6 Tipps für ein inspiriertes Leben

Photo by Fabrizio Verrecchia

Was unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen Menschen? Und wie komme ich zu meinem persönlichen Erfolg?

Bereits in frühen Jahren hat mich diese Frage brennend interessiert. Also habe ich den erfolgreichen Menschen in meiner Umgebung besondere Aufmerksamkeit geschenkt.  Viele von ihnen sind weder besonders intelligent, noch überdurchschnittlich innovativ oder waren vom Start weg mit massenhaft Kapital ausgestattet. Trotzdem führen sie heute ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben. Wie? Mithilfe von Inspiration.

Aber was ist diese Inspiration? Allgemein versteht man darunter eine erhellende Idee, Erleuchtung, Eingebung – sozusagen Momente die dein Leben verändern und dich dem Erfolg ein Stück näherbringen. Eine Stufe vor der Inspiration steht das Inspirieren (Def.: etwas anregen, jemanden Impulse verleihen). Lässt du das in vollem Ausmaß zu und steuerst es bewusst, kommst du nicht darum herum viele Dinge auszuprobieren. Damit ist dein erster Schritt zum Finden deiner Berufung und zum Ausschöpfen deines Potentials getan. Aber nun zu meinen Tipps um ein inspiriertes Leben zu führen:

Inspiration lauert überall

In den letzten Jahren war ich Teilnehmer und Speaker auf vielen internationalen Konferenzen. Dabei lernte ich im speziellen zwei verschiedene Typen von Besuchern kennen: Die „total spannenden, aber weit weg von meinem Business“ oder die „das hat mich total inspiriert und ich konnte das …, das …. und das …. für mein Business mitnehmen.“ Um meine Gedanken etwas greifbarer zu machen: Wenn die deutsche Bahn eine Innovationsabteilung einsetzt um technische Probleme in ihrem Schienensystem zu lösen und ich höre einen Beitrag dazu, sollten meine ersten Gedanken sein: Wie behandle ich innovative Projekte fernab von meinem Kerngeschäft? Wie laufen die Prozesse dazu bei der DB ab? Kann ich etwas von ihnen kopieren? Falls nicht, weiß ich jetzt zumindest wie es nicht funktioniert. Und das ist unabhängig davon zu sehen in welcher Branche ich tätig bin.

Im kleineren Rahmen heißt das: deine Freundin erzählt dir von einem privaten Problem. Ist das ein Problem welches viele Menschen betrifft? Wenn ja, gibt es eine Lösung dafür? Wenn nicht, warum nicht? Könnte die Problemlösung ein Business sein?

Was ich damit sagen will: ab jetzt solltest du deinen Inspirationsradius ausweiten. Situationen die dich inspirieren lauern überall und können dein Leben ins positive verändern.  Damit meine ich natürlich nicht, sollte ein Rad in China umfallen MUSST du dir stundenlang darüber Gedanken machen, wie du das für deinen nächsten Geistesblitz nutzen kannst. Trotzdem halte deine Augen und Ohren weit offen und erweitere dein Mindset um diesen Punkt.

Lass die Inspiration nicht verpuffen

Bist du inspiriert, halte deine Gedanken fest, am besten auf Papier oder digital. Bereits der Akt des Niederschreibens setzt neues Inspirationspotential frei, da du deine Gedanken dabei nochmal reflektierst. Du solltest sogar noch ein Stück weitergehen und konkrete Handlungen aus deiner Inspiration ableiten und auch diese festhalten. Beschränke dich nicht aufs Träumen, sondern mach deine Erleuchtung zu einem reellen Szenario. Um auch hier noch etwas konkreter zu werden ein Beispiel: Du kommst von einem Konferenzbesuch oder einer Gesprächsrunde mit einem Haufen an Notizen und guten Ideen nach Hause. Bevor du deine Gedanken nochmal sortieren kannst, überrollt dich das Hamsterrad bereits und du kannst förmlich dabei zusehen, wie sich deine Inspiration in Luft auflöst. Aber ab jetzt lässt du genau das nicht mehr zu. Nimm dir Zeit und fass alles was dich inspiriert hat strukturiert zusammen. Mach dir eine Liste mit konkreten Handlungen die deine Ideen Wirklichkeit werden lassen. Hänge diese Liste an den Platz an dem du arbeitest, damit du sie immer siehst. Nimm sie dir Punkt für Punkt vor, bis deine neue Idee umgesetzt ist.

Passender Artikel:  Warum wir mehr können, als wir denken.
JESHOOTS-com / Pixabay

Teile deine Inspirationen mit Menschen und spinne sie weiter

Großes kann nur dort entstehen, wo viele Gedanken zusammenkommen. Teile deine Erfahrungen und Inspirationen mit Kollegen, Mitstreitern, aber vielleicht auch mit deiner Oma (also jemanden der weit weg vom Thema ist). Dadurch machst du ein neues Feld mit frischen Inputs auf, welches wiederum Inspiration nach sich zieht. ‚Aus diesem Blickwinkel habe ich das noch nie gesehen’, kannst du nur sagen, wenn du neue Perspektiven und Impulse von außen zulässt, die dich weiter anregen. Abgesehen davon wird eine Idee umso konkreter, umso öfter du sie mit jemanden teilst – da du sie jedes Mal aufs Neue reflektierst. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Du kommst von der Konferenz nach Hause, hast alles strukturiert zusammengefasst und nun setzt du dich mit zwei Mitstreitern oder Freunden zusammen und stellst ihnen die Themen vor. Du wirst überrascht sein, wie inspirierend dieser Austausch ausfällt. Die perfekte Überleitung zum nächsten Punkt.

Umgebe dich mit inspirierenden Menschen

Triff dich mit Leuten, die ein anderes Mindset pflegen, aus anderen Welten stammen und die Dinge anders sehen. Solltest du solche Leute nicht kennen, besuche Diskussionsrunden, Absolvententreffen deiner Uni oder versuche es meinetwegen mit einem Töpferkurs. Suchst du erstmal danach, wirst du überrascht sein, wie viele Gelegenheiten es in deiner Nähe gibt inspirierende Leute zu treffen. Also nutze diese Gelegenheiten. Nicht jede dieser Veranstaltungen wird dich jemanden treffen lassen, der dein Leben auf den Kopf stellt. Aber nach und nach wirst du merken, wie die neuen Einflüsse ihre Wirkung zeigen. Spricht Leute einfach an und interessiere dich für ihre Themen. Das kann manchmal hart sein, da es jedes Mal aufs Neue ein Ausbrechen aus seiner eigenen Komfortzone bedeutet.

Nutze das Erlebte

Suche nicht nur im Neuem nach Inspiration. Nimm dir einmal pro Woche Zeit über das Geschehene nachzudenken und schreibe deine Gedanken auf. Reflektiere deine Handlungen. Hättest du anders gehandelt, wie hätte sich das auf die Situationen ausgewirkt. Inspiriere dich selbst, Sachverhalte anders anzugehen als du es sonst tun würdest. Denn handelst du immer gleich, darfst du dir keine Veränderung der Ergebnisse erwarten.

Und mein letzter Tipp:

Inspiriere dich jeden Tag selbst

Es wartet jede Menge inspirierende Musik, Blogs, Bücher oder Podcasts auf dich. Nimm dir jeden Tag Zeit dich 30 Minuten mit etwas Inspirierendem zu befassen. Du kannst das in deine tägliche Routine integrieren. Auf dem Weg zum Arbeitsplatz einen guten Podcast im Auto hören, am Abend bei der alltäglichen Laufrunde, ein guter Blogartikel zum Frühstück statt der Tageszeitung, …

Befolgst du diese Tipps wirst du schnell sehen, wie du in eine Art Inspirationsspirale gerätst. Plötzlich wirst du nicht nur inspiriert, sondern inspirierst die Menschen in deinem Umfeld Neues auszuprobieren.

Ich hoffe mein Artikel konnte dich inspirieren und wünsche dir im diesem Sinne eine inspirierte Zukunft: „Sei selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünscht.“ – Mahatma Gandhi

Ein Artikel von Michael Plank

Artikel von

Michael Plank

Michael Plank

Michael Plank ist aktuell Head of Social Media des TV-Shopping-Unternehmens Mediashop. Nach einem Studium für Medienwissenschaft und Journalismus startete er eine Karriere als Journalist. Neben Texten für Vice, die Wiener Zeitung oder Barfuss produzierte er die TVDokumentation „Stadt unter der Stadt“ und diverse Fernsehbeiträge. Als Frontmann der Band Symbiotika tourte er über die Bühnen Österreichs. 2015 stolperte Michael in die Werbebranche.

Eine Antwort

  1. Hallo Michael,

    danke für deinen inspirierenden Artikel.

    Ich habe schon seit Jahren einige Rituale, Angewohnheiten, Strategien (oder wie auch immer man es nennen möchte) in Bezug auf meine Inspiration.

    Besonders meine Morgenroutine löst in mir viel Inspiration für den Tag aus.

    Alles ist noch so schön neu und frisch am frühen Morgen… ich stehe auf dem Balkon… tiefe Atemzüge… dann meine Morgenseiten… eventuell ein bisschen Musik… Ja, da kann schon einiges an Inspiration „fliessen“.

    Lieben Gruß, Michel

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Ja, das passt natürlich ;-)

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Michael Plank

Michael Plank

Michael Plank ist aktuell Head of Social Media des TV-Shopping-Unternehmens Mediashop. Nach einem Studium für Medienwissenschaft und Journalismus startete er eine Karriere als Journalist. Neben Texten für Vice, die Wiener Zeitung oder Barfuss produzierte er die TVDokumentation „Stadt unter der Stadt“ und diverse Fernsehbeiträge. Als Frontmann der Band Symbiotika tourte er über die Bühnen Österreichs. 2015 stolperte Michael in die Werbebranche.

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