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Perfektionismus – Wie du ihn erkennst und wie du ihn ablegen kannst

perfektionismus

Perfektionismus ist weit verbreitet und ein echter Bremser und Ziele-Killer.

Denn Perfektionismus führt dazu, dass du nie beginnst oder einfach nichts fertig machst. Und der böse Kollege zieht sich durch alle Lebensbereiche, unterscheidet weder jung noch alt, weder reich noch arm, weder Anfänger oder Profi.

Vermutlich wirst du dich in dem einen oder anderen Punkt gut wieder erkennen, weil in jedem von uns die eine oder andere Spielart des Perfektionismus vertreten ist. Man hat das ganz gut in unsere Birne gepflanzt, dass heutzutage nichts etwas gilt, was nicht perfekt ist.

Denn:

Perfektionismus ist ein perfektes Werkzeug des Hamsterrades

Perfektionismus macht dich klein, unzufrieden, lässt dich nicht in die Gänge kommen, hält dich zurück, macht dir Angst vor dem Ergebnis, lässt dich Vergleiche anstellen, gibt dir insgesamt das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Somit ist Perfektionismus ein großartiges Mittel, um dich im System zu halten und zu denken:

  • Ich bin nicht gut genug, um XY zu tun
  • Ich kann noch nicht genug, um XY zu tun
  • Ich weiß noch nicht genug, um XY zu tun
  • Ich brauche noch A, B, und C, um XY zu tun

Warum wir sogar noch stolz auf unseren Perfektionismus sind

Besonders spannend finde ich es, wenn sich Perfektionisten auch noch eine Armada an Argumenten zurechtgelegt haben, um zu untermauern, dass das schon richtig so ist und wie gut das ist, dass sie so sind.

  • Ich gebe mich eben nicht mit dem Durchschnitt zufrieden.
  • Ich bin ein Mensch, der eben immer nach dem Besten strebt.
  • Gut ist nicht gut genug.

Es gibt noch mehr derlei Aussagen, die nur zu einem führen: Nämlich dass du nicht ins Tun, ins Handeln, ins Umsetzen kommst, dass du nie startest, nie fertig bist, dich nie zufrieden zurücklehnen kannst. Um mir einen Buchtitel von Paul Watzlawick auszuleichen: Perfektionismus ist definitiv eine Anleitung zum Unglücklichsein.

Hier nun 10 Anzeichen, wie du Perfektionismus bei dir und anderen erkennst:

 

Jedes Ergebnis, das anders ist als deine Erwartung, ist schlecht

Du hast dir etwas in den Kopf gesetzt, ein Ziel definiert und das ganz im Detail für dich ausgearbeitet. Wenn es nun (entweder auf dem Weg oder beim Resultat) eine klitzekleine Veränderung gibt, schlägt dein Perfektionismus an und drängt dich „zurück auf Kurs“. Auch wenn das neue Ergebnis sogar besser ist, es geht darum, es „so zu tun, wie ausgemacht war“.

Etwas perfektionieren ist dein oberstes Ziel, koste es, was es wolle

Deine Vorstellung von etwas steht einfach über den Dingen. Sogar wenn andere dadurch zu Schaden kommen oder es sich negativ auf dich auswirkt, bist du bereit, etwas einmal Begonnenes nicht zu modifizieren. „Das ziehen wir jetzt durch, auch wenn es weh tut!“

Passender Artikel:  Was Selbstliebe mit deinem Erfolg zu tun hat

Du bist zu aufmerksam, überinterpretierend, wertend, überkritisch

Besonders bei anderen fällt dir jede kleine Unsicherheit auf. Um deinen perfektionistische Ansicht kundzutun, zeigst du auf die Unzulänglichkeiten der anderen, misst Maß, nimmst dir heraus, nach deinen Qualitätsstandards zu bewerten: „Das geht aber sicher noch besser!“

Du musst überall der Beste sein, auch wenn es dich nicht interessiert

Egal ob beim Sport, im Job, im Privatleben etc. Du musst einfach überall zeigen, dass du das „Vorzeigemodell“ bist. Du musst gewinnen, der Erste sein, dich mit deiner Meinung durchsetzen. Selbst dann, wenn dir die Dinge nicht am Herzen liegen, drängt dein Perfektionismus zu „Das kann ich so nicht stehen lassen. Nummer zwei sein geht gar nicht.“ (Ob das zu deinen persönlichem Stärken gehört interessiert dich gar nicht so sehr=

Niemand außer dir kann es so gut

Du gibst keine Verantwortung ab, machst alles selbst und bist unruhig, wenn jemand dich vertritt? Ein gutes Zeichen für Perfektionismus gepaart mit wenig Vertrauen gegenüber den Fähigkeiten anderer. Ein wenig Überheblichkeit schwingt auch noch mit: „Nur wenn ich das mache, wird das wirklich ordentlich erledigt.“

 

Pläne ändern bedeutet für dich scheitern

Man hat sich auf etwas geeignet und plötzlich verändern sich Aspekte und das, was erstrebenswert war, ist plötzlich irrelevant oder sogar kontraproduktiv. Die Zeichen stehen so anders, dass der Plan aufgegeben wird und für dich (obwohl logisch) sehr niederschmetternd wirkt: „Aber das haben wir doch so besprochen!!“

Du lebst in einer binären Welt von Null und Eins, von Schwarz und Weiß, alles oder nichts

Dazu gibt es nicht viel zu erklären. Es gibt für dich nur richtig oder falsch. Punkt. Keine Schattierungen. Und klar ist, dass das „Richtig“ bei DIR zu Hause ist. „Sorry, aber diesbezüglich lasse ich mit mir nicht diskutieren. Da habe ich meine feste Meinung.“

 

Niemand darf dich so kritisieren wie du selbst. Sogar wegen Kleinigkeiten haderst du mit dir

Dein innerer Dialog ist die Hölle. Wenn jemand anderes so mit dir umspringen würde, ließest du das nicht zu. Du selbst darfst dich aber bashen, kritisieren, runtermachen und zurechtweisen, was das Zeug hält: „Ich bin wirklich für alles zu doof.“

Wenn dich jemand kritisiert, wirst du schnell emotional

Aber wehe, das Feedback kommt von außen. Wenn jemand dich auf Unzulänglichkeiten hinweist, ist dein Perfektionismus in seinen Grundfesten erschüttert. Deine Reaktion ist stets eine emotionale. Rationalität und Professionalität haben Pause. (Die etwaigen dazu passenden Zitate sind der Zensur anheimgefallen)

 

Du vermeidest alle Situationen, wo du unperfekt oder amateurhaft wirken könntest, auch wenn niemand von dir erwartet, gut zu sein

Etwas Neues lernen oder starten fällt dir schwer, weil du weißt, dass du es noch nicht kannst. Du erwartest ernsthaft von dir, die schwierigsten Fähigkeiten oder Prozesse sofort, also in Echtzeit zu beherrschen. Da das meistens nicht funktioniert, vermeidest du Situationen, in denen du als Anfänger gelten kannst: „Nein, das ist glaube ich nicht so mein Ding. Das brauche ich gar nicht erst auszuprobieren. Das weiß ich schon vorher.“

Passender Artikel:  Wie Selbstreflexion und Selbsterkenntnis dein Leben verändern.

Folgende Quick & Dirty-Gegenmaßnahmen unterstützen dich dabei, dein Perfektionismus-Ruder hie und da einmal herumzureißen:

1) Fokussiere dich auf das Gesamte, erkenne unerhebliche Details und streiche diese Schritt für Schritt aus deiner Beurteilung.

2) Akzeptiere, dass andere es anders machen und lasse sie tun.

3) Was ist das Motiv hinter dem Perfektionismus? Was möchtest du damit erreichen? Akzeptanz? Status? Bestätigung?

4) Verstehe, dass es um das Ankommen geht, nicht um die Ziellinie.

5) Beginne Spaß an deinen Unsicherheiten und Fehlern zu haben, sei gut zu dir.

6) Vergleiche dich nicht mit anderen. Der Tod jeder Weiterentwicklung ist der Vergleich.

7) Erkenne, was getan werden kann, und was nur Zeit kostet.

8) Beobachte den Prozess und beurteile nicht das Ergebnis.

9) Erkenne deine Erfolge und dokumentiere sie. Tu das nicht mit Misserfolgen.

10) Erkenne den Unterschied zwischen „fertig und unperfekt“ und „perfekt, aber nie fertig“. Der letzte Satz ist wichtig. Sehr wichtig. Er hat mich dazu gebracht, seit ich als Blogger und Infopreneur unterwegs bin, vieles „fertig“ zu bekommen und damit extrem viel zu lernen. Vieles von dem, was heute von mir produziert ist (Blogartikel, eBooks, Podcasts, eKurse), hätte ohne diesen Gedanken nicht das Licht der Welt erblickt.

Wenn du statt perfekt einfach nur sehr, sehr gut werden willst, dann lies diesen Artikel „Wie du herausragend wirst“.

Wenn du deinen Perfektionismus mit eigenen Strategien los werden willst dann lies meine Artikel über „Selbstdisziplin“

Wenn du dich ein wenig „wissenschaftlicher“ mit dem Phänomen auseinander setzten willst, das lies den Artikel von den Kollegen von „Seele und Gesundheit“.

Perfektionisten haben auch mit „Fehler machen“ ein großes Problem. Am Ende ein kleine Video dazu:

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

16 Comments on “Perfektionismus – Wie du ihn erkennst und wie du ihn ablegen kannst

Nicole
28. Juli 2016 um 10:03

Hallo Markus,
leider hat mich dieser Hang zum Perfektionismus jetzt meinen Job im Hamsterrad als Grafiker gekostet und ich darf mir einen neuen suchen. Dabei fällt mir auf, das ist das gleiche Prinzip wie bei: „Wir brauchen noch zwei bis drei Entwürfe mehr, um den Kunden zu überaschen!“ Das ist meiner Ansicht nach genau so Bullshit, meistens entscheiden sich die Kunden für den Entwurf, welcher auch der Designer am besten findet.

Beste Grüße
Nicole

Antworten
Markus
28. Juli 2016 um 21:25

Hi Nicole, ja das kann ich aus meiner Hamsterrad-Agenturzeit bestätigen. Btw warum einen neuen Grafiker-Job suchen? Warum nicht freelancen?
Lass es dir gut gehen!
M

Antworten
Stephan Wiessler
28. April 2014 um 12:59

Super Tipps, Markus!

Wichtig ist auch hierbei: Umsetzen und dranbleiben. Und damit nach und nach den Perfektionismus gehen lassen.

Beste Grüße,

Stephan

Antworten
Stefan
25. April 2014 um 10:02

Hey Markus,

sehr guter Artikel!

Vor allem den Punkt „Vergleiche dich nicht mit anderen“ finde ich wichtig. Die einzige Person mit der ich mich vergleiche ist mein gestriges Ich. Wenn ich mich verbessert habe, habe ich Erfolg.

Beste Grüße,

Stefan

Antworten
Ben
24. April 2014 um 10:18

Danke für den Aufwecker mal wieder…!

Fertig ist besser als perfekt – hart das in meinen Kopf reinzubekommen. Aber let´s work on that!

Antworten
Göran Nitsche
22. April 2014 um 4:37

Hallo Markus,

schon in meinen ersten Vorstellungsgesprächen nach dem Studium (mittlerweile 12 Jahre her) war eine meiner Antworten auf die Frage nach persönlichen Stärken und Schwächen stets der Begriff des „Perfektionismus“ für beide Seiten. Einerseits empfinde ich es für bestimmte Bereiche (z.B. die Qualitätssicherung, Softwaretest u.ä., in denen ich bis dato überwiegend zuhause war) extrem wichtig einen Perfektionismus in Bezug auf die zuvor definierten Anforderungen an den Tag zu legen. Andererseits habe ich es für die Umsetzung eigener Schöpfungen für mich schon immer als Schwäche gesehen, dass ich häufig schon den ersten Entwurf möglichst perfekt machen will, weil ich mich dadurch faktisch nur verzetteln und verrennen kann.

Nun, da ich an verschiedenen richtig großen Geschäftsideen parallel werkele habe ich mich für meine eigenen Schöpfungen endgültig vom Perfektionismus gelöst und setze mir von vornherein z.B. das Ziel eine Präsentation inhaltlich zwar so perfekt wie möglich aufzusetzen (soweit es mein Fachwissen, meine Erfahrungen zunächst hergeben) – alles an Design-, Layoutfragen, aber auch fehlende inhaltliche Aspekte usw. übergebe ich dann aber Leuten, von denen ich weiß, dass sie darin wesentlich geschickter und flinker sind passende Ergänzungen oder Ideen einzubringen, als ich es bin und als ich es sein will.

Niemand kann auf alle Hochzeiten gleichzeitig gleich gut tanzen, insofern ist der Perfektionismus für mich schon ein ziemlich perfides Instrument, um den Menschen als Menschlein klein zu halten. Und um sich selbst kleinzuhalten, fällt man auf den perfektionistischen Anspruch und die Erwartungshaltung anderer Menschen herein…

Liebe Grüße und Danke für den einmal mehr coolen Beitrag von dir, Markus!

Göran

Antworten
Copyright Media Solutions
20. April 2014 um 10:13

Hallo Markus,

vielen Dank für diesen tollen Artikel! Mittlerweile versuche ich gar nicht mehr perfekt zu sein – denn das ist das, was uns Menschen auch eben ausmacht. 🙂

Ich wünsche dir Frohe Ostern!

Antworten
Christine Novotny
19. April 2014 um 13:34

Hallo Markus, dein Beitrag war so treffend, dass ich bei manchen Aussagen das gefühl hatte, du sprichst direkt mit mir! Perfekt sein wollen, alles kontrollieren wollen um gut dazustehen und Anerkennung für geleistetes Tun zu bekommen…. wie gut kenn ich das mittlerweile.

doch damit ist Schluss! AUSREICHEND GUT heißt es nun schon seit einiger Zeit für mich, und es lebt sich um so vieles leichter!

Es sich immer wieder in Erinnerung zu rufen, hilft jedoch sehr, und dafür ein herzliches Dankeschön!

Frohe Ostern – Christine

Antworten
einfacheinfachleben
18. April 2014 um 22:48

Hallo Markus, all diese und noch viel mehr Gedanken habe auch ich mir über meine perfektionistischen Züge gemacht. Zwei Dinge helfen mir nun tagtäglich, um Dinge „fertig“ zu bekommen. Erstens: Ich setzte mir pro Aufgabe ein Zeitlimit. So wie „es“ nach Ablauf der Zeit ist, bleibt ist und ist „fertig“. Geärgert wird sich nicht;-). Zweitens: Anderweitig Limits setzen. Nur eine Seite schreiben. Fünf Dinge pro Tag loswerden. Eine Veränderung pro Monat neu lernen.

… auf diese Art, kann ich vieles Neue ganz „unperfekt“ beginnen, viele Ideen umsetzen, bin zufriedener und und und …

Viele Grüße aus Berlin,
Anja

Antworten
Robert Kraxner
18. April 2014 um 21:52

Danke Markus für diesen Artikel.

Bei so manchen Punkten habe ich mich wiedererkannt.

Für mich ist Perfektionismus immer wieder ein Thema, wenn ich etwas persönliches präsentiere bzw. veröffentliche. ( Blog, Podcast…)

Danke für deine Tipps.

Liebe Grüße
Robert

Antworten
Matthias Brückner
18. April 2014 um 16:04

Hey Marcus,

ein Beitrag mit einer Menge Mehrwert. Großartig! Irgendwo hab ich mal ei Zitat gelesen, dass ungefähr so ging “ Perfektion ist ein menschengemachter Mythos. Ein Horizont, den wir nie erreichen werden. Doch dieser Moment – jetzt und hier – ist real und immer vollkommen “ Seit dem ist alles und ich bei mir PERFEKT!

Danke und Gruß

Matthias

Antworten
AK
18. April 2014 um 12:48

Na super und das vor Ostern. Jetzt kann ich das ganze Wochenende nachdenken ob meine Ostereier perfekt genug oder fertig sind
Danke 🙂
ps: ich kann kein Latein 🙁

Antworten
Alois Wohlfahrt
19. April 2014 um 9:39

Hallo AK,
ich kann auch kein Latein.
Dafür habe ich aber alle Asterix-Hefte gelesen. 😉
Da stehen auch schon jede Menge Lateinersprüche drin.
Aber zum Glück gibts ja das Internet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Phrasen/M#Multum

Alois

Antworten
Martina
18. April 2014 um 12:10

(hmpf – irgendwie wollte es meinen Kommentar nicht nehmen… ich schicks nochmal, wenns jetzt doppelt kommt, bitte diesen hier löschen! Merci!)

Lieber Markus,

mal wieder ein prima Artikel, den ich vollauf unterschreiben kann.

Zu Punkt 6 Deiner Liste fällt mir noch der Spruch ein „Warum hat der Mensch die Fähigkeit zu planen bekommen? Damit der liebe Gott was zu lachen hat!“ (weiß nicht genau, von wem das ist, aber trotzdem sehr wahr).

Und zu Punkt 10 der zweiten Liste kann ich noch eine Erfahrung aus meinen längst vergangenen Hamsterradzeiten beisteuern, die ich damals mehr als einmal gemacht habe: Nichts ist so endgültig wie eine vorläufige Lösung. Nichts ist so vorläufig wie eine endgültige Lösung. Manchmal hebelt sich der Perfektionsdrang auch wunderbar selbst aus.

Viele liebe Grüße und schöne Ostern für Dich und alle Leser hier
Martina
(die sich inzwischen als absolute Expertin für den „krummen Weg“ bezeichnet – und damit prima lebt, auch wenns manchmal anstrengend ist)

Antworten
Martina
18. April 2014 um 12:02

Lieber Markus,

mal wieder ein prima Artikel, den ich vollauf unterschreiben kann.

Zu Punkt 6 Deiner Liste fällt mir noch der Spruch ein „Warum hat der Mensch die Fähigkeit zu planen bekommen? Damit der liebe Gott was zu lachen hat!“ (weiß nicht genau, von wem das ist, aber trotzdem sehr wahr).

Und zu Punkt 10 der zweiten Liste kann ich noch eine Erfahrung aus meinen längst vergangenen Hamsterradzeiten beisteuern, die ich damals mehr als einmal gemacht habe: Nichts ist so endgültig wie eine vorläufige Lösung. Nichts ist so vorläufig wie eine endgültige Lösung. Manchmal hebelt sich der Perfektionsdrang auch wunderbar selbst aus.

Viele liebe Grüße und schöne Ostern für Dich und alle Leser hier
Martina
(die sich inzwischen als absolute Expertin für den „krummen Weg“ bezeichnet – und damit prima lebt, auch wenns manchmal anstrengend ist)

Antworten
Michael
18. April 2014 um 11:32

Servus Markus,

der Artikel ist gut. Nur finde ich persönlich ein bissle Perfektionismus ist ok. Den das Streben was gut zu machen. Der beste zu sein finde ich nicht schlecht.
Nur das übertriebene das ist das Problem. Alles super gut zu machen. Da müssen wir vor allem in Deutschland umdenken. Ich sage mir 80/20 . Ich tue nur noch das was mir Spaß macht und ich gut kann. Das andere sollen andere machen. In dem Sinne schöne Ostern.

MFG Michael

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

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