Eine wirklich lange Liste, warum du deinen Job kündigen solltest

Es ist Montag Morgen. Der Wecker läutet. Du drückst auf die Snooze-Taste, um noch ein wenig weiter zu schlafen, weißt aber, das mit dem Schlafen kannst du vergessen, denn deine Gedanken kreisen. Und diese Gedanken sind nicht gerade positiv.

Leicht ferngesteuert stehst du auf, ein wenig mürrisch, dass es noch immer dunkel draußen ist, machst dir Kaffee und gehst ins Bad, um dich „fertig zu machen“. Alleine die Formulierung solltest du dir einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Du befreist dein Auto vom Schnee, kratzt das Eis von den Scheiben und begibst dich mit tausenden anderen im Schritttempo auf den Weg zum Arbeitsplatz. Im Auto hörst du Radio, wo versucht wird, dich mit Morning Shows in irgendeiner Weise froh zu stimmen und wo dir erzählt wird, dass das nächste Wochenende nicht mehr weit ist.

Oder du benutzt Bahn, Bus oder U-Bahn und du siehst den Gesichtern dieser hunderten anderen Menschen an, dass sie genauso „super-gern“ zur Arbeit fahren wie du.

Ein Lächeln in der U-Bahn am Montag Morgen ist so rar wie ein Lotto-Gewinn.

In der Firma angekommen, bemerkst du gar nicht, wie plötzlich das System von dir Besitz ergreift und du urplötzlich einfach nur funktionierst und einfach nur das tust, was du letzen Montag und den Montag davor auch getan hast, aufgehend in Ritualen und Routinen.

Aber wie kommt es, dass niemand nachdenkt? Dass die Zeit in Auto und U-Bahn nicht einmal genutzt wird, um eine Bestandsaufnahme zu machen, sich auch nur zehn Minuten Zeit zu nehmen und zu fragen:

  • Geht das nicht anders?
  • Muss das so sein?
  • Was hält mich eigentlich in diesem System?
  • Soll ich meinen Job kündigen?
  • Und was könnten die Gründe sein, das zu lassen?

Gründe gibt es viele …

Du stellst dir die Sinnfrage

Manchmal kommt er hoch, der Gedanke: Warum tue ich das eigentlich? Für wen? Was bringt mir das? Warum investiere ich viel Zeit, Blut, Schweiß und Tränen dafür?

Du hast bereits am Sonntagnachmittag ein mulmiges Gefühl

Es kommt so schleichend über dich, zuerst wie eine amöbe Nebelwolke, aber dann immer klarer. Das unangenehme Gefühl, wenn du an Montag denkst und all das, was in deinem Kopf sich abspielt. Und das bereits am Sonntag …

Das mit der Rente kannst du vergessen

Wenn du arbeitest, weil du glaubst, irgendwann mal im Alter die Ernte dafür einzufahren, sag ich es gerade raus: Das wird zweimal funktionieren. Einmal fast und einmal gar nicht.

Du fühlst dich wie ein Alien

Du kommst in die Firma und denkst dir immer wieder: Eigentlich versteht mich hier keiner. Die Witze der Kollegen sind nicht komisch. Bei den Einstellungen meines Chefs bleibt mir die Spucke weg. Bin ich der einzige, der hier gedanklich den Kopf schüttelt?

Du siehst Parallelen zu Dschungel-Camp, Big Brother und Germany’s Next Topmodel

Einige deiner Daily To-dos sind so angenehm wie Känguru-Hoden essen? Überall hängen Kameras und man scannt deine E-Mails? Deine Vorgesetzten sind so herzlich und gefühlsecht wie Heidi Klum bei „Heute habe ich kein Foto für dich“?

Du sammelst für dich selbst Entschuldigungen

Deine mentale Liste ist lang: „Momentan ist es doch gar nicht so schlimm.“, „Meistens mache ich ohnehin Dinge, die ich recht spannend finde.“,  „Stress muss ja mal sein.“, „Ich muss froh sein, dass ich einen Job habe.“ und vieles mehr.

Du verkaufst dich unter deinem Wert

Gehaltserhöhung? Fehlanzeige. Eine Beförderung, aber nicht mehr Kohle, also ein Titel ohne Mittel? Mehr Überstunden und Zeitausgleich ist weit entfernt. Du sammelst Wissen, Erfahrungen, Know-how, aber das bleibt am Ende des Monats unbemerkt?

Du zählst die Stunden bis zum Feierabend

Bereits nach dem ersten Morning Meeting schaust du auf dir Uhr und denkst, was du tun wirst, wenn du endlich hier raus bist. Und während des Tages sind die einzigen Rechenaufgaben, die dir Spaß machen, die restlichen Stunden zu zählen.

Das Orakel Google denkt wie du

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Du fühlst dich nicht wirklich berufen dazu

Eigentlich wolltest du ja etwas ganz anderes machen. In dir schlummert ja eigentlich ein ganz anderes Talent. Das würdest du ja eigentlich viel lieber tun. Aber das geht im Moment eben nicht.

Du machst diesen Job nur aufgrund deiner Vergangenheit

Irgendwann hast du dich für deinen Job entschieden, hast eine Ausbildung gemacht, studiert, auf Grund der Wünsche deiner Eltern oder dir selbst einen Weg eingeschlagen, aber irgendwie hat der Vergangenheits-Rucksack so gar nichts mehr mit dir heute zu tun.

Dein Wochenende ist immer zu kurz. Dein Urlaub auch

Egal was du am Wochenende erlebt hast, du jammerst am Montag. Egal wie unglaublich erholsam dein Urlaub war, nach einer Stunde an deinem Schreibtisch ist die ganze Chillung beim Teufel.

Du hast nach der Arbeit keine Energie für irgendetwas

Du willst einfach nur noch abschalten, deine Ruhe haben und mal zur Abwechslung nichts tun. Aber das funktioniert nicht, weil dein Kopf keine Ruhe gibt. Aufraffen für etwas anderes kannst du dich aber auch nicht.

Du denkst über Work-Life-Balance und Burn-out nach

Wenn im TV oder in der Zeitung diese Worte fallen, dann bleibst du hängen. Liest, hörst zu, denkst nach, vergleichst mit deiner Situation, findest Parallelen, die du aber als nebensächlich abtust.

Das mit diesem Work-Life-Balance Ding funktioniert nicht.

Du bist umgeben von sehr, sehr eigenwilligen Menschen, die dich runterziehen

Ok, du bekommst es ja noch hin, nicht alles in der Firma als Scheiße zu empfinden, aber rund um dich befinden sich nur Energievampire. Alles ist schlecht, negativ, wird kritisiert und runtergemacht. Und dann kommt „Ich bin kein Pessimist. Nur Realist“.

Du spürst negative körperliche Auswirkungen

Hör auf deinen Körper. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Du siehst keine Möglichkeit der Weiterentwicklung

Du bist an einem Punkt angekommen, wo es in deiner Firma kein „weiter“ mehr gibt? Weder finanziell noch hinsichtlich dem furchtbaren Wort „Herausforderung“ oder dem, was du lernen kannst. Und du redest dir ein, dass das für eine Zeit lang schon O.K. ist.

Du würdest die Produkte oder Services deiner Firma weder selbst kaufen noch anderen empfehlen

Tag für Tag investierst du deine Lebenszeit, um die zu produzieren, zu verkaufen oder auf eine andere Art zu unterstützen, die null und nichtig sind? An deiner Firma und was sie tut kannst du kaum ein gutes Haar lassen? Und reagierst darauf mit einem Achselzucken …

Irgendwie ist alles an deinem Job unsicher

Du hörst von deinen Vorgesetzte stets, dass umstrukturiert, reformiert, optimiert wird. Dass man gesundschrumpfen muss und dass heutzutage ja kein Arbeitsplatz mehr sicher ist. Und dieses Gefühl ist so richtig unbehaglich.

Wenn du daran denkst, das die nächsten fünf Jahre zu machen, wird dir schlecht

Visionen für die Zukunft? OMG, wenn ich daran denke, dass ich das jetzt die nächsten Jahre mache, dann mach´ ich lieber etwas extrem Kluges. Ich denke nicht daran.

Du machst das nur wegen dem Schmerzensgeld am Ende des Monats

Na, wenigstens ist das Ganze gut bezahlt, sagst du dir. Naja, eigentlich ist es ja nicht gut bezahlt, aber „man muss ja etwas tun, um sein Geld zu verdienen“.  Du hast ja da schlicht und einfach keine andere Wahl.

Du hast das Gefühl, ein Roboter zu sein

Man sagt dir, wann du kommen sollst, wann du gehen darfst, wann du wo zu erscheinen hast, wie du dich am Telefon meldest, wie du dich anziehen sollst, wann du frei hast und wann nicht. Man sagt dir auch, wann du Leistung bringen sollst, nämlich immer.

Deine Freunde und Familie leiden mit dir oder durch dich

Du bringst den Job nach Hause und deine Beziehung ist schon lange aus deinem Fokus? Du triffst deine Liebsten nicht mehr, kannst nicht mit ihnen entspannt Zeit verbringen, weil sich immer alles um den Job dreht. Menschen, die dir nahe stehen, sprechen dich darauf an und beginnen sich Sorgen zu machen.

Die Reden deiner Vorgesetzten wirken wie Mel Gibson in Braveheart

Du bist kein Morgenmensch

Banaler Grund, aber die normalen Arbeitszeiten sind nicht deines und so, wie das System zeitlich funktioniert, macht es dich einfach nur fertig. Du wärst hochmotiviert, aber nicht um 8.30!

Dein Bauchgefühl und Herz sagt „Das ist nicht das Richtige“

Immer mehr beginnt es zu rumoren in dir. Der Verstand beschwichtigt und sagt: Das passt schon alles so. Dein Herz sagt aber: Schwachsinn! Und die Stimme wird immer lauter.

Du bist nicht stolz auf das, was du tust, oder entschuldigst dich sogar dafür

Wenn du gefragt wirst, was du beruflich tust, dann druckst du ein wenig herum, flüchtest aus und fühlst dich ertappt. Wenn du dann doch darüber redest, packst du eine Rechtfertigung gleich mit dazu.

Du folgst nicht deiner Berufung und Bestimmung

Auch wenn du nicht glaubst, dass es so etwas gibt oder dass du von deiner Bestimmung auch leben kannst, bist du zumindest davon überzeugt, dass es „das nicht sein kann“.


Eines ist mir wichtig. Selbstständig sein ist nicht die Lösung. Du kannst natürlich auch Erfüllung in deiner Fixanstellung finden. Wichtig ist nur, dass du dir Zeit nimmst und darüber nachdenkst.

In den über 15 Jahren, in denen ich mich in Hamsterrad-Jobs aufgehalten habe, hätte ich bei sehr vielen Sätzen genickt, wie ein Wackel-Dackel. Ich weiß, ich war wieder einmal ein wenig zynisch, aber ich wünsche mir nur eines, dass du dir regelmäßig ein paar Minuten Zeit nimmst und dir nicht nur Fragen stellst, ob dein Job das Richtige für dich ist, ob du deinen Job kündigen sollst, sondern diese Fragen auch ganz ehrlich beantwortest.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

2017-07-27T13:12:33+00:00 27 Januar, 2014|

46 Kommentare

  1. Barbara 27. Januar 2014 um 10:33 Uhr- Antworten

    Zynisch? Von 29 Gründen traf nur einer nicht zu. Es war höchste Zeit, auszubrechen. Natürlich ist es nicht immer leicht, und ein Unternehmen aufzubauen dauert, es ist riskant und zehrt die Ersparnisse auf. Aber ich habe meine Entscheidung keinen einzigen Tag bereut, es geht mir besser denn je!

    • René 27. Januar 2014 um 13:09 Uhr- Antworten

      Hallo Markus,

      habe diesen Beitrag mal an 36 andere Lohn-Sklaven via eMail geschickt.
      Ich lese jeden Montag und Freitag mit Begeisterung Deine geistigen Ergüsse.

      Bleib weiter so direkt und geh auch mal unter die Gürtellinie. Denn nur das bleibt bei den Leuten hängen.

      Ich bin zwar schon in meiner eigenen Firma und ich freue mich jeden Tag wie ein kleiner Junge, dass ich von zu Hause aus arbeiten darf! Aber in meiner Firma/Entwicklung ist noch jede Menge Luft nach oben!

      Aber Dein Blog motiviert mich jedesmal auf’s Neue 🙂

      Danke für Deinen Einsatz!

      VG René

    • Markus Cerenak 30. Januar 2014 um 13:31 Uhr- Antworten

      freut mich 😉
      lg m

  2. Micha 27. Januar 2014 um 12:51 Uhr- Antworten

    Oh je eine 100%ige Trefferquote.

    • Marion 30. August 2015 um 22:09 Uhr- Antworten

      ja..absolut und eindeutig 100 % Trefferquote. Jeder Satz stimmt. Ich sitze hier und heule, aber ich weiß IMMER NOCH NICHT; was ich anderes kann und damit dann auch noch Geld verdienen..genügend um den Jetzigen Rattenstall zu verlassen….

  3. Thorben 27. Januar 2014 um 12:52 Uhr- Antworten

    Ein weiterer Punkt,
    Du rufst: „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“

    So erging es mir. Es gab wenige Zeiten da hatte ich extrem viel auf einmal zu, bis zur Übeforderung. Danach jedoch hatte ich schon fast einen Bore Out durch langweilige, nicht fordernde und unsinnige Projekte.

    Viele Grüße
    Thorben

  4. norman maretzki 27. Januar 2014 um 13:01 Uhr- Antworten

    wenn das der neue zeitgeist ist, bin ich begeistert! – danke markus… https://www.youtube.com/watch?v=nj2ofrX7jAk

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:29 Uhr- Antworten

      ich weiß ich ob das neu ist. dankbarkeit war – so finde ich – schon immer wichtig
      lg m

  5. Ben 27. Januar 2014 um 13:09 Uhr- Antworten

    Starker Artikel, Markus! Direkt weitergeleitet! =)

  6. Aljoscha Laschgari 27. Januar 2014 um 14:56 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    danke fürs Wachrütteln! Denkst Du, dass wir – was Arbeit angeht – vor einem gesellschaftlichen Wandel stehen? Wie würde denn eine Zukunft aussehen, in der es Menschen im Hamsterrad nicht mehr gibt?

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:28 Uhr- Antworten

      ich bin kein prophet und schon gar kein trendforscher, aber ich denke, dass ein umdenken einsetzt, weil menschen nicht nur mehr für geld arbeiten wollen, sondern mit dem was sie tun sinn stiften. ein langer weg für unsere marktwirtschaft. aber einer, der es wert ist gegangen zu werden.
      lg m

  7. René 27. Januar 2014 um 17:57 Uhr- Antworten

    Hi Markus,

    im Grunde genommen stimme ich Dir zu. Aber es gibt sicherlich auch Angestellte, die ihre Arbeit mit Freude, Motivation und Disziplin betreiben und als Selbständige scheitern würden.

    Denn als Selbstständiger sind Deine Kunden -> „der Chef“, das Finanzamt „Deine Regierung“. Dann bist Du nicht nur Verkäufer, Einkäufer…sondern Organisator, Manager, Werbe- und Marketing-Fachmann, Steuerexperte, eventuell selber Chef und musst gucken, dass das System läuft. Sicherlich „outsourcen“ kann man, aber dafür muss soviel Momentum da sein, dass Gewinne sprudeln…

    Ist das nicht auch ein Hamster-Rad nur ein anderes?

    Ich will damit sagen, dass jeder sich genau prüfen sollte, ob er genug Leidenschaft, Disziplin und vor allem WILLEN mitbringt, sich als Selbstständiger zu verdingen…und irgendwie fällt mir dann wieder PARETO als 80/20 Regel ein…

    Gruß René

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:25 Uhr- Antworten

      natürlich hast du recht und hamsterräder lauern überall. mir geht es vor allem um die selbstbestimmtheit. und natürlich ist man als selbständiger auch fremdbestimmt, nur wenig er ohnmächtig (zumindest in meiner wahrnehmung)
      und pareto hilft immer und überall 😉
      lg m

  8. Bianca 27. Januar 2014 um 18:01 Uhr- Antworten

    Ich nicke auch wie ein Wackel-Dackel… Beim Lesen dachte ich mir, Du kennst mich aber genau 🙂 Danke, weiter so!

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:24 Uhr- Antworten

      😉 war ja selber drin im hamsterrad
      lg m

  9. Sarah 27. Januar 2014 um 19:03 Uhr- Antworten

    Traurig, aber wahr: Es treffen fast alle genannten Punkte auf mich zu. Zum Glück habe ich vor einiger Zeit endlich begriffen, dass es so nicht weitergehen kann und dass ich in einer Festanstellung definitiv nicht glücklich werde. Wenn es dann nicht nur so viel Vorbereitung erfordern würde, sich selbständig zu machen, vor allem, wenn man keine Ersparnisse hat. Aber irgendwie bekomme ich das (hoffentlich) eine Jahr auch noch rum.

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:22 Uhr- Antworten

      fang schritt für schritt an, stresse dich nicht, arbeite auf deine ziel hin. deine erkenntnis ist schon mal ein wichtiger schritt!
      hoffe du findest hier immer wieder inspiration und motivation!
      lg m

  10. Marco 27. Januar 2014 um 19:09 Uhr- Antworten

    So gut… Danke Markus

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:21 Uhr- Antworten

      thx!

  11. Frank 27. Januar 2014 um 20:07 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    mal wieder ein toller Artikel.

    Und kein Grund trifft bei mir zu. 🙂
    So lange Deine Anregungen und Gedanken bei mir nicht zutreffen ist bei mir alles OK.

    Das geht übrigens auch zum großen Teil in einem „Hamsterrad-Job“ 🙂
    Man muss sich das natürlich zum einen erarbeiten und zum anderen auch etwas Mut und Selbstbewusstsein haben.

    Freue mich auf Deine nächsten Artikel und Podcasts.
    Gruß Frank

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:21 Uhr- Antworten

      danke für das feedback, lieber frank
      lg m

  12. Reinhard 27. Januar 2014 um 21:03 Uhr- Antworten

    Ich wusste ja das bei Braveheart was faul ist! 😀

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:19 Uhr- Antworten

      😉

  13. Göran Nitsche 27. Januar 2014 um 22:26 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,

    ich gebe dir in allen Punkten der Anklage zu 100% Recht. Aus eigener Erfahrung kann ich durchaus noch weitere Dinge ergänzen, aber die hebe ich mir für meine Blog-Aktivitäten auf. 🙂

    Vielen Dank wieder für den klasse Beitrag, den ich gern auch über meinen Blog weitertrage.

    Sei gegrüßt und möge die Macht mit dir und den anderen Lesern sein!

    Göran

  14. paul 28. Januar 2014 um 6:20 Uhr- Antworten

    Oh ja, wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen – Danke fuer diesen wundervollen Reminder!
    Cu Paul

  15. Christian Decker 28. Januar 2014 um 9:48 Uhr- Antworten

    Sehr guter Blogartikel und ich empfehle auch jedem, der bei den meisten Punkten nickt, dringend, sein Leben und ev. auch seine Einstellung zu ändern.

    Aber 😉

    1.) Ich bin seit über 20 Jahren im Angestelltenverhältnis bei unterschiedlichen Arbeitgebern – und hatte diese Gedanken selten bis nie – d.h. es gibt genug Jobs, die erfüllend sind.

    2.) Ist nicht immer „der Job“ das Problem, sondern oft auch die persönliche Einstellung. Ich empfehle jedem, beim Einkaufen mal die Kassier(Innen) zu beobachten. Alle tun den gleichen (langweiligen ?) Job – manchen sieht man an, das di bereits am Dienstag ans Wochenende denken, andere sind aber mit Spaß dabei, plaudern mit den Kunden und Kollegen. Gleicher Job – andere Einstellung (empfehle hier auch den Klassiker FISH)

    Auf jeden Fall ist die Arbeitszeit zu lange, um keinen Spaß dabei zu haben – und Spaß kann ich in jedem Job haben

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:16 Uhr- Antworten

      hi christian
      wie auch im artikel angemerkt ist selbständig sein nicht die lösung. und du hast 100%ig recht: der job ist in den seltensen fällen das problem 😉
      lg m

  16. Viktoria 28. Januar 2014 um 13:16 Uhr- Antworten

    Oh manno .. was für eine schreckliche Liste.. :-O

    Mein Tipp: Erkundigt euch mal wegen einer Bildungskarenz! Ich starte damit in ein paar Wochen und kann dieses eine Jahr intensiv nutzen um meine Selbstständigkeit aufzubauen und auch noch in Ruhe fertig studieren. (Studium ist nicht Voraussetzung, es gehen auch einige Kurse…) 😉

    Liebe Grüße aus dem Hamsterrad – NOCH
    Viktoria

    • Markus Cerenak 29. Januar 2014 um 10:14 Uhr- Antworten

      hi viki…
      freu mich, dass du auch da bist 😉
      und alles gute für deine projekte… der weg ist eingeschlagen
      lg m

  17. Uwe Strottner 28. Januar 2014 um 19:06 Uhr- Antworten

    Super gut…
    und genau aus diesen Gründen habe ich das Hamsterrad 2011 verlassen und noch keine Minute bereut, auch wenn es nicht immer nur einfach war…

    Gruß Uwe

  18. Nathalie 29. Januar 2014 um 15:12 Uhr- Antworten

    Lieber Markus,
    kommt in Deine rechte Spalte daaaa>>>
    noch so ein Gilde-Kasten unter die Hamsterradgesetze?
    Zu Deinem Blog finde ich, die Gilde würde ich gerne von hier aus ansteuern. Zumal es ja auch andersrum möglich ist. Oder ist das was für Jakob? Dann gib es eben weiter… Danke jedenfalls für Dein Wirken <3
    Nathalie

    • Markus Cerenak 30. Januar 2014 um 13:32 Uhr- Antworten

      ja machen wir 😉
      lg m

  19. Dimitri 30. Januar 2014 um 9:36 Uhr- Antworten

    Find ich gut! Ich war total erstaunt das google solche sucheranfragen schon von selber vorschlägt!

    Da sieht man was die meisten menschen wirklich bewegt! Das hat wirklich etwas wahres!

    Danke Markus!

  20. Ildiko 16. Februar 2014 um 0:43 Uhr- Antworten

    Hach ja, das Hamsterrad. Hab danach gegoogelt und bin auf diesen Artikel gestoßen.
    Es ist mir all zu bekannt. Und klar, es ist nicht der Job, es ist das Umfeld. Die Kollegen, der Chef, die Kunden, und bei allem ist es eben die eigene Einstellung. Will ich diesen Job, so wie er ist, bis an mein Lebensende machen? Für das kleine Geld?

    Ich arbeite (noch) in der Hotellerie, und ich muss echt sagen, nach über 10Jahren bin ich, wie ich es selbst immer gern nennen mag, so „gastmüde“. Vor 4Jahren hatte ich mich schon mal selbstständig gemacht, naja, ich dachte, ich hätte es. Ich hatte ein absolut falsches Mindset dafür. Was dann natürlich dazu geführt hat, dass es nicht klappte.

    Also zurück in den Job, am Anfang war es auch schön, hier auf Sylt, ein kleines Hotel mit netten Gästen, neue Arbeit, alles spannend. Doch als dann alles wieder gewohnt war, wurde es leicht bequem.

    Und letztes Jahr hatte ich ein Ereignis, das mich darüber nachdenken ließ, „ist das wirklich das, was du willst? nein, was machst du da eigentlich??“

    Und dann kam eine Entscheidung, die Konsequenz, ich habe nun zum 31.10. in diesem Jahr gekündigt. Dies setzt mich nun unter Druck, bis dahin etwas auf die Beine zu stellen. Und ich habe dieses gute Gefühl, dass ich diesmal einfach weiß, was ich beim letzten Mal falsch machte und will es nun besser machen…

    Sorry, wurde etwas länger, solche Artikel drücken bei mir aber auch immer wieder gewisse Knöpfe. Ich denke, ich werde einiges hiervon mal auf ein Zettel kopieren, ausdrucken und bei mir an die Wand hängen. Danke für die Inspirationen, hier schau ich gern wieder mal rein.

    Gruß, Ildikó Varga

    • Markus Cerenak 25. Februar 2014 um 23:47 Uhr- Antworten

      hi ildikó, danke für den umfangreichen kommentar und schön, dass du auch dabei bist, bei der rebellion gegen das hamsterrad!
      Lass es dir gut gehen!
      m

  21. Melanie M-H 5. Mai 2014 um 10:09 Uhr- Antworten

    Au Mann … 100% ige Trefferquote…
    Nur…was nun?

    Jedenfalls mal ein paar Schritte gehen und weiter… nur nicht hier stehen bleiben.

    Das Leben beginnt am Ende der Komfortzone!

    Danke und LG, Melanie

  22. JA Sager 9. Mai 2014 um 13:25 Uhr- Antworten

    Also der Punkt mit den Renten stimmt nicht, die Renten sind doch sichaaah! 😀

    Ein Punkt fehlt sicher noch, die Angst vor dem sozialen Aus. Man könnte als ein pöhser Hartzer abgestempelt und verloren sein. Und es wird bewusst von den Medien ein Klima der Angst erzeugt.

    Denke mal davor haben die meisten auch Angst, die mit solchen Gedanken spielen zu kündigen und alle Konsequenten zu tragen.

    Diese Angst ist nichtmal ganz unberechtigt, es gibt bei Kündigung ohne Grund (ich habe keine Lust mehr ist soweit ich weiß kein wichtiger Grund für die) ne 3 Monatssperre vom Amt. Ist auch nicht so das es da immer mit rechten Dingen zugeht. Wenn du nicht spurst, also dich nicht wie ein Sklave verhalten tust bekommste abhängig von Symphatie, der Laune des Fallmanagers und dem Erwerbsalter deftige Sanktionen. Das kann existenzbedrohend sein. Anträge können auch sehr lange auf sich warten lassen, weil da Kontrollfreaks und Schreibtischtäter am Werk sind. Dazu kommt noch, das Arbeit die einen Spaß macht aber nicht marktkonform ist für die kein Grund ist sich nicht um „richtige“ Arbeit zu bemühen.

    Denke das ist schon ein Punkt, dem viele nicht gewachsen sind und sich lieber für das kleinere Übel „Scheißjob ist immernoch besser als Hartz 4“ entscheiden. Dafür nimmt man sogar einen Lohn und Beschäftigungsverhältnisse in Kauf, welche einfach nur unterirdisch sind.

    Dieses Land ist derart verkommen, lang lebe die Religion des Duckmäusertums 😀 😀

  23. Judith 25. März 2015 um 22:14 Uhr- Antworten

    Hallo Markus,
    oh ja, wie wahr das alles ist, was du auf deiner Homepage schreibst!! Gehöre wohl auch zu den Wackel-Dackeln 😉 Meine Berufung habe ich vor 3 Jahren gefunden, seitdem verschiedene Fort-/Ausbildungen dazu gemacht, alles durchdacht (eigene Homepage, Logo….) allerdings schaffe ich den Schritt der Kündigung nicht…. Finde immer Ausreden für mich selbst, warum ich besser doch noch ein bisschen so weiter mache. Geht ja noch… obwohl es dann jeden Morgen wieder „schlimm“ für mich ist und ich wie ferngesteuert ins Hamsterrad steige… Und so lange ich den (Hamsterrad-)Job tagsüber mache, habe ich abends absolut keine Energie mehr, um überhaupt noch irgendetwas zu machen…. :-/
    LG

  24. Magdalena 19. August 2015 um 16:21 Uhr- Antworten

    Hallo Markus…. irgendwie spricht mir der beitrag aus der Seele…. obwohl.. es ist aber nicht so das ich meinen Job hasse aber,,,, ich bin seit 10 Jahren im Einzelhandel tätig (seit ich 15 Jahre als bin).. seit ca 2 Jahren Filiallieterin ….für mich war das eben eine belohnung …. ich wollte eigendlich nie in den Verkauf bin aber irgendwie da so reingeraten weil mich die Filosofie der Firma interessiert hat und es dem entsprechend gute produkte gibt…
    nun das ich den posten als Leiterin habe ist für mich einfach total wichtig ich brauche es so sehr weil ich ja nun schon so lange in der Firma bin …. viel mehr geld habe ich nicht wirklich bekommen ….bischen was und das in form einer Premie die auch wieder entzogen werden kann.. sollte ich nachlassen mit meiner fleissigkeit… ! Jetzt ist es aber so das wie Firma ein neues systhem einbringen will.. wo es eben mehrere Kreise gibt ohne „pyramieden“ Hirarchie……. die idee ist gar nicht so schlecht aber es würde auch bedeuten das es keien leiter mehr gibt …. sondern das das Team so zu sagen bestimmt…. für mich eine totale niederlage….
    alles in allem wollte ich nur sagen das mein herz genau weiss das mein leben an mir vorbei läuft…wärend ich jeden besch*** tag wie ein roboter bin… 10 jahre vollzeit …. da ich aber einige fixkosten habe fällt es mir verdammt schwer mal das eis zu brechen und zu leben…. ich würde mich echt über tipps freuen … wie kann ich meine angst ablegen und mal eien pause machen ,…

  25. Magdalena 19. August 2015 um 16:24 Uhr- Antworten

    So viele tippfehler sorry … alles nur schnell schnell in der ubahm…
    Liebe Grüsse Magdalena

  26. Schlumpfnase 2. Februar 2016 um 19:41 Uhr- Antworten

    Toller Artikel, der leider ziemlich gut zutrifft. Nur frage ich mich, welcher Job passt denn dann, wenn sich der Beruf zeitgemäß weiterentwickelt hat und es fast nur noch Stellen mit ganz anderen Anforderungen gibt?

  27. Torsten jappsen 8. Februar 2016 um 11:40 Uhr- Antworten

    Hallo Markus

    Auch mit unter deiner Artikel hab ich mir eine Blogger Seite aufgebaut,
    wo ich ich noch kein Geld mit verdiene , aber es bringt mir Spaß.
    http://www.ideentipps.de

    Gruss Torsten

  28. Thomas 26. Oktober 2016 um 14:28 Uhr- Antworten

    Ja, die ganzen Punkte kenne ich auch zu 100%. Aber leider kenne ich auch die Konsequenzen der „Freiheit“ nach einer Kündigung, damit man mal kurzzeitig aus dem Hamsterrad rauskommt – kein Geld mehr für Fortbildungen, kein Geld mehr, den Kühlschrank zu füllen, kein Geld mehr um etwas zu unternehmen, Strom sparen, Freundeskreis verschwunden, sich nicht mehr in Gruppen blicken lassen, da da schnell die Identifikation mit der eigenen Arbeit kommt und man nicht mitreden kann, da man eine Null ist. Die ersten paar Tage nach einer Kündigung sind die pure Freiheit – ausschlafen im Biorhythmus, kein hochroter übermüdeter und schwindeliger Kopf mehr in der Nacht am Morgen, keine scheiss Pendelei mehr, keine höheren Fixkosten mehr da man sich ja weniger bewegen muss und sich vor allem angenehm langsam bewegen darf. Endlich Zeit, einmal nachdenken zu können. Keine blödsinnigen Projekte mehr, keine Fake Spielerei zur Oberfläche hin mehr, keine blödsinnige Zeitverschwendung des Lebens mehr in Form von unbezahlten Abend- Überstunden mehr, kein Anschiss von Kollegen, Chefs, Vorgesetzten mehr, kein Indutriemoloch oder langweiliges Cubicle Großraumbüro mehr, keine Tuschelei mehr hinter dem Rücken, keine dummen Kundenanfragen mehr, endlich die Meinung frei sagen dürfen, da man ja nicht mehr von einer Quelle gefüttert wird – frei sein. Zeit und Ort selbst bestimmen können. Seine Neigungen nachgehen. Das Problem ist, dass viele sagen, nach ein paar Wochen oder spätestens Monaten ist den meisten so langweilig, dass sie gerne wieder in die Arbeit gehen würden. Also, ich habe das Problem eher nicht, denn ich kann mit Zeit sehr viel anfangen. Nur ist eben Zeit nichts ohne Geld, denn irgendwann will man halt etwas physisch gerne umgesetzt haben und nicht nur in einem Computerspiel leben. Dann aber nach dem ersten Monat Freiheit die bösen Überraschungen – KV Beitrag doppelt gestiegen, Rente mit Nuller Monaten Beitragszahlung, Steuerprobleme, Auto verrottet und funktioniert nicht mehr wenn es benötigt wird aber ÖPNV oder Leasingauto oder anderer Gebrauchtwagen alles zu teuer oder bei mindestens gleichen Kosten, KFZ Haftpflicht, TÜV, KFZ Steuer, Miete, Miet-Nebenkosten, Fressen und Trinken pro Single von mindestens 135 Euro (realistisch eher um die 156-200 Euro im Monat) im Monat, private Altersvorsorge (das die gesetzliche Altersvorsorge ein Witz ist), Arbeitsgeräte die man für Reparaturen und zukünftige Geldeinkünfte zwingend braucht – die eiskalte Realität kommt halt sofort auf einen zu und frisst ohne dass man sich großartig bewegt hat in Deutschland mindestens 12-15000 Euro Netto im Jahr vom Konto. Die meisten Arbeitnehmer mit Durchschnittsgehältern schaffen in knapp über 10 Jahren hartem Sparen (also wirklich so extrem sparen, dass man in 10 Jahren nicht gelebt hat) nicht einmal 37-50000 Euro. Klingt für viele Niedriglöhner wie ein Traum, aber – dafür hat man 10 Jahre gschuftet und auf alles verzichtet und man weiß nie, wann man abkratzt. Meist schlägt das Risiko die Sicherheit, denn die Sicherheit bringt einen auf Dauer um, da sie genau das Geld komplett auffrisst, dass man für ein attraktives Leben braucht. Was bringt das alles? Das Hamsterrad ist extra so berechnet, dass man nie frei sein kann, denn wer dem Hamsterrad entspringt, der wird an anderer Stelle das nächste Hamsterrad aufbauen … MÜSSEN. Und das bedeutet bei den meisten eine Selbst-STÄNDIGKEIT mit meist prekären Einnahmen und noch mehr Arbeit als 8-10h am Tag abzuackern. Die Hoffnung bleibt ja, dass dann mal die Gewinne steigen werden. Passiert aber bei den meisten nicht. Und dann hat man die typischen Erwerbsbiographien wie Lücke – Selbstständigkeit 1-5 Jahre, zu wenig Kohle – zurück zu einer Festanstellung – Festanstellung in nicht gescheitem Job mehr möglich da Schweizer Käse-Lücken – Niedriglohn-Sektor – Versuch, wieder in die Selbstständigkeit auszubrechen, keine Kohle – Niedriglohn, Mist, Work-Life Balance optimieren (Rente gibts ja eh nicht mehr) – mehrere TZ Jobs (Prinzip wie aus USA) für 0 Performer – hoffen, dass Nebenwerbsquellen endlich anfangen zu sprudeln – sie sprudeln nicht – Lebensqualität verringern, Fixkosten reduzieren, Auto weg, Freizeitaktivitäten auf Null runter, kleinste Depri-Wohnung ohne Ausstattung mit Sperrmüll Mobiliar mit brauchbarer Dämmung an Fenstern zum Energie-Sparen in schlechter Lage, quietschenden 20 Jahre altes Fahrrad mit kaputten Reifen als wichtigstes Fortbwegungsmittel inklusive günstiger Joggingschuhe für Zwischendurch oder als Backup, falls man Fahrrad kilometerlang schieben muss bei defekt, Klamotten vom Discounter oder Gebraucht, notwendige Elektronik immer das gerade noch funktionierende und möglichst bei notwenidgen Maschinen die, die am längsten durchhalten und ihren Job 100% erledigen. Das sind dann aber immer noch mindestens 1000 Euro Netto, die man im Monat stemmen muss. Da kommt man nicht vorbei. Und was ist mit plötzlichen Dingen wie Reparaturen und Geschenken/Anlässen etc.? Somit kommt man immer auf die oben genannten 14-15000 Euro Netto minimum, die man in DE immer braucht. Das ist aber nur Existenzlevel, kein Leben. Deshalb kann ich die mies gelaunten Leute Montag morgens und auch auf Arbeit voll und ganz verstehen und auch verstehen, wieso Leute hintergangen werden, dass überall gelogen wird und eine Fassade aufgebaut wird, dass man überall schleimen muss, mitziehen muss, obwohl man keine Lust hat. Es ist das GE´LD und die damit verbundene EXISTENZANGST, die wirklich real ist. Wir leben im Prinzip in allen entwickelten Ländern auf Millarden von Schulden die nie wieder abbezahlt werden. Aber unten ist man bei Kontostand 0 wirklich nicht mehr in der Lage, das Brot bezahlen zu können. Das geht dann eben schnell an den Körper und das ist nicht lustig. Und wenn man Schulden hat, muss man dafür wirklich jahrelang schuften, um sie abzahlen zu können. Sie werden nicht wie oben einfach getilgt. Im Prinzip ist es so, dass man mit ehrlicher Arbeit keinen Meter vorankommt. Das Beste aber ist, dass man sich in einem ehrlichen System bewegt, was nicht ehrlich ist (ziehe Steuern überall vorbei, Lohn und alle notwendigen Fixkosten werden gedrückt wo es nur geht mit Ergebnis – viele Leute mies bezahlt, damit viele Arbeitsstunden und wenig Kaufkraft und kein Geld, was wieder in die Wirtschaft und die Infrastruktur zurückfließen könnte. Denn wer wenig hat, wird das Wenige nicht mehr für Produkte oder Services ausgeben, die er nicht ZWINGEND braucht). Das Schlimmste ist, dass der Anfang der BWL Effizienz auf alle darunterliegenden Schichten Auswirkungen hat mit dem Ergebnis, dass nicht nur einheimische Mitarbeiter nicht profitieren, sondern auch alle anderen Mitarbeiter, die im Entferntesten für die Beschaffung von Resourcen oder ähnlichem selbst im Ausland darunter leiden. Und das Beste kommt noch zum Schluss – jetzt wird man weiter genötigt, das wenige Geld, was man noch hat, zu investieren, da die Zinsen im Keller sind oder besser gesagt, man als schwache Geldquelle auch noch mit Strafen belegt wird – Überziehungszinsen, Kontoführungsgebühren, Mindesteinzahlmengen, Nötigung schlecht erreichbare und schlecht bezahlte Stellen mit niedrigster oder keiner sozialen Absicherung annehmen zu müssen – und das von Leuten, die an besten Plätzen abgesichert sind und im Namen der obersten Leute urteilen. Kurz – man muss arbeiten, man muss Umsatz machen und demnach wird man, ob man will oder nicht, immer die Wirtschaft unterstützen müssen und im Kreislauf sich unterbringen müssen. Deshalb – man wird erst dann zufrieden, wenn die Geldeinkünfte aus selbststädniger Arbeit oder passiven Geldquellen und einem Gesamtmix aus Quellen das Existenzlevel deutlich übersprungen hat und man genug Geld pro Monat sicher pünktlich erhält, um sich bewegen zu können. Kurz – man muss Erfolg haben. Solange das nicht eintritt, wird man als Lohnsklave weiter ackern dürfen und die besten gesunden Lebensjahre wird man nie wieder zurückerhalten. Wer also am Ende die Interessen der Menschen herausfindet und sie bedient, der wird Geld verdienen. Nicht ohne Grund sind die reichsten Menschen diejenigen, die meist Grundprodukte anbieten, an denen selbst ein Hartz IVer nicht vorbeikommt. Man darf also nicht an den eigenen Spaß denken, den man durch eine eigene Arbeit erlangen könnte. Das wird zu 99% der Fälle eine Bruchlandung werden. Man muss sich dem Diktat der Wünsche und Interessen der Menschen beugen müssen, ihnen dienlich sein. Nichts anderes ist die Wirtschaft und das ist das selbst auferlegte Hamsterrad, deshalb muss ständig produziert werden. Nur eben mit vielen falsch verteilten Geldleitungen dazwischen und mit Menschen, die auf zu breitem Fuß leben oder leben wollen und damit indirekt den Spielraum für kleinere Fußabdrücke schmäern. Je kleiner der Fußabdruck, der nach dem Leben hinterlassen wurde ist, desto weniger muss man auch arbeiten. Leider ist die Mindestgrenze für den kleinsten Fußabdruck in Deutschland sehr hoch. Und nicht das mir jemand damit kommt „im Ausland ist alles besser“ – die Probleme nimmt man immer mit. Erstaunlicherweise sind dann Menschen meistens glücklich, unabhängig vom Land, wo sie genug verdienen. Wer finanziell keinen Erfolg hat, der wird nirgendwo glücklich sein. Also- diese ganzen Blogs bringen nicht viel. Man müsste schreiben, wie man konkret Geld macht, Stück für Stück. Aber genau da, verschleiern die Traumkapselseiten ihre Taktiken – sind sie doch auch nur daran interessiert, Geld zu machen. Im Ausland hat man aber wie die Globalisierung einen entscheidenden Vorteil – oftmals deutlich geringere Fixkosten. Aber das Dumme ist, dass die meisten Deutschen genau da ins Ausland ziehen wollen, wo die Fixkosten genau so hoch am Ende sind wie in Deutschland oder sogar noch höher sind. Der Clou besteht darin, sich in die Nähe der gut ausgebauten Lagen zu platzieren, aber die Grenze der geringeren Kosten nutzen zu können. Genau das machen ja auch alle Firmen schon längst. Damit aber handelt man wirtschaftlich und die Wirstchaft zerstört damit Arbeitsplätze, Resourcen und soziale Netze. Ob man will oder nicht, man ist wieder im Hamsterrad integriert. Man kann perplexerweise das Hamsterrad nur dann als einzelne Person verlassen, indem man das Hamsterrad von außen besonders unterstützt (Investor, passive Geldströme, das Geld arbeitet). Das sich bewusst werden der eigenen Situation bringt gar nichts. Nur Geld bringt einen weiter, so hart das auch klingen mag. Denn niemand ist bereit, etwas nützliches zu geben, gegen kein Geld. Und wenn, wird das 0 Geld wieder in Arbeitszeit umgerechnet oder einer andere Ware muss dafür getauscht werden. Klar, bei zwanghaften Lagen stolpert man schnell über solche Seiten wie hier, aber richtig helfen tut keine davon. Das Einzigste was wirklich hilft, ist wieder arbeiten und Geldquellen anzapfen und wie eine Aktiondepot (Fond) möglichts maximal breit streuen, so dass ein 1000% Gewinn gewährleistet ist. Da helfen nur konkrete Punkte die genannt werden wie Schritt 1)… Dauer Arbeitszeit-Investition 2 Jahre, Gewinnerwartung ca. 200 Euro im Monat, Schritt 2) danach, parallel, Dienstleistung XY/Produkt Z anbieten, Ammortisation ab ca. etc. alles zusammenrechnen, nach 5 Jahren mit 80% Wahrscheinlichkeit über 800 Euro im Monat, dann 1250, dann 1600, dann 2000+, voilà, kein Hamsterrad mehr. Nur noch Kohle ab und zu nachwerfen ins Feuer, damit es weiter brennt. Der Witz von aktiver Arbeit (und dem damit verbundenen Hamsterrad Empfinden) ist, sobald man aufhört zu arbeiten, gibt es sofort kein Geld mehr. Nicht einmal mehr ein kleiner Nachbrenneffekt. Die Diskussionen erinner mich lustigerweise oftmals an nach außen hin fromme Kirchengänger, die aber hintendran es kunterbunt treiben, Geldwäsche betreiben und somit nichts mit ihren Ideen zu tun haben. Oder Vegetarier, die, wenn sie mal nicht beobachtet werden, ab und zu doch gerne ins saftige, schmackhafte Steak reinbeißen. Konkret wäre z.B. wie lange hat es gedauert, diesen Blog mit Besucherzahlen xy aufzubauen? Wie viel Umsatz wird damit im Monat gemacht, wie sah die Umsatzentwicklung bis heute aus? Welches Wissen musste man sich dazu aneignen, wie lange hat es gedauert, sich dieses Wissen anzueignen? Wie sehen die Statistiken der beliebtesten gesuchten Wörter und Bereiche der Webseite aus? Woher und wie kamen die meisten Menschen auf diese Seite? Ich schreibe jetzt nicht mehr weiter, denn ich muss mich wie die Masse wieder den Geldquellen und dem Hamsterrad widmen, ob ich will oder nicht 🙂 …

  29. Axel 2. Dezember 2016 um 2:03 Uhr- Antworten

    Thomas hat es gut auf den Punkt gebracht. Die Selbständigkeit viele Stolperstein. Das Ziel sollte auch sein statt sich in ein neues hamsgerrad Namens Selbständigkeit zu begeben Unternehmer zu werden und sich Systeme aufzubauen statt eine verkappte Anstellung, getarnt als Selbständigkeit. Viele wissen leider nicht den Unterschied zwischen Selbständigkeit und Unternehmertum. Ersteres ist wie gesagt eine verkappte Anstellung und zweitens das arbeiten AM unternehmen statt IM Unternehmen. Erst dann fängt es an richtig Spaß und Sinn zu machen. Sicher ist es nicht einfach Systeme aufzubauen, mit denen man Geld verdienen kann, aber in der Übergangsphase kann man ja Hweigleisig fahren, indem man vorerst noch Heit gegen Geld eintauscht und parallel Businesssysteme aufbaut, die nur noch mit minimalen Aufwand ebenfalls ein Einkommen produzieren. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen. Viele davon habe ich auf meiner Seite http://www.freelancerwerden.de zusammengefasst. So fällt der Start nicht ganz so schwer, wenn man noch nicht weiß, wie man genau in Zukunft seine Rötchen verdienen will und kann.

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