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Praemeditatio Malorum

Vorwegnahme von Übeln; Die Übung, mögliche Schwierigkeiten oder Herausforderungen im Voraus zu bedenken, um besser auf sie vorbereitet zu sein und ihre emotionalen Auswirkungen zu mindern.

Praemeditatio Malorum, die Vorwegnahme von Übeln, ist eine zentrale Übung in der stoischen Philosophie. Diese Praxis dient dazu, sich geistig auf potenzielle zukünftige Schwierigkeiten oder Herausforderungen vorzubereiten, indem man sie im Voraus bedenkt. Durch diese Vorwegnahme lernt man, mögliche negative Ereignisse oder Umstände zu akzeptieren und sich darauf einzustellen, anstatt von ihnen überrascht oder überwältigt zu werden.

Diese Übung basiert auf der stoischen Auffassung, dass viele Leiden aus unserer Reaktion auf äußere Ereignisse resultieren, nicht aus den Ereignissen selbst. Indem man mögliche negative Ereignisse vorwegnimmt, stärkt man die geistige Widerstandsfähigkeit und reduziert die emotionale Betroffenheit, die sie hervorrufen könnten. Es geht nicht darum, pessimistisch zu sein, sondern um eine realistische Einschätzung möglicher Schwierigkeiten, um sich besser auf sie vorbereiten zu können.

Durch Praemeditatio Malorum übt man sich darin, Herausforderungen mit Gleichmut zu begegnen und sich an die stoische Vorstellung zu erinnern, dass wir zwar nicht immer Kontrolle über externe Ereignisse haben, aber immer Kontrolle über unsere Reaktionen darauf. Diese stoische Übung hilft, die Fähigkeit zu entwickeln, inmitten von Widrigkeiten ruhig und besonnen zu bleiben.

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