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Memento Mori

"Gedenke des Todes"; eine Erinnerung an die Unvermeidlichkeit des Todes und die Bedeutung, das Leben voll und sinnvoll zu leben.

„Memento Mori“ ist ein tiefgründiges Konzept, das die Essenz der sterblichen Existenz erfasst. Es ist ein Ruf, ein Weckruf, der uns daran erinnert, dass der Tod unausweichlich ist. Diese zwei Worte, aus dem Lateinischen stammend, bedeuten wörtlich „Gedenke des Todes“.

In der stoischen Philosophie ist dies nicht bloß eine düstere oder morbide Mahnung, sondern vielmehr ein kraftvolles Werkzeug zur Selbstreflexion und Lebensgestaltung. Die Stoiker, wie Marcus Aurelius, Seneca und Epictetus, betrachteten die Vergänglichkeit des Lebens nicht als Grund zur Verzweiflung, sondern als Inspiration, jeden Moment mit Bedeutung und Zweck zu füllen.

Durch „Memento Mori“ werden wir angehalten, das Jetzt zu schätzen, denn jeder Moment könnte unser letzter sein. Dies lehrt uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, auf das, was wirklich zählt: Tugend, Weisheit, Gerechtigkeit und Selbstbeherrschung. Es ist eine Aufforderung, unsere Zeit nicht mit Nichtigkeiten oder mit Dingen zu verschwenden, die unserer Kontrolle entzogen sind.

Marcus Aurelius schrieb in seinen „Selbstbetrachtungen“ über die Kürze des Lebens und die Wichtigkeit, ein ethisches Leben zu führen. Seneca, in seinen Dialogen, reflektierte oft über die Vergänglichkeit und wie sie uns lehrt, unser Leben voll auszuschöpfen. Epictetus wiederum betonte, wie wichtig es ist, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und das Unvermeidliche zu akzeptieren.

In der modernen Welt kann „Memento Mori“ uns daran erinnern, dass trotz unserer Fortschritte und Errungenschaften der Tod ein universelles, unveränderliches Faktum bleibt. Es lehrt uns Demut und die Wertschätzung des Lebens. So können wir jeden Tag so leben, als wäre es unser letzter, nicht in Angst, sondern mit dem Ziel, ein bedeutungsvolles und tugendhaftes Leben zu führen.

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