Selbsterkenntnis: 5 grausame Wahrheiten, die du über das Leben wissen musst

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Weg zu Besserung. Und Selbsterkenntnis ist oft hart. Es gibt ein paar Dinge, die du vielleicht nicht hören willst. Aber es ist okay. Wenn dein Frust über mich und diesen Artikel verflogen ist, wirst du einen Stück weit dein Leben besser meistern. Wenn du dir diese Wahrheiten über das Leben nicht klarmachst und diese akzeptierst, wird dein Leben verwirrend, anstrengend und enttäuschend (bleiben).

Die Wahrheit über das Leben ist manchmal zwar bittersüß, aber befreiend:

Selbsterkenntnis 1: Die meisten Menschen kümmern sich nur darum, was für sie drin ist.

Der Mehrheit der Welt ist es egal, ob du nett zu Welpen bist und dich an den Geburtstag deines Ehepartners erinnerst, du viel Geld spendest und Wichtiges für die Gesellschaft tust. Unsere Gesellschaft besteht vor allem aus Menschen, die Dinge haben wollen. Sie brauchen Geld, Essen, Kleidung, Selbstvertrauen, Komfort, Luxus, Unterhaltung und persönliche Zufriedenheit.

Wenn du keine dieser vielen Bedürfnisse erfüllen kannst, die die Gesellschaft erfüllen haben will, wirst du nicht den Respekt und die Anerkennung bekommen, die du dir wünscht.

Es ist wichtig, Fähigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die auch den Bedürfnissen der Gesellschaft entsprechen. Sonst wirst du ignoriert.

Selbsterkenntnis 2: Das Universum ist nicht für oder gegen dich.

Viele Menschen haben die Illusion, dass das Universum entweder auf ihrer Seite ist oder gegen sie arbeitet. Aber: Die Erde ist nur ein Staubkorn unter Milliarden anderer Flecken.

Du bist ein Organismus unter mehreren Millionen Arten von Organismen. Schätzungsweise gibt es über 20 Millionen Arten von Mikroorganismen, die im Wasser leben. Es gibt 50 verschiedene Vogelarten für jeden Menschen auf dem Planeten.

Das Universum ist weder auf deiner Seite noch gegen dich. Es hat besseres zu tun. Das ist für dich jetzt eine gute oder schlechte Nachricht, abhängig von deiner Perspektive.

Selbsterkenntnis 3: Deine Freunde und Familie werden nicht immer für dich da sein.

Stelle dich darauf ein, dass du auf dich alleine gestellt bist und zwar am ehesten dann, wenn du andere am meisten brauchen würdest. Deine Freunde und Familie werden nicht immer verfügbar sein, um dir aus der Patsche zu helfen. Verlasse dich also nicht auf sie, damit dir Enttäuschungen erspart bleiben und freue dich umso mehr, wenn es dann mal doch eine Schulter zum Anlehnen gibt.

Selbsterkenntnis

Selbsterkenntnis 4: Du kannst andere nicht kontrollieren oder ändern.

Das ist vermutlich die härteste Lektion. Besonders wenn es um Menschen geht, deren Nähe dir viel bedeutet. Gehe nicht davon aus, dass du Menschen ändern kannst. Nicht mal ein wenig. Wünsche es dir nicht einmal, dass die Menschen in deinem Umfeld anders wären oder du Einfluss auf sie nehmen kannst.

Passender Artikel:  Was ist Spiritualität? 6 Schritte für Zweifler und Vernunftmenschen

Menschen wehren sich natürlich dagegen, kontrolliert oder verändert zu werden. Denke mal darüber nach, wie schwer es ist, sich selbst zu verändern, auch wenn du dich ändern möchtest.

Und stelle dir dann vor, wie schwer es ist, jemanden zu ändern, der sich nicht ändern will.

Dann zähle mal 1 + 1 zusammen: Du hast keine Chance.

Akzeptiere Menschen als das, was sie sind. Entweder du änderst deine Erwartungen oder du wirst enttäuscht sein.

Selbsterkenntnis 5: Versagen ist normal.

Scheitern ist eine Selbstverständlichkeit. Erwarte eine Reihe von Fehler, bevor du die Ergebnisse erzielst, die du möchtest. Der einzige Weg, um Misserfolge zu vermeiden, ist, nichts Neues auszuprobieren und sich keine Ziele zu setzen. Wobei: Das ist auch gleichzeitig die perfekte Strategie, um sicherzustellen, dass du niemals Erfolg haben wirst.

Lerne, mit Fehlern effektiv umzugehen. Es ist nichts weiter als ein unerwünschtes Ergebnis und es gibt keinen Grund, es persönlich zu nehmen. Passe deine Weg zum Ziel an und versuche es erneut.

Kennst du die einfache aber grausame Wahrheit über dein Leben?

Du bist mehr auf dich allein gestellt, als du denkst.

Lass dich davon einfach nicht überraschen, dann wird vieles einfacher.

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Eine Antwort

  1. Du hast den Nagel sowas von auf den Kopf getroffen. Alles, was du in diesem Artikel geschrieben hast sehe ich genauso, aber manchmal versucht man sich doch die Welt bunter zu malen, als sie ist. Mit einem klaren Blick für die Realität fährt man aber wesentlich besser und vor allem auch leichter durchs Leben. Weniger unrealistische Erwartungen an das Leben und seine Mitmenschen zu haben kann auch sehr befreiend sein.
    Vielen Dank für diese Erinnerung bzw. Ernüchterung. Sie tut gut wie das Eisbad nach einem langen Saunagang.

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Ja, das passt natürlich ;-)

Artikel von

Markus Cerenak

Markus Cerenak

Markus Cerenak hat die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad ins Leben gerufen. Er möchte mit dieser Webseite Menschen unterstützen ihre Leidenschaft im Leben zu finden. Das zu tun, was sie lieben und nicht eine Sekunde davon als Arbeit empfinden. Und dir helfen alle Hamsterräder endgültig aus deinem Leben rauszukicken!

Über die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad

Markus Cerenak hat gemeinsam mit seinen Lesern die kleine Rebellion gegen das Hamsterrad angezettelt. Wenn auch du in einem Hamsterrad sitzt und raus willst, dann klicke unten auf den Button!

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