Rückenschmerzen: So wirst du sie los mit Hilfe von TCM

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen gelten zu den häufigsten Beschwerden. Kein Wunder, unser westlicher Lebensstil ist geradezu prädestiniert, um Schmerzen im Rücken zu verursachen.

In diesem Artikel gehe ich zuerst darauf ein, wie Rückenschmerzen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstehen und gebe dir danach wirkungsvolle Tipps, die du ganz einfach anwenden kannst, um deine Rückenschmerzen los zu werden und/oder ihnen vorzubeugen.

Keine Sorge, du musst nicht in China wohnen, um diese Tipps in deinen Alltag integrieren zu können. Anders als viele denken, besteht die TCM hauptsächlich aus einer gesunden Lebensführung, die zu dem individuellen Lebensstil passt. Sie kann also auch bei uns im Westen sehr gut angewandt werden.

SCHULMEDIZINISCHE URSACHEN FÜR RÜCKENSCHMERZEN

Geht es nach der Schulmedizin gibt es verschiedene Ursachen für Rückenschmerzen. Dazu zählen zum Beispiel der berühmte Bandscheibenvorfall – der übrigens in den wenigsten der Fälle tatsächlich die Ursache darstellt -, muskuläre Überbeanspruchung, aber auch traumatische Störungen, rheumatische Erkrankungen, sowie Osteoporose und Fehlstellungen der Wirbelsäule.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass du – vor allem bei plötzlich auftretenden oder chronischen Rückenschmerzen – zu einem Arzt gehst und dich untersuchen lässt.

Gerade bei Problemen mit den Bandscheiben darf nämlich nicht jede Therapie angewandt werden, oder es muss zumindest bestimmte Techniken verzichtet werden, da sie die Situation – also deine Probleme mit den Bandscheiben – noch weiter verschlimmern könnten.

Manchmal führen Rückenschmerzen auch zu weiteren Symptomen, wie zum Beispiel Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Bewegungseinschränkungen. Nimm solche Zeichen nicht auf die leichte Schulter, sondern hol dir wirklich ärztlichen Rat.

Die Traditionelle Chinesische Medizin geht zwar komplett anders an die Sache ran als die Schulmedizin, aber sie können sich gegenseitig wundervoll ergänzen.

DIE HERANGEHENSWEISE DER TRADITIONELLEN CHINESISCHEN MEDIZIN

Rückenschmerzen
happylism / Pixabay

Die TCM betrachtet den Menschen immer ganzheitlich. Es wird noch nicht einmal zwischen Körper und Psyche unterschieden. Egal also, wo die Ursache für Symptome liegt – also ob sie physischer oder psychischer Natur ist -, die Behandlung wird die gleiche, aber trotzdem abgestimmt auf den jeweiligen Menschen, sein.

Im Gegensatz zur Schulmedizin achtet ein TCM-Arzt auch nicht darauf, was eine Röntgen-, MRT-, oder CT-Untersuchung ergeben hat. Er schaut sich lieber an, wodurch die Schmerzen entstanden sind und welche Leitbahnen und Funktionskreise betroffen sind.

DIE MERIDIANE IN DER TCM

Vielleicht hast du schon einmal etwas von Meridianen gehört. Das sind die Energieleitbahnen des Körpers, die jeweils einem bestimmten Organ zugeordnet sind. Zum Beispiel hat die Leber, genauso wie auch die Niere, jeweils ihren eigenen Meridian.

In diesem Meridian wird die Energie des jeweiligen Organs geleitet, um es einmal ganz einfach auszudrücken. Deshalb kannst du es dir mit dem Begriff “Energieleitbahn” vielleicht besser vorstellen.

Jede Energieleitbahn hat jetzt wiederum bestimmte Punkte, durch die sie beeinflusst werden kann. Diese Punkte werden dir wahrscheinlich als Akupressur– oder auch Akupunkturpunkte bekannt sein.

Gehst du also zu einem TCM-Arzt, der bei dir Akupunktur machen möchte, schaut er sich zuerst einmal an, in welcher Leitbahn eine Blockade vorhanden ist und wird diese dann mit Hilfe der Nadeln an den genau richtigen Punkten auflösen.

Die Meridiane lassen sich aber nicht nur mit Nadeln beeinflussen, sondern auch durch einen einfachen Druck mit dem Finger.

Aber auch deine Ernährung, die richtige Bewegung und ja, sogar dein gesamter Lebensstil, können die Funktionskreise der verschiedenen Organe – also auch die Meridiane – beeinflussen.

Darauf komme ich später in diesem Artikel noch einmal zu sprechen, wenn ich dir die Tipps gebe, die dir dabei helfen, deine Rückenschmerzen los zu werden und neuen Schmerzen vorzubeugen.

AKUTE UND CHRONISCHE RÜCKENSCHMERZEN IN DER TCM

Als erstes wird ein TCM-Arzt nachfragen, ob du akute oder chronische Schmerzen hast. Akute Schmerzen sind jene, die du erst seit kurzem hast und die meist plötzlich aufgetreten sind. Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn sich die Schmerzen bereits länger als 3 Monate halten.

Aber auch an der Art des Schmerzes unterscheiden sich akute und chronische Schmerzen.

Akute Schmerzen sind meist stechend, während chronische Schmerzen eher dumpf sind.

AUSLÖSER FÜR AKUTE RÜCKENSCHMERZEN

Akute Schmerzen werden oft durch ein Trauma oder durch das Eindringen von äußeren Faktoren ausgelöst.

Traumata, wie zum Beispiel ein Sturz, ein Unfall, oder andere Verletzungen am Rücken verletzen deine Energieleitbahnen, deine Muskeln und Sehnen und es kommt dadurch zu einer schmerzhaften Stagnation, die in der TCM Qi- – also Energie -, und Blutstagnation genannt wird.

Äußere Faktoren sind zum Beispiel Wind, Kälte, Nässe und Hitze. All diese pathogenen Faktoren können in deinen Körper eindringen und dort wiederum eine Qi- und Blutstagnation in deinen Leitbahnen auslösen, die zu starken Schmerzen führen kann.

Wind greift dabei meist deinen Oberkörper an. Wenn du zum Beispiel im Wind draußen bist und dich nicht ausreichend durch Kleidung schützt, kann der Wind gut in deinen Körper eindringen. Wind tritt übrigens häufig in Kombination mit einem anderen pathogegen Faktor auf.

Während Wind den richtigen Fluss von Qi und Blut blockiert, verlangsamt Kälte ihn und führt dadurch zu starken, lokalen Schmerzen, die sich durch Wärme verbessern.

Wenn dich der Pathogenese Faktor Hitze trifft, dann entstehen brennende Schmerzen mit einem Hitzegefühl, die sich durch Wärme nur noch verschlechtern, dafür aber mit Kälte gelindert werden können.

Nässe verlangsamt die Zirkulation von Qi und Blut, es sammelt sich Feuchtigkeit in deinem Körper an und es kann zu dumpfen Schmerzen mit Schwellungen kommen.

Wie schon erwähnt, gibt es häufig Kombinationen der verschiedenen pathogenen Faktoren, wie zum Beispiel Kälte-Nässe oder Wind-Hitze.

URSACHEN FÜR CHRONISCHE RÜCKENSCHMERZEN

Auch chronische Rückenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Die Ursache, die am offensichtlichsten ist, sind nicht erfolgreich behandelte akute Schmerzen, die dadurch zu chronischen Schmerzen werden.

Aber auch dein Lebensstil kann zu chronischen Rückenschmerzen führen. Die falsche Ernährung, Stress oder andere psychische Belastungen, Überanstrengung, eine schwache Konstitution und – der wohl häufigste Grund – Bewegungsmangel können Schmerzen auslösen.

Wenn du dich zum Beispiel oft gestresst fühlst, oder frustriert bist, dann kann das deine Leber belasten, was in weiterer Folge zu Rückenschmerzen führen kann. Trifft das auf dich zu, hast du eventuell auch andere Beschwerden wie Kopfschmerzen, Nervosität, Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit.

Ernährst du dich nicht gesund und ausgewogen, kann das zu einer schwachen Mitte führen – dann sind Milz und Magen in Mitleidenschaft gezogen -, was zu einer Schwächung von Qi und Blut führt. In diesem Fall werden deine Muskeln und Sehnen nicht mehr richtig versorgt und es können ebenso Rückenschmerzen auftreten. Kommt dann auch noch eine Überlastung, oder eine allgemein schwache Konstitution dazu, verstärken sich deine Rückenschmerzen noch mehr.

Hast du einen Bürojob, oder sitzt aus einem anderen Grund sehr viel und bewegst dich deshalb wenig, kann das dein Fluss von Qi und Blut auch beeinträchtigen und somit zu Rückenschmerzen führen.

Bewegungsmangel solltest du an sich nicht unterschätzen. Durch das viele Sitzen ziehen sich deine Sehnen an der Vorderseite deines Körpers zusammen und auch die Muskulatur leidet sehr darunter, weshalb du dann leicht Rückenschmerzen bekommst, wenn du über längere Zeit hinweg Stehen oder Gehen musst.

TIPPS GEGEN RÜCKENSCHMERZEN

Rückenschmerzen
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Nun kommen wir endlich zu den Tipps gegen Rückenschmerzen. Zuerst erzähle ich dir kurz, wie dir ein TCM-Arzt helfen kann, deine Rückenschmerzen los zu werden. Danach gehe ich dann auf all die Dinge ein, die du ganz alleine für dich selbst tun kannst, um deine bestehenden Rückenschmerzen los zu werden und neuen Schmerzen vorzubeugen.

DAS KANN DER TCM-ARZT FÜR DICH TUN

Der Vorteil, wenn du zu einem TCM-Arzt gehst, liegt klar auf der Hand. Du bekommst eine komplette Untersuchung und weißt anschließend ganz genau, welche Leitbahnen betroffen sind und welches Syndrom dein Arzt diagnostiziert.

Im wahrscheinlichsten Falle wirst du eine Kombination aus Akupunktur und Kräutern verschrieben bekommen.

Welche Punkte dein Arzt hier wählt, liegt ganz daran, welche Diagnose er gestellt hat und was die Untersuchung ergeben hat. Falls du noch andere Beschwerden – außer deinen Rückenschmerzen hast – wird er auch diese berücksichtigen und dich ganzheitlich behandeln. Allerdings gilt in der TCM immer: Erst der Schmerz, dann alles andere.

Bei den Kräutern wirst du ein Rezept mit ganz vielen chinesischen Pflanzen bekommen. Diese Kräuter wird dir dein Arzt entweder in Tabletten-, Pulver-, oder Tinkturform verschreiben. Wie lange und wie oft du sie nehmen musst, entscheidet dein Arzt. Meist bekommst du aber erst einmal ein Rezept für ungefähr drei Wochen, wobei du die Kräuter täglich 3mal zu dir nimmst.

Je nach Zustand wird dir dein Arzt auch noch Tipps für deine Ernährung, Bewegung und anderes mit auf den Weg geben, die den Erfolg der Behandlung noch weiter verstärken und beschleunigen können.

Deine Aufgabe als Patient ist es dann einfach nur, die Tipps deines Arztes einzuhalten und deine Kräuter nach Angabe einzunehmen.

BEWEGUNG

Wie schon angesprochen, ist es für deinen Rücken – und, nebenbei bemerkt, für deinen gesamten Gesundheitszustand – wichtig, dass du dich ausreichend bewegst.

Ich weiß schon, gerade wenn wir Schmerzen haben, neigen wir dazu, uns schonen zu wollen. Das ist in diesem Fall aber vollkommen falsch – es sei denn, deine Schmerzen wurden durch ein Trauma (Unfall oder ähnliches) ausgelöst.

Die richtige Bewegung sorgt dafür, dass die Energie in deinem Körper – also in deinen Meridianen – gut und richtig fließen kann. Ist das gegeben, haben auch Rückenschmerzen keine Chance.

Passender Artikel:  Schmerzen unterer Rücken: Diese 14 Punkte helfen dir

Die beste Bewegungstherapie ist dabei QiGong oder Taiji, wenn es nach der Traditionellen Chinesischen Medizin geht. Diese beiden Bewegungsformen arbeiten nämlich gezielt mit den Meridianen in deinem Körper und regen den richtigen Fluss an.

QiGong und Taiji stärken außerdem deine tiefliegenden Muskelschichten, was für deine Haltung – und wiederum für deinen Rücken – wichtig ist.

Bevor du es erst gar nicht versuchst, weil du dir denkst, es wäre dir zu anstrengend stundenlang Bewegung zu machen, habe ich gute Nachrichten für dich.

Wenn es wirklich nicht anders geht, genügen schon 10 Minuten am Tag und du wirst eine deutliche Verbesserung spüren.

Du kannst dir hierzu auch gerne noch meinen Artikel 4 Bewegungsarten, die du in deine tägliche Routine einbauen solltest durchlesen.

Oder willst du gleich starten? Dann kann ich dir mein Buch Das Pudelwohl Konzept – Fühl’ dich jeden Tag fit, vital und energiegeladen* ans Herz legen. Darin erkläre ich dir das berühmte 8 Brokate QiGong ganz genau.

DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG

Rückenschmerzen
ponce_photography / Pixabay

Als ich noch meine Praxis in Wien hatte, sind oft Klienten mit Rückenschmerzen und Verspannungen zu mir gekommen.

Natürlich habe ich sie massiert – ich bin schließlich Tuina-Therapeutin -, aber ich habe ihnen auch Ernährungstipps mit auf den Weg gegeben.

Ich möchte dir kurz konkret von einer meiner Klientinnen erzählen, weil der Erfolg wirklich grandios war und sie nur eine ganz kleine Kleinigkeit ihrer Essgewohnheiten ändern musste.

Meine Klienten litt unter sehr starken Rückenschmerzen.

Jedes Mal, wenn ich sie massiert habe, wurden ihre Schmerzen zwar besser, aber sie kamen wieder.

So ist das leider, wenn wir nichts an der Ursache von unseren Beschwerden ändern.

Deshalb habe ich ein ausführliches Gespräch über ihre Essgewohnheiten mit ihr geführt und festgestellt, dass sie zwei Lebensmittel zu sich nahm, die zwar weit verbreitet als gesund gelten, aber für ihre Schmerzen verantwortlich sein konnten.

Ich habe ihr also geraten diese beiden Lebensmittel weg zu lassen – ansonsten konnte sie alles so machen wie auch zuvor – und bereits zwei Wochen später waren ihre Schmerzen weg.

Du siehst also, wie unglaublich wichtig die richtige Ernährung ist. Und zwar eine Ernährung, die zu dir passt und nichts mit Verzicht zu tun hat. In diesem Beispiel waren zwar zwei Lebensmittel für die Schmerzen verantwortlich, aber oft ist es gar nicht so sehr was wir essen als viel mehr wie wir essen.

Wenn du dich gesund ernähren, aber auf nichts verzichten möchtest, dann kann ich dir auch hier mein Buch Das Pudelwohl Konzept – Fühl’ dich jeden Tag fit, vital und energiegeladen* ans Herz legen. Ein sehr großer Teil des Buches beschäftigt sich mit der richtigen Ernährung, die deinen gesamten Organismus stärkt.

Du kannst aber auch zuerst in meine Podcast-Episode Gesunde Ernährung: So geht’s wirklich reinhören.

ENTSPANNUNG

Stress ist der Krankheitsfaktor Nummer 1. Das ist kein Witz, sondern leider Realität. Auch für deine Rückenschmerzen kann er verantwortlich sein.

Ob du jetzt unglaublich viel zu tun hast, dir zu viele Sorgen machst, oder dich alleine gelassen fühlst, all das sind Formen von Stress, die deinem Körper und auch deinem Rücken schaden können.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass du auf ausreichend Entspannung achtest. Ob du nun meditierst, dir Ich-Zeit gönnst, ein heißes Bad nimmst, oder Entspannungsübungen machst, Hauptsache du nimmst dir Zeit abzuschalten und deinen Stress zu eliminieren.

Lies dir dazu gerne auch meinen Artikel Was Stress mit deinem Körper anstellt durch.

Um noch mehr Tipps zu bekommen, was du gegen deinen Stress tun kannst, habe ich noch die beiden Blog-Artikel Stress im Alltag? Hier sind 3 Tipps für dich und Ruhe finden im hektischen Alltag.

Ich möchte dir damit zwar nicht auf die Nerven gehen, aber auch hierzu findest du tolle Anleitungen in meinem Buch Das Pudelwohl Konzept – Fühl’ dich jeden Tag fit, vital und energiegeladen* – zum Beispiel eine Anleitung zur Meditation und Entspannungsübungen.

SELBSTMASSAGE

Wie schon früher in diesem Artikel erwähnt, hilft die Stimulation von Akupressurpunkten bei Rückenschmerzen. Ein Arzt würde dir an bestimmte Punkte Nadeln setzen und du selbst kannst ganz einfach deine Finger dafür einsetzen.

Einen tollen Punkt, der bei Rückenschmerzen hilft, stelle ich dir im folgenden Video vor.

Ich liebe diesen Punkt, weil man ihn so herrlich einfach massieren kann.

Egal, ob du dich massieren lässt, oder ihn selbst drücken möchtest, du kannst ihn nur sehr schwer verfehlen und seine Wirkung ist wirklich toll.

Dieser Akupressurpunkt hilft dir übrigens nicht nur bei Rückenschmerzen. Du kannst ihn auch bei Schmerzen in den Schultern, in den Armen und beim steifen Hals anwenden.

Dem aber noch nicht genug, hilft er auch bei Erkältungen, Entzündungen und noch vielem, vielem mehr.

Wenn du zum Beispiel einen Zug erwischt hast und Wind in deinen Körper eingedrungen ist, kann das zu einem steifen Nacken, anderen Schmerzen im Rücken oder auch zu einer Erkältung führen.

Durch diesen Punkt wird der eingedrungene Wind ausgeleitet. Dadurch verbessern sich auch die Symptome.

Bei diesem Punkt liegen aber auch jene Muskeln im Nacken-Schulter-Bereich, die meist sehr verspannt sind. Vor allem vom vielen Arbeiten vor dem Computer. Aber auch, wenn du dir zu viele Sorgen machst, verspannt sich diese Partie.

Stress und Sorgen führen in deinem Körper im Grunde zu den gleichen Symptomen wie Wind. Deshalb kannst du diesen Punkt gerne jeden Tag und mehrmals täglich drücken.

Der Punkt kann ziemlich weh tun, wenn man ihn fest drückt. Aber keine Sorge, der Schmerz geht vorbei, wenn du wieder los lässt.

Weitere Punkt, die dir bei Schmerzen im unteren Rücken helfen können, findest du in meinem Artikel Schmerzen unterer Rücken: Diese 14 Punkte helfen dir.

WÄRME

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Zerocool / Pixabay

Da viele Rückenschmerzen durch Kälte entsteht und sich Verspannungen mit Hilfe von Wärme oft leicht lösen lassen, ist das auch schon mein 5. Tipp für dich.

Probiere zuerst einmal aus, ob dir Wärme gut tut, oder deine Schmerzen verschlimmert, bevor du zu harten Bandagen greifst, wie ich sie dir gleich vorstellen werde. Das kannst du zum Beispiel mit einem Thermophor machen, oder du reibst deine Hände kräftig aneinander und legst sie anschließend an die betroffene Stelle.

Solltest du jetzt wissen, dass dir Wärme gut tut, kannst du es zum Beispiel mit Moxapflastern versuchen.

Moxapflaster unterscheiden sich von herkömmlichen Wärmepflastern durch ihre Zusammensetzung und Wirkung. Während viele Wärmepflaster einfach nur deine Haut verbrennen, treten die Wirkstoffe des Moxapflaster gezielt in deinen Körper ein und wirken dort, wo sie wirklich gebraucht werden.

Ich verwende am liebsten die DAI WEN Moxapflaster*.

Du kannst auch gleich zu einer Moxazigarre greifen, wenn du jemanden hast, dem du den Umgang damit zutraust.

Eine Maxozigarre trägt diesen Namen deshalb, weil sie aussieht wie eine Zigarre. Sie besteht aus Beifuß, was allgemein als Kraut gegen Schmerzen bekannt ist.

Und so benutzt du eine Moxazigarre: Du zündest sie mit einem Feuerzeug an und hältst sie dann an die Stelle, die Schmerzen verursacht. Natürlich mit einem sicheren Abstand von zumindest einem Zentimeter. Du bleibst so lange an dieser Stelle bis sie sich leicht rötet und angenehm erwärmt. Sollte es zu heiß werden, gehst du natürlich sofort weg, damit keine Verbrennungen entstehen.

Du kannst dafür zum Beispiel diese Moxazigarren* verwenden.

Noch eine Variante, wie du ganz viel angenehme Wärme auf deinen Rücken bringen kannst, ist die chinesische Heillampe – auch Moxalampe genannt.

Ich habe sie selbst zuhause und liebe sie, weil sie so unglaublich vielseitig einsetzbar ist und einfach nur gut tut. Die Platten der Lampe sind mit rund 30 verschiedenen Mineralien und Spurenelementen angereichert, die bei der Erwärmung freigesetzt und an den Körper abgegeben werden. Du kannst dir die Wirkung vorstellen wie von einer Infrarotlampe – sie gibt nämlich auch Infrarotstrahlung ab, nur noch besser.

Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen. Mit einem Kopf, oder zwei Köpfen, als Tischlampe oder Stehlampe. Wenn du mehr über die chinesische Heillampe wissen möchtest – oder auch, wenn du sie dir kaufen willst – empfehle ich dir das Buch Die chinesische Heillampe – Ein Lebensenergie-Spender nach der Traditionellen Chinesischen Medizin*.

Ich habe meine doppelköpfige Lampe hier bei Bacopa bestellt. Du kannst dir aber natürlich auch das Angebot auf Amazon* dazu ansehen.

WAS ALLE TIPPS GEMEINSAM HABEN

Alle dieser Tipps stärken deine Mitte und somit alle deine Organe und deinen gesamten Organismus. Du hast weiter oben schon erfahren, dass bei manchen Rückenschmerzen die Leber angegriffen sein kann, oder auch deine Mitte – also Milz und Magen.

Aber auch deine Niere kann, wenn sie angegriffen ist, für Rückenschmerzen sorgen. Da sie zum Beispiel für die Knochen zuständig ist, kann durch zu wenig Nieren-Energie Osteoporose entstehen.

Wie all das zusammen hängt, erfährst du – natürlich, wie kann es anders sein – auch in meinem Buch Das Pudelwohl Konzept – Fühl‘ dich jeden Tag fit, vital und energiegeladen*.

DAS WICHTIGSTE: DRANBLEIBEN

Du hast nun einige Möglichkeiten, was du gegen deine Rückenschmerzen unternehmen kannst. Der wichtigste Punkt ist aber, wie bei ist allem, das Dranbleiben. Nur einmal Qi Gong zu machen, oder dich nur zwei Wochen lang an eine gesunde Ernährung zu halten, wird nicht viel bringen.

Ich denke aber doch, dass du es gerne regelmäßig machen wirst, wenn du erst spürst, wie viel besser es dir dadurch geht.

Artikel von

Natascha Zimmermann

Natascha Zimmermann

Natascha Zimmermann ist Autorin, Bloggerin, Tuina- und Nuad-Therapeutin und Energetikerin. Sie zeigt ihren Leserinnen und Lesern wie sie sich mit einfachen Tipps wieder pudelwohl fühlen können. Ihr "Sexy Spirit Lifestyle" und "Das Pudelwohl Konzept" stehen für praxisorientierte Anleitungen zur Selbsthilfe in den verschiedensten Lebensbereichen.

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Natascha Zimmermann ist Autorin, Bloggerin, Tuina- und Nuad-Therapeutin und Energetikerin. Sie zeigt ihren Leserinnen und Lesern wie sie sich mit einfachen Tipps wieder pudelwohl fühlen können. Ihr "Sexy Spirit Lifestyle" und "Das Pudelwohl Konzept" stehen für praxisorientierte Anleitungen zur Selbsthilfe in den verschiedensten Lebensbereichen.

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