7 Tipps wie du Klarheit bekommst und aufhörst dich im Kreis zu drehen.

Klarheit

90% der Gedanken, die du am Tag hast, sind immer die gleichen.

Da kommt nichts Neues dazu.

Sorry für die ernüchternde Nachricht. Bis eben hast du wahrscheinlich gedacht, dass du ständig Goethe würdige Hirntätigkeit hast.

Wenn man bedenkt, dass dein Hirn schon im Ruhezustand – also wenn es auf dem Sofa abhängt und weder denkt noch sonst etwas Produktives tun – über 20% deiner Energie verbraucht, ist das eine ziemliche Verschwendung. Und dabei tut es nichts lieber als Energie zu sparen. Daher fällt uns Veränderung auch so schwer.

Kennst du das Gefühl morgens aufzuwachen und die Gedanken kreisen schon? Und zwar immer um das gleiche Thema? Und wenn es nicht das gleiche ist, dann nach einigen Wochen um ein ähnliches?

Und du fragst dich:

Wie bekomme ich endlich aus dem Chaos raus?

Du willst Veränderung aber drehst dich im Kreis oder du sabotierst dich immer wieder selbst. Wenn du eine Idee hast kommt sofort das JA ABER im Kopf, du denkst das klappt sowieso nicht, was glaubst du wer du bist, darf ich das?

Und dann lässt du sie fallen. Du hast das Gefühl ständig im Kampf zu sein statt um Flow, irgendwie gefangen zu sein und blockiert.

Alle deine Lösungsversuche sind gescheitert. 

Was du tun kannst um Klarheit zu bekommen

1) Finde heraus, wer du im Kern wirklich bist.

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422737 / Pixabay

Dafür musst du deinen Mustern, Identitäten, Glaubenssätzen  und Steuerungsprogrammen aus deiner Kindheit auf die Spur kommen.

Sonst wirst du vor allem von außen gesteuert sein. Davon wie andere auf dich reagieren.

Es sind leider oft die intelligenten und reflektierten Menschen, die sich selbst am meisten im Weg stehen.

Was ich immer wieder höre, ist der Satz:

„Im Kopf ist mir das alles schon irgendwie klar und ich hab auch eine vage Idee woran es liegen könnte aber ich schaffe es trotzdem nicht es zu ändern.“

Das ist normal, denn unsere Steuerungsprogramme, Glaubenssätze, Muster und Identitäten die wir in der Kindheit entwickeln und die uns andere übergestülpt haben –  laufen unbewusst ab.

Wir merken nur die Auswirkungen aber kennen nicht die Ursachen. Sie sind wie die Gitterstäbe eines unsichtbaren Käfigs, gegen die wir – zusammen mit Ängsten und Zweifeln – immer wieder prallen.

Das sind die Momente in denen du dich dann fragst: „Warum passiert mir das schon wieder?“

Solange du in diesem Käfig sitzt, wirst du nicht zur inneren Klarheit kommen.

Einstein hat mal gesagt:

Verrückt ist, wer immer wieder das Gleiche versucht aber ein anderes Ergebnis erwartet.

Du hast dir in der Kindheit – weil du da noch nicht gut reflektieren konntest –Lösungsstrategien zugelegt, die für dein Leben als Erwachsener aber schädlich sein können.

Das zeigt sich immer dann, wenn sich Menschen aufführen, wie Fünfjährige.

In dem Moment sind sie es emotional auch. Denn die Reaktion wird von einer emotionalen Erinnerung aus der Kindheit getriggert und das ist meist eine schmerzhafte. In dem Augenblick reagiert nicht der Erwachsene sondern das immer noch verletzte innere Kind, das sich nicht anders zu helfen weiß.

2) Nimm Leid als Chance zur Entwicklung wahr.

Es gibt zwei Dinge durch die wir uns verändern: Liebe und Leid.

Das Leben fordert uns durch kleine und große Krisen immer wieder dazu auf, als Persönlichkeit zu wachsen, uns zu entwickeln und stärker zu werden.

Weil wir Menschen aber nicht gerne aus unserer Komfortzone gehen, brauchen wir leider immer auch Leidensdruck, um wirklich etwas zu verändern.

Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Es klingt absurd, aber Leid ist die Energie, die dich nach Erkenntnissen suchen lässt.

Erkenntnissen folgt die innerer Klarheit auf dem Fuß.

Wenn du also gerade unter etwas leidest, hast du die besten Voraussetzungen eine Lösung dafür zu finden und die auch umzusetzen.

Menschen sind expandierende Wesen. Wir wollen dazu lernen, uns weiter entwicklen.

Sich dabei Unterstützung zu holen ist sehr mutig. Und eine Abkürzung zu nehmen auch ziemlich schlau. Warum muss es schwer sein, wenn es auch einfach geht.

Du drehst dich im Kreis, weil dir die Richtung fehlt.

Du brauchst Klarheit um zu wissen, wo der Ausgang aus dem Kreis ist.

3) Finde deinen eigenen Maßstab

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Menschen sehen die Welt immer durch ihre eigenen Erfahrungsbrille.

Wenn du dir also Ratschläge holst – vor allem wenn es um Lebensentscheidungen geht – sind die nie neutral und manchmal völlig unpassend für dich.

Auch wenn die andere Person gut damit fährt. Wenn du sehr in dir ruhst, kannst du Ratschläge abwägen – sie können dir ja einen neuen Blickwinkel verschaffen – und dein Bauchgefühl wird dir sagen, ob es passt.

Und du wirst wissen ob deine Entscheidungen durch alte Ängste oder Muster gesteuert werden oder nicht.

Je mehr du über deine unbewussten manipulierer weißt, desto besser kannst du sie umgehen und aufhören dich im Kreis zu drehen.

4) Verändere deine innere Haltung.

Wir alle haben schon mal Schmerz erfahren, wir haben gelitten, uns wurde der Teppich unter den Füssen weggezogen.

Das ist unvermeidbar.

Du kannst nicht beeinflussen, was dir passiert aber du kannst sehr wohl entscheiden, wie du darauf reagierst.

Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Persönlichkeitsentwicklung um dich besser kennen zu lernen und Klarheit zu bekommen, was du willst, Achtsamkeitstrainings um dir die Reaktionspause zu verschaffen, Meditation um dich zu zentrieren oder MindBodySoul Coachings um Verstand Körper und Seele gleichermaßen wahrzunehmen.

Es gibt viele Ansätze die wie Puzzleteile wirken um ein vollständigeres Gesamtbild von dir selbst zu bekommen.

Wer aufhören will sich im Leben ständig im Kreis zu drehen, muss sich neu ausrichten können und braucht nicht nur einen eigenen Maßstab sondern auch einen inneren Kompass.

5) Kläre deine Werte und richte dein Leben nach ihnen aus.

Werte sind unser Kompass und Anker im Leben.

Deine Werte, bzw. die aller Menschen, werden durch Erziehung, Bildung, Gesellschaft, Kultur und persönliche Lebenserfahrungen geprägt.

Sie bestimmen –  neben deinen Steuerungsprogrammen, die in der Kindheit entstehen – warum du etwas tust.

Und sie sind die großen Motivatoren, die entscheiden, warum du dich für etwas einsetzt und ob du darin Erfolg hast.

Darüber hinaus geben Werte Orientierung.

Sie sind unsere sinnstiftenden Wegweiser, sie geben Kraft und helfen Krisen zu überstehen.

Und wenn du diesen Wegweiser hast, kommt automatisch Klarheit und du wirst aufhören dich im Kreis zu drehen. Dein Kompass zeigt dir die Richtung.

Hier findest du eine Werte Übung, mit deren Hilfe du deinen Kompass ausrichten kannst.

6) Lerne deine Gedanken zu beobachten.

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Du ziehst das an, was du denkst. ich lese oft, man solle lernen die Gedanken zu kontrollieren. das geht nicht.
Ein beweis? Denke jetzt an einen grünen Affen m roten Ballkleid, der auf einem blauen Elefanten reitet.

Jetzt denke NICHT an einen grünen Affen m roten Ballkleid, der auf einem blauen Elefanten reitet.

Klappt super oder? So viel Kontrolle hast du über deine Gedanken.

Wir glauben, dass unsere Gedanken…

  • Wirklichkeit sind, dass, was wir denken, geschieht wirklich hier und jetzt.
  • die Wahrheit sind und wir glauben völlig daran.
  • wichtig sind- wir nehmen sie ernst und schenken Ihnen unsere volle Aufmerksamkeit.
  • Befehle sind- wir gehorchen ihnen automatisch.
  • weise sind- wir nehmen an, sie wüßten es am besten und folgen ihren Ratschlägen.
  • bedrohlich sind- manche Gedanken können zutiefst verstörend oder angsteinflößend sein und wir wollen nichts mehr als sie loszuwerden.

All das stimmt nicht!

Wenn du wissen willst warum und mit welchen 8 Fähigkeiten du besser mit deinen Gedanken und Gefühlen umgehen kannst, lade dir hier das Booklet „Die Macht der Gedanken“ herunter.

7 ) Mache Frieden mit deiner Geschichte und stehe dazu.

Egal, was du erlebt hast, egal was andere über dich sagen. Deine Geschichte hat dich zu dem Menschen werden lassen, der du jetzt bist. Vielleicht gefällt es dir. Vielleicht auch nicht. Vielleicht haben andere zu sehr deinen Weg bestimmt. Die Wahrheit ist: du kannst in jeder Sekunde selbst entschieden, wie du weitergehst.

Dazu brauchst du KLARHEIT– um zu wissen, was du wirklich willst.

MUT – das umzusetzen.

EINEN PLAN -wie du da hinkommst.

Ich bin fest davon überzeugt – und habe es an mir selbst erfahren – dass jeder Mensch alles in sich trägt, was er braucht um seine Probleme zu lösen und den eigenen Weg zu finden.

Auch du.

Du bist genug!

Und nicht nur das.

Du hast mehr verdient als dein Leben lang auf der Stelle zu treten.

Artikel von

Jeanette Bouffier

Jeanette Bouffier

Ich bin Jeanette – Business Coach & Aufbruch Komplizin. Ich helfe Frauen wie dir, deinen Traumberuf zu finden und dein besonderes Talent in die Welt zu bringen, das so, nur du hast. Kurz: das Leben zu bekommen, das du verdienst. Du bekommst bei mir: 1. Selbsterkenntnis: Um zu wissen, was du wirklich willst, 2. Mut: Um dein Ziel auch zu erreichen, 3. Einen Handlungsplan: Um zu wissen, wie du dort hin kommst. www.jeanettebouffier.de Jeanette ist Systemischer Business Coach, ILP Coach, MindBody & Burnout Prävention Coach. Ihr Motto: Dein Leben. Deine Regeln.

Eine Antwort

  1. Danke für den aufschlussreichen Artikel!

    Ich neige leider dazu, mir zu viele Gedanken zu machen und komme so nur langsam voran mit meinen Vorhaben.

    In dem Zusammenhang kann ich auch das Buch Mindfuck empfehlen.

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Ich bin Jeanette – Business Coach & Aufbruch Komplizin. Ich helfe Frauen wie dir, deinen Traumberuf zu finden und dein besonderes Talent in die Welt zu bringen, das so, nur du hast. Kurz: das Leben zu bekommen, das du verdienst. Du bekommst bei mir: 1. Selbsterkenntnis: Um zu wissen, was du wirklich willst, 2. Mut: Um dein Ziel auch zu erreichen, 3. Einen Handlungsplan: Um zu wissen, wie du dort hin kommst. www.jeanettebouffier.de Jeanette ist Systemischer Business Coach, ILP Coach, MindBody & Burnout Prävention Coach. Ihr Motto: Dein Leben. Deine Regeln.

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