis, das du durchziehen kannst, wenn du bereit dazu bist.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch es verdient hat, das zu tun, was seine/ihre Leidenschaft ist. Es gibt keinen Grund, in unserer Gesellschaft nur einen Tag etwas zu tun, was du nicht willst oder sogar hasst.

Es ist dein Leben. Gehe keine Kompromisse ein. Oder mit den Worten von Steve Jobs:

Your work is going to fill a large part of your life,
and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work.

And the only way to do great work is to love what you do.

If you haven’t found it yet, keep looking, and don’t settle.
As with all matters of the heart, you’ll know when you find it.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-08-31T11:17:38+00:00 23 September, 2013|

26 Kommentare

  1. Christoph 23. September 2013 um 10:00 Uhr- Antworten

    Super Idee. Ich habe das vor 6 Jahren genauso gemacht und nachdem ich meine Kündigung geschrieben hatte, dauerte es noch 5 Wochen und ich war selbstständig mit damals noch Existenzgründungszuschuss.

    Nun bin ich eh ein großer Fan von schriftlichem Selbstcoaching.

    Greetings aus dem HO,
    Christoph

    • markus cerenak 23. September 2013 um 12:51 Uhr- Antworten

      etwas zu papier bringen ändert vieles. mich fasziniert es immer wieder aufs neue!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  2. Michel 23. September 2013 um 10:36 Uhr- Antworten

    Ja, so kann es gehen. Und so soll es auch sein. Der Weg aus dem Hamsterrad war auch für mich DER WEG. Und ich bin jeden Tag erneut froh, ihn zu zu gehen…

  3. Doris 23. September 2013 um 10:52 Uhr- Antworten

    Hi Markus,

    Klasse Idee. Wirklich schade, dass es diesen Blog nicht schon vor Jahren gab. Meine Kündigung hatte ich über viele Jahre in mir, aber nie symbolisch auf Papier. Aber Ziele, die man schriftlich formuliert – und Deine Idee läßt sich auch so interpretieren – setzt man eher um als nur gedachte. Inzwischen habe ich meinen eigenen Weg aus dem Hamsterrad genommen und bin in der kreativen Zwischenphase auf dem Weg zum Lifestyle-Business. Und finde Deine Anregungen ausgesprochen motivierend.

    Schöne Grüße
    Doris

    • markus cerenak 23. September 2013 um 12:51 Uhr- Antworten

      liebe doris
      freut mich, dass du auf den weg bist und ich dich ein wenig unterstützen kann!
      lg m

  4. andy h. 23. September 2013 um 11:06 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    auf die frage:
    Wann habe ich mich das letzte Mal auf etwas im Job gefreut?
    Gibt es die folgenden Antworten:
    -Rauchpause
    -Pause
    -Mittag, Mahlzeit!
    -Feierabend
    -Hurra, Wochenende!
    -Urlaub

    Wirklich was ändern? Ja, das geht. Es geht auch langsam, was fürs stabile Wachstum besser ist als von 0 auf 100 in 2sekunden. So, es ist auch immer das gleiche- Du bringst hier viel mit rein. Was, warum, wieso und vor allem wie. Vielleicht habe ich das irgendwo in Deinem Blog überlesen, aber einen wirklich richtig guten Tipp:
    Nutze die Macht der Gewohnheit zu Deinem Vorteil!
    Schritt für Schritt. Immer eins nach dem anderen. Und immer erst eine neue Gewohnheit sich setzen lassen, damit man die nächste in Angriff nimmt.
    So kann man sein Leben Stück für Stück umkrempeln. Das Handwerkszeug, was wie funktioniert und wo man ansetzen muß bekommt z.B. bei Dir.
    Mach den Feind zum Freund und gewinne.
    Den manchmal, da lässt die begesiterung nach, da kriegt man einen gehörigen Dämpfer verpasst. Du weißt ja, wer dann parat steht. Genau, das Hamsterrad!
    Da die Gewohnheit aber sehr viel mächtiger ist, macht man aus Gewohnheit, die man sich antrainiert hat, weiter. Und auf einmal läuft es wieder, und der erste Gedanke der dann kommt: „Mag gar nicht dran denken wie das gewesen wäre, wieder ins Hamsterrad zu krabbeln….“

    vg, andy

    • markus cerenak 23. September 2013 um 12:52 Uhr- Antworten

      hi andy
      deine aufzählung worüber man sich freut ist großartig. danke für die ergänzung!
      Lass es dir gut gehen!
      m

    • sabine 23. September 2013 um 14:05 Uhr- Antworten

      hey andy!

      nutze die macht der gewohnheit – das gefällt mir und ist ein super tipp! danke!

  5. sabine 23. September 2013 um 14:03 Uhr- Antworten

    hey markus!
    das finde ich eine sehr nette übung, überlege gerade ob ich das ummodeln kann für meine praxis … motto: heute verlasse ich dich. 🙂
    liegrü sabine

  6. Torsten 23. September 2013 um 15:10 Uhr- Antworten

    Hallo Markus und vielen Dank für deinen Artikel. Ich verlasse gerade das Hamsterrad, und bin noch in der Orientierungsphase. Ein Kndigunsschreiben hatte ich längere Zeit ausgedruckt in meiner Schublade liegen, stand häufiger kurz davor es herauszuholen und abzugeben. Dann ging es plötzlich ganz schnell, und ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut.

  7. Jörg 23. September 2013 um 17:05 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    solch ein Kündigungsschreiben als eine Art „Count-down-Dokument“ zu schreiben finde ich eine tolle Idee!
    Das passt gut zu der Tatsache bei mir, das das schriftliche fixieren von Zielen sehr stark hilft die interne Einstellung genau auf dieses Ziel viel besser auszurichten und so letztenendes auch ins Handeln zu kommen. Da ich selber mittlerweile aus dem Hamsterrad ausgetreten bin benötige ich diesen Tipp derzeit zwar weniger persönlich werde ihn als Idee aber weiterreichen…

    Gruß… Jörg

  8. Sybille 23. September 2013 um 19:29 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    super geschrieben! Ich hab entgegen meiner jahrelangen Gewohnheit diesmal nicht ewig hin- und herüberlegt, ob ich den Job wechseln/kündigen soll, sondern habe es einfach gemacht. Jetzt befinde ich mich auch in der „kreativen Zwischenphase“, wie von Doris so schön beschrieben. Will heißen, ich konzentriere mich ganz auf mein Studium zum Psychologischen Berater. Endlich habe ich wieder die Energie und die Ideen sprudeln nur so. Es war die beste Entscheidung, die ich seit langem getroffen habe.
    Wenn es so, wie es bisher war, nicht funktioniert, muss man es einfach diesmal anders machen.
    Motivierte Grüße
    Sybille

    • markus cerenak 24. September 2013 um 20:19 Uhr- Antworten

      hi sybille
      klingt gut… alles gute – wenn du fragen hast, dann einfach schreiben!
      lg m

  9. Andrea 23. September 2013 um 21:52 Uhr- Antworten

    Halo Markus,

    …ach Du scheisse. Ich habe so lange darauf hin gearbeitet da zu sein wo ich jetzt bin, auch wenn ich fühle dass das nicht alles ist…. alles sein kann. Ich habe erfahren dass ich nicht erfolgreich im Verkauf bin, wenn ich eine Provisionsregel habe. Wenn ich keine habe kann ich super verkaufen. Wenn ich will. Ich will mich aber nicht anbiedern müssen um Geld zu verdienen. Daher habe ich Angst vor der Selbstständigkeit. Und ich habe keinen Plan was ich mit meinen Ressourcen anfangen soll außer sie im Hamsterrad einzusetzen, mit dem Sekundärgewinn der Sicherheit und Anerkennung. (komme gerade aus Much…. Du weißt was das heißt… 😉 ) Gruß, Andrea

    • markus cerenak 24. September 2013 um 20:18 Uhr- Antworten

      hi andreas
      du musst dich nicht anbiedern, wenn du image und expertenstatus in einem bereich aufbaust, wissen die menschen, dass du gut bist in dem was du tust. der nächste schritt, also geld verdienen, kommt dann nahezu von allein
      lg m

  10. Walter 24. September 2013 um 8:05 Uhr- Antworten

    Hi Markus,
    Ein echt cooles Blog betreibst du hier. Das thema mag ich persönlich auch sehr. Überlege auch schon seit einiger Zeit mich selbstständig zu machen, obwohl noch Student bin und noch gar nicht im Hamsterrad drin stecke.

    Aber nach dem Buch „Rich Dad Poor Dad“ weiß ich, dass ich nicht im „Rat Race“ stecken will.
    Lass es dir gut gehen 😉

    • markus cerenak 24. September 2013 um 20:17 Uhr- Antworten

      hi walter
      danke, werde mal bei deinen schreibtipps ein wenig schmökern..
      lg m

  11. SeelenHerz 24. September 2013 um 20:07 Uhr- Antworten

    Tja, was soll ich dazu noch sagen…

  12. SeelenHerz 24. September 2013 um 20:18 Uhr- Antworten

    Tja, was soll ich dazu noch sagen…
    Durch ein Missverständnis „darf“ ich jetzt nur noch bis ca. Mai arbeiten. Ich finde es großartig! Bis dahin baue ich mein eigenes Unternehmen auf. Also „muss“ ich jetzt ranklotzen damit meine Vorbereitungen nicht umsonst waren. Und das tue ich auch.

    Der bequemere Weg wäre: Meine Daten einem Personalvermittlungsbüro zu senden und morgen einen neuen Job haben (einfach weil ich in der wirtschaftlichen Arbeitswelt ein All-inklusive-Buchhalter bin der sehr gefragt ist, weil total selten).

    Das werde ich aber tunlichst vermeiden. Sollte mein Unternehmen wider erwartend nicht fruchten, kann ich immer noch in einen Abhängigkeitsjob zurückkehren.

    Folge deinem Herzen!

  13. Ein großer Fan von Dir 11. Oktober 2013 um 18:29 Uhr- Antworten

    das war der legendäre Spot den Bernd für die Einführung des 145er geschrieben hat. Ich liebe ihn genauso wie du, den Text, den Sprecher … und die Tatsache dass du heute das tust (und das ganz außergewöhnlich gut!) und nicht Münze Kontakter geworden bist 🙂

    • Markus Cerenak 11. Oktober 2013 um 18:45 Uhr- Antworten

      und das obwohl ich ja so ein schlechter kontakt-assistent war. bin dir heute noch dankbar, dass du mir den job so unattraktiv gemacht hast 😉
      lg m

  14. […] Wenn du dir über die Alternativen klargeworden bist, dann mache einen Plan, wie du wann aussteigst. Muss nicht von heute auf morgen sein, muss auch nicht komplett sein. So eine Exit-Strategie ist dazu da, um den Weg zu ebnen und Schritt für Schritt die Veränderung zu bringen, die die „Letzte-Urlaubstage-Depri“ für immer in die Schranken weist. Einen guten Weg findest du hier! […]

  15. Almina 20. Januar 2015 um 14:37 Uhr- Antworten

    Vielen Dank für die tollen Tipp! Den habe ich gebraucht!
    Ich überlege schon seit Monaten (wenn nicht schon seit über einem Jahr) mich selbständig zu machen, traute mich aber noch nicht zu kündigen, da ich nur eine vage Idee davon habe was ich machen will und mir meist die Zeit fehlt es wirklich mal anzugehen (oder ich mir sie einfach nicht nehme).
    Werde aber deinen Ratschlag befolgen und mein Kundigungsschreiben verfassen und bis zum festgesetzen Datum an meinen Ideen feilen.
    lG,
    Almina

  16. Tanja 14. April 2015 um 10:28 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    ich bin heute über google auf deine Website gestoßen und darüber überglücklich!!!
    Gestern dachte ich noch, ob ich einen Termin bei einem Psychiater vereinbaren soll, weil ich meinen Job so zum Kotzen finde, dass ich es kaum noch ertrage. Heute weiß ich, dass ich nicht unnormal oder krank bin und vor allem nicht alleine!

    Ich hatte in meinem vorherigen Job jahrelang das Kündigungsschreiben als Word auf dem Desktop liegen und habe jeden Monat das Datum nach hinten verschoben. Bis ich dann quasi den gleichen Job in einer anderen Firma gefunden habe und deshalb die Kündigung zum Einsatz gekommen ist. Jetzt steck ich wieder in der gleichen 9to5 Sch*** fest.

    Am liebsten würde ich noch heute kündigen. Die Frage, die aber wahrscheinlich viele beschäftigt ist: „Von was soll ich leben bis das eigene Business läuft?“ Soll ich bis dahin zum Arbeitsamt betteln gehen, die mich dann zu Initiativbewerbungen und in die Jobvermittlung zwingen?

    Wie liese sich so ein Übergang gestallten, wenn man am liebsten über Nacht etwas neues anfangen möchte?

    Vielen Dank an der Stelle noch mal für deinen tollen Blog!

    Liebe Grüße,
    Tanja

  17. Vera 18. September 2017 um 10:34 Uhr- Antworten

    Hallo Markus!
    Großes Dankeschön für den Beitrag. Nachdem mein Chef nicht mehr zufrieden mit mir ist und ich auch nicht mehr mit ihm, bin ich auf der Suche nach einem neuen Job. Dabei habe ich generkt, wie lustlos und unmotiviert ich teilweise bin, wenn ich die Stellenanzeigen für den Job durchlese, den ich gerade mache. Das endgültige Wachrütteln erfolgte aber just letzte Woche, als mir zwei neue – wenn auch kleine – Möglichkeiten eröffnet wurden, die auf lange Sicht aber echt erfolgreich sein können. Ich suche jetzt nicht mehr nach dem gleichen Bürojob – von einem Hamsterrad ins nächste ist auch kontraproduktiv. Ich geb bei meinen Bewerbungen jetzt als Quereinsteigerin Gas und will endlich einen Job, der mir richtig gefällt!
    Das Kündigungsschreiben habe ich heute fertig gemacht und ausgedruckt. Bis Ende nächsten Monats liegt es beim Chef auf dem Tisch.

    • Markus Cerenak 18. September 2017 um 11:19 Uhr- Antworten

      Gratulation Vera! Freu dich auf deinen Weg aus dem Hamsterrad!
      Lass es dir gut gehen!
      M

Hinterlasse einen Kommentar

151 Shares
Teilen149
Pin1
+11
Twittern