Keine Veränderungen: 5 einfache und todsichere Strategien, um so zu bleiben, wie du bist.

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Vielleicht kennst du noch den Werbespot, in dem eine Frau durchs Bild wanderte und zu hören war: „Ich will so bleiben, wie ich bin“ – und die Antwort darauf war: „Du darfst“! Stop. Lies den ersten Satz nochmal durch und mache dir bewusst, was da in einem Werbespot so nebenbei fast banal und lapidar ausgesagt wurde: Wenn man so bleiben will, wie man ist, muss man um Erlaubnis fragen.

Ich denke, es geht aber um noch mehr: Denn wenn du nicht bleiben willst, wie du bist, also dich verändern und weiterentwickeln willst, deine Gewohnheitszone verlassen willst, um Neues zu entdecken, dann musst du erst recht um Erlaubnis fragen. Nicht offiziell und amtlich, aber ich denke, dass du weißt, was ich meine. Und wir fragen viel um Erlaubnis.

Und sehr oft scheitert es nicht an der Erlaubnis der anderen. Sondern daran, dass wir uns selbst die Erlaubnis nicht geben wollen. Die Erlaubnis, die Grenzen zu sprengen, das Hamsterrad zu verlassen, um mit dem, was du gerne tust, erfolgreich zu sein.

Eine der häufigsten Aussagen, die ich höre, wenn ich mit Klienten rede oder Leserbriefe beantworte, ist:

Ich fühle mich, als wäre ich in meinem Leben steckengeblieben.

Das kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise gemeint sein. Vielleicht sind sie in einer Beziehung, die nirgendwo hinführt, aber wissen nicht, wie sie sich von dieser befreien können. Vielleicht haben sie den Traum, ein eigenes Lifestyle Business zu gründen, aber wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Oder vielleicht wollen sie einfach mehr Spaß in ihrem Leben haben, aber wissen nicht genau, wie sie dies erreichen können.

Das Gefühl, steckengeblieben zu sein, ist den meisten von uns bekannt. Obwohl wir in unserem Leben ständig in Bewegung bleiben, bringen uns nur wenige Bewegungen auch wirklich  weiter. Man kann diese Situation mit einem Baumstamm vergleichen, der in einem Fluss zwischen zwei Felsen festklemmt. Der Fluss fließt überall um uns herum, aber wir bewegen uns kein Stück weiter. Warum passiert es so leicht, dass wir aus dem Fluss des Lebens herausgerissen werden? Was in unserer Art zu leben führt dazu, dass wir steckenbleiben?

Es gibt wahrscheinlich viele Antworten auf diese Fragen. Heute widmen wir uns den fünf häufigsten „Verklemmungen“, die uns davon abhalten, selbstbestimmt zu leben und zu arbeiten. Außerhalb des Hamsterrades.

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Glaube deinen Gedanken

Der durchschnittliche Geist hat ungefähr 60.000 Gedanken pro Tag und die meisten von uns glauben ungefähr 99 Prozent davon. Einige unserer Gedanken sind ein Produkt unserer Erziehung und der Kultur, in der wir leben. Andere sind das Produkt unseres Geistes, der unsere Beobachtungen auf brillante Weise filtert und Schlüsse über die Welt zieht. Unsere Gedanken helfen uns dabei, unserer Umwelt und unserem Leben Sinn zu geben, also ist es nur logisch, dass wir unsere Gedanken für wahr halten.

Das kann aber problematisch werden. Wir hängen an Glaubenssätzen, die uns möglicherweise nicht mehr helfen. Vielleicht weißt auch du mit Sicherheit, dass du nicht gut in Kunst, Sport oder Mathe bist?

Die meisten von uns sind nicht einmal aus der Grundschule entlassen worden, ohne zumindest ein wenig negative Kritik in mindestens einem dieser Bereiche bekommen zu haben. Wenn im Kindergarten gefragt wird „Wer kann singen?“, zeigen alle auf. Die gleichen „Kinder“ werden sich das ein paar Jahre später gut überlegen, haben sie doch oft genug gehört „Das kannst du nicht“.

An welchen Glaubenssätzen hältst du immer noch fest, die dein Leben bremsen könnten? Was glaubst du, könntest du niemals tun? Welche Dinge sollten nicht so sein, wie sie sind? Wer wäre sehr sauer, wenn du deinem Herzen folgen würdest? Es könnte an der Zeit sein, deine ganze Weltanschauung zu untersuchen und zu überlegen, welche Gedanken dich in deinem eigenen Leben als Geisel halten.

Andere für unsere Umstände verantwortlich machen

Wie oft hast du schon Kommentare gehört wie: „Mein Vorgesetzter ist so ein Idiot, kein Wunder, dass ich meinen Job nicht richtig machen kann“ oder „Ich kann da nichts für, das war nicht meine Entscheidung!“

Wir haben alle Bereiche in unserem Leben, die nicht so gut laufen, wie wir es gerne hätten. So ist nun einmal das Leben. Es gibt ab und zu böse Überraschungen. Unsere Aufgabe ist es, herauszufinden, wie man mit diesen Überraschungen am besten umgehen kann.

Einige Menschen warten einfach ab. Sie lassen vielleicht tolle Möglichkeiten an sich vorbeiziehen und warten lieber auf die nächste Überraschung, die hoffentlich besser ist. Das Leben wartet allerdings nicht. Nach einer Weile stehen diese Leute immer noch rum und warten, während das Leben an ihnen vorbeizieht und sie nun wirklich feststecken.

Du nicht! Denn du kannst einen Schritt machen, der dich das rausholt…

Passender Artikel:  Ausgebrannt? 5 Tipps, wie du dich vor dem Burnout schützen kannst.

Das Leben (und dich selbst) zu ernst nehmen

Die meisten von uns glauben, dass der Schlüssel zum Erfolg harte Arbeit ist. Kürzlich wurde dieser Glaube um lange Arbeitszeiten erweitert. Ich würde diesen Glauben gerne anzweifeln und etwas anderes hinzufügen. Man sagt zwar „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, aber ganz ohne das Vergnügen geht es auch nicht.

Um unser Leben im Fluss zu halten, müssen wir Spaß, Freude und Kreativität in unserer Arbeit unterbringen. Wir brauchen Zeit, Momente zu genießen und Energie zu tanken, ohne uns dafür schuldig oder unverantwortlich zu fühlen. In diesen Zeiten der Entspannung und Freude fallen uns häufig Lösungen zu Problemen ein, neue Möglichkeiten, die Überraschungen des Lebens anzugehen und neue Strategien, die unser Leben verbessern und bereichern können.

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Das Leben der Durchschnittlichkeit leben

Eine der einfachsten Möglichkeiten, unser Leben anzuhalten, ist, durchschnittlich zu leben, anstatt etwas weiter abseits unterwegs zu sein. Ein Leben aus der Mitte bedeutet, sicher in bekannten Gefilden unterwegs zu sein, nicht aus Bereichen auszubrechen, in denen wir uns sicher fühlen. Es bedeutet, Dinge immer gleich zu machen, Veränderungen um jeden Preis zu vermeiden und jegliche Spontaneität aus dem Leben zu verbannen. So langweilig, wie das klingt, ist es doch die Art von Leben, die die meisten Menschen führen. Das Ergebnis ist, dass die Mitte ein extrem gedrängter Ort ist, an dem man sehr leicht steckenbleibt, wenn man einmal da ist.

Indem du dich ermutigst, kleine, aber konstante Schritte zu den „Rändern“ zu machen, wirst du merken, dass das Leben viel mehr Raum hat, in dem du dich frei bewegen kannst. 

Der Angst vor dem Unbekannten unterliegen

Angst ist ein mächtiges Gefühl. Einer der wichtigsten Faktoren, der viele Menschen – vielleicht auch dich – im Hamsterrad hält, ist die Angst. Sie schützt uns und hält uns von gefährlichen Dingen fern, kann uns jedoch auch von neuen und tollen Dingen ausschließen. Die meisten von uns werden etwas nervös, wenn sie nicht sicher sind, was um die nächste Ecke sein könnte. Allerdings muss man manchmal einen Sprung ins Unbekannte wagen, um sein Leben wieder in Schwung zu bringen.

Unser Leben wird immer mal wieder wie ein Baumstamm in einem Felsen eingeklemmt sein. Die Frage ist nicht, ob wir steckenbleiben. Die Frage ist, wie wir uns aus dieser Situation befreien können, um unser Leben wieder in den Strom zurückzuführen.

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

15 Antworten

  1. Wieder mal tolle Denkanstöße. Und die ach so harmlosen Sprüche haben es ganz schön in sich. Ich hab in der Kindheit oft den vom Spatz in der Hand gehört, der besser sei als die Taube auf dem Dach. Der schlimmste war jedoch: Solange Du die Füße unter unseren Tisch stellst… (machst Du was wir sagen)

    ‚Lange Arbeitszeiten‘ triggert bei mir auch was an. Ich hatte vor vielen Jahren eine Kollegin, die sich in der Arbeitszeit gern Zeit nahm für Rauchpausen, Klönschnacks (=norddeutsch für Schwätzchen) mit den Kollegen usw. Sie blieb dann meist 1-2 Stunden länger um die verlorene Zeit aufzuholen.
    Ich hab meine Arbeit effektiv organisiert um alles fertig zu kriegen bis zum Feierabend. Rauchpausen brauchte ich als Nichtraucher keine und ich hatte keine Lust meine Zeit mit Gelaber zu verplempern. Habe daher nur selten länger gemacht.
    Als ein Gruppenleiterposten zu vergeben war, hat sie den bekommen und nicht ich, obwohl sie Quereinsteigerin war mit viel weniger Erfahrung, weil sie keine 9to5 Denke wie ich haben würde und mehr Einsatz zeigt. Lange da sein war gleichbedeutend mit viel arbeiten. In meiner Welt ist Rauchen und Quatschen aber keine Arbeit! Hinweise darauf wie es wirklich war, wurden weggewischt.
    Habe bestimmt auch zu der Situation beigetragen, aber damals war ich ziemlich sauer deswegen. Ich habe mich bestraft gefühlt dafür, dass ich effizient gearbeitet und mir damit den pünktlichen Feierabend verdient hatte.

    Schöne Grüße
    Andrea

  2. Danke für diesen Beitrag!
    Die Frage, ob man „so sein darf/kann/soll, wie man wirklich ist“ stellen sich viele Leute. Sie ist einerseits eine normale, selbstkritische Hinterfragung des Ich’s in Relation zum direkten Umfelf, der Gesellschaft usw… Andererseits ist es auch ein typisches Symptom für mangelndes Selbstbewusstsein, Unsicherheit und Passivität. Es ist für viele unfertige Seelen der erste und prägendste Schritt in ein Durchschnitts-Leben, falls man sich ständig von irgendwelchen Normen sagen lässt: „Du bist nicht normal. Du gehörst nicht dazu, wenn du X und Y nicht machst oder bist!“.

    Und Durchschnitt ist eben genau das – einfach Durchschnitt. Es gibt viele, für die ein derartiges Lebens-, Denk- und Handelsmodell genau das richtige ist. Sonst wäre es ja nicht „Durchschnitt“ oder eben „die Norm“, wie man sagt.
    Dramatisch wird es erst im Falle von Menschen, die in ihrem Herzen wirklich anders sind, für die ein anderer Lebensstil wirklich besser passt – und sie sich durch die gesellschaftlichen Normierungs-Zwänge dann in ein für sie unpassendes Durchschnittsleben pressen lassen.

    Der erste, der euch sagen wird, welcher Weg der beste für euch ist, seid ihr selbst. Körper und Geist werden euch Signale senden. Leidet ihr beispielsweise unter Depressionen kann es leicht sein, dass euer Lebensstil nicht stimmig ist. Das kann mit allem zusammenhängen: Partnerschaft, Familienleben, Beruf und Karriere, Freunde und Kollegen und sämtliches anderes soziales Umfeld.

    Ich hatte jahrelang Probleme mit derartigen Dingen. Anpassungsschwierigkeiten, lebenstechnische Sackgassen, Unruhe – bis mich mein Selbstanalyse-Prozess schließlich auf bessere Bahnen geleitet hat.

    Es gibt eindeutig mehr im Leben als diesen ständigen Konkurrenzkampf um Macht, Prestige und Sex. Und echte Motivation, echtes Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, echtes Glück – das kann und muss man ganz alleine finden! Es ist nicht so schwer, wie es manchmal in einem hektischen, hyper-sozialen Leben scheint!

    Stay weird!

    Euer Daniel

  3. »Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.«

    Weder noch.

    Einige meiner KlientInnen haben z.B. massive Schwierigkeiten aus einem „Problemviertel“ zu entkommen, wenn sie ehrlich sind. Einige ArbeitgeberInnen und VermieterInnen Stufen die Personen ab. Ist wie bei der Kfz-Versicherung: blöde Postleitzahl und schon musst Du einen höheren Beitrag zahlen.

    Wie schaut es bei den ArbeitnehmerInnen aus, die in einem Betrieb arbeiten, wo einige Gesetze außer Kraft gesetzt sind? Ehrlichkeit kann einem Menschen den Arbeitsplatz kosten. In Diktaturen das Leben. Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Keiner sollte deswegen verurteilt werden.

    Ehrlichkeit kann das Leben auch komplizierter machen als es ohnehin schon ist.

  4. Grüß dich Markus,
    Ich bin soeben auf deinen Blog gestoßen und muss sagen ich bin BEGEISTERT!
    Es ist immer wieder toll Menschen zu treffen, die gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen und dennoch oder gerade deshalb unterstützt werden!

    Wirklich super, ich freue mich auf weitere Artikel und werde nun mal deine Seite durchforsten und mich auf die Suche… nein auf das Finden, nach neuen Tipps und Tricks begeben 🙂

    Vielen Dank für die Motivation, meinen gerade angefangenen Blog weiter durchzustarten! Bis bald,
    Beste Grüße
    Garret von NextGear

  5. Lieber Markus

    Toller Artikel! Unser Gehirn hat nicht so gerne Veränderungen 😉

    Glücklicherweise gibt es kein falsches Wissen: nur Unnützes (maladaptives)! Irgendwann war dieses einmal hilfreich für uns. Jetzt nicht mehr.

    Doch muss ich den Veränderungsbedarf zuerst erkennen. Das ist nicht immer einfach. Wenn ich weiss, was ich verändern möchte, kann ich etwas Neues lernen und das „Unnütze“ (Alte) verlernen.

    Das braucht ein wenig Zeit und das Unbewusste im Boot.

    Bleib so wie du bist, ist also nichtwirklich erstrebenswert. Es impliziert ja, dass keine Entwicklung mehr statt findet. 😉

    Mit ein wenig Selbstverantwortung steigt auch das Selbstwirksamkeitserleben.

    Ist es nicht cleverer seine Möglichkeiten zu nutzen und andere zu befähigen, dass sie ihre Möglichkeiten nutzen können?

    Lieber Gruss

    Martin

  6. Hay Markus,

    wir haben wohl beide die selben Gedanken. Alles davon kann ich genauso bestätigen. Denn wir Menschen leben nur in dem jetzigem Leben und die meisten haben Angst Entscheidungen zu treffen die ihr Leben beeinflussen können. Schade für diese Menschen denn Sie verbauen sie die Möglichkeit das beste für das Leben zu bekommen. Eine bessere Arbeit, eine bessere Freundin/Frau, eine bessere Beziehung zu den Kindern, usw.

    Aus meiner Sicht sehe ich es als notwendigkeit solche Dinge auch wirklich anzupacken. Und sein Leben zu verändern.

    Mach weiter so Markus,

    Beste Grüße

    Ruben Pasternak

  7. Hi Markus.

    Der Artikel hat mich sehr angesprochen. Ich komme aus dem Nicken gar nicht heraus. Wer nichts Neues wagt und auch nicht mutig seine Angst bezwingt, wird lange in seiner Mitte und Komfortzone bleiben.

    Ich denke deine Liste kann beliebig ergänzt werden. Mir kam als erster Gedanke „fehlende Entscheidungen“ in den Sinn. Wer keine Entscheidungen fällt, bleibt wo er ist und lässt sich durch andere führen. So bleibt man wie man ist…Entscheidungslos und ohne aktive Gestaltung seines eigenen Lebens.

    Herzlichen Gruss
    Markus

  8. Hey Markus!

    Wieder mal ein toller Artikel 🙂 Ich finde den Part „durchschnittlich Leben“ am verheerendsten. Das ist für mich das „einfach so dahinleben“, als würde einem das Leben nur so durch die Finger gleiten. Ich wünsche vielen Menschen einfach mal etwas Neues auszuprobieren und so auch ihren Alltag etwas aufzufrischen. Viele wissen nicht mal wie, oder denken man muss dafür ein halbes Wunder vollbringen. Aber es reichen oft schon Kleinigkeiten, die das Leben spannender und frischer machen können 🙂

    Was mir dazu noch eingefallen ist. Man sagt ja oft: „Bleib so wie du bist!“. Ich sag das ab und zu auch noch, aber immer mit gemischten Gefühlen, also versuche ich es nicht mehr allzu oft zu sagen. Denn eigentlich wünsch ich keinem, dass er so bleibt wie er ist. Ist zwar sehr streng betrachtet.. aber das was ich jeden wünsche ist: dass er sich weiterentwickelt und sich immer wieder neu entdeckt! Denn letztendlich ist man heute sowieso nie der gleiche Mensch wie morgen.

    Schönen Montag wünsch ich dir noch! 🙂

    Hugs,
    Linda

  9. Hi Markus, super Wochenstart mit diesem Slogan.Und das Auffüllen ist so wichtig, damit alles im Fluß bleibt.Vergnügen, köstliche Momente lösen Stresshormone auf, schaffen neue Energie+neue Gedanken und Lust auf das eigene Leben.Eine schöne, eigene Woche, Ananda

  10. Lieber Markus,

    „bleib so wie du bist“ ist der schlimmste Wunsch, den man/ich zum Geburtstag bekommen kann. Manchmal ist es einfach gedankenlos, natürlich. Aber die Botschaft ist eine von Angst getränkte: Entwickle dich nur ja nicht weiter, du könntest anders, neu werden und außer Kontrolle geraten.
    Schön, dass du das hier aufgegriffen hast 🙂

    Lieben Gruß, Ilse

  11. Hallo Markus, ein echt interessantes Thema, denn wer rastet der rostet. Das Leben ist Veränderung, vor allem egal was „wir“ wollen, wir bleiben nicht die gleichen. Natürlich mit einigen Ausnahmen, vor allem jeden der sehr „fremdbestimmt“ ist und seiner „Amgst“ nachgibt.

    Das Leben ist ein Abenteuer, Veränderung bringt natürlich auch Risiken mit sich, nur wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

    Wir müssen einfach mit „Niederlagen oder Rückschlägen“ leben lernen, das gehört ja zum Leben, vor allem spürt man das Leben am besten, wenn der Puls auf 180 ist.

    Für mich gilt: Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner!

    Deshalb, voll rein ins Leben!

    LG Lothar

  12. Ich habe eben den Artikel gelesen. Markus, Du bringst es immer wieder auf den Punkt! Mir geht es ebenso wie dem Baumstamm im Fluß. Doch für’s Ausbrechen braucht man stets auch Energie, und die fehlt mir irgendwie. Zudem kommt immer wieder die Frage hoch: Was, wenn der Schuss nach hinten losgeht und man seinen anstrengenden, aber doch irgendwie passablen und nicht schlecht bezahlten Job einbüßt ohne etwas adäquates neues zu haben?

  13. Hallo Markus,

    dieses Leben in der Mitte ist genau das, was mich lange fest gehalten hat. Klar versucht man immer, sich hier und da zu verbessern, aber „eigentlich“ geht es mir doch gut. „Eigentlich“ fehlt es an nichts.

    Dabei ist es so einfach, einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

    Ich denke, was viele zurück hält sind auch die Ergebnisse anderer. Wenn wir eine neue Webseite entdecken, existiert diese in der Regel schon einige Jahre oder zumindest ein paar Monate. Und wir denken uns: „Ist das toll! Dieser Aufwand! Die viele Arbeit!“ und verharren, weil wir nicht sehen, dass es sich dabei um viele kleine Schritte gehandelt hat. Wir sehen nur das Endergebnis – und das macht uns Angst.

  14. Lieber Markus,
    Klasse! Du bringst es immer auf den Punkt. Heute steht bei mir auf dem Plan: „Vorauserinnern“. Wo will ich in einem halben Jahr stehen.
    Dazwischen drängen sich dann die 60.000 Gedanken, von denen du sprichst. Und die Verantwortung für meine Zukunft „darf“ ich auch übernehmen aber die Aussicht, in der engen Mitte zu versauern ist so beschämend, dass ich mich gleich vergnügt ans Werk meiner Zukunft mache und die harte Arbeit grad mal sein lasse.
    Liebe Grüße
    Birgit

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Ja, das passt natürlich ;-)

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Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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