Warum ich mein Lifestyle Business jedem noch so sicheren Job vorziehe

An einem Freitag ist es nicht so schlimm. Es sind nur mehr ein paar Stunden und dann geht’s in das wohlverdiente Wochenende, wo du dann endlich die Dinge tun kannst, die du möchtest.

Das System ist nun mal so: 5 Tage arbeiten und fremdbestimmt sein, 2 Tage frei uns selbstbestimmt sein.

Ich für meinen Teil habe diesen Samstag nicht „frei“. Und diesen Sonntag auch nicht. Ich habe aber auch Sonntagabend kein komisches Gefühl, weil es wieder losgeht.

Ich war 15 Jahre lang Angestellter war, mit all den Vorteilen, die mir das Hamsterrad geboten hat:

  1. Sicherheit (naja ganz ehrlich. Welcher Job ist schon sicher?)
  2. Hm … was war da noch ein Vorteil.
  3. Puh … lass mich mal nachdenken.
  4. Pfff… Habe gerade keinen Plan, was noch Vorteile sein könnten.
  5. Hätte jetzt bald das Thema „Rente“ oder „Pension“ gebracht, aber ich schreibe keine Science-Fiction.

Heute geht das nicht mehr. Ich kann ich es mir einfach nicht mehr vorstellen.

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass mir jemand vorschreibt,
wann ich wo sein soll und wann ich erst wieder weggehen darf.

Dass mir jemand vorschreibt, wie ich die Dinge tue, wann ich sie tue, wo ich sie tue. Dass mir jemand vielleicht sogar sagt, wie ich mich verhalten soll, mich kleiden soll und wie ich mich am Telefon melden soll.

Es geht nicht mehr.

Es beginnt bei der vermeintlich guten und wichtigen Work-Life-Balance.

Hier ein Facebook Live Video von mir, warum die Work-Life-Balance Bull***** ist und was wir Hamsterrad-Rebellen statt dessen tun:

Wenn du in Zukunft meine Facebook Live Talks nicht verpassen möchtest, dann like meine Facebook-Seite und sei dabei bei der kleinen Rebellion gegen das Hamsterrad:

Und natürlich möchte ich auf all das nicht verzichten:

Ich darf denken.

Kein Workflow, kein Procedere, kein Ablauf ist in Stein gemeißelt. Der typische Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ oder „Das hat noch nie funktioniert“ existiert in meiner Realität nicht mehr. Und es passiert nie wieder, dass ich die Dinge nicht so angehe, wie ich es für richtig halte. Gedanken wie:

Ok, das mache ich halt so, weil es von mir verlangt wird

beschweren nicht mehr mein Gemüt.

Ich habe keinen Chef und bin auch keiner.

Alleine das Wort „Chef“ finde ich schon fürchterlich. In meiner Hamsterrad-Zeit gab es einige „Chefs“ von den ich profitiert habe, von denen ich lernen konnte und zu denen ich aufblicken konnte. Bei den meisten war das aber nicht der Fall. Und in mehr ergaben sich umfangreiche Dissonanzen, wenn ich Dinge tun musste, die jemand geplant oder mir aufgetragen hatte, der offensichtlich keine Ahnung hat von dem, was er tut. Ein weiser Spruch eines von mir sehr geschätzten „Chefs“:

Ich umgebe mich mit Mitarbeitern, die von ihrem Bereich mehr Ahnung haben als ich, und lasse sie tun.

Leider ein sehr seltenes Mindset.

Da ich Hamsterrad-Rebell bin, bin ich auch kein Chef und werde es nie sein. Ich mag Eigeninitiative, und dass Menschen sich emotional zuständig fühlen, für das was sie tun.

Ich arbeite, wann ich will.

Manchmal um 4 Uhr früh, um 22 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen und an meinem Geburtstag. Das bestimme ich. Hat den Vorteil, dass ich nicht mit Millionen anderen am Samstag nachmittag bei IKEA stehe. Ernsthaft: Die Notwendigkeit, die Arbeitszeit nach Konventionen auszurichten, wird überbewertet.

In unserem Kopf ist das Wochenende nur deswegen heilig, weil die restlichen 5 Tage verteufelt sind.

Wenn etwas zu tun ist, mache ich es. Egal wann. Wenn nichts zum tun ist, dann mache ich nichts. Und manchmal beschließe ich auch, dass nichts zu tun ist.

Ich arbeite, wo ich will.

Sobald dir klar ist, dass du in einem Lifestyle Business nichts anderes brauchst als deinen Kopf, dein Wissen, deine Fähigkeiten, deine Kompetenz und die Möglichkeit der Kommunikation mit anderen Menschen (Handy & Web) und du dich ich diese Richtung auch organisierst, ist es erstaunlich, wo man überall arbeiten kann.

Auch die starre Aufteilung „Arbeit“ und „Urlaub“ weicht sich auf. Somit ist es kein Problem am Strand zu sitzen und einen eCourse oder ein Seminar zu entwickeln.

Und auch in meinem Lifestyle Business gibt es natürlich Dinge, deren Erledigung manchmal mühsam ist, gebe ich ganz offen zu. Es ist nur einen Unterschied, ob ich das in einem muffigen Büro mit Bene-Möbeln aus den 80er Jahren machen muss oder ich mich ins Grüne setzen kann, in die Sonne, in ein Café oder einfach nur zu Hause auf die Couch und im Hintergrund läuft Musik, die ich liebe, ohne dass ich die Frage: „Was hörst denn du da Komisches“ beantworten muss.

Ich arbeite, mit wem ich will.

Das Zitat „Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr“ sagt es schon sehr deutlich. Um nicht zu sarkastisch zu sein. Ich habe in meinen Festanstellungen viele nette Menschen kennengelernt, die ich nicht missen möchte. Aber auch viele, die ich sehr wohl missen möchte.

Und klar kannst du dir auch als Ich-Konzern nicht immer aussuchen,
mit wem du arbeitest.
Oder … warte mal kurz. Doch, du kannst es schon.

Du darfst nur Schritt für Schritt deine alter Hamsterrad-Opfer-Mentalität ablegen. Wer meinen Flow beschwert, wer mit mir nichts Bedeutsames schaffen möchte, wer einfach mit mir nicht gleich schwingt, der ist kein Verbündeter bei der Rebellion. Das macht das Leben von beiden Seiten einfacher.

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In meinem Lifestyle Business tue ich jeden Tag etwas anderes.

Ich schreibe Artikel und Bücher, entwickle Seminare und Co, produziere Audio-Material für Podcasts, nehme Videos auf (entweder mit mir vor der Kamera oder Screencasts) für eCourses & Co. Ich halte Vorträge und Keynotes und gebe Interviews oder führe selbst welche.

Ich konsumiere und erschaffe.

Natürlich habe ich tägliche To Do’s aber selbst die sind zutiefst abwechslungsreich. Wenn ich in einem Hamsterrad sein sollte, dann ist es sehr, sehr, sehr groß und es wird ständig von mir daran rumgebaut, während ich darin laufe.

Ich kann mir die „Sinn-Frage“ beantworten.

Ich saß in meinen früheren Jobs sehr oft und dachte bei mir:

Warum tust du das eigentlich? Warum bewirbst du dieses Produkt? Warum investierst du Energie in dieses Projekt? Du würdest das Produkt selber nicht kaufen. Warum also andere dazu überreden? Und das auch noch als Lebensmittelpunkt?

Heute weiß ich, warum ich tue, was ich tue. Mein Lifestyle Business hat für mich Bedeutung UND es bezahlt meine Miete.  Ich erschaffe damit Dinge, die Menschen weiterbringen, sie entschließen lassen ihr Hamsterrad zu verlassen um den Mut zu fassen mit ihrer Leidenschaft ihr eigenes, erfolgreiches Online Business aufzubauen, auf das sie stolz sein können. Was wiederum für sie bedeutsam ist. Das fühlt sich für mich richtig an.

Ich muss nicht planen.

Warum schreibt er das am Ende? Ohne Plan gibt es doch kein erfolgreiches Lifestyle Business? Ohne Plan gibt es keine Ziele, keine Projekte, nichts wo man hinarbeiten kann. Eines steht für mich fest:

Planning is guessing.

Jeder Plan ist nichts anderes als eine Vermutung. Warum wollen wir alles planen? Warum reden wir uns ein, dass wir die Zukunft im Griff haben müssen. Mit Zahlen, Fakten, Forecasts und was es da noch so alles gibt. Versteh mich nicht falsch. Es geht nicht um „einfach so in den Tag leben“ oder „sich vom Schicksal treiben lassen“.

Aber es muss nicht alles auf der To Do Liste stehen. Es geht vielmehr um das Vertrauen, dass die richtigen Dinge passieren. Dass etwas Gutes entsteht, wenn du mit Leidenschaft dabei bist. Und dass du die richtigen Menschen triffst, die dein Tun beflügeln.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-07-25T14:32:36+00:00 3 Juli, 2017|

46 Kommentare

  1. Rudi 25. Oktober 2013 um 9:40 Uhr- Antworten

    Servus

    Prinzipiell muss ich Dir Recht geben.

    Es ist schön wenn man sich sein Leben so richten kann und sich selbst zu verwirklichen.
    Aber unsere Wirtschaft würde den Bach runter gehen wenn das alle machen würden.

    Von unnötiger Überproduktion und Verschwendung von Ressourcen mal Abgesehen.
    Das Hamsterrad ist leider Notwendig um das Zahnrad der Wirtschaft am Laufen zu halten.

    Zu Punkt 3.)
    Muss ich Dir Absolut Recht geben. Wenn manche die Arbeitspolitik „Kaizen“
    Zu schätzen wissen würden, wäre so mancher Arbeitsplatz mehr (Er)Lebenswert.
    Um zumindest das gefühl zu haben: „Ich mache etwas sinnvolles am Arbeitsplatz“.

    • Markus Cerenak 25. Oktober 2013 um 13:12 Uhr- Antworten

      hi rudi
      ich denke das hamsterrad einfach sich entwickelt hat und es zu groß ist um von heute auf morgen umzudenken. im mittelalter hat es auch einige zeit gebraucht, bis alle verstanden haben, dass die erde keine scheibe ist.
      lg m

    • Andy Schweigard 25. Oktober 2013 um 14:16 Uhr- Antworten

      „Wenn das alle machen würden, würde die Wirtschaft den Bach runtergehen.“
      Wäre es denn nicht in gewisser Weise wünschenswert, wenn eine komplette Umwälzung der heutigen Wirtschaftsverhältnisse stattfinden würde?
      Könnte es nicht einfach zu einer Veränderung des kompletten Arbeitsmarktes führen? Zu einer Verbesserung?

      „Überproduktion“
      Könnte es denn nicht genau zum Gegenteil führen? Wenn jeder Mensch genau die Menschen in seiner Nische „beliefert“, würde dann nicht eine Menge von unnötig mehrfach gemachten Angeboten wegfallen (in allen Bereichen)?

      „Verschwendung von Ressourcen“
      Gibt es Menschen, die ähnlich denken wie ich und denen es wahrhaftig übel wird, wenn sie daran denken, welche Ressourcen an menschlichem Potential und Energie täglich in den großen und kleinen Hamsterradkonzernen verschwendet werden?

      Viele Grüße
      Andy

      • Andy Schweigard 25. Oktober 2013 um 14:28 Uhr- Antworten

        Anhang zum vorigen Kommentar:
        Okay, bei „Überproduktion“ und „Verschwendung von Ressourcen“ sind wir wohl sowieso gleicher Meinung, Rudi… War aber auch nicht ganz sauber formuliert dein Satz dazu 😉

        PS: Der Artikel ist natürlich wieder super^^

    • Nils 25. Oktober 2013 um 20:45 Uhr- Antworten

      Ich denke auch häufiger darüber nach, wie Deutschland/Europa/die Welt aussehen würde, wenn jeder sich selbst verwirklichen würde. Es gäbe vermutlich keine großen Konzerne mehr, sehr viele Subunternehmer, keine Angestellten, reife und starke Menschen, weniger Abhängigkeiten…
      …letztlich für mich eine spannende Vorstellung. Sie wirkt vielleicht etwas unrealistisch, aber das muss ja noch lange nicht heißen, dass es nie so kommt;-]

      Wichtig finde ich vor allem: den einschränkenden Glaubenssatz ablegen, dass das so nicht funktionieren könne. Der Rest kommt schon von alleine…

  2. Miriam 25. Oktober 2013 um 9:57 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    wie immer ein super Artikel.

    Viele liebe Grüße,

    Miriam

  3. Walter 25. Oktober 2013 um 10:28 Uhr- Antworten

    Überzeugt bin ich schon länger.
    Aber dieser Post hat alles nochmal schön zusammengefasst.
    Danke.

  4. Madita Luise 25. Oktober 2013 um 11:57 Uhr- Antworten

    Jaaaaa, du sprichst mir aus der Seele. Ich kann mir absolut nicht mehr vorstellen ins Hamsterrad zurück zu kehren. Ich habe vor 4 Jahren meinen Absprung gewagt. Naja zumindest fast. Ich hänge noch mit dem kleinen Zeh (einen Tag die Woche) drin fest aber selbst das ist mir mittlerweile zu viel. Ich will den Absprung jetzt endlich GANZ schaffen. Auch vom „Planning“ halte ich nicht mehr so viel. So viel kann ich nicht alleine gar überblicken. Da muss man einfach raten UND vor allem Vertrauen. Ich habe das für mich persönlich jetzt Intuitives Business Developing genannt und bin gespannt wo es mich in den nächsten 4 Jahren hinbringen wird. Vielen Dank für deinen inspirierenden Artikel.

    • Markus Cerenak 25. Oktober 2013 um 13:14 Uhr- Antworten

      hi
      freut mich, dass dich der artikel inspiriert. schön dass du mit dabei bist, bei der rebellion gegen das hamsterrad!
      lg m

  5. GUnTER SCHMIDT 25. Oktober 2013 um 12:22 Uhr- Antworten

    Danke Markus,
    Deine Worte geben mir Kraft und zeigen mir meine Stärke … mit herzerfrischenden Grüßen von GUnTer

    • Markus Cerenak 25. Oktober 2013 um 13:15 Uhr- Antworten

      hi GUnTER 😉
      danke für das tolle feedback,freut ich immer sowas!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  6. Lukas G. 25. Oktober 2013 um 13:00 Uhr- Antworten

    Markus, Punkt 5 ist unschlagbar!

    Da ich selbst noch kräftig im Hamsterrad laufe, ist es für mich um so mehr eine Traumvorstellung, dort zu arbeiten wo ich möchte. Das www macht’s möglich 🙂

    Motivierender Blogartikel. Danke!

  7. Norbert :-) 25. Oktober 2013 um 13:26 Uhr- Antworten

    …so geht das nicht, Markus!

    Ich habe mich gerade mit dem „Anreizsystem“ Rente in das Hamsterrad zurücktrösten wollen…
    …da schreibst Du: „5. Hätte jetzt bald das Thema “Rente” oder “Pension” gebracht, aber ich schreibe keine Science-Fiction.“

    😉

    Herzliche Grüße aus der Freien und Hansestadt an der Elbe

  8. Wolfgang 25. Oktober 2013 um 14:17 Uhr- Antworten

    Hallo Markus – genialer Artikel – ich liebe jeden deiner Sätze 😉

    „Ich habe keinen Chef und bin auch keiner“ – ja das kann zum Problem werden, denn man ist sich zumeist selbst nicht genug Chef. Zu oft ist man beim Verlassen des Hamsterrads geneigt, die Disziplin sich gegenüber zu vernachlässigen da die Führung von außen ausbleibt. Die Selbstdisziplin und die Erschaffung von (guten) Gewohnheiten ist aber notwendig, um nicht in den Tag zu leben und seine ToDos zu vernachlässigen.

    „Ich arbeite, wo ich will“ – „Ich arbeite, wann ich will“ – damit haben viele ein Verständnisproblem. Als ich vor einigen Wochen an meinem Geburtstag ein einem Strand in Kroatien saß und mein Team mit Informationen versorgte, kamen einige Rückmeldungen, wie „warum arbeitest du an deinem Geburtstag“ oder „hör doch mal auf und mach endlich Urlaub“.
    Tatsache ist dass ich mir JEDEN Tag „Urlaub“ nehmen kann und jeden Tag so tun kann, als hätte ich Geburtstag. Fazit: Das zu tun, was Spaß macht, ist keine Arbeit und kennt somit keine Feiertage oder Uhrzeiten! Ich lass es mir einfach gut gehen 😉

    • Markus Cerenak 26. Oktober 2013 um 8:11 Uhr- Antworten

      hi wolfgang
      ja das thema „selbstdisziplin“, dem werde ich mich auch noch widmen. und zum thema „strandarbeit“ habe ich ähnliche erfahrungen gemacht ;-9
      lg m

  9. Dima 25. Oktober 2013 um 15:30 Uhr- Antworten

    Echt super – dieser Artikel. Was aber fehlt ist Disziplin. Ich glaube das viele nichts aus dem Hamsterrad aussteigen wollen weil sie nie gelernt haben Disziplin zu beherrschen. So gings mir ebenfalls. Nur nur großer Mühe habe ich die Disziplin erreicht die ich heute habe.

    Markus, was denkst Du über Disziplin? Ich würd zu gerne ein Artikel von dir lesen über Disziplin.

    Alles Gute

    • Markus Cerenak 26. Oktober 2013 um 8:12 Uhr- Antworten

      hi dima
      ja disziplin ist ein sehr sehr wichtiger faktor. werde mich dem thema mal in einem artikel widmen!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  10. Tina 25. Oktober 2013 um 21:05 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    heute hast du mich wohl überzeugt.
    Heute war es soweit. Erst las ich den Betreff im Newsletter, dann deinen Artikel, dann einen auf deinem befreundeten Blog myMonk, und ein paar Stunden später, bin ich in beiderseitigem Einvernehmen so gut wie gekündigt. Eigentlich ist das wie und warum egal, aber es ist gut zu wissen das es nicht wegen mir als Arbeitnehmer ist.
    Ich glaube, nein ich bin überzeugt davon das dein Artikel heute, und auch die vielen anderen zuvor, den Wunsch aus dem Hamsterrad auszubrechen, haben so stark werden lassen, das ich zu diesem Gespräch in der Lage war. Und, ich fühle mich gut.

    In dem Sinne. Ich kann nur Danke sagen.

    • Markus Cerenak 26. Oktober 2013 um 8:15 Uhr- Antworten

      hi tina
      dann wünsche ich dir alles gute! wenn du was brauchst, einfach PN schreiben!
      lg m

  11. einfacheinfachleben 25. Oktober 2013 um 21:10 Uhr- Antworten

    Toller Artikel! … insbesondere Punkt 2) und 3) sind`s bei mir, die ich am Hamsterrad „ganz besonders mag“ und daher auf keinen Fall vermissen werde.

    Viele Grüße,
    Anja

  12. Marco 26. Oktober 2013 um 8:07 Uhr- Antworten

    Hallo Markus!

    Dein Artikel spricht mir aus der Seele. Und gerade weil unsere globale Wirtschaft eben nicht funktioniert, denn sonst gäbe es keine Armut auf der Wel -Stichwort „Ressourcen-Verteilung, ist es fur viele Zeit, das Hamsterrad zu verlassen oder kein „Zahnrädchen“ im großen Getriebe der Weltwirtschaft zu sein.

    Bis auf den Punkt „Planung“: Ich denke sehr wohl, dass ein Plan wichtig ist. Bildet er doch auch Chancen und Risiken neben den Optionen und Möglichkeiten ab. Ein Plan ist ja nichts festes oder unumstößliches. Er wurd erst durch Menschen zum Dogma. Ein Plan ist für mich eine Flugkarte, die mir nicht vorschreibt, das Unwetter zu durchfliegen. Die Karte zeigt mir Ausweichmöglichkeiten und Alternativen.

    LG Marco

    • Markus Cerenak 26. Oktober 2013 um 8:16 Uhr- Antworten

      hi marco
      natürlich sehe ich das nich schwarz/weiß mit dem planen. aber wir dürfen verstehen, dass ein plan eine fiktion bleibt. eine idealvorstellung. wenn wir das verstanden haben, dann ist planen durchaus sinnvoll.
      Lass es dir gut gehen!
      m

  13. ceton 26. Oktober 2013 um 9:21 Uhr- Antworten

    Gibt es eine steigerung von: super arbeit markus? Die steigerung bittte hier einfügen!

    Aus meiner sicht ist der am ende, punkt 9 besonders magisch.

    Angewendet bewirkt er unglaubliches.

    Ich habe eine bewerbung offen. Eine kommilitonin empfahl mir im kontext einfach die kontakte aus meinem netzwerk um eine referenz zu bitten.

    Unglaublich die erste ist eingetroffen. Von Jens Voigt, Lernwerkstatt Voigt.

    Mein Name steht dort drauf. Es klingt so wie ein Märchen. Bei der Zusammenarbeit habe ich nie an einen solchen wert gedacht oder geträumt.

  14. Beate 26. Oktober 2013 um 12:12 Uhr- Antworten

    Grossartiger Artikel, und wieder mal genau zum richtigen Zeitpunkt!
    Mir hat Deine Aufstellung mal wieder gezeigt, wie gut es mir wirklich geht, ich war noch nie angestellt, und vielleicht ist für mich meine Freiheit so selbstverständlich, dass ich sie manchmal zu wenig schätze 😉 (durch die Landwirtschaft und die Tiere bin ich nicht ganz so frei wie manch anderer, aber das ist selbstgewählt).
    Manchmal vermisse ich den regelmässigen Geldeingang – aber das werde ich hoffentlich mit Hilfe des ecourses zum bloggen ändern, bastel auch schon mit network-marketing mit fantastischen Produkten daran.

    Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft erheblich besser funktioniert, wenn es keine Hamsterräder mehr gibt und jede/r das macht, was sie/ihn begeistert, wir alle sind einzigartig und haben Fähigkeiten und Qualitäten, die niemand sonst hat. Und niemand ausser uns kann genau das tun, was wir mit Begeisterung tun. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass die Schöpfung so genial ist, dass das Zusammenspiel aller begeisterten Menschen einen perfekten Zusammenklang ergibt. Der Mensch ist, wenn es keinen Mangel gibt, sehr sozial und hilfsbereit – und ein Gemeinschafts“tier“.

    Das heutige System dient nur den Interessen einiger weniger, es ist höchste Zeit, dass sich da etwas ändert.
    Ein sehr informativer unabhängiger Film dazu ist „Thrive“: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-pRfGVHU_Qg.

    • Markus Cerenak 27. Oktober 2013 um 9:22 Uhr- Antworten

      hi beate
      danke für den film-tipp!
      lg m

    • Marion 5. Dezember 2013 um 19:03 Uhr- Antworten

      Hallo Beate, ein guter Kommentar ein SUPER schöner Hof den du da hast.
      Mein erster Gedanke war wenn ich mir Urlaub leisten kann dann nur DA!
      Vielen Dank für den Filmtipp
      Gruß Marion
      PS:Hut ab vor so vielen Ausbildungen das kostet ja nicht nur Geld sondern
      auch Kraft trotz der Freude die Lernen auch macht( ich bin Lerncoach 🙂 )

  15. Tool der Woche: Sich nebenbei weiterbilden mit Podcasts 27. Oktober 2013 um 12:20 Uhr- Antworten

    […] als ich noch im Hamsterrad festsaß und einen Arbeitsweg hatte, hörte ich Podcasts auch […]

  16. Lothar 29. Oktober 2013 um 9:34 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    vielen Dank für den tollen Artikel.
    Es hilft wirklich sehr hier immer wieder ermutigende Worte zu lesen. 🙂
    Ich bin gerade dabei mein Hamsterrad zu verlassen – und ja mit jedem Schritt weiter fühle ich mich wohler dabei.

    Beste Grüße Lothar

    • Markus Cerenak 2. November 2013 um 14:01 Uhr- Antworten

      hi lothar
      dann alles gute für dein lifestyle business. wenn fragen gibt, her damit 😉
      lg m

  17. Simon 29. Oktober 2013 um 13:55 Uhr- Antworten

    Ich bin auch schon seit 4 Jahren selbstständig. Und es gibt gute und schlechte Momente. Manchmal braucht es viel innere Antriebskraft und Motivation um am Ball zu bleiben und die Sorgen türmen sich, was die Rente, die Versicherungen und die Altersvorsorge angeht.
    Aber trotzdem möchte ich das nicht missen. Ich bin wahrscheinlich strenger zu mir selber, als ein Chef das jemals wäre, aber auf der anderen Seite kann ich auch einfach von heute auf morgen entscheiden, dass ich jetzt 2 Wochen Urlaub mache. Ich entscheide, mit wem ich arbeiten möchte und muss mich nicht arrangieren, wenn ich garnicht mag (das allerdings auch nur, wenn meine Auftragslage stimmt)..
    also: Daumen hoch und vielen Dank für Deinen Artikel!
    lg Simon

    • Markus Cerenak 2. November 2013 um 14:03 Uhr- Antworten

      hi simon
      natürlich. wo viel licht, ist auch viel schatten… aber das licht überwiegt…
      Lass es dir gut gehen!
      m

  18. Marion 5. Dezember 2013 um 19:15 Uhr- Antworten

    Hallo Markus alle anderen die so gute Kommentare abgeben haben.
    Ich freue mich sehr, so gute Argumente geliefert zu bekommen.
    Wenn ich sage ich möchte mich Selbständig machen dann gibt`s
    nur niedermachende Aussagen.
    Schon lustig wie erfinderisch die Leut so sind bei negativen Antworten!
    Aber hier habe ich ja jetzt genug „Munition“
    Danke dafür und für die tollen Artikel
    Gruß Marion

    • Bettina 13. Februar 2014 um 17:07 Uhr- Antworten

      bleib dran! lass dich nicht runtermachen! ich bin auch gerade auf dem Weg aus dem Hamsterrad, da ich im letzten Jahr ziemlich unten war (hab’s noch nicht ganz aus meinem Loch geschafft).

      Erst heute wieder hat mir der Fall meiner Freundin (auch in der selben Firma) gezeigt, dass ich so auf keinen Fall die nächsten 22 Jahre (bis zur Pension :-)) verschwenden möchte. Ich brauch zwar immer ein wenig länger, aber das wird. ich muss da raus!

      Ich habe vor zwei Tagen bei einem Treffen mit Arbeitskollegen auf Markus verwiesen, und die Diskussion verlief ziemlich hitzig, so nach dem Motto „mir gefällt’s eh so gut hier!“ (in meinem Hamsterrad haben die Kollegen nicht dazugesagt); und: du mit deinen „Songwriting-und Buch-schreiben-Vorhaben“, ist ja keine „Erwerbsarbeit“ bzw. wie willst denn davon leben; und weitere Aussage: wenn ich viel Geld hätte, dann…….

      Aber ………mich hält das nicht mehr auf, ich kann so nicht weiter. Ich arbeite an meiner Exit-Strategie!

      Alles Gute!

      LG Bettina

  19. Romara 28. Juni 2015 um 19:46 Uhr- Antworten

    Hallo und vielen Dank für die absolut wahren und ermutigenden Anregungen das verhasste Hamsterrad zu verlassen.
    Ich kann dir in nahezu allen Punkten zustimmen. Auch meine Gedanken kreisen unaufhörlich, um das Thema meinen ungeliebten Job zu verlassen und etwas gemäß meiner Talente und Fähigkeiten auszuüben, weil ich dort einen Sinn drin finde und einfach gut bin.
    Das Problem ist nur, dass ich bereits 50 Jhr. alt bin, Unterhalt und Miete aufbringen muß und eher Bedenken habe mit diesen Voraussetzungen überhaupt noch eine Arbeit zu finden. Mit 25 hätte ich sofort meine gegenwärtige Tätigkeit aufgegeben mit der Zuversicht immer wieder etwas neues zu finden. Aber jetzt möchte ich nicht mehr in meinem Beruf weitermachen sondern lieber als Quereinsteiger in einer meinen Talenten entsprechenden Tätigkeit weitermachen. Und ich bin gefühlt genauso fit, wie mit 25….habe aber die typisch deutschen Sicherheitsängste.

  20. […] Begriff gibt es viele Definitionen und ich habe ihn auch nicht erfunden. So schreibt Markus Cerenak hier zum Beispiel, warum er ein Lifestyle Business […]

  21. Janine 3. Juli 2017 um 11:49 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, wieder ein sehr toller und ermutigender Artikel, der einem zeigt das man nicht alleine mit den Gedanken gegen das Hamsterrad ist. Die meisten Leute hören ja nicht gerne Kritik gegen ihren 9-5 job aufgrund der „Sicherheit“. Ich selbst habe mehrere sinnentleerte Bürojobs als Angestellte hinter mir. Und war am Schluss auch leer, kein Burn-Out sondern das Bore-Out was einem jegliche Energie und Freude nimmt. Möchte jedenfalls keine „Human Resource“ mit schlechtgelaunten Kollegen sein. Eine Alternative zu finden ist natürlich schwer, aber ich bin fest davon überzeugt das es nur besser werden kann, wenn man den Mut hat etwas zu verändern. In diesem Sinne einen guten Wochenstart ohne den „Montagsblues“

  22. Arletta 6. Juli 2017 um 16:56 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,

    wieder ein super Artikel, der mich im nachhinein noch mehr bestätigt, das Richtige getan zu haben. Wenn man einmal draussen ist aus dem verhassten Hamsterrad und diesem Hamsteralltag und es auch nur einigermassen läuft so als Selbständige(r) dann glaube ich, dass eine zufriedenstellende Rückkehr in ein Hamsterrad praktisch unmöglich ist. Im nachhinein frage ich mich jedenfalls, wie ich dieses fremdbestimmte Arbeitsleben, diese Erniedrigungen, das Mobbing, die Sinnlosigkeit und Langeweile so lange ertragen hatte. Und warum. Wobei mir das Warum heute auch klar ist. Selbstständigmachen, das ist mehr ein gesellschaftliches denn ein wirtschaftliches „Problem“. Es wird kritisch beäugt, im vornherein als chancenlos abgetan. Aber auch dieses Warum erscheint mir heute klar: der grosse Neidfaktor. Dass ich an manchen Tagen gegen Mitternacht erst den Computer ausmache, das sehen die Neider ja nicht. Und sie glauben’s auch nicht. Müssen sie aber auch nicht, es kann mir egal sein. Es ist nämlich mein Arbeitsleben, welches untrennbar mit mir als Mensch ist. Auch das habe ich erst realisiert, als ich raus war aus dem Hamsterrad.
    Bin schon gespannt auf den nächsten Artikel!
    Mit lieben Grüssen,
    Arletta

  23. Wilhelm 7. Juli 2017 um 23:14 Uhr- Antworten

    Hallo Markus, mein komplettes JA zu all dem, was du schreibst! Ich lebe es genauso und ich möchte es keinen Tag mehr anders! Klar gibt es auch Nachteile, aber die Sicherheit eines Angestellten Jobs wiegt all die Vorteile nicht auf, zumindest nicht für Menschen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen. Liebe Grüße!

  24. Claudi 7. Juli 2017 um 23:51 Uhr- Antworten

    Worklifebalance ist völliger Bullshit. Ich will MICH leben. und zwar 24/7 ich wüsst auch wie, ich weißt nur nicht wie ich den „Shift“ hinbekomme ;-)))

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