5 effektive Praxistipps gegen Zeitfresser

Zeitfresser

In diesem Artikel geht es um das Thema Zeitfresser.

Sicherlich hast du dich schon einmal mit diesem Thema auseinandergesetzt.

Tatsächlich ist dieses Thema ein Klassiker und eigentlich ist bereits alles zu diesem Thema irgendwo und irgendwann schon einmal gesagt worden.

Warum ich trotzdem darüber schreibe? Schlicht und einfach weil es gut ist, dass du immer wieder das, was du tust, kritisch hinterfragst; es ist gut die Wahrnehmung dafür zu steigern, was dich vom produktiven Arbeiten ablenkt.

WAS SIND ZEITFRESSER?

Zeitfresser sind nervtötende Energiemonster, die deinen Alltag immer wieder beherrschen wollen.

Die alles entscheidene Frage lautet, ob du dies zulässt?

Oder hast du bereits aufgegeben und ihnen das Schlachtfeld überlassen?

Vielleicht wunderst du dich warum ich Begriffe wie „herrschen“ oder „Schlachtfeld“ verwende. Ich habe diese Begriffe bewusst gewählt, denn Zeitfresser sind deine Feinde.

Aus diesem Grund solltest du aufhören Kompromisse mit diesen nervtötenden Monstern zu schmieden.

DER ZEITFRESSER NUMMER EINS

Zeitfresser
FirmBee / Pixabay

Eine oft diskutierte Frage ist die Frage nach dem häufigsten Zeitfresser in unserer Gesellschaft. Diesbezüglich gibt es Umfragen und wissenschaftliche Studien, doch die Antworten gehen weit auseinander.

Dennoch zeichnet sich ein universeller Zeitfresser ab und dieser ist Kommunikation.

Dieses Ergebnis scheint auf dem ersten Blick überraschend, doch wenn du bedenkst, dass auch alle Aktivitäten auf Social Media Kanälen wie Whatsapp und Facebook unter Kommunikation zählen ist dieses Ergebnis nachvollziehbar.

Nun ist der Mensch ein soziales Wesen, welches den Kontakt zu anderen braucht und teilweise auch bewusst sucht.

Trotzdem solltest du an diesem Punkt wachsam sein.

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist richtig und wichtig Kontakt zu anderen aufzunehmen und zu pflegen.

Was du allerdings vermeiden solltest sind oberflächliche Themen wie Klatsch und Tratsch.

Tragischerweise haben wir eine Affinität zu eben diesen Themen und gerade darum musst du an diesem Punkt wachsam sein, sonst fragst du dich irgendwann, wo die Zeit – die doch eigentlich anders verplant war – geblieben ist…

Wachsamkeit ist der erste Schritt im erfolgreichen Kampf gegen die nervtötenden Energiemonster (Zeitfresser) deines Alltags.

Darum lautet mein erster Praxistipp: Sei bei dem Austausch mit Freunden, egal ob im Netz oder im persönlichen Gespräch, wachsam, indem du immer wieder kritisch bist.

Ist der Austausch noch sachlich oder handelt es sich lediglich um oberflächliche Themen?

Sobald du merkst, dass dies der Fall ist, solltest du die Initiative ergreifen und den Austausch wieder auf ein sachliches Thema zurückführen und wenn dies nicht möglich ist, abbrechen.

Leider sieht die Realität oft anders aus.

Du bist nicht immer wachsam und vielleicht fällt es dir ja auch schwer innerhalb von Gesprächen die Initiative zu ergreifen.

In einem solchen Fall greift Praxistipp zwei: Begrenze die Zeit und brich nach dieser die Kommunikation ab.

Auf dieser Weise kannst du Kontakte pflegen und hast außerdem Zeit für die Dinge die du eigentlich tun wolltest.

Wenn du diesen Weg wählst, solltest du dies aber im Vorfeld kommunizieren, indem du gleich am Anfang sagst, dass du eigentlich heute Abend noch ein Buch lesen willst, dir nun aber trotzdem eine halbe Stunde Zeit nehmen wirst.

Allerdings solltest du dann auch konsequent sein und nach einer halben Stunde das Gespräch abbrechen.

DER BESTE WEG ZEITFRESSER ZU ÜBERWINDEN

Genauso wie es den Zeitfresser Nummer eins gibt, gibt es auch den Weg Nummer eins um Zeitfresser zu beherrschen.

Das was die nervtötenden Energiemonster deines Lebens mit Sicherheit in ihre Schranken weist, sind Ziele.

Mache dir immer wieder bewusst, was dein Ziel von den Dingen die du tust ist. Idealerweise hältst du dieses Ziel schriftlich fest, denn nichts hat so viel Aussagekraft wie das geschriebene Wort.

Gute Vorsätze klingen zwar schön, sind aber unverbindlich und leider wenig aussagekräftig.

Ein weitere Aspekt, der deinen Zielen Aussagekraft gibt ist, dass diese spezifisch (einzigartig), messbar, ansprechend, realistisch und terminiert sein ( =SMART) müssen. Wenn dies nicht der Fall ist, werden sie seicht und oberflächlich sein und du wirst sie nicht erreichen.

Ziele haben also mindestens zwei maßgebliche Kriterien. Erstens sie sind SMART und zweitens sie sind schriftlich fixiert.

Von dieser Tatsache kannst du Praxistipp drei ableiten: Ziele hinterfragen das was du tust.

Stimmt dies nicht mit dem Ziel überein, hör damit auf, denn es handelt sich um ein nervtötendes Energiemonster, das du nicht akzeptieren solltest, es hindert dich das Ziel zu erreichen.

GEFÜHLTE ZEITFRESSER

Zeitfresser
MichaelGaida / Pixabay

Während der Arbeit an diesem Artikel bin ich auf einen interessanten Aspekt gestoßen.

Auch Alltagstätigkeiten wie Einkaufen, Wohnung putzen, das Aufhängen von Wäsche oder Wartezeiten werden oft von uns als Zeitfresser empfunden, weil sie uns von unseren Zielen abhalten.

Tatsächlich habe ich bereits gelesen, dass man alle Dinge, die einen davon abhalten das Ziel zu erreichen, einstellen sollte, denn Ziele kann man nur erreichen, wenn man ihnen oberste Priorität einräumt.

Ich kann darüber immer nur müde lächeln, da ein solcher Ratschlag unrealistisch ist.

Es handelt sich bei den oben genannten Dingen um Dinge, die erledigt werden müssen.

Aus diesem Grund möchte ich hier von gefühlten Zeitfressern sprechen.

Doch mit ein wenig Kreativität kannst du diese Zeitfresser sinnvoll überbrücken. So kannst du zum Beispiel ein Hörbuch, ein Podcast oder eine CD hören, während du die Wäsche aufhängst oder, wenn du auf jemanden wartest, ein Buch lesen.

Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Darum lautet Praxistipp Nummer vier: Probiere immer wieder Dinge aus, bis du deinen ganz persönlichen Weg gefunden hast die unvermeidlichen gefühlten Zeitfresser zu überwinden.

AUSZEITEN SIND KEINE ZEITFRESSER

Auch bei Auszeiten handelt es sich um einen gefühlten Zeitfresser.

Erst vor einigen Tagen saß ich auf meinem Bett und hörte eine Beethoven-Symphonie und sofort meldete sich mein innerer Kritiker und erinnerte mich daran, dass ich doch so viele andere Dinge zu tun habe.

Auf der anderen Seite wusste ich aber auch, dass ich diese Zeit brauche, um dann wider motiviert an meinen Zielen zu arbeiten.

Wenn du dir keine kurzen Auszeiten im Alltag gönnst, wird es zu einer sehr langen krankheitsbedingten Auszeit in deinem Leben kommen.

Praxistipp Nummer fünf lautet deshalb: Lerne bewusst Auszeiten zu akzeptieren und kreativ zu nutzen.

Ich würde mich freuen wenn dir die hier aufgelisteten Praxistipps geholfen haben, dich neu für das Dauerthema Zeitfresser zu sensibilisieren und hoffe, dass sie dir helfen deine ganz persönlichen nervtötenden Energiemonster in den Griff zu bekommen.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich über einen positiven Kommentar freuen. Informationen über  aktuelles eBook findest du unter https://www.xinxii.com/ein-starkes-team-500260. In diesem Buch lernt du, wie du die Gewohnheiten deines Partners ändern kannst und erfährst, warum eine verbindliche Partnerschaft hierfür so wichtig ist.

Artikel von

Sascha Jundt

Sascha Jundt

Mein Name ist Sascha Jundt. Ich verfüge über Qualifikationen als Personal Coach, Fachreferent und Online Redakteur und lebe mit meiner Frau Karin in Plauen / Vogtland. In meiner Freizeit höre ich viel klassische Musik und lese Sachbücher und Romane

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Artikel von

Sascha Jundt

Sascha Jundt

Mein Name ist Sascha Jundt. Ich verfüge über Qualifikationen als Personal Coach, Fachreferent und Online Redakteur und lebe mit meiner Frau Karin in Plauen / Vogtland. In meiner Freizeit höre ich viel klassische Musik und lese Sachbücher und Romane

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

0 Shares
Teilen
Pin
Twittern
WhatsApp
Datenschutz
, Besitzer: Markus Cerenak (Firmensitz: Österreich), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
, Besitzer: Markus Cerenak (Firmensitz: Österreich), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.