Minimalismus: Weniger ist mehr, vor allem beim Hamsterrad verlassen

Zuletzt aktualisiert am 27. Januar 2022.

Minimalismus ist ein wunderbarer Lifestyle, das wird dir nahezu jeder bestätigen, der diesen Lifestyle lebt. Leider haben die meisten aber völlig falsche Vorstellungen davon, was Minimalismus eigentlich ist. Viele denken dabei an weiße Wände, spärlich eingerichtete Wohnungen und Menschen die nur zwei T-Shirts und eine Hose besitzen.

Das alles ist aber vollkommener Blödsinn, denn im Minimalismus geht es nur darum unnötigen Ballast abzuwerfen und Platz zum Atmen und für Neues zu schaffen. Gerade wenn du vor hast das Hamsterrad zu verlassen, sind Platz zum Atmen und Platz für Neues zwei extrem wichtige Dinge.

Bevor ich dir nun aber ein paar weitere interessante Fakten zum Thema Minimalismus erzähle, möchte ich mich kurz bei dir vorstellen.

Mein Name ist Thomas Mangold und ich helfe den Lesern meines Blogs und meiner Bücher, den Hörern meines Podcasts, sowie den Teilnehmern meiner Video-Kurse, Coachings und Seminare dabei, ihr Leben effizienter und produktiver zu gestalten, um mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schaffen!

3 Fakten über Minimalismus die du wissen musst

Fakt 1: Du bestimmst mit wie viel, oder wie wenig du leben willst

Es schreibt dir niemand vor, dass du nur eine gewisse Anzahl an Kleidungsstücken besitzen, oder kein Auto dein eigen nennen darfst. Wer dir das einredet hat schlicht und einfach keine Ahnung von Minimalismus.

Vielmehr geht es darum nur Dinge zu besitzen (bzw. in dein Leben zu lassen), die dir Mehrwert bringen. Das 27. Paar Schuhe wird wohl keinen Mehrwert mehr bringen, aber eine Ausrüstung mit der du Podcasts erstellen kannst vermutlich sehr wohl.

Fakt 2: Minimalismus ist für jeden geeignet

Vielfach wird Minimalisten unterstellt aus der Not eine Tugend zu machen und ihre Armut als Lifestyle zu verkaufen. Aber auch das ist Blödsinn! Minimalisten sind in der Regel Menschen, die relativ viel Geld auf der Seite haben.

Der Grund dafür ist ganz einfach: Sie schmeißen ihr Geld nicht für Dinge ohne Mehrwert aus dem Fenster, sondern investieren nur in Dinge die Mehrwert bringen. Somit geben sie viel weniger Geld aus, als der Durchschnittsmensch und das obwohl sie qualitativ hochwertigere Waren kaufen.

Fakt 3: Minimalismus bringt dir Platz zum Atmen und Platz für Neues

Gerade wenn du das Hamsterrad verlassen und dein eigenes Business aufbauen willst, ist das ein wichtiger Faktor. Du wirst Platz zum Arbeiten brauchen und auch Platz für neues Equipment.

Wenn du deine Homeoffice am Esszimmer-Tisch in der Küche aufschlagen musst, wird dir das auf Dauer keine Freunde machen. Wenn du hingegen das Gerümpel rausschmeißt und zumindest einen kleinen Bereich für einen Schreibtisch und ein wenig Equipment freimachen kannst, dann wird sich das sicher gleich viel besser anfühlen.

Was du über Minimalismus noch wissen musst

Wo bist du und wo willst du hin

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du dir ansiehst was du eigentlich alles besitzt. So richtig bewusst wird uns das meistens erst, wenn wir übersiedeln müssen.

Nimm also zunächst einmal auf was du wovon besitzt und entscheide erst im Anschluss von wie viel du dich trennen willst, weil du es nicht mehr benötigst oder es keinen Mehrwert für dich bringt.

Dann solltest du, noch ehe du begonnen hast dich von einem einzigen Ding zu trennen, zunächst einmal eine Regel für Einkäufe festlegen. Diese Regel besagt, dass du nur noch Dinge kaufst die wirklichen Mehrwert bieten.

Und erst dann solltest du damit beginnen deine Wohnung zu entrümpeln.

In allen Lebensbereichen anwendbar

Minimalismus hat aber nicht nur mit materiellen Dingen zu tun, sondern auch mit psychischen. Weniger Geschäftigkeit, weniger Stress, oder den Fokus auf das Wesentliche zu richten, sind ebenfalls Themen, in denen ein minimalistischer Ansatz der Lebensqualität extrem gut tut.

Minimalismus ist keine alles oder nichts Sache

Minimalismus ist ein Lebensstil, der sich nach und nach in dein Leben integrieren lässt. Du brauchst nicht von heute auf morgen alles umdrehen. Beginne zunächst einmal mit einem kleinen Teilbereich (z.B. Deinem Kleiderschrank) und du wirst sehen, es macht so viel Spaß, dass du Minimalismus bald automatisch auch in andere Lebensbereiche integrieren wirst.

Minimalismus Checkliste für Online-Business-Starter

Solltest du das Hamsterrad verlassen und ein Online-Business aufbauen wollen, bist du mit dieser Checkliste optimal für den Start gerüstet.

Schritt 1: Entrümple deinen Lebens- und Arbeitsraum

Setzt du dich am Morgen gerne an einen mit Akten, Unterlagen und sonstigen Utensilien vollgeräumten Schreibtisch, oder doch lieber an einen Schreibtisch der „clean“ ist?

Ich denke die Antwort auf diese Frage ist nicht schwer. Daher solltest du zunächst einmal deinen Arbeitsraum und in weiterer Folge auch deinen Wohnraum von all denn sinnlosen Dingen befreien, die du ohnehin nicht verwendest.

So schaffst du nicht nur Platz zum Arbeiten, sondern auch eine Umgebung in der du produktiv, effizient und kreativ sein kannst.

Schritt 2: Entrümple digital

Wie oft klickst du auf Ordner oder scrollst hinunter bist du jene Dateien mit denen du am meisten arbeitest öffnen kannst? Wie viel Zeit verbringst du mit dem Suchen bestimmter Dateien? Wie viele Programme, Apps und Tools die du ohnehin nicht verwendest befinden sich auf deinen technischen Geräten?

In der Regel haben wir alle viel zu viele Ordner, Programme, Dateien und Apps auf unseren Geräten. Daher solltest du, bevor du durchstartest, unbedingt digital entrümpeln. Das spart dir im Anschluss nämlich nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch Nerven!

Schritt 3: Entrümple dein Gehirn

Wie viele Ideen trägst du schwanger im Kopf herum? Wie viele Aufgaben, Termine und sonstige Dinge darfst du auf keinen Fall vergessen.

Raus aus dem Kopf damit, denn nur wenn der Kopf frei ist kannst du dich voll und ganz auf dein Online-Business fokussieren. Also musst du diesen Ballast los werden. Ich empfehle dir Evernote um all diese Dinge abzuspeichern.

Schritt 4: Entrümple dein Umfeld

Du bist der Durchschnitt jener 5 Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst. Stellt sich die Frage ob dich diese 5 Menschen unterstützen deine Ziele und Visionen zu erreichen, oder nicht?

Wenn du im Online-Business erfolgreich sein willst, musst du dich mit Menschen umgeben von denen du profitieren und lernen kannst.

Schritt 5: Entrümple deinen Kalender

Wie viele Alltags-Verpflichtungen haben sich bei dir angesammelt? Wie viele Termine stehen in deinem Kalender, die dich daran hindern deine Ziele zu erreichen, weil sie einfach nur Zeit- und Ressourcenfresser sind?

Verabschiede dich von diesen Terminen und Verpflichtungen, um dich auf dein Online-Business fokussieren zu können.

Schritt 6: Fokussiere dich auf das Wesentliche

Dein Ziel ist es möglichst schnell ein Online-Business aufzubauen, von dem du gut leben kannst? Dann darfst du dich nicht mit Nebensächlichkeiten aufhalten, sondern musst an jeden Dingen arbeiten, die dich wirklich weiter bringen.

Hinterfrage also bei jeder Aufgabe welche Auswirkung sie in ein paar Jahren auf dein Leben haben wird.

Mehr zum Thema Minimalismus

Wenn du das Thema Minimalismus spannend findest und du mehr darüber erfahren willst, dann lade ich dich recht herzlich dazu ein, dir meinen Online-Kurs zu diesem Thema näher anzusehen. Dort zeige ich dir, wie du den minimalistischen Lifestyle in dein Leben integrieren, und so ein mehr an Lebensqualität genießen kannst.

Hier geht es zum Kurs!*

Viel Erfolg beim Verlassen des Hamsterrades.

Ein Gastartikel von Thomas Mangold

Lass es dir gut gehen!

Wie du von deinen Träumen profitieren kannst 1

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

7 Sofortmaßnahmen gegen dein Hamsterrad

Mit dieser Checkliste bekommst du eine detaillierte Anleitung, die sofort Wirkung zeigt! In nur 60 Minuten hast du konkrete Maßnahmen gesetzt. Keine Vorkenntnisse, kein Haken: Nur wirksame Werkzeuge, die dir noch heute helfen!

Damit es sich auch andere gut gehen lassen
Facebook
Twitter
Pinterest

3 Antworten

  1. Sehr übersichtlicher Artikel, vielen Dank, er hat mich wieder auf neue Ideen gebracht wie ich noch effizienter sein kann (ich werde mein E-Mail Postfach sortieren… das ist wohl schon lange fällig). Zum Punkt ausmisten habe ich einen Tipp:

    Jede Woche sollte man sich eine Schublade vornehmen die man ausmistest bzw. aufräumt, denn der Tag, an dem man einmal schööön viel Zeit habt (und sich diesen auch nimmt und nicht sinnlos durch Berlin dallert) um mal endlich den Elektroschrank zu sortieren, wird nie kommen. Nein. Nie. Nie. Nie. Generell ist dabei zu beachten, dass man sich vorher überlegen sollte, welches Thema in welchem Bereich der Wohnung vorherrscht. So räumt man dann alles nach und nach dorthin, sortiert alten Scheiß aus und hat bald (keine Illusion: das dauert ein paar Monate) ordentliche (übersichtliche) Schränke in denen man beim Öffnen alles überblicken kann. 🙂

  2. Hallo Thomas!
    Ich bin schon seit einer Weile daran minimalistischer zu leben. Ich denke, dass es aber noch eine Weile dauern wird, bis ich alles so umgesetzt habe, wie ich es gerne hätte.
    Deine Tipps in dem Artikel haben mir nochmal geholfen, mich dabei auf das wesentliche zu fokussieren.
    Vielen lieben Dank dafür!

    Sarah

  3. Hallo Thomas,

    was du beschreibst, beschäftigt mich auch schon seit einer ganzen Weile. Interessanterweise habe ich die von dir beschriebene Lebens- und Arbeitseinstellung aber nie mit dem Wort „Minimalismus“ in Verbindung gebracht. Für mich waren Minimalisten tatsächlich nur irgendwelche „Spinner“, die nur eine Hose und ein T-Shirt haben.

    Die Gefahr, die von all dem unnötigen Kram ausgeht, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich mich für einen Blogartikel intensiv mit dem Thema „Gewohnheiten“ beschäftigt habe. Gewohnheiten haben ja immer einen Auslöser. All die Dinge um uns herum können potentiell unproduktive Gewohnheiten auslösen. Dabei geht es nicht nur um Dinge, die man tut, sondern auch um Gedanken, die ausgelöst werden. Beim Ausmisten würde ich mich daher vor allem auf solche Gegenstände fokussieren, die unproduktive Tätigkeiten und Gedanken auslösen können. Das wären zum Beispiel irgendwelche scheinbar harmlosen Gegenstände (Fotos etc.), die an emotional intensive Zeiten erinnern. Man braucht diese Sachen ja nicht unbedingt wegzuwerfen. Sie müssen nur so positioniert werden, dass sie nicht mehr so oft als Auslöser von Gewohnheiten dienen können.

    Viele Grüße,
    Jan

Kommentare sind geschlossen.

Wir verwenden Cookies, um dir die beste Online-Erfahrung zu bieten, genauso wie das nahezu alle Webseiten tun. Das geht in Ordnung?

Privacy Settings saved!
Datenschutz-Einstellungen

Wenn Sie eine Website besuchen, kann sie Informationen über Ihren Browser speichern oder abrufen, meist in Form von Cookies. Steuern Sie hier Ihre persönlichen Cookie-Dienste.


Wir nutzen Facebook, um Verbindungen zu Social-Media-Kanälen zu verfolgen.
  • m_pixel_ratio
  • presence
  • sb
  • wd
  • xs
  • fr
  • tr
  • c_user
  • datr

Alle Cookies ablehnen
Alle Cookies akzeptieren

Hängst du im Alltagsstress fest?

Hole dir meine 7 Sofortmassnahmen