Selbstbestimmtes Leben und Arbeiten – Das Manifest: Teil 1

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Es gibt sie. Die Tage im Leben, die eine Veränderung bedeuten. Die Bandbreite ist groß: Der Abschluss des Studiums, Hochzeit, der erste Job, Geburt eines Kindes, die Veröffentlichung eines Buches, die erste eigene Wohnung und so weiter. Es gibt viele Meilensteine im Leben, die dich und mich sofort merken lassen: Ab jetzt ist etwas anders. Ab jetzt ist nichts mehr so, wie es vorher war.

Einer davon war der Tag, wo ich spürte und wusste, dass mein Blog als Business funktioniert. Also nicht der Start als Online-Selbstständiger, sondern das Wissen und das Fühlen, dass das auch so richtig gut funktioniert. Wie bei vielen dieser oben genannten Meilensteine im Leben weißt du erst, wie es ist, wenn du es tatsächlich erlebt, erfahren und erfühlt hast.

Du merkst, diese Art des selbstbestimmt Lebens und Arbeitens ist eine ganz andere Kategorie. Es ist all-in. Bedeutet nicht „alles auf eine Karte setzen“ oder Risiko eingehen, es bedeutet, dass du mit Haut und Haaren bei der Sache bist. Es ist nicht einfach nur ein Job, ein Projekt. Es ist viel, viel mehr. Es ist alles.

Jede und jeder, der in einem ähnlichen Business wie ich unterwegs ist, weiß, wovon ich hier schreibe. Und wenn du das noch nicht bist, aber mit dem Gedanken spielst, dann hole dir hier mal den ersten groben Fahrplan, wie das auch für dich funktionieren kann:

Selbstbestimmtes Leben und Arbeiten: Die Werte

Wir alle haben Werte im Leben, die uns wichtig sind. Einige haben sich diese Werte klargemacht und wissen, wie sie ticken. Vielleicht gehörst du zu denen, die ihre eigenen Werte nicht wie aus der Pistole geschossen parat haben. Sich selbst zu kennen ist die wichtigste Basis für ein erfolgreiches Business. Es gibt einige Möglichkeiten, wie du dich Schritt für Schritt  näher kennenlernst und dann auch bei dir die richtigen Knöpfe drücken kannst. Ohne mentale Stärke funktioniert das eigene Business einfach nicht.

Und genauso wie es eigene Werte gibt, die du an und in dir selbst entdecken darfst, also für das selbstbestimmte Leben, gibt es meiner Erfahrung nach auch Werte, Leitlinien und Regeln für das selbstbestimmte Arbeiten. Was für mich diesbezüglich prägend war und ist, habe ich zusammengetragen (heißt, dass die folgende Grundsätze nicht auf meinem Mist gewachsen sind, sondern eher ein Mashup der Gedanken anderer sind. Bei all denen, die mich diesbezüglich inspiriert haben, bedanke ich mich und werde sie bei Teil 3 auch auflisten)

Weil’s so vieles an Gedanken ist, werde ich den August benutzen, um in drei Schritten dieses Manifest für dich und für mich auszuformulieren, quasi als Fahrplan und Navigationshilfe durch den täglichen Dschungel der Online-Selbstständigkeit.

Wir tun Bedeutsames

Wir erschaffen, bauen auf, wirken, inspirieren, reißen mit, lehren, zeigen, erklären, machen Türen auf, unterstützen, helfen, motivieren, verhindern, gehen voran, schieben an, erneuern, kehren das Unterste zuoberst, führen hin und bringen andere dazu, über sich hinauszuwachsen und das Unmögliche zu erreichen. Wir wissen, warum wir das tun. Weil es bedeutsam ist. Bedeutsam für jeden einzelnen von uns „entspannt Erfolgreichen“. Bedeutsam aber auch für alle Menschen, für die wir das tun. Jeder von uns tut das auf seine Art. Im Großen und im Kleinen. In der breiten Öffentlichkeit oder ganz im Geheimen. Es ist aber immer eines: Mit Sinn und Wert erfüllt.

Wir wissen, dass alles besser ist, als nichts zu tun

Wir sagen nicht „ich sollte, ich müsste, ich würde gerne“. Es gibt nichts Schlimmeres, als ständig zu reden, zu denken, zu planen und nichts zu tun. Und die Ausrede „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll“ kann ich nicht mehr hören. Irgendetwas zu tun ist immer besser, als nichts zu tun. Als zu verharren. Tatenlos, nur sich ständig einzureden, dass es noch etwas braucht, bis es losgehen kann, dass noch nicht der richtige Zeitpunkt ist. Selbst wenn du dich nur einen Millimeter bewegst, ist etwas geschehen. Und nein, den richtigen Moment gibt es nicht. Niemals.

Wir wollen Wohlstand. Aber es geht uns nicht nur ums Geld verdienen

Geld macht nicht glücklich und zufrieden. Zufriedenheit und Glück stellen sich ohne finanzielles Ruhekissen nicht ein. Wir definieren unseren Wohlstand für uns selbst, leben nicht von Luft und Liebe und wissen, dass unsere Berufung keine Liebhaberei ist. Was nichts kostet, ist nichts wert. Wertschöpfung verlangt Wertschätzung. Wir haben kein schlechtes Gewissen, für das, was wir gerne tun und wo wir wirklich gut sind, auch gutes Geld zu verlangen und unsere eigene Definition von Wohlstand zu erreichen.

Wir wissen, dass für Kritiker keine Statuen erbaut werden

Es gibt sie nicht, die Medaille für jene, die sagen: Das geht nicht. Kein Monument wurde jemals geschaffen, um denen zu gedenken, die bremsen, demotivieren, nörgeln, kopfschütteln und anderen Menschen die Visionen ausreden. Kritik und Feedback haben eine wichtige Funktion, aber keine entscheidende. Denn nur du bist du. Nur du kannst wissen, was du vorhast und tust. Menschen, die dich vor „Schlimmem“ bewahren wollen, meinen es nur gut. Aber das Gegenteil von gut ist „gut gemeint“. Daher beeinflusst und beeinträchtigt uns das Urteil von Neinsagern, Energievampiren und „Das wird nicht funktionieren“-Menschen nicht.

Wir wissen, wer unser größter Feind ist

Es gibt drei Gruppen von Menschen. Jene, die morgens aufstehen und es nicht erwarten können zu starten. Sie lieben, was sie tun, und empfinden es nicht als Arbeit. Andere stehen morgens auf und hassen ihren Job. Sie sind bereit alles zu tun, etwas zu verändern. Und es gibt jene, die sagen: Eigentlich ist es ganz o.k.. Mir macht der Job ja auch Spaß. So schlimm ist es nicht. Wer – glaubst du – ist am weitesten davon entfernt, jemals seine Berufung zu leben? Es ist die dritte Gruppe. Jene, die alles durchschnittlich sehen, wo es nicht schlimm ist, aber auch nicht ideal. Denn Mittelmäßigkeit lässt dich verharren, den durchschnittlichen Status quo bewahren und lässt dich niemals, niemals, niemals wirklich erfolgreich werden mit dem, was du von Herzen gerne tust.

Wenn du diese Mittelmäßigkeit auch spürst und sie hinter dir lassen willst, dann ist ein „How-to“-Plan immer eine gute Idee:

Wir können es nicht alleine schaffen

Meine Webseite ist nichts ohne dich. Nichts ohne die Tatsache, dass du das gerade liest. Nicht ich mache dich zu einem Menschen, der selbstbestimmt lebt und arbeitet. Nicht du machst mich dazu. Wir machen uns dazu. Jeder Leser, jeder Hörer, jeder, der mit dem, was ich auf diese Seite schreibe, auch nur einen Schritt weiter gemacht hat, trägt zu dem bei, was wir hier als Ziel haben: Nämlich mit unserer Berufung gemeinsam erfolgreich zu sein und davon gut leben zu können. Niemand kann das alleine schaffen. Daher umgeben wir uns mit Menschen, die von der gleichen Sache beseelt sind wie wir. Damit wir ihnen und sie uns dorthin führen, wo wir alle hingehören.

Wir sind alle Inspirierende und Inspirierte

Es gibt Menschen, die gehen voran. Aber nur weil sie irgendwann einmal jemandem gefolgt sind. Es gibt Menschen, die lassen Neues entstehen, aber nur, weil sie vorher Altes gesehen haben. Wir alle geben vor und laufen mit, wir inspirieren und werden inspiriert. Wir sind in etwas die Ersten und in etwas anderes bei den Letzten. Niemand ist überall gut und niemand ist überall schlecht. Wir wissen, wann wir reden und wann wir einfach nur zuhören.

Wir sehen das Unmögliche als unseren Standard

Bescheidenheit in dem, was man sich vornimmt und was man erreichen möchte, bremst. Der Hang dazu, „realistisch“ zu denken, ebenso. Wir wissen, dass mehr möglich ist. Wir sind jene, die das Unmögliche erreichen, weil unsere Vision mehr beinhaltet als nur Vernunft. Vielleicht sind wir Träumer und Idealisten, aber dadurch wird das hohe Ziel, das große Ziel und das Erreichen zur Normalität. Unmögliches zu tun gehört zu unserem selbstbestimmten „Alltag“.

Wie gesagt war dies der erste Teil. Mitte August wird Teil 2 folgen und am Ende des Monats dann das Finale. Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir entweder dabei, dich zu motivieren, auch selbstbestimmt zu leben und zu arbeiten und endlich mit deinem Ding zu starten, oder motivieren dich, Tag für Tag noch mehr Bedeutsames zu erschaffen, als du ohnehin schon tust.

Lass es dir gut gehen!

sig

P.S.: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Ehrlichkeit das Leben einfach macht.

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